Die Fußball-Nationalspielerin über das Aufwachsen mit drei Sprachen, ihren Alltag in Chicago und ein deutsche Wort, das für Verwirrung sorgte.
Kathrin Hendrich wuchs in Ostbelgien auf — in einer Region, in der Deutsch, Französisch und Flämisch zum Alltag gehören. Schon als Kind war Sprache für sie kein Schulfach, sondern Lebensrealität. Heute spielt sie für die Chicago Stars und die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, mit der sie gerade das WM-Ticket gelöst hat.
Im Gespräch mit Benjamin Heinz erzählt sie, wie es ist, den Alltag in einer Fremdsprache zu leben — und welche Sprache sie sich für die emotionalen Momente aufhebt.
Aufwachsen mit drei Sprachen in OstbelgienWarum sie auf dem Platz auf Deutsch flucht — und was Schiedsrichter damit zu tun habenWie ihr Team sich gegenseitig Vokabeln beibringtWarum „shift" auf Amerikanisch schneller geht als „schieb durch"Ihre Rote Karte für den Hass im NetzWarum sie sich für den DFB und gegen Belgien entschieden hatDas Missverständnis aus ihren ersten Wochen in Chicago, das ihr bis heute peinlich istEin EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise
Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.
Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.
Das Interview führte Benjamin Heinz.