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Zu Gast: Prof. Christina Magnussen (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE) · Moderation: Christoph Nitz
Etwa jede dritte erwachsene Person in Deutschland hat Bluthochdruck, viele wissen nichts davon. Prof. Christina Magnussen, Professorin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am UKE, erklärt, was die Warnung einer Smartwatch leistet, welche Nachweise neue Messverfahren ohne Manschette erbringen müssen und warum der Blutdruck auch in Apotheken, Drogeriemärkten oder Behörden gemessen werden könnte. Von Gesundheitsminister Carsten Linnemann wünscht sie sich ein systematisches, risikoadaptiertes Blutdruckscreening ab dem jungen Erwachsenenalter.
»Ein fehlender Hinweis schließt Bluthochdruck nicht aus.«
»Auch eine CE-Zertifizierung eines Devices reicht da nicht aus.«
»Wir wissen, wie man den Blutdruck misst, und wir wissen, wie man den Blutdruck behandelt. Aber offenbar schaffen wir es trotzdem nicht.«
Christina Magnussen ist Professorin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie im April 2026 hat sie eingeordnet, was Smartwatches bei der Früherkennung von Bluthochdruck leisten.
Das Universitäre Herz- und Gefäßzentrum Hamburg am UKE vereint 4 Kliniken, von der Kardiologie bis zur Kinderherzmedizin. Mit 270 Betten versorgt es jährlich 10.200 stationäre Patientinnen und Patienten. Sein ärztlicher Direktor Stefan Blankenberg hat gemeinsam mit Christina Magnussen die weltweite Studie zu den Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen veröffentlicht.
Kann eine Smartwatch Bluthochdruck erkennen?
Warum reicht eine CE-Zertifizierung nicht?
Wo sollte der Blutdruck gemessen werden?
Ab welchem Wert spricht man von Bluthochdruck?
Welche Maßnahme wünscht sich Magnussen von Gesundheitsminister Carsten Linnemann?
Kinderlose zahlen mehr für die Pflege, Kanzler Merz stößt eine Debatte über die Privatversicherung an, der Orientierungswert steigt um 2,2 Prozent – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Standortklausel und Organspende.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will die Informationspflicht zurück: Die Kassen sollen Beitragserhöhungen wieder ankündigen.
Kanzler Merz stößt eine Debatte über die Privatversicherung an – die Kürzungen aus dem Sparpaket sollen auch die Bundesbeamt:innen treffen.
Das Kabinett beschließt die Pflegereform: Kinderlose zahlen mehr, über einen Deckel für die Eigenanteile berät eine Kommission.
Standortklausel: Bis zu 8,5 Prozentpunkte weniger Herstellerabschlag – die Kassen warnen vor Mehrkosten von bis zu 1,3 Milliarden Euro pro Jahr.
Weiterführende Links:
Kinderlose zahlen mehr, das Sozialraumbudget kommt – das Kabinett beschließt das Pflegeneuordnungsgesetz
Bis zu 8,5 Prozentpunkte weniger Herstellerabschlag – der Bericht des Fachgremiums zur Standortklausel
254 Abgeordnete für die Widerspruchslösung – die erste Lesung zur Organspende im Bundestag
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Zu Gast: Prof. Ksenija Stach (HMU Health and Medical University Potsdam, Klinikum Ernst von Bergmann) · Moderation: Christoph Nitz
Herzerkrankungen sind die Todesursache Nummer 1, doch 80 Prozent der Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall verfehlen ihren LDL-Zielwert. Prof. Ksenija Stach, Professorin an der HMU Potsdam und Departmentleiterin am Klinikum Ernst von Bergmann, erklärt, warum LDL-Cholesterin der am besten beeinflussbare Risikofaktor ist, was Deutschland von den Registern in Schweden lernen kann und warum beim Screening nicht gespart werden darf – und weshalb ein Kinderscreening ab 6 Jahren die eine Maßnahme ist, die sie Gesundheitsminister Carsten Linnemann vorschlägt.
»Ohne LDL-Cholesterin kein Plaque. Das ist halt nun mal Fakt.«
»Wer bezahlt das? Na, niemand. Das machen wir letzten Endes, weil wir die Versorgung unserer Bevölkerung für richtig halten.«
»Wir müssen an einem Strang ziehen, Fakten auf den Tisch legen und nicht irgendwelche Märchen.«
Ksenija Stach leitet seit Juli 2025 das Department für Endokrinologie und Diabetologie am Klinikum Ernst von Bergmann und ist Professorin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie der HMU Potsdam. Zuvor leitete sie die Lipidambulanz der Universitätsmedizin Mannheim. Beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker sprach sie im März 2026 über Investitionen in die Herzgesundheit.
Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit rund 1.000 Betten und rund 2.850 Mitarbeitenden und Praxispartner für das Medizinstudium an der HMU. Sein Department für Endokrinologie und Diabetologie behandelt Diabetes und Fettstoffwechselstörungen – beides zentrale Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Warum ist gerade der LDL-Wert so wichtig?
Was macht Schweden anders?
Warum ein Screening schon bei Kindern?
Welche Maßnahme schlägt sie Gesundheitsminister Carsten Linnemann vor?
Was sollten Hörerinnen und Hörer jetzt tun?
Der Bundesrechnungshof sieht »keinen Puffer mehr«, die Ersatzkassen wollen 80 statt 240 Leitstellen, das Ministerium plant eine zweistufige Nutzenbewertung – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Feinstaub durch Brände und Gesundheitsdaten für die Forschung.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Der Gesundheitsetat schrumpft auf rund 14 Milliarden Euro – der Bundesrechnungshof sieht keinerlei Puffer mehr.
Bei der Anhörung zur Notfallreform fordern die Ersatzkassen, die Zahl der Leitstellen von rund 240 auf 80 zu reduzieren.
Das Gesundheitsministerium plant mit AMNOG 2.0 eine zweistufige Nutzenbewertung und vertagt die Entscheidung zum Orphan-Privileg.
Die Weltorganisation für Meteorologie WMO warnt: Die Feinstaubbelastung durch extreme Brände ist gestiegen.
Weiterführende Links:
Tabletten aus dem 3D-Drucker – Symposium ³PRIMED am 1. Oktober in Berlin
»Es gibt keinen Puffer mehr« – der Bundesrechnungshof zum Gesundheitsetat 2027
Brände, Ozon, Feinstaub – der WMO-Bericht zu Klima und Luftqualität
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GKV-Spitzenverband-Chef Blatt nennt die Pflege »akut in Not«, das RKI schätzt 15.800 Hitzetote, den Kassen droht eine Milliardenkorrektur im Risikostrukturausgleich – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Standortklausel für Pharma und Streit um die Primärversorgung.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Die Pflegekassen schlagen Alarm: Im Oktober reicht das Geld nicht mehr.
Die neue Chefin des Gemeinsamen Bundesausschusses will viel Regulierung abschaffen.
Hausärztinnen- und Hausärzteverband: Wer die Hausarztpraxis umgeht, soll sich an den Kosten beteiligen.
Fünfzehntausendachthundert Hitzetote – die Koalition streitet über das Grundgesetz.
Weiterführende Links:
»Wir könnten wahrscheinlich viel Regulierung abschaffen« – die neue G-BA-Chefin im Interview
Wie viel Arzt braucht die Versorgung?
15.800 Hitzetote – die Schätzung des RKI
Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe
Unser Podcast wurde von der MillionPodcasts-Redaktion als einer der Top 100 Healthcare Podcasts im Web ausgezeichnet. Diese Liste ist das umfassendste Ranking aller Healthcare Podcasts online – Danke an alle Hörer:innen und Hörer!
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Weltmeister im Reparieren – warum Deutschlands Herzvorsorge ein Update braucht
Darum geht es in dieser Folge
Das Wichtigste in Kürze
Kosten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit rund 64 Mrd. Euro jährlich die größte Position im deutschen Gesundheitswesen.
EU-Ziele: Der EU Safe Hearts Plan will, dass bis 2035 75 % der 25- bis 64-Jährigen und 90 % der über 65-Jährigen jährlich den Blutdruck messen lassen – ähnliche Zielquoten gelten für Cholesterin und Blutzucker; das Ganze soll in nationale Herz-Kreislauf-Pläne münden.
Systemfrage: Das deutsche System belohnt die Behandlung stärker als die Vermeidung – es wurzelt im Krankenversicherungsgesetz von 1883, das die Arbeitsfähigkeit in den Mittelpunkt stellte, nicht die Gesunderhaltung. Dazu kommen große soziale Unterschiede bei den Risikofaktoren.
Hebel: weniger Werbung für stark zucker-, fett- oder salzhaltige Produkte, besonders bei Kindern; eine nach Zuckergehalt gestaffelte Abgabe, deren Einnahmen in die Prävention fließen (z. B. Bundesstiftung); günstigeres Obst und Gemüse, gesunde Schulverpflegung.
Vorbilder: Norwegen (Public Health Act, Health in All Policies), Frankreich (nationale Strategie 2026 mit frühen Screenings inkl. familiärer Hypercholesterinämie und Neugeborenen-Screening), Dänemark (standardisierte, wohnortnahe Prävention), Niederlande (ähnlicher Plan).
Lipoprotein(a): bei Männern einmal im Leben messen, bei Frauen zweimal (vor und nach der Menopause); Kosten laut Schauder 15 bis 25 Euro.
Früherkennung: risikobasierter Ansatz mit Nutzen-Schaden-Abwägung; Werte müssen nachverfolgt werden – die ePA könnte zum Gamechanger werden.
Wearables: kein Ersatz für ärztlichen Rat – einmal im Jahr die eigenen Daten mit dem Arzt besprechen.
Forderung: ein nationales Programm zur Senkung des Blutdrucks, weniger Salz in Lebensmitteln und Gesundheit als Aufgabe aller Ressorts.
„Unser System belohnt die Behandlung stärker als die Vermeidung."
„Nur eine gesunde Bevölkerung wird uns Wirtschaftswachstum bringen können."
„Wir wollen nicht, dass dadurch mehr Menschen Patienten werden, sondern wir wollen, dass mehr Menschen einfach gesund sind."
Udo Schauder hat den Think Tank 2017 mit ins Leben gerufen und führt ihn heute gemeinsam mit Dr. Martina Kloepfer. Er studierte Medizin und war anschließend in verschiedenen leitenden Funktionen in der Industrie tätig und stand dem Patientenunterausschuss des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller vfa vor.
Der ImPuls Think Tank Herz-Kreislauf ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören stärker in das Zentrum der Diskussion: wissenschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Der Think Tank führt ausgewiesene Experten aus Politik, Wissenschaft, Ärzteschaft, Krankenkassen, Verbänden, Patientenorganisationen, Ethik und Gesundheitswirtschaft zusammen, um die Aufmerksamkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in einem integrierten Ansatz auf unterschiedlichen Ebenen zu verbessern. Seit dem Start im Jahr 2017 ist die gesamtgesellschaftliche Initiative auf 29 Mitglieder gewachsen. Einzelpersonen ebenso wie Organisationen und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen. Ihre Forderung, Vorbeugung politisch verbindlich zu verankern, ist auch der Ausgangspunkt dieses Gesprächs.
FAQ zur Folge
Welche Ziele setzt der EU Safe Hearts Plan?
Was machen Norwegen und Frankreich anders?
Welche eine Maßnahme empfiehlt Schauder der Bundesregierung?
Kontakt & mehr EinBlick
KBV-Chef Gassen nennt die Präventionsoffensive »fast zynisch«, das RKI schätzt 12.500 Hitzetote, Kassen verlieren Millionen mit riskanten Darlehen – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Apothekenreform und Barmer-Wechsel.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
• Der Kassenärztechef fordert einen Neustart bei der Prävention – und nennt die Offensive der Regierung zynisch.
• Das Robert Koch-Institut schätzt zwölftausendfünfhundert Hitzetote – der Bund streitet über eine Grundgesetzänderung.
• Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen verlieren Millionen mit riskanten Immobiliendarlehen.
• Die Barmer bekommt eine neue Spitze, das Gesundheitsministerium eine neue Präventionsabteilung.
Weiterführende Links:
Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe
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Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: [email protected]
Zu Gast: Dr. Janka Schulte-Michels (vfa) · Moderation: Christoph Nitz · Podcast: EinBlick Nachgefragt – Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie
Der EU-Safe-Hearts-Plan ist der erste umfassende Strategieansatz der EU zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der häufigsten Todesursache in Deutschland und Europa. Er bündelt 10 Leitinitiativen von der Primärprävention bis zur Forschungsförderung, ist für die Mitgliedsstaaten aber überwiegend nicht bindend. Dr. Janka Schulte-Michels, beim vfa zuständig für Versorgungspolitik, erklärt, wie Deutschland dieses Momentum nutzen kann: durch bessere Check-ups, konsequente Behandlung bis zum Zielwert, geschlossene Versorgungslücken bei Adipositas und eine ePA, die Prävention aktiv unterstützt.
„Prävention ist vielleicht nicht der eine entscheidende Hebel, aber einer der entscheidenden Hebel für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem."
„Prävention darf nicht mit der Diagnose enden."
„Was nicht gemessen werden kann, das kann auch nicht geändert werden."
Dr. Janka Schulte-Michels ist Apothekerin und wurde an der Universität Bonn promoviert. Vor ihrem Wechsel zum vfa arbeitete sie in einer Bundesoberbehörde. Beim Verband verantwortet sie die Versorgungspolitik – eine Querschnittsaufgabe von der Arzneimitteltherapiesicherheit bis zu den Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Arzneimittelversorgung kennt sie aus drei Perspektiven: Apotheke, Regulierung und forschende Industrie.
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt 50 weltweit führende Hersteller mit rund 90 Tochter- und Schwesterfirmen. Die Mitgliedsunternehmen stehen für mehr als die Hälfte des deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen hierzulande rund 100.000 Menschen.
Was ist der EU-Safe-Hearts-Plan?
Wie oft zahlt die gesetzliche Krankenversicherung aktuell den Check-up?
Warum ist Prävention auch wirtschaftlich sinnvoll?
Was fordert der vfa konkret?
Schlagworte: EU-Safe-Hearts-Plan, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzgesundheit, Prävention, Check-up, LDL-Cholesterin, Impfquoten, elektronische Patientenakte (ePA), DiGA, Disease-Management-Programm (DMP), Adipositas, vfa, Berlin-Chemie
Neuer Minister Carsten Linnemann, fast 10.000 Hitzetote, GKV-Spargesetz in Kraft – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: die Attestpflicht ab Tag eins und die elektronische Patientenakte in den Praxen.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
• Machtwechsel im Bundesministerium für Gesundheit: Carsten Linnemann übernimmt das Ressort von Nina Warken – die Branche empfängt den Quereinsteiger mit klaren Forderungen.
• Fast 10.000 Hitzetote in diesem Jahr: Das Robert Koch-Institut RKI meldet einen traurigen Rekord – Sozialverbände und Städte fordern massive Investitionen in den Hitzeschutz.
• Das GKV-Spargesetz ist in Kraft: Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll die Kassen um 19 Milliarden Euro entlasten – 3 Milliarden davon weniger für die ambulante Versorgung.
• Attest ab Tag eins? Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV stemmt sich gegen das geplante Aus der telefonischen Krankschreibung.
Weiterführende Links:
Wie kommt Künstliche Intelligenz sicher in die Versorgung?
Wie schnell holt Chinas Pharmaindustrie auf?
Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe
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»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
• Der TI-Atlas 2026 der Gematik zeigt: Die elektronische Patientenakte ePA etabliert sich in Praxen und Kliniken.
• Das Kabinett beschließt das Digitalgesetz GeDIG – die Kassen loben, die Ärzteschaft warnt.•
• Hausärztemangel: Laut IGES-Prognose bleibt bis 2040 jeder fünfte Hausarztsitz unbesetzt – mehr als 12.000 Stellen.
• Nach dem GKV-Sparpaket streiten Bund, Länder und Kassen über 550 Millionen Euro für die Kliniken.
Weiterführende Links:
Wie digital ist die Versorgung wirklich? Der TI-Atlas 2026 der Gematik – die größte jährliche Studie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Hier alle Ergebnisse zum TI-Atlas.
Wie kommt die ePA bei den Versicherten an? Der ePA-Puls der SBK zeigt: Die Nutzung steigt – ein Medikationsplan würde sie weiter erhöhen. Hier weitere Informationen zum ePA-Puls.
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• Unser Podcast wurde von der MillionPodcasts-Redaktion als einer der Top 100 Healthcare Podcasts im Web ausgezeichnet. Diese Liste ist das umfassendste Ranking aller Healthcare Podcasts online – Danke an alle Hörer:innen und Hörer!
• Zusätzlich haben wir es in die Top 40 eHealth Podcasts und die Top 50 Health News Podcasts geschafft.
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