EduCouch - Der Bildungspodcast

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EduCouch - Der Bildungspodcast episodes

  • „Heimsuchung“ – Jenny Erpenbeck & Volker Schlöndorff: Was ist Heimat, wenn man sie verliert?
    Jenny Erpenbeck und Volker Schlöndorff über Erinnerung, Verlust und die Frage, was Heimat jenseits von Besitz bedeutet.

    Sonderfolge zum Kinostart von „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ am 15. Oktober 2026.

    Marcus Ventzke spricht mit der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck und dem Regisseur Volker Schlöndorff über ihren Roman, seinen Film und den Begriff Heimat.
    „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ erzählt von einem Haus am Scharmützelsee und seinen wechselnden Bewohnern, vom Kaiserreich über NS-Zeit und DDR bis in die Jahre nach der Wende. Der Roman ist in mehreren Bundesländern Abiturlektüre.
    Erpenbeck erzählt, wie der Verlust des Sommerhauses ihrer Großeltern zum Ausgangspunkt des Buchs wurde. Schlöndorff erklärt, warum er den vielstimmigen Roman chronologisch verfilmt hat, wie er die Shoah erzählt, ohne das Haus zu verlassen, und welche Rolle der Gärtner spielt.
    Beide sprechen darüber, ob Heimat an einen Ort gebunden ist, was Jugendliche aus der Lektüre mitnehmen können und wofür der Abriss des Hauses am Ende steht.

    34 min
  • Freizeit – Die Kunst, nichts vorzuhaben (EduCouch Meta)

    Die Sommerfolge, aufgenommen im Freibad Breitenfurt.

    Die Einstiegsfrage lautet: „Bist du gerade in der Freizeit oder arbeitest du?“ Marcus und Florian können sie beide nicht beantworten, und genau da beginnt das Gespräch.

    Dann wirds historisch: Im Mittelalter war freie Zeit ein Rechtsbegriff. Erfunden hat die Freizeit die Fabrik mit der Stechuhr. Das 19. Jahrhundert machte daraus Hobby und Verein, das 20. Erholung und Konsum.

    Dazwischen: Arbeiter, die nach zwölf Stunden Schicht noch in den Bildungsverein gingen, um Schiller zu lesen.

    Und heute füllen wir jede Lücke sofort.

    Zwischendurch fällt auf, dass die Liegewiese leer ist. Dann geht Florian schwimmen.

    1 hr 10 min
  • Pia Kleber: Körpersprache ist ein großer Teil der Sprache
    Von Paris nach Toronto – über Theater, Identität und das Leben in mehreren Sprachen

    Pia Kleber machte eine Schneiderlehre, arbeitete bei Pierre Cardin in Paris und schlug ein Angebot von Coco Chanel aus, weil ihre Mutter sie kurzerhand zur Aufnahmeprüfung an der Universität der Künste in Berlin angemeldet hatte. Seit Jahrzehnten lehrt sie als Theaterprofessorin in Toronto, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz für die deutsch-kanadische Kulturarbeit ausgezeichnet und forscht heute, mit 84, zu künstlicher Intelligenz und Theater.

    Worüber wir sprechen:

    • Von Pierre Cardin über Coco Chanel zur Aufnahmeprüfung in Berlin
    • Wie sie mit 84 ein KI-Labor gründete, und was Tänzer*innen damit zu tun haben
    • Warum Körpersprache oft mehr verrät als Worte
    • Hier der Link zur KI-Ausstellung in Frankfurt, den Frau Kleber erwähnt hat: https://www.schirn.de/ausstellung/the-world-through-ai/

      EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise

      Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.

      Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

      Das Interview führte Benjamin Heinz.

      27 min
    • Django Asül: Heimat ist eine Frage des Dialekts
      Ein Gespräch mit dem niederbayerischen Kabarettisten Django Asül

      Django Asül ist Sohn türkischer Einwanderer, aufgewachsen in Hengersberg in Niederbayern. Seine erste Sprache war nicht Türkisch, sondern Niederbayerisch. Heute ist der Kabarettist, bayerischer Botschafter und einer der bekanntesten Bühnenkünstler des Landes. Über das Etikett des gelungenen Integrationsbeispiels sagt er: „Mich stört das nicht, aber es stimmt halt nicht.” Denn integrieren musste er sich nie. Er war ja immer da.

      Worüber wir sprechen:

      • Wie Gespräche zuhause klangen: Eltern auf Türkisch, er auf Bayerisch
      • Warum er sein Bayerisch auf Tour nach 150 Kilometern „domestizieren” muss
      • Weshalb er als Vorbild für Integration passen muss
      • Rote Karte für Klischees: „Die Türken” gibt es genauso wenig wie „die Bayern”
      • Warum Dialekte in einer globalisierten Welt wieder an Bedeutung gewinnen
      • EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise

        Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.
        Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

        Das Interview führte Florian Sochatzy

        25 min
      • Ali Gutsfeld: Manchmal Alexander, manchmal Ali
        Wie sein Name Türen öffnet – und verschließt. Ein Gespräch über Herkunft, Sprache und die Macht der Worte.

        Alexander Ali Gutsfeld ist Journalist und Host der Podcasts ‚Nicht mehr mein Land' (ARD) und ‚Das Lederhosen-Kartell'".

        Seine Mutter kommt aus Ägypten, sein Vater aus Deutschland. Seine Eltern gaben ihm bewusst einen deutschen Namen. Alexander sollte es in Deutschland leichter haben, Ali war dann die praktische Abkürzung seines Namens für Ägyptenbesuche. Heute wechselt er je nach Situation zwischen beiden Namen.

        Im Gespräch mit Florian Sochatzy erzählt er, wann er Alexander ist und wann Ali, warum er sich als Teenager für den Namen geschämt hat, den er als Kind geliebt hat, und was passiert ist, als er in Kairo Arabisch gelernt hat und gemerkt hat, dass er dort als Europäer auffällt, während er in Deutschland als Deutscher durchgeht.

        Worüber wir sprechen:

        – Zwei Vornamen, zwei Identitäten: Wann ist er Alexander und wann Ali?
        – Warum seine Mutter ihm bewusst einen deutschen Namen gab
        – Wie sich das Reden über Migration seit 2015 verändert hat
        – Warum Dialekte im deutschen Film und Fernsehen unterschätzt werden

        EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise – elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt – anlässlich der Fußball-WM 2026, eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

        Das Interview führte Florian Sochatzy.

        30 min
      • Jo-Ann Strauss: Die Sonne nimmt die Fische aus dem Wasser
        Moderatorin Jo-Ann Strauss über Afrikaans, isiXhosa, Englisch und ein spät gelerntes Deutsch

        Auf isiXhosa sagt man nicht, es sei heiß. Man sagt, die Sonne nimmt die Fische aus dem Wasser.

        Jo-Ann Strauss ist Moderatorin, Unternehmerin und war Miss South Africa. Sie wuchs im Südafrika der Apartheid auf, zuhause mit Afrikaans und Englisch. isiXhosa lernte sie mit dreizehn in der Schule, weil sie mit allen Menschen in Kapstadt reden wollte. Deutsch kam Jahre später dazu, weil ihre Schwiegereltern kein Englisch sprechen. Wenige Jahre danach stand sie für das ZDF vor der Kamera, moderierte das Eröffnungskonzert der Fußball-WM 2010 an der Seite von Thomas Gottschalk und berichtete während des Turniers aus ihrer Heimatstadt.

        Im Gespräch mit Benjamin Heinz erzählt sie, warum Englisch im Südafrika ihrer Kindheit ein Zeichen von Bildung war, weshalb sie sich kein kulturelles, sondern ein situatives Chamäleon nennt, und was passiert, wenn man der Schwiegermutter ein Kompliment machen will und dabei Afrikaans und Deutsch verwechselt.

        EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise

        Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt, anlässlich der Fußball-WM 2026.
        Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

        31 min
      • Mona Ameziane: Die marokkanische Kultur ist ein weiteres Tor, das mir offen steht
        Über das Aufwachsen zwischen Ruhrgebiet und Marokko, Gastfreundschaft als Haltung und ein arabisches Wort, auf das sie als Kind mächtig stolz war.

        Mona Ameziane ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Mutter kommt aus dem Ruhrgebiet, ihr Vater aus Fès in Marokko, und Mona ist zweisprachig deutsch-französisch aufgewachsen, mit Arabisch als dritter Sprache, die ihr Vater ihr früh spielerisch beibrachte. In ihrem Buch „Auf Basidis Dach" erzählt sie von den Sommern bei ihren Großeltern in Marokko.

        Im Gespräch mit Florian Sochatzy geht es um das Leben zwischen zwei Kulturen: über den Moment, in dem sie als Kind nicht verstand, warum man in Marokko nicht fragt, wann die Gäste wieder gehen. Über Gastfreundschaft als Haltung. Und über die Frage, was es bedeutet, in Deutschland „die aus Marokko" und in Marokko „die aus Deutschland" zu sein.

        Ein EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise

        Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.

        Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

        36 min
      • Liana Konstantinidou: Der Mythos vom Schlüssel zur Integration
        Vom Stolpern über Alltagswörter bis zur Frage, was Sprache für Integration wirklich leisten kann.
        Liana Konstantinidou konnte Goethe im Original lesen, bevor sie wusste, wie „Bügeleisen" auf Deutsch heißt.
        Diesen Moment beschreibt sie in der neuen Folge unserer WM-Sonderstaffel: in einem Supermarkt, frisch in Deutschland, auf der Suche nach einem Wort, das in keinem ihrer Literaturseminare vorkam. Da wurde Deutsch für sie von einer Schulsprache zur Sprache des Alltags.
        Geboren in Thessaloniki, kam sie über Bochum und Fribourg in die Deutschschweiz. Heute forscht sie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und bildet angehende Sprachkursleitende aus.
        Im Gespräch mit Florian Sochatzy hinterfragt sie eine Metapher, die wir alle kennen: Sprache sei der Schlüssel zur Integration. Als Linguistin sagt sie, Sprache ist wichtig, aber nur einer von vielen Faktoren. Wer sie zum alleinigen Schlüssel erklärt, macht es sich bequem und schiebt die Verantwortung dorthin, wo sie nicht hingehört.
        Ein Gespräch über Mehrsprachigkeit, über Hochdeutsch und Dialekt und über „Philotimo", ein griechisches Wort, das im Deutschen fehlt.
        Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.
        25 min
      • Fernando Gonzalez: Zwischen Schweinshaxe und Salsa
        Über das Aufwachsen zwischen zwei Sprachen, Schweinshaxen-Tacos aus der Not und warum gutes Essen auch eine Übersetzungsleistung ist.

        Fernando Gonzalez wurde in Mexiko geboren, kam mit sieben Jahren über Argentinien nach München und führt heute die Taqueria Con Salsa im Gasteig. Daneben ist er Food-Creator unter "Auf die Faust" und hat ein Kochbuch über Mexiko geschrieben. Mit seinem Sohn spricht er konsequent Spanisch.

        Im Gespräch mit Benjamin Heinz zieht er eine Linie zwischen Küche und Sprache, die hängenbleibt: Mexikanisches Essen sei in Europa oft schlecht repräsentiert, weil es „nicht ausformuliert" ist. Wie eine Sprache, die niemand richtig übersetzt hat.

        Worüber wir sprechen:

        • Aufwachsen zwischen Spanisch zu Hause und Deutsch in der Grundschule
        • Wie sein Vater mit Wörterbuch und Pralinen das Herz seiner Mutter eroberte
        • Schweinshaxen-Tacos: eine Eigenkreation, entstanden aus der Not
        • Warum „echte" mexikanische Küche wie eine Sprache funktioniert, die niemand übersetzt hat
        • Die Rote Karte für Chili con Carne
        • _EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise

          Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.

          Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

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          Das Interview führte Benjamin Heinz.

          31 min
        • Johannes Ebert (Generalsekretär Goethe-Institut): Warum 15 Millionen Menschen Deutsch lernen
          Über Deutsch als Fremdsprache, offene Räume in unfreien Gesellschaften und Deutschlands Ansehen in der Welt.

          Johannes Ebert ist Generalsekretär des Goethe-Instituts, das mit rund 150 Standorten in fast 100 Ländern für die deutsche Sprache und den kulturellen Austausch weltweit steht. Vor München leitete er die Institute in Kiew, Moskau und Kairo — und lernte unterwegs Arabisch, Türkisch und Russisch.

          Im Gespräch mit Florian Sochatzy geht es um die Frage, warum weltweit etwa 15 Millionen Menschen Deutsch lernen, und darum, wie sich die Wahrnehmung Deutschlands gerade verändert: durch das Erstarken rechter Kräfte, die Debatte um die Nahost-Positionierung und Zweifel an der politischen Stabilität.

          Worüber wir sprechen:

          Was das Goethe-Institut ist

          Warum Menschen sich für Deutsch entscheiden, obwohl Englisch oder Spanisch näherliegen
          Welche Stadt ihn am meisten geprägt hat (und warum es Kiew ist)

          EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise

          Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.

          Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

          Das Interview führte Florian Sochatzy.

          23 min

        About EduCouch - Der Bildungspodcast

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        Willkommen auf der EduCouch. In diesem Podcast geht es um Bildungsthemen.

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