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By The Pioneer
Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreib
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"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit Bestsellerautor Karsten Dusse über seinen neuen Roman „Filmriss auf dem Immenhof – Trippel. Trappel. Tot.“ Das Buch können Sie hier im Pioneer Book Shop bestellen. Was als Gespräch über einen Kultort deutscher Filmgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer ebenso unterhaltsamen wie tiefgründigen Unterhaltung über Sehnsucht, Kindheit, Literatur und die Frage, warum ausgerechnet der Immenhof bis heute eine so starke emotionale Anziehungskraft besitzt. Aus dem berühmten Sehnsuchtsort der Nachkriegsfilme wird bei Karsten Dusse ein Tatort: Seine Hauptfigur Sophia wacht nach einer rauschhaften Nacht mit einem Filmriss auf – und neben ihr liegt die abgetrennte Hand ihres Ex-Freundes. Ohne zu wissen, was geschehen ist, beginnt die Kriminalpsychologin gegen sich selbst zu ermitteln. Ausgehend von dieser ungewöhnlichen Krimi-Idee sprechen Juli Zeh und Karsten Dusse über den Zauber des echten Immenhofs, über das Schreiben aus eigener Erfahrung, glaubwürdige Figuren und die besondere Faszination von Sehnsuchtsorten. Dabei wird schnell klar, dass hinter dem Kriminalfall vor allem eine Geschichte über Selbstliebe, Resilienz und die Frage steckt, wie man lernt, den eigenen Weg zu gehen. Juli Zeh sagt über „Filmriss auf dem Immenhof – Trippel. Trappel. Tot.“: „Mich hat an diesem Roman besonders beeindruckt, dass hinter aller Spannung eine stille Entwicklung steckt: Eine Frau, die lernt, sich selbst anzunehmen. Vielleicht ist das die größte Sehnsucht, von der dieses Buch erzählt.“ Ein Gespräch über Literatur, Pferde, Kindheitserinnerungen, Kriminalpsychologie – und darüber, warum gute Kriminalromane oft von viel mehr erzählen als von einem Verbrechen. ID:{6LTosAnsUVZPTAxUhE5Vpm} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Moderatorin und Autorin Caro Matzko über ihr Buch Alte Wut. Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop erwerben. Was passiert, wenn die Erfahrungen der Eltern und Großeltern das eigene Leben prägen? Wie wirken Krieg, Flucht und Verlust in Familien weiter? Ein Gespräch über Väter und Töchter, über Depression und Cholerik – und darüber, was es mit Kindern macht, wenn ein Elternteil von innerer Unruhe und ungelösten Konflikten geprägt ist. Es geht um Erinnerung und Verdrängung, um politische Radikalisierung – und um die Frage, wie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammenhängen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Es gibt Bücher, die so authentisch sind, dass man das Gefühl hat, der Autorin direkt in Herz und Hirn schauen zu können – bei Caro Matzkos Alte Wut ist das definitiv der Fall. So schonungslos offen legt sie ihr Innerstes frei, dass der Begriff Autofiktion kaum noch passt. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Verbindung aus großer Ernsthaftigkeit und Humor. Es erzählt von einem Trauma, das über Generationen weiterwirkt – und macht daraus nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Geschichte.“ Ein Gespräch über Väter und Töchter, über politische Wut und private Verletzungen – und darüber, warum Zuhören manchmal der erste Schritt zur Heilung ist. ID:{dwJ1eJ8ByQ3KJlVUabK5g} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Werden Sie jetzt Pioneer. In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Jan Weiler über sein aktuelles Buch “Munk”. Jan Weiler war Chefredakteur des SZ-Magazins und hat unter anderem die Bestseller “Maria, ihm schmeckt’s nicht” und “Das Pubertier” - sowie die Drehbücher für die dazugehörigen Filmadaptionen geschrieben. Sein aktueller Roman “Munk“ basiert auf dem Fortsetzungsroman “Die Summe aller Frauen“, der innerhalb eines Jahres in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschien. Die Geschichte dreht sich um den 51-jährigen Architekten Peter Munk, der trotz gesunder Lebensweise total unerwartet einen Herzinfarkt erleidet. In der Reha rät ihm sein Therapeut, über die wichtigsten Beziehungen seines Lebens nachzudenken, insbesondere über die Frauen, die ihn geprägt haben. Im Gespräch geben Juli Zeh und Jan Weiler Einblicke in ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen als Autoren. Sie sprechen auch über Weilers Leidenschaft für das Vorlesen, die er als Brücke zu seiner ursprünglichen Ambition sieht, Schauspieler zu werden. Juli Zeh sagt über MUNK: “Während man Peter Munk durch die Stationen seiner Beziehungsbiographie folgt, ist es fast, als hörte man ein Musikstück, das aus unzähligen Variationen aus dem Thema Liebe besteht. Wie kann Liebe wachsen, wie kann sie zerstört werden? Was sind die Irrtümer, Missverständnisse, Freuden und Katastrophen, die Beglückungen und kleinen Verbrechen, die mit der Liebe einhergehen? Einiges kommt einem vertraut vor. Manchmal erkennt man sich plötzlich selbst in Munk oder einer seiner Partnerinnen wieder. Über andere schüttelt man erschrocken oder bedauernd den Kopf, weil es einem ganz fremd erscheint. Es ist schön, dass Munk sich dabei weder zum Opfer noch zum Täter stilisiert. Das ermöglicht es dem Leser, in größtmöglicher Unaufgeregtheit zu begreifen, worum es am Ende geht. Nämlich darum, dass die stärksten Sehnsüchte wohl immer in Teilen unerfüllt bleiben, weil sie sich gern gerade auf das Unmögliche richten.” ID:{1NaUUwedmkm9wKqI106n5V} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit Caroline Wahl über ihr aktuelles Buch “Windstärke 17”. Die 29-jährige Caroline Wahl gilt als Shooting Star der jungen deutschen Literaturszene. Die gebürtige Mainzerin belegte in Tübingen und Berlin die Studiengänge Germanistik und Deutsche Literatur. Anschließend war sie für mehrere Verlage tätig, bevor sie mit ihrem Debütroman “22 Bahnen” sofort im Spitzenfeld der SPIEGEL BESTSELLER-LISTE landete. Darin beschreibt sie das Leben der beiden Schwestern Ida und Tilda mit einer alkoholkranken Mutter. In ihrem aktuellen Buch “Windstärke 17” bleibt sie im Erzählkosmos der beiden Schwestern und folgt Ida nach dem Tod der Mutter auf die Insel Rügen. Hier lässt sich die junge Frau erst ziellos und einsam treiben, bevor sie endlich wieder Vertrauen fasst - und letztlich am Meer wieder zu sich selbst finden kann. Juli Zeh sagt über “Windstärke 17” : “Caroline Wahls Heldinnen sind junge Frauen, die sich ihren Weg aus der Kindheit in Richtung Erwachsenenleben bahnen müssen, quer durch den Dschungel der eigenen Biografie, bedroht von Sümpfen aus Schuldgefühlen, von lebensbedrohlichen Attacken durch familiäre Traumata, geleitet durch Sehnsüchte und Hoffnungen und bewaffnet nur mit der Machete des eigenen Verstands. Dass man auf dieser Abenteuerfahrt leicht die Orientierung verliert, vom Weg abkommt, sich immer wieder neu verorten muss, versteht sich von selbst. Bis sich irgendwann das Dickicht lichtet und die Leser gemeinsam mit den Protagonistinnen von der Ahnung belohnt werden, auf welcher Seite man den Urwald am besten verlässt. Nämlich dort, wo Versöhnung möglich ist. Vielleicht sogar etwas wie Liebe zu sich selbst und zu den Personen, die einen umgeben.” ID:{1sbgOvGVI6U9b7OpdmBbdA} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Werden Sie jetzt Pioneer. In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit Ulrike Draesner über ihr neues Buch “ZU LIEBEN”. Darin setzt sich Ulrike Draesner mit den vielschichtigen Beziehungen und Herausforderungen einer internationalen Adoptionsgeschichte auseinander. Die Erzählung kombiniert fiktionale Elemente mit persönlichen Erfahrungen, denn Ulrike Draesner hat sich für ihr Buch von der Adoption - und der Beziehung zu ihrer eigenen Tochter inspirieren lassen. Diese Mischung aus Fiktion und biografischen Elementen definiert aus Sicht der Autorin das Buch ganz bewusst als "Nicht-Roman". Ulrike Draesner hat das Buch gemeinsam mit ihrer Adoptivtochter geschrieben. Die beiden Autorinnen stellen die Fragen: “Was bedeutet heutzutage Familie?" und “In welchen Prozessen lernen sich Adoptiveltern und Kinder kennen und lieben?”. Aber sie thematisieren auch Alltagsrassismus in Deutschland und die tief-persönliche Dimension von Mutterschaft. Juli Zeh sagt über das Buch: “ZU LIEBEN ist einer jener seltenen Texte, die es schaffen, enorme Intimität herzustellen, ohne jemals in die Nähe eines Exhibitionismus zu geraten. Ulrike Draesner nimmt uns richtig mit, sowohl in ein Kinderheim auf die Insel Sri Lanka als auch in ihre eigene Gefühls- und Gedankenwelt, ohne an irgendeiner Stelle pathetisch zu werden. Das gelingt im Text durch die poetische Kraft seiner Sprache. Er erschafft eine hohe Dichte von starken Bildern, durch die Wirklichkeit nicht abgemalt, sondern neu erschaffen wird. Und gerade durch diese Poetisierung entsteht das Wunder der Authentizität. Denn Wirklichkeit ist ja nicht nur eine Summe von Fakten, auch nicht eine Summe von Wahrnehmungen, sondern sie ist auch Plus der Gefühlslage, mit der wir auf die Geschehnisse blicken. So ist ZU LIEBEN eine spannende Reise durch innere und äußere Welten. Es ist ein Lernprozess und überdies ein Lesegenuss.” ID:{2Hr33jNoSt3xKp5TbPPIdX} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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