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By The Pioneer
Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreib
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"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was macht einen Menschen zum Täter? Und kann das Recht Gerechtigkeit schaffen – oder nur den Versuch, sie wiederherzustellen? In dieser Folge von „Edle Federn” spricht Juli Zeh mit der Schriftstellerin, Strafrechtsprofessorin und Verfassungsrichterin Elisa Hoven über ihren neuen Roman „Feine Risse“. Das Buch können Sie hier im Pioneer Book Store bestellen. Wie schon in ihrem Erfolgsroman Dunkle Momente erzählt Hoven von realitätsnahen Kriminalfällen, doch sie interessiert sich nicht für einfache Urteile. Stattdessen richtet sie den Blick auf das, was Verbrechen vorausgeht: auf Lebensgeschichten, Zwänge und moralische Grauzonen. Gemeinsam sprechen Juli Zeh und Elisa Hoven darüber, warum Täter selten Monster sind, weshalb unser Bild von Recht oft von amerikanischen Gerichtsserien geprägt ist und wie Literatur helfen kann, das deutsche Strafrecht verständlicher zu machen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen große Fragen: Gibt es das Böse überhaupt? Und warum sehnen wir uns nach einer klaren Trennung zwischen Gut und Böse? Wie viel Wahrheit lässt sich in einem Gerichtsverfahren tatsächlich finden? Dabei wird deutlich, warum Hovens Bücher keine klassischen Krimis sind, sondern literarische Erkundungen von Schuld, Verantwortung und Menschlichkeit. Juli Zeh sagt über das Buch: „Die wichtigste Frage dieses Romans lautet vielleicht nicht, warum und wie werden Menschen straffällig und wie geht die Gesellschaft damit um. Sondern: Wie schreiben wir eigentlich die Geschichten unseres Lebens? Wenn wir von uns selbst erzählen, bauen wir oft eine Kette aus Großereignissen. Aber wenn man genau hinschaut, beginnen entscheidende Veränderungen eigentlich selten mit einem Knall. Sie beginnen mit kaum sichtbaren Rissen, mit Gedanken, die sich festsetzen, mit kleinen Verschiebungen, die lange unbemerkt bleiben, mit Zufällen, die eine ganze Kette von Ereignissen in Gang setzen, mit Erfahrungen, die erst Jahre später ihre Wirkung entfalten. Präzise spürt Elisa in feine Risse genau solchen Entwicklungen nach.“ Ein Gespräch über Recht und Gerechtigkeit, über Täter und Opfer – und darüber, warum Verstehen niemals dasselbe ist wie Verzeihen. ID:{pebsJMCLZ8tKYonj6vcmo} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Moderatorin und Autorin Caro Matzko über ihr Buch Alte Wut. Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop erwerben. Was passiert, wenn die Erfahrungen der Eltern und Großeltern das eigene Leben prägen? Wie wirken Krieg, Flucht und Verlust in Familien weiter? Ein Gespräch über Väter und Töchter, über Depression und Cholerik – und darüber, was es mit Kindern macht, wenn ein Elternteil von innerer Unruhe und ungelösten Konflikten geprägt ist. Es geht um Erinnerung und Verdrängung, um politische Radikalisierung – und um die Frage, wie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammenhängen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Es gibt Bücher, die so authentisch sind, dass man das Gefühl hat, der Autorin direkt in Herz und Hirn schauen zu können – bei Caro Matzkos Alte Wut ist das definitiv der Fall. So schonungslos offen legt sie ihr Innerstes frei, dass der Begriff Autofiktion kaum noch passt. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Verbindung aus großer Ernsthaftigkeit und Humor. Es erzählt von einem Trauma, das über Generationen weiterwirkt – und macht daraus nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Geschichte.“ Ein Gespräch über Väter und Töchter, über politische Wut und private Verletzungen – und darüber, warum Zuhören manchmal der erste Schritt zur Heilung ist. ID:{dwJ1eJ8ByQ3KJlVUabK5g} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

SIE bestimmen den Preis! Werden Sie Teil unserer Mission und unterstützen Sie unabhängigen und werbefreien Journalismus. In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller und Journalisten Takis Würger über seinen neuen Roman „Für Polina“. Takis Würger arbeitete als Reporter und Redakteur beim Magazin Der Spiegel, wo er für seine Berichte aus Konfliktzonen wie Afghanistan, Libyen und der Ukraine mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis und dem CNN Journalist Award. Sein Roman „Stella“, über die jüdische Gestapo-Kollaborateurin Stella Goldschlag, löste 2019 eine große Feuilleton-Debatte aus. In seinem neuen Roman „Für Polina“ erzählt er die fiktive Geschichte von Hannes Prager, einem musikalischen Wunderkind, das sich gegen eine klassische Komponistenkarriere entscheidet und sich stattdessen auf eine lebenslange Suche nach der Liebe seines Lebens begibt. Im Gespräch mit Juli Zeh reflektiert Würger über die Entscheidung, Schriftsteller zu werden und die Herausforderungen, die damit einhergehen. Sie sprechen über die Bedeutung von Scheitern, den Mut, sich dem eigenen Talent zu stellen und über die Rolle der Musik als Ausdruck von Emotion und Identität. Juli Zeh sagt über „Für Polina“: „Auf den ersten Blick könnte man glauben, Takis Würger habe mit „Für Polina“ einen Roman über das Scheitern geschrieben. Die Hauptfigur Hannes Prager zeigt schon als Kind eine außergewöhnliche Begabung für das Klavierspielen. Und eigentlich könnte man erwarten, dass ein solches Ausnahmetalent den bekannten Lebensweg erzwingt. Stattdessen verliebt sich Hannes mit 14 Jahren in Polina, schreibt eine magische Melodie für sie und wendet sich dann von der Musik ab, verliert sich scheinbar selbst, versinkt in der Leere einer mäandernden Existenz. Und doch ist „Für Polina“ kein trauriges, geschweige denn defätistisches Buch. Während man Hannes durch die Stationen seines jungen Lebens folgt, stellt man sich plötzlich seltsame Fragen. Ist eine Berufung wirklich das zwingende Tor in einen Karriereweg, der sämtlichen Prinzipien der Leistungsgesellschaft entspricht? Kann sie nicht auch Anlass sein, in sich selbst zu versinken, sich selbst zu erforschen und sich vielleicht eines Tages zu erkennen? In diesem Sinne ist „Für Polina“ nicht nur eine Heldenreise, sondern auch ein Märchenbuch. Ein Roman, der Mut macht, das eigene Leben nicht am Erwartbaren, sondern immer wieder an den eigenen Gesetzen zu messen.“ ID:{5q6mKnRfZR63Zb2nKFIhy0} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Werden Sie jetzt Pioneer. In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Jan Weiler über sein aktuelles Buch “Munk”. Jan Weiler war Chefredakteur des SZ-Magazins und hat unter anderem die Bestseller “Maria, ihm schmeckt’s nicht” und “Das Pubertier” - sowie die Drehbücher für die dazugehörigen Filmadaptionen geschrieben. Sein aktueller Roman “Munk“ basiert auf dem Fortsetzungsroman “Die Summe aller Frauen“, der innerhalb eines Jahres in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschien. Die Geschichte dreht sich um den 51-jährigen Architekten Peter Munk, der trotz gesunder Lebensweise total unerwartet einen Herzinfarkt erleidet. In der Reha rät ihm sein Therapeut, über die wichtigsten Beziehungen seines Lebens nachzudenken, insbesondere über die Frauen, die ihn geprägt haben. Im Gespräch geben Juli Zeh und Jan Weiler Einblicke in ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen als Autoren. Sie sprechen auch über Weilers Leidenschaft für das Vorlesen, die er als Brücke zu seiner ursprünglichen Ambition sieht, Schauspieler zu werden. Juli Zeh sagt über MUNK: “Während man Peter Munk durch die Stationen seiner Beziehungsbiographie folgt, ist es fast, als hörte man ein Musikstück, das aus unzähligen Variationen aus dem Thema Liebe besteht. Wie kann Liebe wachsen, wie kann sie zerstört werden? Was sind die Irrtümer, Missverständnisse, Freuden und Katastrophen, die Beglückungen und kleinen Verbrechen, die mit der Liebe einhergehen? Einiges kommt einem vertraut vor. Manchmal erkennt man sich plötzlich selbst in Munk oder einer seiner Partnerinnen wieder. Über andere schüttelt man erschrocken oder bedauernd den Kopf, weil es einem ganz fremd erscheint. Es ist schön, dass Munk sich dabei weder zum Opfer noch zum Täter stilisiert. Das ermöglicht es dem Leser, in größtmöglicher Unaufgeregtheit zu begreifen, worum es am Ende geht. Nämlich darum, dass die stärksten Sehnsüchte wohl immer in Teilen unerfüllt bleiben, weil sie sich gern gerade auf das Unmögliche richten.” ID:{1NaUUwedmkm9wKqI106n5V} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit Caroline Wahl über ihr aktuelles Buch “Windstärke 17”. Die 29-jährige Caroline Wahl gilt als Shooting Star der jungen deutschen Literaturszene. Die gebürtige Mainzerin belegte in Tübingen und Berlin die Studiengänge Germanistik und Deutsche Literatur. Anschließend war sie für mehrere Verlage tätig, bevor sie mit ihrem Debütroman “22 Bahnen” sofort im Spitzenfeld der SPIEGEL BESTSELLER-LISTE landete. Darin beschreibt sie das Leben der beiden Schwestern Ida und Tilda mit einer alkoholkranken Mutter. In ihrem aktuellen Buch “Windstärke 17” bleibt sie im Erzählkosmos der beiden Schwestern und folgt Ida nach dem Tod der Mutter auf die Insel Rügen. Hier lässt sich die junge Frau erst ziellos und einsam treiben, bevor sie endlich wieder Vertrauen fasst - und letztlich am Meer wieder zu sich selbst finden kann. Juli Zeh sagt über “Windstärke 17” : “Caroline Wahls Heldinnen sind junge Frauen, die sich ihren Weg aus der Kindheit in Richtung Erwachsenenleben bahnen müssen, quer durch den Dschungel der eigenen Biografie, bedroht von Sümpfen aus Schuldgefühlen, von lebensbedrohlichen Attacken durch familiäre Traumata, geleitet durch Sehnsüchte und Hoffnungen und bewaffnet nur mit der Machete des eigenen Verstands. Dass man auf dieser Abenteuerfahrt leicht die Orientierung verliert, vom Weg abkommt, sich immer wieder neu verorten muss, versteht sich von selbst. Bis sich irgendwann das Dickicht lichtet und die Leser gemeinsam mit den Protagonistinnen von der Ahnung belohnt werden, auf welcher Seite man den Urwald am besten verlässt. Nämlich dort, wo Versöhnung möglich ist. Vielleicht sogar etwas wie Liebe zu sich selbst und zu den Personen, die einen umgeben.” ID:{1sbgOvGVI6U9b7OpdmBbdA} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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