EinBlick – Der Podcast

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EinBlick – Der Podcast episodes

  • Blutdruck senken, Lebensjahre gewinnen: Was Smartwatches dazu beitragen – Prof. Christina Magnussen (UKE Hamburg)
    Hinweis der Uhr, Blutdruckmessen im Finanzamt, risikoadaptiertes Screening: Warum Bluthochdruck früher erkannt werden muss.
    Blutdruck senken, Lebensjahre gewinnen – was Smartwatches dazu beitragen

    Zu Gast: Prof. Christina Magnussen (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE) · Moderation: Christoph Nitz

    Darum geht es in dieser Folge

    Etwa jede dritte erwachsene Person in Deutschland hat Bluthochdruck, viele wissen nichts davon. Prof. Christina Magnussen, Professorin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am UKE, erklärt, was die Warnung einer Smartwatch leistet, welche Nachweise neue Messverfahren ohne Manschette erbringen müssen und warum der Blutdruck auch in Apotheken, Drogeriemärkten oder Behörden gemessen werden könnte. Von Gesundheitsminister Carsten Linnemann wünscht sie sich ein systematisches, risikoadaptiertes Blutdruckscreening ab dem jungen Erwachsenenalter.

    Das Wichtigste in Kürze
    • Unerkannt: Bluthochdruck verursacht lange keine Beschwerden. Viele erhalten die Diagnose erst bei einer Zufallsmessung oder wenn schon ein Schlaganfall oder Herzinfarkt eingetreten ist. Magnussen fordert niederschwellige, wiederholte Messungen zu Hause, in der Apotheke und in der Arztpraxis.
    • Gesunde Jahre: Eine bessere Blutdruckkontrolle in der Lebensmitte bringt laut Magnussens Studie im New England Journal of Medicine rechnerisch 2,4 Jahre ohne Herz-Kreislauf-Erkrankung bei Frauen und 1,2 bei Männern. Die Werte beruhen auf Bevölkerungsdaten und sind keine Garantie für den Einzelnen.
    • Frauen: In klinischen Herz-Kreislauf-Studien sind Frauen unterrepräsentiert. Populationsbasierte Daten bilden beide Geschlechter je zur Hälfte ab und erlauben Analysen nach Geschlecht.
    • Smartwatch: Die Uhren messen keinen Blutdruck, sie werten über einen Monat die Daten ihres optischen Sensors aus. Als Screening-Instrument sind sie interessant. Ein Hinweis der Uhr ist aber keine Diagnose, und ein fehlender Hinweis schließt Bluthochdruck nicht aus.
    • Standard: Für Diagnose und Therapie bleibt die validierte Messung mit der Oberarmmanschette maßgeblich. Europäische Empfehlungen sehen manschettenlose Verfahren noch nicht als Grundlage klinischer Entscheidungen.
    • Nachweis: Jede neue Technologie braucht Validierungsstudien gegen die Oberarmmessung unter Alltagsbedingungen. Eine CE-Zertifizierung reicht dafür nicht aus.
    • Anlaufstellen: Hausarztpraxen fehlen Zeit und Personal, um alle Gesunden zum Blutdruckmessen zu empfangen. Magnussen nennt Apotheken, vielleicht sogar Drogeriemärkte oder Behörden wie das Finanzamt. Für auffällige Werte bliebe die Hausarztpraxis die primäre Anlaufstelle.
    • Diagnose: Ein erhöhter Messwert ist noch kein Bluthochdruck, für die Diagnose sollte auch eine 24-Stunden-Messung erfolgen. Ist ein Wert über 140 zu 90 bestätigt, steht zuerst eine Änderung des Lebensstils an, mit mediterraner, ballaststoffreicher Ernährung und ausreichend Bewegung.
    • Medikamente: Bei Werten um 170 bis 180 reicht der Lebensstil allein wahrscheinlich nicht. Je nach Herz-Kreislauf-Risiko, etwa bei chronischer Nierenschwäche oder nach einem Herzinfarkt, beginnt die Behandlung mit Medikamenten früher.
    • Lebensstil: Nur mit Medikamenten und ohne weitere Änderungen lässt sich das Risiko nicht relevant senken. Ein gesunder Lebensstil senkt auch das Risiko für Nierenerkrankungen, Schlaganfall und Demenz.
    • Sport: Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall empfiehlt Magnussen regelmäßiges, moderates Ausdauertraining, am besten mit Pulsuhr und ohne Spitzenbelastungen. Kraftsport erhält die Muskelmasse; aus kardiologischer Sicht sollten sich beide Trainingsformen die Waage halten.
    • Prävention: Die klassischen Risikofaktoren sind auch Risikofaktoren für Demenz, das Rauchen etwa für Lungenkrebs. Aus dem EU Safe Hearts Plan, den die EU-Kommission im Dezember 2025 vorgestellt hat, sollen nationale Herz-Kreislauf-Pläne folgen; die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie arbeitet daran.
    • Politik: Das Gesundes-Herz-Gesetz des früheren Gesundheitsministers Karl Lauterbach hatte aus Magnussens Sicht gute Ansätze, aber auch viele Kritikpunkte. Von Gesundheitsminister Carsten Linnemann wünscht sie sich ein systematisches, niederschwelliges Blutdruckscreening ab dem jungen Erwachsenenalter, risikoadaptiert.
    • Kapitelmarken
      • (00:00) Begrüßung und Vorstellung
      • (01:44) Bluthochdruck – lange ohne Beschwerden
      • (02:31) Mehr gesunde Jahre durch Blutdruckkontrolle in der Lebensmitte
      • (03:37) Frauen in Herz-Kreislauf-Studien
      • (04:35) Was die Warnung der Smartwatch leistet
      • (05:59) Was neue Messgeräte nachweisen müssen
      • (07:27) Blutdruckmessen außerhalb der Arztpraxis
      • (08:47) Apotheken, Drogerien und das Ziel Früherkennung
      • (10:22) Nach der Diagnose – Lebensstil und Medikamente
      • (12:20) Kein Wundermittel – warum der Lebensstil zählt
      • (13:53) Ausdauer- und Kraftsport
      • (15:15) Ein Wunsch an Gesundheitsminister Linnemann
      • (16:47) Prävention und der EU Safe Hearts Plan
      • (18:19) Verabschiedung und Abmoderation
      • Zitate aus der Folge

        »Ein fehlender Hinweis schließt Bluthochdruck nicht aus.«

        »Auch eine CE-Zertifizierung eines Devices reicht da nicht aus.«

        »Wir wissen, wie man den Blutdruck misst, und wir wissen, wie man den Blutdruck behandelt. Aber offenbar schaffen wir es trotzdem nicht.«

        Über Christina Magnussen

        Christina Magnussen ist Professorin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie im April 2026 hat sie eingeordnet, was Smartwatches bei der Früherkennung von Bluthochdruck leisten.

        Über das Universitäre Herz- und Gefäßzentrum Hamburg

        Das Universitäre Herz- und Gefäßzentrum Hamburg am UKE vereint 4 Kliniken, von der Kardiologie bis zur Kinderherzmedizin. Mit 270 Betten versorgt es jährlich 10.200 stationäre Patientinnen und Patienten. Sein ärztlicher Direktor Stefan Blankenberg hat gemeinsam mit Christina Magnussen die weltweite Studie zu den Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen veröffentlicht.

        FAQ zur Folge

        Kann eine Smartwatch Bluthochdruck erkennen?

        Smartwatches messen keinen Blutdruck. Sie werten über einen Monat die Daten ihres optischen Sensors aus und warnen bei Hinweisen auf Bluthochdruck. Magnussen sieht sie derzeit vor allem als Screening-Instrument, das Menschen finden kann, bei denen eine konventionelle Messung sinnvoll ist. Ein Hinweis der Uhr ist keine Diagnose, ein fehlender Hinweis schließt Bluthochdruck nicht aus.

        Warum reicht eine CE-Zertifizierung nicht?

        Neue Messverfahren, ob Uhr oder Ring, müssen in Validierungsstudien vergleichbare Werte wie die Messung mit der Oberarmmanschette liefern, die der Referenzwert bleibt. Nach Magnussens Worten braucht es dafür klinische Studien mit Probandinnen und Probanden unter Alltagsbedingungen. Erst dann hat eine neue Technologie klinischen Nutzen.

        Wo sollte der Blutdruck gemessen werden?

        Niederschwellig und wiederholt: zu Hause, in der Apotheke und in der Arztpraxis. Magnussen schlägt außerdem Drogeriemärkte und Behörden wie das Finanzamt vor, wo alle Menschen einmal hinmüssen. Mit auffälligen Werten geht es dann in die Hausarztpraxis.

        Ab welchem Wert spricht man von Bluthochdruck?

        Nach Magnussens Angaben ab einem bestätigten Wert über 140 zu 90; für die Diagnose sollte auch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erfolgen. Ein einzelner erhöhter Messwert ist noch kein Bluthochdruck.

        Welche Maßnahme wünscht sich Magnussen von Gesundheitsminister Carsten Linnemann?

        Ein systematisches, niederschwelliges Blutdruckscreening ab dem jungen Erwachsenenalter, risikoadaptiert: nicht für jeden 20-Jährigen, aber bei Vorbelastung in der Familie oder bei Erkrankungen, die das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen.

        Links und weiterführende Informationen
        • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE – Arztprofil Prof. Christina Magnussen: https://www.uke.de/allgemein/arztprofile-und-wissenschaftlerprofile/arztprofilseite_christina_magnussen.html
        • New England Journal of Medicine 2025 – Global Effect of Cardiovascular Risk Factors on Lifetime Estimates: https://doi.org/10.1056/NEJMoa2415879
        • New England Journal of Medicine 2023 – Global Effect of Modifiable Risk Factors on Cardiovascular Disease and Mortality (Volltext bei PubMed Central): https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10589462/
        • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie DGK – Pressemitteilung »Blutdruck auf einen Blick? Smartwatches als Frühwarnsystem« vom 9. April 2026: https://herzmedizin.de/asset/27478
        • Europäische Kommission – EU-Plan für Herz-Kreislauf-Gesundheit, der Safe Hearts Plan (englisch): https://health.ec.europa.eu/non-communicable-diseases/cardiovascular-health_en
        • EinBlick bei Berlin-Chemie: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
        • Kontakt & mehr EinBlick
          • Anregungen und Fragen: [email protected]
          • Alle Folgen und Formate: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
          • Für den schnellen Überblick empfehlen wir den ›EinBlick Nachrichten‹-Podcast
          • 20 min
          • Merz und die Privatversicherung: Kürzungen auch in der Beihilfe PLUS Pflegereform, Standortklausel sowie GeDIG
            Wöchentlicher Podcast vom 2. Oktober für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche

            Kinderlose zahlen mehr für die Pflege, Kanzler Merz stößt eine Debatte über die Privatversicherung an, der Orientierungswert steigt um 2,2 Prozent – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Standortklausel und Organspende.

            »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.

            In dieser Ausgabe:

            • Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will die Informationspflicht zurück: Die Kassen sollen Beitragserhöhungen wieder ankündigen.

            • Kanzler Merz stößt eine Debatte über die Privatversicherung an – die Kürzungen aus dem Sparpaket sollen auch die Bundesbeamt:innen treffen.

            • Das Kabinett beschließt die Pflegereform: Kinderlose zahlen mehr, über einen Deckel für die Eigenanteile berät eine Kommission.

            • Standortklausel: Bis zu 8,5 Prozentpunkte weniger Herstellerabschlag – die Kassen warnen vor Mehrkosten von bis zu 1,3 Milliarden Euro pro Jahr.

            • Weiterführende Links:

              Kinderlose zahlen mehr, das Sozialraumbudget kommt – das Kabinett beschließt das Pflegeneuordnungsgesetz

              Das Bundeskabinett hat am 30. September das Gesetz zur Neuordnung der Pflegeversicherung beschlossen. Der Beitragszuschlag für Kinderlose steigt zum 1. Januar 2027 auf 0,9 Prozent, die Beitragsbemessungsgrenze um 300 Euro im Monat; ab Pflegegrad 2 ersetzt ein Sozialraumbudget den bisherigen Entlastungsbetrag.
              Hier zur Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums.

              Bis zu 8,5 Prozentpunkte weniger Herstellerabschlag – der Bericht des Fachgremiums zur Standortklausel

              Die Vorsitzenden Michael Vassiliadis und Michael Hüther haben den Bericht am 29. September an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWE und das Bundesministerium für Gesundheit BMG übergeben. Wer die Kriterien in Forschung und Entwicklung, Investitionen, Produktion und Beschäftigung erfüllt, kann teilweise oder vollständig vom zusätzlichen Herstellerabschlag freigestellt werden.
              Hier alle Informationen zum Bericht.

              254 Abgeordnete für die Widerspruchslösung – die erste Lesung zur Organspende im Bundestag

              Am 24. September hat der Bundestag drei Vorlagen beraten: den Gesetzentwurf für die Widerspruchslösung, einen eigenen Entwurf des Bundesrats und einen Antrag von 58 Abgeordneten, der an der Entscheidungsregelung festhält und auf bessere Aufklärung setzt. Im Jahr 2025 spendeten 985 Menschen nach ihrem Tod Organe, 8.199 standen auf der Warteliste.
              Hier zum Bericht des Bundestags über die Debatte.

              Hat Ihnen die breite und bunte Palette an Nachrichten und Informationen gefallen?

              Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: [email protected]

              14 min
            • Werte kennen, Herzinfarkt verhindern: Warum Prävention beim Blutfett beginnt – Prof. Ksenija Stach (HMU Potsdam)
              Register wie in Schweden, Kinderscreening ab 6 Jahren, Werte aus der Apotheke in die ePA: Warum Prävention beim Herzen früher ansetzen muss.
              Werte kennen, Herzinfarkt verhindern – warum Prävention beim Blutfett beginnt

              Zu Gast: Prof. Ksenija Stach (HMU Health and Medical University Potsdam, Klinikum Ernst von Bergmann) · Moderation: Christoph Nitz

              Darum geht es in dieser Folge

              Herzerkrankungen sind die Todesursache Nummer 1, doch 80 Prozent der Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall verfehlen ihren LDL-Zielwert. Prof. Ksenija Stach, Professorin an der HMU Potsdam und Departmentleiterin am Klinikum Ernst von Bergmann, erklärt, warum LDL-Cholesterin der am besten beeinflussbare Risikofaktor ist, was Deutschland von den Registern in Schweden lernen kann und warum beim Screening nicht gespart werden darf – und weshalb ein Kinderscreening ab 6 Jahren die eine Maßnahme ist, die sie Gesundheitsminister Carsten Linnemann vorschlägt.

              Das Wichtigste in Kürze
              • Zielwert: Die europäischen Leitlinien sehen nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall einen LDL-Zielwert unter 55 Milligramm pro Deziliter vor. 80 Prozent dieser Patientinnen und Patienten erreichen ihn nicht.
              • Warum LDL: LDL-Cholesterin ist der am besten beeinflussbare Risikofaktor – ohne LDL-Cholesterin kein Plaque in der Gefäßwand. Dazu kommen Blutdruck, Diabetes und ungesunder Lebensstil. Der erste Schritt ist, die Werte zu messen.
              • Check-up 35: Nach Stachs Angaben nehmen ihn nur 30 Prozent der Bevölkerung wahr, weil die Information zu wenige Menschen erreicht.
              • Register: In Schweden werden alle Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt erfasst, mit Unterstützung der Politik. Die Kliniken werden mit ihren Ergebnissen beim LDL-Zielwert in der Zeitung aufgeführt; die Besten werden ausgezeichnet, der Letztplatzierte muss bei ihnen lernen.
              • Netzwerk: In Potsdam hat ein niedergelassener Kollege, der auch bei Kindern das Cholesterin misst, ein Kompetenznetzwerk aufgebaut. Bezahlt wird es von niemandem.
              • Aufklärung: Wearables zählen Schritte, messen Herzfrequenz und Blutdruck und schreiben ein EKG. Das Thema Cholesterin leidet unter Fernsehsendungen, die die Warnungen als Humbug abtun; Lipoprotein(a) findet dagegen Aufmerksamkeit. Hausärzte und Kardiologen müssten an einem Strang ziehen.
              • Früherkennung: Beim Screening zu sparen, hält Stach für falsch – frühzeitige Prävention spare später Milliarden Euro. Ein Screening von Kindern ab 6 Jahren findet genetisch bedingte Fettstoffwechselstörungen früh und schützt zugleich einen Elternteil.
              • Apotheken und Patientenakte: Messungen von Blutdruck, Cholesterin und Langzeitblutzucker in Apotheken sieht sie positiv. Die Werte sollten in der elektronischen Patientenakte ePA erscheinen, samt Hinweis, sich ärztlich abklären zu lassen; eine Abfrage zur Familienanamnese könnte zum Check-up 35 einladen.
              • Nie zu spät: Auch beim 60-jährigen Hochrisikopatienten lohnt sich der Kampf um die Zielwerte – mit LDL-Senkung, Blutdruckeinstellung, Lebensstil und Reha.
              • Vorschlag an Gesundheitsminister Carsten Linnemann: Kinderscreening ab 6 Jahren und Aufklärung über Risikofaktoren in Kitas, Schulen und Studiengängen.
              • Kapitelmarken
                • (00:00) Begrüßung und Vorstellung
                • (01:45) Lücke zwischen Leitlinie und Versorgung
                • (03:04) Was der LDL-Wert über das Risiko sagt
                • (04:18) Register wie bei Krebs – das Beispiel Schweden
                • (05:57) Netzwerk in Potsdam – und wer es bezahlt
                • (06:51) Wearables, Cholesterin-Mythen und Lipoprotein(a)
                • (09:54) Sparen an der Früherkennung? Kinderscreening und Check-up 35
                • (12:49) Prävention ab der Kita – und der 60-jährige Hochrisikopatient
                • (14:59) Gesundheitsbewusstsein und soziale Unterschiede
                • (16:00) Was die ePA leisten könnte
                • (17:50) Eine Maßnahme für Gesundheitsminister Linnemann
                • (18:20) Was Hörerinnen und Hörer morgen tun sollten
                • (18:51) Verabschiedung und Abmoderation
                • Zitate aus der Folge

                  »Ohne LDL-Cholesterin kein Plaque. Das ist halt nun mal Fakt.«

                  »Wer bezahlt das? Na, niemand. Das machen wir letzten Endes, weil wir die Versorgung unserer Bevölkerung für richtig halten.«

                  »Wir müssen an einem Strang ziehen, Fakten auf den Tisch legen und nicht irgendwelche Märchen.«

                  Über Ksenija Stach

                  Ksenija Stach leitet seit Juli 2025 das Department für Endokrinologie und Diabetologie am Klinikum Ernst von Bergmann und ist Professorin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie der HMU Potsdam. Zuvor leitete sie die Lipidambulanz der Universitätsmedizin Mannheim. Beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker sprach sie im März 2026 über Investitionen in die Herzgesundheit.

                  Über das Klinikum Ernst von Bergmann

                  Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit rund 1.000 Betten und rund 2.850 Mitarbeitenden und Praxispartner für das Medizinstudium an der HMU. Sein Department für Endokrinologie und Diabetologie behandelt Diabetes und Fettstoffwechselstörungen – beides zentrale Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

                  FAQ zur Folge

                  Warum ist gerade der LDL-Wert so wichtig?

                  LDL-Cholesterin ist laut Stach der am besten beeinflussbare Risikofaktor: Ohne LDL-Cholesterin entsteht kein Plaque in der Gefäßwand. Wird der Wert gesenkt, lässt sich erneuten, aber auch ersten Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen. Blutdruck, Diabetes und Lebensstil gehören dazu – zuerst aber müssen die Werte gemessen werden.

                  Was macht Schweden anders?

                  Dort erfassen Register alle Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt, unterstützt von der Politik. Die Kliniken werden mit ihren Ergebnissen beim LDL-Zielwert in der Zeitung aufgeführt. Die Besten werden ausgezeichnet, der Letztplatzierte muss bei ihnen lernen.

                  Warum ein Screening schon bei Kindern?

                  Ein Screening ab 6 Jahren entdeckt genetisch bedingte Fettstoffwechselstörungen früh. Nach Stachs Worten gibt es keine andere Screening-Methode, die zugleich Kind und Elternteil vor einem kardiovaskulären Ereignis schützt.

                  Welche Maßnahme schlägt sie Gesundheitsminister Carsten Linnemann vor?

                  Ein Kinderscreening ab 6 Jahren und Aufklärung über Risikofaktoren in Kitas, Schulen und allen Studiengängen.

                  Was sollten Hörerinnen und Hörer jetzt tun?

                  Die eigenen Werte kennen: Blutdruck, Langzeitblutzucker, LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a). Wer sie nicht kennt, lässt sie bei nächster Gelegenheit in der Hausarztpraxis bestimmen.

                  Links und weiterführende Informationen
                  • HMU Health and Medical University Potsdam – Team der Fakultät Medizin: https://www.health-and-medical-university.de/ueber-uns-2/team/team-fakultaet-medizin/
                  • Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam: https://www.evb-gesundheit.de/klinikumevb
                  • Deutsche Gesellschaft für Lipidologie DGFL – Lipid-Liga: Kampagnen, darunter ›Auf Ziel‹: https://www.lipid-liga.de/fuer-aerztinnen/kampagnen/
                  • Bundesministerium für Gesundheit: Gesundheits-Check-up: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/checkup
                  • Bundesministerium für Gesundheit: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz
                  • EinBlick bei Berlin-Chemie: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
                  • Kontakt & mehr EinBlick
                    • Anregungen und Fragen: [email protected]
                    • Alle Folgen und Formate: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
                    • Für den schnellen Überblick empfehlen wir den ›EinBlick Nachrichten‹-Podcast
                    • 20 min
                    • Kein Puffer mehr: Gesundheitsetat sinkt auf rund 14 Milliarden PLUS Notfallreform, AMNOG 2.0 sowie Feinstaub
                      Wöchentlicher Podcast vom 11. September 2026 für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche

                      Der Bundesrechnungshof sieht »keinen Puffer mehr«, die Ersatzkassen wollen 80 statt 240 Leitstellen, das Ministerium plant eine zweistufige Nutzenbewertung – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Feinstaub durch Brände und Gesundheitsdaten für die Forschung.

                      »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.

                      In dieser Ausgabe:

                      • Der Gesundheitsetat schrumpft auf rund 14 Milliarden Euro – der Bundesrechnungshof sieht keinerlei Puffer mehr.

                      • Bei der Anhörung zur Notfallreform fordern die Ersatzkassen, die Zahl der Leitstellen von rund 240 auf 80 zu reduzieren.

                      • Das Gesundheitsministerium plant mit AMNOG 2.0 eine zweistufige Nutzenbewertung und vertagt die Entscheidung zum Orphan-Privileg.

                      • Die Weltorganisation für Meteorologie WMO warnt: Die Feinstaubbelastung durch extreme Brände ist gestiegen.

                      • Weiterführende Links:

                        Tabletten aus dem 3D-Drucker – Symposium ³PRIMED am 1. Oktober in Berlin

                        Unter dem Motto ›Zukunft drucken‹ diskutieren Fachleute aus Krankenhausapotheken, Wissenschaft und Industrie über personalisierte Arzneimittel. Das Klinikum Oldenburg stellt bereits Kautabletten mit Erdbeer-Vanille-Geschmack für schwer kranke Kinder her und nimmt sie nach der Pilotphase in die Regelversorgung auf.
                        Hier alle Informationen zum Symposium.

                        »Es gibt keinen Puffer mehr« – der Bundesrechnungshof zum Gesundheitsetat 2027

                        Das Bundesgesundheitsministerium soll 2027 rund 14 Milliarden Euro erhalten, etwa ein Drittel weniger als im laufenden Jahr. Die Rückzahlung der Darlehen für die Pflegeversicherung ist erst bis 2039 statt bis 2033 vorgesehen – für die Prüfer ein Hinweis, dass auch die Regierung nicht mit einer besseren Finanzlage rechnet.
                        Hier zum Bericht im Deutschen Ärzteblatt.

                        Brände, Ozon, Feinstaub – der WMO-Bericht zu Klima und Luftqualität

                        Seit den 1990er-Jahren hat sich die Zahl extremer Brände weltweit verdreifacht; ihre feinen Partikel dringen tief in Lunge und Blutkreislauf ein. Hohe Temperaturen treiben zudem die Ozonwerte am Boden – laut WMO könnte das zu Zehntausenden zusätzlichen vorzeitigen Todesfällen führen.
                        Hier zum Jahresbericht der Weltorganisation für Meteorologie (englisch).

                        Hat Ihnen die breite und bunte Palette an Nachrichten und Informationen gefallen?

                        Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: [email protected]

                        14 min
                      • Im Oktober ist die Kasse leer: Der Pflege fehlt eine halbe Milliarde PLUS Diagnose-Prüfung, Pharma-Klausel, Hitzetote
                        Wöchentlicher Podcast vom 4. September 2026 für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche

                        GKV-Spitzenverband-Chef Blatt nennt die Pflege »akut in Not«, das RKI schätzt 15.800 Hitzetote, den Kassen droht eine Milliardenkorrektur im Risikostrukturausgleich – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Standortklausel für Pharma und Streit um die Primärversorgung.

                        »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.

                        In dieser Ausgabe:

                        • Die Pflegekassen schlagen Alarm: Im Oktober reicht das Geld nicht mehr.

                        • Die neue Chefin des Gemeinsamen Bundesausschusses will viel Regulierung abschaffen.

                        • Hausärztinnen- und Hausärzteverband: Wer die Hausarztpraxis umgeht, soll sich an den Kosten beteiligen.

                        • Fünfzehntausendachthundert Hitzetote – die Koalition streitet über das Grundgesetz.

                        • Weiterführende Links:

                          »Wir könnten wahrscheinlich viel Regulierung abschaffen« – die neue G-BA-Chefin im Interview

                          Sonja Optendrenk führt den Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA. Im Tagesspiegel Background sagt sie, das Spargesetz sei ein Jahr zu spät gekommen – und von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann erwartet sie, dass er die Selbstverwaltung als Partner sieht.
                          Hier das gesamte Interview.

                          Wie viel Arzt braucht die Versorgung?

                          Ferdinand Gerlach und Jonas Schreyögg aus der Finanzkommission Gesundheit halten den Orientierungswert für zu stark auf den Arzt zugeschnitten. 30 bis 40 Prozent der ärztlichen Arbeitszeit entfallen laut Gerlach auf Aufgaben ohne Approbation – er setzt auf die 475.000 Medizinischen Fachangestellten.
                          Hier zum Interview in der Ärzte Zeitung.

                          15.800 Hitzetote – die Schätzung des RKI

                          Allein auf die Extremhitze Ende Juni entfallen 9.600 Todesfälle, weitere 4.000 auf die ersten Augustwochen. Mehr als die Hälfte der Verstorbenen war über 85 Jahre alt; im Saarland starben 53, in Rheinland-Pfalz 48 Menschen je 100.000 Einwohner an der Hitze.
                          Hier alle Informationen zum Wochenbericht des Robert Koch-Instituts.

                          Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe

                          Unser Podcast wurde von der MillionPodcasts-Redaktion als einer der Top 100 Healthcare Podcasts im Web ausgezeichnet. Diese Liste ist das umfassendste Ranking aller Healthcare Podcasts online – Danke an alle Hörer:innen und Hörer!

                          Zusätzlich haben wir es in die Top 40 eHealth Podcasts und die Top 50 Health News Podcasts geschafft.

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                          13 min
                        • Reparieren statt Vorbeugen – warum Deutschlands Herzvorsorge ein Update braucht – Udo Schauer (ImPuls.Think Tank)
                          Zuckerabgabe, Health in All Policies, Blutdruck-Programm: Warum Deutschland bei der Herzgesundheit von Norwegen und Frankreich lernen kann.

                          Weltmeister im Reparieren – warum Deutschlands Herzvorsorge ein Update braucht

                          Zu Gast: Udo Schauder (ImPuls Think Tank Herz-Kreislauf) Moderation: Christoph Nitz

                          Darum geht es in dieser Folge

                          Deutschland gibt pro Kopf fast am meisten Geld für Gesundheit in der EU aus, liegt bei der Herzgesundheit aber seit Jahrzehnten im europäischen Mittelfeld. Udo Schauder, Mitinitiator und Vorsitzender des ImPuls Think Tank Herz-Kreislauf, erklärt, warum das System die Behandlung stärker belohnt als die Vermeidung, was eine nach Zuckergehalt gestaffelte Abgabe und Werbebeschränkungen bewirken könnten, was Norwegen, Frankreich und Dänemark anders machen – und warum ein nationales Programm zur Senkung des Blutdrucks für ihn die eine Maßnahme wäre, die die Bundesregierung jetzt anpacken sollte.

                          Das Wichtigste in Kürze

                          • Kosten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit rund 64 Mrd. Euro jährlich die größte Position im deutschen Gesundheitswesen.

                          • EU-Ziele: Der EU Safe Hearts Plan will, dass bis 2035 75 % der 25- bis 64-Jährigen und 90 % der über 65-Jährigen jährlich den Blutdruck messen lassen – ähnliche Zielquoten gelten für Cholesterin und Blutzucker; das Ganze soll in nationale Herz-Kreislauf-Pläne münden.

                          • Systemfrage: Das deutsche System belohnt die Behandlung stärker als die Vermeidung – es wurzelt im Krankenversicherungsgesetz von 1883, das die Arbeitsfähigkeit in den Mittelpunkt stellte, nicht die Gesunderhaltung. Dazu kommen große soziale Unterschiede bei den Risikofaktoren.

                          • Hebel: weniger Werbung für stark zucker-, fett- oder salzhaltige Produkte, besonders bei Kindern; eine nach Zuckergehalt gestaffelte Abgabe, deren Einnahmen in die Prävention fließen (z. B. Bundesstiftung); günstigeres Obst und Gemüse, gesunde Schulverpflegung.

                          • Vorbilder: Norwegen (Public Health Act, Health in All Policies), Frankreich (nationale Strategie 2026 mit frühen Screenings inkl. familiärer Hypercholesterinämie und Neugeborenen-Screening), Dänemark (standardisierte, wohnortnahe Prävention), Niederlande (ähnlicher Plan).

                          • Lipoprotein(a): bei Männern einmal im Leben messen, bei Frauen zweimal (vor und nach der Menopause); Kosten laut Schauder 15 bis 25 Euro.

                          • Früherkennung: risikobasierter Ansatz mit Nutzen-Schaden-Abwägung; Werte müssen nachverfolgt werden – die ePA könnte zum Gamechanger werden.

                          • Wearables: kein Ersatz für ärztlichen Rat – einmal im Jahr die eigenen Daten mit dem Arzt besprechen.

                          • Forderung: ein nationales Programm zur Senkung des Blutdrucks, weniger Salz in Lebensmitteln und Gesundheit als Aufgabe aller Ressorts.

                          • Kapitelmarken
                            • (00:00) Begrüßung und Vorstellung
                            • (02:10) Weltmeister im Reparieren: Warum das System Behandlung stärker belohnt als Vorbeugung
                            • (05:17) Der ImPuls Think Tank: Entstehung und Ziele
                            • (08:19) Aufklärung oder Regulierung? Werbebeschränkungen, Zuckerabgabe, Eigenverantwortung
                            • (12:30) Gesund muss bezahlbar sein: Preise nach Zuckergehalt staffeln
                            • (14:09) EU Safe Hearts Plan: Was Norwegen, Frankreich, Dänemark und die Niederlande anders machen
                            • (19:15) Früherkennung mit Augenmaß: Risikobasierter Ansatz und die ePA
                            • (22:21) Wearables: Selbstvermessung braucht ärztlichen Rat
                            • (24:12) Eine Maßnahme für die Bundesregierung: Nationales Blutdruck-Programm
                            • (26:53) Verabschiedung und Abmoderation
                            • Zitate aus der Folge

                              „Unser System belohnt die Behandlung stärker als die Vermeidung."

                              „Nur eine gesunde Bevölkerung wird uns Wirtschaftswachstum bringen können."

                              „Wir wollen nicht, dass dadurch mehr Menschen Patienten werden, sondern wir wollen, dass mehr Menschen einfach gesund sind."

                              Über Udo Schauder

                              Udo Schauder hat den Think Tank 2017 mit ins Leben gerufen und führt ihn heute gemeinsam mit Dr. Martina Kloepfer. Er studierte Medizin und war anschließend in verschiedenen leitenden Funktionen in der Industrie tätig und stand dem Patientenunterausschuss des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller vfa vor.

                              Über den ImPuls Think Tank Herz-Kreislauf

                              Der ImPuls Think Tank Herz-Kreislauf ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören stärker in das Zentrum der Diskussion: wissenschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Der Think Tank führt ausgewiesene Experten aus Politik, Wissenschaft, Ärzteschaft, Krankenkassen, Verbänden, Patientenorganisationen, Ethik und Gesundheitswirtschaft zusammen, um die Aufmerksamkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in einem integrierten Ansatz auf unterschiedlichen Ebenen zu verbessern. Seit dem Start im Jahr 2017 ist die gesamtgesellschaftliche Initiative auf 29 Mitglieder gewachsen. Einzelpersonen ebenso wie Organisationen und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen. Ihre Forderung, Vorbeugung politisch verbindlich zu verankern, ist auch der Ausgangspunkt dieses Gesprächs.

                              FAQ zur Folge

                              Warum liegt Deutschland bei der Herzgesundheit nur im Mittelfeld?
                              Laut Schauder ist es ein systemisches Problem: Das Gesundheitssystem belohnt die Behandlung stärker als die Vermeidung. Es wurzelt im Krankenversicherungsgesetz von 1883, das die Arbeitsfähigkeit in den Mittelpunkt stellte – nicht die Gesunderhaltung. Hinzu kommen große soziale Unterschiede bei den Risikofaktoren und die Schwierigkeit, den Erfolg von Prävention nachzuweisen: Ein verhinderter Herzinfarkt 20 Jahre später ist nicht sichtbar, eine Operation schon.

                              Welche Ziele setzt der EU Safe Hearts Plan?

                              Bis 2035 sollen 75 % der 25- bis 64-Jährigen und 90 % der über 65-Jährigen jährlich den Blutdruck messen lassen; ähnliche Zielquoten gibt es für Cholesterin und Blutzucker. Die Mitgliedstaaten sollen daraus nationale Herz-Kreislauf-Pläne entwickeln.

                              Was machen Norwegen und Frankreich anders?

                              Norwegen hat mit dem Public Health Act festgelegt, dass Gesundheit in allen staatlichen Ressorts umgesetzt werden muss (Health in All Policies). Frankreich hat 2026 eine nationale Strategie gegen Herz-Kreislauf- und neurovaskuläre Erkrankungen beschlossen, die auf frühe Screenings setzt – einschließlich familiärer Hypercholesterinämie und eines Neugeborenen-Screenings.

                              Welche eine Maßnahme empfiehlt Schauder der Bundesregierung?

                              Ein nationales Programm zur Senkung des Blutdrucks in der Bevölkerung, kombiniert mit weniger Salz in Lebensmitteln. Bluthochdruck ist ein Riesenrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall – und bleibt als „stiller Killer" oft unbemerkt. Ziel sei nicht, mehr Menschen zu Patienten zu machen, sondern mehr Menschen gesund zu halten.

                              Links und weiterführende Informationen
                              • ImPuls Think Tank Herz-Kreislauf e.V.: https://herzkreislauf-impuls.de
                              • EU Safe Hearts Plan – Mitteilung der Europäischen Kommission (COM(2025) 1024, 16.12.2025): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52025DC1024
                              • Norwegen: Public Health Act (englische Übersetzung, regjeringen.no): https://www.regjeringen.no/globalassets/upload/hod/hoeringer-fha_fos/123.pdf
                              • Frankreich: Loi n° 2026-668 – stratégie nationale de lutte contre les maladies cardio-neuro-vasculaires (Dossier des Sénat): https://www.senat.fr/dossier-legislatif/ppl25-529.html
                              • Statistisches Bundesamt: Krankheitskosten 2023 – Kreislauferkrankungen 64,6 Mrd. Euro: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_293_236.html
                              • EinBlick bei Berlin-Chemie: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
                              • Kontakt & mehr EinBlick

                                • Anregungen und Fragen: [email protected]
                                • Alle Folgen und Formate: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
                                • Für den schnellen Überblick empfehlen wir den „EinBlick Nachrichten"-Podcast
                                • 28 min
                                • 12.500 Hitzetote: Schneider will das Grundgesetz ändern PLUS Präventions-Streit, Kassen-Verluste sowie Barmer-Wechsel
                                  Wöchentlicher Podcast vom 21. August 2026 für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche

                                  KBV-Chef Gassen nennt die Präventionsoffensive »fast zynisch«, das RKI schätzt 12.500 Hitzetote, Kassen verlieren Millionen mit riskanten Darlehen – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Apothekenreform und Barmer-Wechsel.

                                  »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.

                                  In dieser Ausgabe:

                                  • Der Kassenärztechef fordert einen Neustart bei der Prävention – und nennt die Offensive der Regierung zynisch.

                                  • Das Robert Koch-Institut schätzt zwölftausendfünfhundert Hitzetote – der Bund streitet über eine Grundgesetzänderung.

                                  • Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen verlieren Millionen mit riskanten Immobiliendarlehen.

                                  • Die Barmer bekommt eine neue Spitze, das Gesundheitsministerium eine neue Präventionsabteilung.

                                  Weiterführende Links:

                                  Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe

                                  Unser Podcast wurde von der MillionPodcasts-Redaktion als einer der Top 100 Healthcare Podcasts im Web ausgezeichnet. Diese Liste ist das umfassendste Ranking aller Healthcare Podcasts online – Danke an alle Hörer:innen und Hörer!
                                  Zusätzlich haben wir es in die Top 40 eHealth Podcasts und die Top 50 Health News Podcasts geschafft.

                                  Hat Ihnen die breite und bunte Palette an Nachrichten und Informationen gefallen?

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                                  14 min
                                • Nur die Hälfte geht zum Check-up: Was der EU-Safe-Hearts-Plan ändern kann – Dr. Janka Schulte-Michels (vfa)
                                  Jährliche Vorsorge ab 26, höhere Impfquoten, ePA als Präventionsmotor: Warum frühes Handeln Leben rettet und Kosten senkt.
                                  Nur die Hälfte geht zum Check-up – was der EU-Safe-Hearts-Plan ändern kann

                                  Zu Gast: Dr. Janka Schulte-Michels (vfa) · Moderation: Christoph Nitz · Podcast: EinBlick Nachgefragt – Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie

                                  Darum geht es in dieser Folge

                                  Der EU-Safe-Hearts-Plan ist der erste umfassende Strategieansatz der EU zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der häufigsten Todesursache in Deutschland und Europa. Er bündelt 10 Leitinitiativen von der Primärprävention bis zur Forschungsförderung, ist für die Mitgliedsstaaten aber überwiegend nicht bindend. Dr. Janka Schulte-Michels, beim vfa zuständig für Versorgungspolitik, erklärt, wie Deutschland dieses Momentum nutzen kann: durch bessere Check-ups, konsequente Behandlung bis zum Zielwert, geschlossene Versorgungslücken bei Adipositas und eine ePA, die Prävention aktiv unterstützt.

                                  Das Wichtigste in Kürze
                                  • Check-up-Frequenz: Deutschland (G-BA): einmalig zwischen 18 und 35, ab 35 alle 3 Jahre. EU-Empfehlung: jährlich ab 26 – mit Blutdruck, Blutfettwerten und Blutzucker.
                                  • Teilnahme: Laut RKI gingen 2024 nur ca. 50 % der Berechtigten zum Check-up.
                                  • LDL-Cholesterin: wichtigster Marker für Fettstoffwechselstörungen; der vfa empfiehlt die einmalige Bestimmung schon bei Kindern (U-Untersuchung) – ebenso ein Screening auf Typ-1-Diabetes.
                                  • Ökonomie der Prävention: ROI von Grippeimpfungen älterer Menschen in Japan: 1:23. UK-Analyse: knapp 70 Mrd. Pfund Einsparpotenzial über 25 Jahre durch frühe Screenings und leitliniengerechte Behandlung.
                                  • Zielwerte: Nur ca. 20 % der Hochrisiko-Patient:innen erreichen die empfohlenen Blutfett-Zielwerte.
                                  • Adipositas: DMP vom G-BA entwickelt, aber mangels Vergütungseinigung nicht in der Versorgung; Arzneimittel fallen unter den Lifestyle-Paragrafen (§ 34 SGB V).
                                  • DiGA: Bisher hat es keine einzige Monitoring-DiGA in das BfArM-Verzeichnis geschafft.
                                  • vfa-Forderungen: Check-ups an die EU-Empfehlungen anpassen, das für 2026 angekündigte EU-Protokoll nutzen, Impfquoten steigern.
                                  • Kapitelmarken
                                    • (00:00) Begrüßung und Vorstellung
                                    • (02:15) Kann der EU-Safe-Hearts-Plan die Trendwende einleiten?
                                    • (04:21) Prävention als Hebel für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem
                                    • (05:44) Check-ups in Deutschland vs. EU-Empfehlung – und die Rolle von LDL-C
                                    • (09:43) Was Prävention wirtschaftlich bringt: Zahlen aus Japan, UK und von der WHO
                                    • (12:44) Vom auffälligen Befund in die strukturierte Versorgung
                                    • (15:18) DMP und Adipositas: Lücken in der Versorgung
                                    • (18:12) DiGA: Anspruch, Erstattung, Praxisprobleme
                                    • (19:59) ePA, digitaler Impfpass und Gesundheitsdaten
                                    • (22:40) Fazit: Die Position des vfa
                                    • Zitate aus der Folge

                                      „Prävention ist vielleicht nicht der eine entscheidende Hebel, aber einer der entscheidenden Hebel für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem."

                                      „Prävention darf nicht mit der Diagnose enden."

                                      „Was nicht gemessen werden kann, das kann auch nicht geändert werden."

                                      Über Dr. Janka Schulte-Michels

                                      Dr. Janka Schulte-Michels ist Apothekerin und wurde an der Universität Bonn promoviert. Vor ihrem Wechsel zum vfa arbeitete sie in einer Bundesoberbehörde. Beim Verband verantwortet sie die Versorgungspolitik – eine Querschnittsaufgabe von der Arzneimitteltherapiesicherheit bis zu den Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Arzneimittelversorgung kennt sie aus drei Perspektiven: Apotheke, Regulierung und forschende Industrie.

                                      Über den vfa

                                      Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt 50 weltweit führende Hersteller mit rund 90 Tochter- und Schwesterfirmen. Die Mitgliedsunternehmen stehen für mehr als die Hälfte des deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen hierzulande rund 100.000 Menschen.

                                      FAQ zur Folge

                                      Was ist der EU-Safe-Hearts-Plan?

                                      Der erste umfassende Strategieansatz der EU gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er umfasst 10 Leitinitiativen – von der Modernisierung der Tabak-Rechtsvorschriften über ein EU-Protokoll für einheitliche Herz-Kreislauf-Check-ups bis zur Kampagne „Know Your Numbers“. Für die Mitgliedsstaaten ist er überwiegend nicht bindend, schafft aber politisches Momentum.

                                      Wie oft zahlt die gesetzliche Krankenversicherung aktuell den Check-up?

                                      Zwischen 18 und 35 Jahren einmalig, ab 35 alle drei Jahre (G-BA-Richtlinie). Der EU-Plan empfiehlt dagegen jährliche Untersuchungen ab 26 Jahren mit Blutdruck, Blutfetten und Blutzucker.

                                      Warum ist Prävention auch wirtschaftlich sinnvoll?

                                      Präventive Maßnahmen sind vielfach günstiger als die spätere Behandlung: ROI 1:23 bei Grippeimpfungen Älterer (Japan), knapp 70 Mrd. Pfund Einsparpotenzial über 25 Jahre (UK), dazu WHO-„Quick Wins“ wie die Tabaksteuer, die die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen binnen 5 Jahren senken kann.

                                      Was fordert der vfa konkret?

                                      1. Check-up-Untersuchungen an die EU-Empfehlungen anpassen. 2. Das noch 2026 erwartete EU-Protokoll für einheitliche Check-ups nutzen. 3. Die niedrigen Impfquoten – besonders bei Erwachsenen – steigern, denn Impfungen sind ein unterschätzter Faktor für die Herzgesundheit.
                                      2. Links und weiterführende Informationen
                                        • vfa – Die forschenden Pharma-Unternehmen: https://www.vfa.de
                                        • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA), Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie: https://www.g-ba.de
                                        • Robert Koch-Institut (RKI): https://www.rki.de
                                        • DiGA-Verzeichnis des BfArM: https://diga.bfarm.de
                                        • Europäische Kommission – Gesundheit: https://health.ec.europa.eu
                                        • [Bitte ergänzen: Deep-Links zum EU-Safe-Hearts-Plan, zur „Know Your Numbers“-Kampagne und zu den zitierten Studien (Japan/UK/WHO)]
                                        • Kontakt & mehr EinBlick
                                          • Anregungen und Fragen: [email protected]
                                          • Alle Folgen und Formate: https://gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de/einblick
                                          • Für den schnellen Überblick empfehlen wir den „EinBlick Nachrichten“-Podcast
                                          • Schlagworte: EU-Safe-Hearts-Plan, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzgesundheit, Prävention, Check-up, LDL-Cholesterin, Impfquoten, elektronische Patientenakte (ePA), DiGA, Disease-Management-Programm (DMP), Adipositas, vfa, Berlin-Chemie

                                            25 min
                                          • Attest ab Tag eins: Die KBV stemmt sich gegen die Pflicht PLUS Linnemann, Hitzetote sowie Spargesetz
                                            Wöchentlicher Podcast vom 7. August 2026 für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche

                                            Neuer Minister Carsten Linnemann, fast 10.000 Hitzetote, GKV-Spargesetz in Kraft – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: die Attestpflicht ab Tag eins und die elektronische Patientenakte in den Praxen.

                                            »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.

                                            In dieser Ausgabe:

                                            • Machtwechsel im Bundesministerium für Gesundheit: Carsten Linnemann übernimmt das Ressort von Nina Warken – die Branche empfängt den Quereinsteiger mit klaren Forderungen.

                                            • Fast 10.000 Hitzetote in diesem Jahr: Das Robert Koch-Institut RKI meldet einen traurigen Rekord – Sozialverbände und Städte fordern massive Investitionen in den Hitzeschutz.

                                            • Das GKV-Spargesetz ist in Kraft: Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll die Kassen um 19 Milliarden Euro entlasten – 3 Milliarden davon weniger für die ambulante Versorgung.

                                            • Attest ab Tag eins? Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV stemmt sich gegen das geplante Aus der telefonischen Krankschreibung.

                                            Weiterführende Links:

                                            Wie kommt Künstliche Intelligenz sicher in die Versorgung?

                                            Am Bosch Health Campus in Stuttgart hat das bundesweit erste KI-Reallabor Gesundheit den Betrieb aufgenommen: Die SAINDBOX – AI Health Sandbox BW erprobt als erstes Projekt eine KI-gestützte Patientensteuerung in der hausärztlichen Versorgung, der Kinder- und Jugendmedizin und in der Notaufnahme. Das Land Baden-Württemberg fördert das Reallabor mit rund 1 Million Euro jährlich. Hier alle Informationen zum KI-Reallabor Gesundheit Baden-Württemberg.

                                            Wie schnell holt Chinas Pharmaindustrie auf?

                                            Die Handelsblatt-Analyse wertet exklusive Daten zum Vorstoß chinesischer Hersteller nach Europa und in die USA aus – Pfizer-Chef Albert Bourla rechnet damit, dass chinesische Unternehmen bis 2030 zu seinen wichtigsten Wettbewerbern zählen. Hier zur Handelsblatt-Analyse.

                                            Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe

                                            Unser Podcast wurde von der MillionPodcasts-Redaktion als einer der Top 100 Healthcare Podcasts im Web ausgezeichnet. Diese Liste ist das umfassendste Ranking aller Healthcare Podcasts online – Danke an alle Hörer:innen und Hörer!
                                            Zusätzlich haben wir es in die Top 40 eHealth Podcasts und die Top 50 Health News Podcasts geschafft.

                                            Hat Ihnen die breite und bunte Palette an Nachrichten und Informationen gefallen?

                                            Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: [email protected]

                                            13 min
                                          • Hausärztemangel: 12.000 offene Sitze bis 2040 PLUS Digitalgesetz GeDIG, TI-Atlas sowie GKV-Sparpaket
                                            Wöchentlicher Podcast vom 24 Juli 2026 für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche

                                            »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.

                                            In dieser Ausgabe:

                                            • Der TI-Atlas 2026 der Gematik zeigt: Die elektronische Patientenakte ePA etabliert sich in Praxen und Kliniken.

                                            • Das Kabinett beschließt das Digitalgesetz GeDIG – die Kassen loben, die Ärzteschaft warnt.•

                                            • Hausärztemangel: Laut IGES-Prognose bleibt bis 2040 jeder fünfte Hausarztsitz unbesetzt – mehr als 12.000 Stellen.

                                            • Nach dem GKV-Sparpaket streiten Bund, Länder und Kassen über 550 Millionen Euro für die Kliniken.

                                            Weiterführende Links:

                                            Wie digital ist die Versorgung wirklich? Der TI-Atlas 2026 der Gematik – die größte jährliche Studie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Hier alle Ergebnisse zum TI-Atlas.

                                            Wie kommt die ePA bei den Versicherten an? Der ePA-Puls der SBK zeigt: Die Nutzung steigt – ein Medikationsplan würde sie weiter erhöhen. Hier weitere Informationen zum ePA-Puls.

                                            Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe

                                            • Unser Podcast wurde von der MillionPodcasts-Redaktion als einer der Top 100 Healthcare Podcasts im Web ausgezeichnet. Diese Liste ist das umfassendste Ranking aller Healthcare Podcasts online – Danke an alle Hörer:innen und Hörer!

                                            • Zusätzlich haben wir es in die Top 40 eHealth Podcasts und die Top 50 Health News Podcasts geschafft.

                                            Hat Ihnen die breite und bunte Palette an Nachrichten und Informationen gefallen?

                                            Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: [email protected]

                                            13 min

                                          About EinBlick – Der Podcast

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                                          »Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie.

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