
Sign up to save your podcasts
Or


Können wir die Rolle als Frau oder Mann wirklich abstreifen? Diese Frage blieb in der letzten Episode offen – und sie ist ein Ausgangspunkt für Judith Butler, eine der bekanntesten (und umstrittensten!) Theoretikerinnen der aktuellen Gendertheorie.
In dieser Episode stelle ich ihre Position vor und gehe der Frage nach, warum der Begriff „Gender“ eigentlich so ein Aufreger-Thema ist.
Literatur
Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter
Zum Abschluss des Themenblocks „Natur und Kultur“ geht es um ein konkretes Beispiel: die Einteilung der Menschen in Männlein und Weiblein. Wer macht diese Einteilung und was macht sie mit uns?
Wir fragen nochmals kurz Dawkins und Gehlen. Anschließend wenden wir uns Simone de Beauvoirs existenzialistischer Antwort zu, die erklärt, warum die Frau in der Vergangenheit immer das untergeordnete, „das Andere Geschlecht“ gewesen ist.
Literatur:
Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau
Kate Kirkpatrick, Simone de Beauvoir: Ein modernes Leben
Sartre lehnt alle Festlegungen darauf, was „der“ Mensch „eigentlich“ ist, ab. Aus seiner Sicht kann das niemand wirklich definieren, nicht einmal Gott (!). Natur, Kultur: Alles das ist für ihn „Essenzialismus“. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Mensch existiert zuerst und muss dann selbst festlegen, was er eigentlich sein will. Ganz schön viel verlangt?
Literatur:
Jean-Paul Sartre, Der Existentialismus ist ein Humanismus: Und andere philosophische Essays 1943 - 1948
Jean-Paul Sartre, Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Philosophische Schriften Band 3: Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie
Martin Suhr, Jean-Paul Sartre zur Einführung
Arnold Gehlen beschreibt den Menschen als reines Kulturwesen: Der Mensch passt nirgendwohin und ist mit allem überfordert, sogar mit sich selbst. Zu seinem Glück kann er sich aber in der Kultursphäre breit machen, einer „zweiten Natur“.
Literatur:
Arnold Gehlen, Der Mensch: Seine Natur und seine Stellung in der Welt (Klostermann RoteReihe, Band 89)
Christian Thies, Arnold Gehlen zur Einführung
Was kommt eigentlich heraus, wenn man den Menschen als reines Naturwesen beschreiben will, als Produkt der Evolution? Anhand dieser Frage geht es um den Beststeller des Biologen Richard Dawkins – aus einer philosophischen Perspektive gelesen.
Literatur:
Richard Dawkins, Das egoistische Gen
Richard David Precht, Liebe: Ein unordentliches Gefühl
Einführung in den ersten Themenblock : „Natur“ und „Kultur“ sind zwei grundlegende Deutungsmuster der Anthropologie, der Frage nach dem Wesen des Menschen. Wer „macht“ den Menschen zum Menschen? Allein biologische Gesetze (Natur)? Oder machen die Menschen das mit sich selbst (Kultur)? Vielleicht sogar jeder Einzelne selbst (Existenzialismus)?
Was ist eigentlich Philosophie? Wer braucht sowas? – Eine kleine Vorstellung des Fachs, seiner Fragestellungen und Methoden.
Außerdem: Eine Übersicht zu den Themen dieses Podcasts, entlang den Abitur-Vorgaben NRW
Literatur:
Smallfoot [Blu-ray]
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

106 Listeners

103 Listeners

100 Listeners

25 Listeners

41 Listeners

32 Listeners

20 Listeners

12 Listeners

4 Listeners

32 Listeners

31 Listeners

1 Listeners

17 Listeners

58 Listeners

19 Listeners