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Wie das E-Rezept läuft: Gespräch mit einem Arzt aus einer Pilotpraxis
Das E-Rezept startet in der Testregion wohl in ungefähr 250 Praxen. Wir haben einen Hausarzt aus einer der Pilotpraxen zum Start befragt.
Lesen Sie hier das Interview bei heise online.
BMG kündigt Nachlieferung an: Arztpraxen sollen restliche Dosen bis Freitag erhalten
Nach den Startschwierigkeiten bei der Auslieferung des an die Omikron-Variante BA.1 angepassten COVID-19-Impfstoffes hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Nachlieferung angekündigt. Arztpraxen, deren Bestellungen für diese Woche gekürzt wurden, sollen die noch fehlenden Impfstoffdosen bis Freitag erhalten, teilte das Ministerium am heutigen Montag mit.
Hier finden Sie auch Hinweise zur aktuellen Impfstoffbestellung für die Woche vom 19. bis 25. September -> Praxisnachrichten der KBV
Krankenhäuser umwandeln statt schließen und Bevölkerung einbeziehen
Die Stiftung Münch hat eine Studie in Auftrag gegeben, wie die Gesundheitsversorgung vor Ort so gestaltet werden kann, dass bestehende stationäre Krankenhäuser nicht geschlossen, sondern umgewandelt und dem Bedarf der Region entsprechend angepasst werden können. Erarbeitet wurden drei verschiedene Zielbilder (Ambulante Klinik, Überwachungsklinik, Fachklinik) und die für eine Umwandlung notwendigen Voraussetzungen.
Die Einführung des Systems der diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) in Deutschland hat zu einer Erhöhung der Fallzahlen in den Krankenhäusern geführt – allerdings nicht zu einer Reduzierung der Verweildauer. Das geht aus einer Studie der Universität Hamburg von den Autoren Messerle und Schreyögg hervor.
Die komplette Studie können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen
EinBlick - nachgefragt: Nominierte & Gewinner:innen 🎖 des Preises für Gesundheitsnetzwerker 2022. #KFGN22: Spannende innovative Lösungen aus der Versorgung 🏥wurden ausgezeichnet
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz sprach für diese Folge von ›EinBlick – nachgefragt‹ während des Kongress für Gesundheitsnetzwerker mit den Nominierten und den Gewinner:innen des Preises für Gesundheitsnetzwerker. Die Preisverleihung fand am sechsten September in Berlin statt.
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›Kölner Herzen Atmen Durch‹ ist ein Projekt der niedergelassenen Kölner Kardiolog:innen und Krankenhauskardiolog:innen für die Region Köln. Alle beteiligten Patient:innen werden mit einer neuartigen, speziell für Herzpatient:innen entwickelten Smartphone-App ausgestattet.
e-Derma Solutions: Teledermatologie der Zukunft Ziel ist die flächendeckende Realisierung teledermatologischer Versorgung in Deutschland. Nicht-dermatologische Hausärzt:innen, Pädiater:innen, Rheumatolog:innen sowie Kliniken werden mit einem Tablet-PC und einer entsprechenden Software ausgerüstet.
Kinderheldin – Digitale Versorgung während Schwangerschaft und Babyzeit Die Telemedizin-Plattform unterstützt Schwangere und Eltern digital und entlastet so analoge Versorgungsstrukturen des Gesundheitssystems. Kinderheldin bietet ein Angebot an digitalen Live- und Videokursen.
Rheuma-VOR ist ein Projekt der Universitätsmedizin Mainz und dem Rheumazentrum-Rheinland-Pfalz.
CAIA – intersektorale Kollaborationsplattform.
Die virtuelle Herzpraxis ist ein Patientenbegleiter, der den Patient:innen hilft, krankheitsbedingte Herausforderungen zu meistern. Bei dem Projekt handelt es sich um eine medizinische Telehealth-Praxis zur Betreuung, zum Monitoring und zum Coaching von Patient:innen mit Herzinsuffizienz bzw. Herzrhythmusstörungen. Mithilfe von digitalen Technologien sollen Versorgungsgrenzen überwunden werden.
GET.SLEEP – Ein Online-Therapieprogramm. Ziel von GET.SLEEP ist die Verbesserung der Versorgungsqualität und Versorgungseffizienz für die betroffenen Personen sowie die Behebung des Versorgungsdefizits. Das dreistufige sektorübergreifende Stepped-Care-Modell beinhaltet neben hausärztlicher Erstversorgung und fachmedizinischer Behandlung ein Online-Training, das über die bisherige Regelversorgung hinausgeht.
Einer der beiden ersten Preise des Preises für Gesundheitsnetzwerker geht an SALUTE: das hybride Online-Behandlungstool für Psychoonkologie. SALUTE ist ein hybrides Psychotherapie-Programm für Menschen mit und nach einer Krebserkrankung. Während die physiologische Krebstherapie Fortschritte macht, klafft in der Versorgung der seelischen Folgen weiter eine Lücke. Hier setzt das E-Health-Produkt SALUTE – „Start again – life under tumor experience“ – an.
Aktiv nach COVID-19 erhielt den zweiten ersten Preis beim Preis für Gesundheitsnetzwerker. Für das Krankheitsbild Post-/Long-COVID gibt es derzeit kein strukturiertes Behandlungskonzept und keine standardisierte und abrechnungsfähige Therapie. Um betroffenen Patient:innen ein Behandlungskonzept anzubieten, wurde das Modul „Aktiv nach COVID-19“ in einen bestehenden integrierten Versorgungsvertrag aufgenommen. Es sieht strukturierte und koordinierte Behandlungsprozesse vor, die eine individuelle Anpassung an das jeweilige Beschwerdebild ermöglichen.
Die Idee für ein Versorgungsprojekt Aufbau eines ›Zentrums für Gesundheitskompetenz‹ erhielt den zweiten Preis beim Preis der Gesundheitsnetzwerker. Aufbauend auf der Idee einer ›Patient:innen-Universität‹ plant die Medizinische Hochschule Brandenburg gemeinsam mit Gesundheit Berlin-Brandenburg den Aufbau eines „Zentrums für Gesundheitskompetenz“. Ziel ist es, zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beizutragen – insbesondere in strukturell schwachen ländlichen Regionen in Brandenburg.
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Verfügbarkeit von #Daten muss steigen,
vor allem, wenn Patient oder Arzt diese brauchen; im zweiten Schritt auch für Forschung 🧑🔬. #Digitalisierung braucht konkrete Ziele, die man messen 📏 kann! #KFGN22
Dr. med. Philipp Stachwitz berät seit Anfang 2020 die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin und unterstützt die Fachgesellschaft, die Digitalisierung in der Medizin aktiv mitzugestalten. Stachwitz ist Facharzt für Anästhesiologie und Schmerztherapeut. Er war bis Ende 2021 Mitglied des vom Bundesministerium für Gesundheit initiierten health innovation hub.
In früherer Position verantwortete er unter anderem den Aufbau und die Leitung der Stabsstelle Telematik, heutiges Dezernat ›Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung‹ der Bundesärztekammer, und war beratend tätig für die gematik, verschiedene Industrieunternehmen und Gesundheits-Start-Ups sowie weitere Akteure im Gesundheitswesen.
Dr. Philipp Stachwitz nimmt am sechsten September an der Podiumsdiskussion ›Digitalisierung in der Versorgung: Was bleibt, was ändert sich?‹ beim Kongress der Gesundheitsnetzwerker teil.
Hier können Sie das Interview mit Dr. Philipp Stachwitz und anderen Referent:innen des #KFGN22 hören
Umfrage zeigt: Weiterhin große technische Probleme bei eAU und eRezept
Die Technik zum Ausstellen und Versenden von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen #eAU funktioniert immer noch nicht reibungslos. Zudem dauert das Verfahren viel zu lange. Das ergab eine Online-Umfrage der KBV Anfang August, an der rund 4.000 Praxen teilgenommen haben.
Rund 87 Prozent der Arztpraxen nutzen den Ergebnissen zufolge bereits die elektronische Arbeitsunfähigkeitbescheinigung #eAU, jede zweite Praxis sogar ausschließlich das digitale Verfahren. Viele berichteten allerdings von teils erheblichen technischen Schwierigkeiten. Kritisiert wurde zudem der hohe zusätzliche Zeit- und Arbeitsaufwand.
Hier können Sie die Praxisnachrichten der KBV lesen
E-Health in Deutschland als Zukunftsmarkt für Investor:innen
Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) hat in seinem ersten ›Digital Health Investment Monitor‹ Kapitalgeber und E-Health-Unternehmen nach ihrer Einschätzung zum deutschen E-Health-Markt befragt.
Hier können Sie den ›Digital Health Investment Monitor‹ als kostenfreies PDF-Dokument herunterladen
Zulassung der BA.1-Impfstoffe durch EU erfolgt – Praxen können danach sofort bestellen
Die an die BA.1-Variante angepassten bivalenten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna wurden am 1. September durch die EU-Kommission für Auffrischimpfungen zugelassen. Ärzte können beide Vakzine dann sofort bestellen. Die Auslieferung an die Praxen erfolgt spätestens ab 12. September, eventuell schon früher, wie das Bundesministerium für Gesundheit am Montag bekannt gab.
Hier finden Sie detaillierte Informationen der KBV zur Impfstoffbestellung
DAK Kinder- und Jugendreport 2022
Gesundheit und Gesundheitsversorgung vor und während der Pandemie
Hier können Sie den kompletten DAK Kinder- und Jugendreport 2022 nachlesen
Versorgung der Zukunft: Wie viel digital ist gesund?
Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens soll mit einer Strategiedebatte neuen Schub bekommen – insbesondere im europäischen Vergleich hinkt Deutschland immer noch deutlich hinterher. Temporeich setzte der vormalige Gesundheitsminister unter anderem mit dem Health Innovation Hub zahlreiche E-Health-Projekte in Gang – doch nur wenige davon sind abgeschlossen. Karl Lauterbach möchte die Digitalisierung nun vom „Kopf auf die Beine stellen“.
Viel Taktik, viel Technik und zahlreiche Innovationen seien vorhanden – aber keine richtige Strategie, so der Bundesgesundheitsminister zum Stand der Dinge. Entsprechend lautet das Motto des 17. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker: Versorgung der Zukunft: Wie viel digital ist gesund? Passend zum Start der Strategiedebatte wollen wir im Rahmen des Kongresses über die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens sprechen.
Hier kommen Sie zur Seite des 17. Kongress für Gesundheitsnetzwerker
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01:36 Interview mit Dr. Dirk Heinrich (Virchowbund)
08:05 Interview mit Melanie Wendling (bvitg)
15:18 Interview mit Dr. Dominik Graf von Stillfried (Zi)
25:15 Interview mit Dr. med. Philipp Stachwitz
Versorgung der Zukunft: Wie viel digital ist gesund?
Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens soll mit einer Strategiedebatte neuen Schub bekommen – insbesondere im europäischen Vergleich hinkt Deutschland immer noch deutlich hinterher. Temporeich setzte der vormalige Gesundheitsminister unter anderem mit dem Health Innovation Hub zahlreiche E-Health-Projekte in Gang – doch nur wenige davon sind abgeschlossen. Karl Lauterbach möchte die Digitalisierung nun vom „Kopf auf die Beine stellen“.
Viel Taktik, viel Technik und zahlreiche Innovationen seien vorhanden – aber keine richtige Strategie, so der Bundesgesundheitsminister zum Stand der Dinge. Entsprechend lautet das Motto des 17. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker: Versorgung der Zukunft: Wie viel digital ist gesund? Passend zum Start der Strategiedebatte wollen wir im Rahmen des Kongresses über die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens sprechen.
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Versorgung der Zukunft: Wie viel digital ist gesund?
Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens soll mit einer Strategiedebatte neuen Schub bekommen – insbesondere im europäischen Vergleich hinkt Deutschland immer noch deutlich hinterher. Temporeich setzte der vormalige Gesundheitsminister unter anderem mit dem Health Innovation Hub zahlreiche E-Health-Projekte in Gang – doch nur wenige davon sind abgeschlossen. Karl Lauterbach möchte die Digitalisierung nun vom „Kopf auf die Beine stellen“.
Viel Taktik, viel Technik und zahlreiche Innovationen seien vorhanden – aber keine richtige Strategie, so der Bundesgesundheitsminister zum Stand der Dinge. Entsprechend lautet das Motto des 17. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker: Versorgung der Zukunft: Wie viel digital ist gesund? Passend zum Start der Strategiedebatte wollen wir im Rahmen des Kongresses über die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens sprechen.
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