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EinBlick – nachgefragt
Pharmaindustrie im Wandel: Deutschlands Innovationsmotor zwischen Bürokratie und globalen Herausforderungen
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Norbert Theihs, Leiter des Hauptstadtbüros des Verbandes der Chemischen Industrie. Im Gespräch werden zentrale Themen rund um die Pharma- und Chemieindustrie beleuchtet: Von der kommunalen Abwasserrichtlinie über die Notwendigkeit schnellerer Behördenprozesse bis hin zu den globalen Herausforderungen durch den Fachkräftemangel und internationale Handelskonflikte. Theihs gibt einen Ausblick, wie die Branche ihre Transformationsaufgaben meistern kann und welche politischen Signale jetzt notwendig sind.
Norbert Theihs ist Geschäftsführer des Hauptstadtbüros des Verbands der Chemischen Industrie VCI in Berlin und leitet seit 2011 zusätzlich den Geschäftsbereich Mittelstand im VCI. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen und einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Finanzwissenschaft begann Theihs 1993 seine Laufbahn beim VCI, zunächst als Volkswirt und ab 1995 als Leiter des Bereichs Volkswirtschaft.
Der Verband der Chemischen Industrie VCI vertritt die Interessen von rund 2.300 Chemie- und Pharmaunternehmen in Deutschland und setzt sich für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung der Branche ein.
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Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: [email protected]*
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Schulkinder ohne Gesundheitskompetenz: Vierundachtzig Prozent leiden unter psychischen Beschwerden und Einsamkeit
Drogeriekette dm plant Einstieg ins Gesundheitswesen: Mit Versandapotheke soll das Apothekenmonopol umgangen werden
Kontaktgebühr beim Arzt gefordert: Arbeitgeber wollen Krankenversicherung durch Patientengebühren entlasten
Infektionen in der EU durch Mückenausbreitung: West-Nil-Virus erreicht wegen Klimawandel Rekordwert
**Auszeichnung für EinBlick-Podcast-Reihe
• Zusätzlich haben wir es in die Top 40 eHealth Podcasts und die Top 50 Health News Podcasts geschafft.
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EinBlick – nachgefragt
Virtuelles Krankenhaus NRW nach der Pilotphase – Wie geht es weiter mit Telekonsilen und Vernetzung?
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Nadja Pecquet, ehemals Geschäftsführerin des Virtuellen Krankenhauses NRW, über die Weiterführung durch das Rechenzentrum Volmarstein RZV nach der Pilotphase, die Herausforderungen der auslaufenden Landesfinanzierung, neue Chancen durch bundesweite Expansion , die praktischen Erfahrungen aus über fünftausend Telekonsilen sowie die Rolle von KI und Interoperabilität für die Zukunft der Telemedizin.
Nadja Pecquet leitet die Integration des telemedizinischen Netzwerks unter dem Dach des RZV. Sie ist Maschinenbauingenieurin mit Schwerpunkt Medizintechnik und verfügt über langjährige Expertise in der Digitalisierung des Gesundheitswesens – unter anderem mit Stationen im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium sowie als strategische Impulsgeberin für Innovationsprojekte im Bereich eHealth und Telemedizin.
Das Virtuelle Krankenhaus NRW wurde als Leuchtturmprojekt der Landesregierung initiiert und hat in der Pilotphase knapp einhundertvierzig Krankenhäuser und Praxen vernetzt. Nach dem Ende der Pilotphase hat die RZV die Idee des Landes aufgegriffen – mit dem Ziel der nahtlosen Fortführung. Das RZV war von Beginn an als Technologiepartner beteiligt. Die Plattform ermöglicht telemedizinische Konsile für verschiedene Fachbereiche und Fallkonferenzen, wie etwa in Form von Tumorbords der Onkologie und trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Expert:innenwissen bei – unabhängig vom Patientenstandort.telemedizinische Konsile insbesondere in den Bereichen Onkologie und Intensivmedizin und trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Expert:innenwissen bei – unabhängig vom Patientenstandort.
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»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Bundesrechnungshof warnt vor Finanzlücke: Krankenkassenausgaben steigen so stark wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr
Pflegekräfte erhalten mehr Kompetenzen: Bundeskabinett beschließt eigenverantwortliche Behandlung von Diabetes- und Demenzpatient:innen
Telematikinfrastruktur zwei-punkt-null nimmt Fahrt auf: Über drei Millionen Deutsche haben bereits eine GesundheitsID beantragt
KI-Chatbots in der Medizin bergen Risiken: Studie warnt vor gefährlichen Halluzinationen und erfundenen Begriffen
**Digital oder analog – wie informieren sich Deutschlands Ärzt:innen?
Zum zweiten Mal haben sich die drei größten Ärztenetzwerke Deutschlands – coliquio, DocCheck und esanum – zusammengeschlossen und ihre Mitglieder zu deren beruflichem Informationsverhalten befragt. Mehr als 1.300 Ärzt:innen haben an dieser Umfrage teilgenommen. Erstmals wurden dabei auch Daten zur zukünftigen Mediennutzung, zur Relevanz von Inhaltsformaten sowie zum Einsatz von künstlicher Intelligenz im Berufsalltag erhoben.
Hier finden Sie den #ARI Report 2025
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EinBlick – nachgefragt
**e-PA, TI-Messenger. Wo stehen wir bei der Digitalisierung?
**Melanie Wendling **ist die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Gesundheits-IT, bvitg. Sie war zuvor als Abteilungsleiterin Gesundheit und Rehabilitation bei der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung tätig. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Abschluss der RTL-Journalistenschule, arbeitete sie als persönliche Referentin von Bundesministerin Ulla Schmidt und Bundesminister Philipp Rösler im Bundesministerium für Gesundheit. Im Anschluss wechselte sie zu Telekom Health Care Solutions, wo sie die Politik-und Verbandsvertretung verantwortete.
**Der bvitg **ist der führende Verband für Unternehmen der Gesundheits-IT in Deutschland und versteht sich als Gestalter der Digitalisierung von Versorgungsprozessen. Er vertritt die Interessen der Anbieter digitaler Lösungen, setzt sich für freie Marktwirtschaft, Innovation sowie die Nutzung internationaler Standards ein und bekennt sich klar zu Demokratie und Vielfalt.
Der Verband schafft Plattformen zum Austausch und veranstaltet mit der DMEA Europas wichtigste Veranstaltung für Health-IT. Seine Vision ist es, vernetzte digitale Lösungen zu ermöglichen, um die Gesundheitsversorgung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Der bvitg feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und hat sich seit der Gründung im September 1995 unter dem Namen Namen Verband der Hersteller von patientenorientierten Krankenhausinformationssysteme VHK von 8 Gründungsunternehmen zu einem Verband mit rund 120 Mitgliedern entwickelt.
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In dieser Ausgabe:
Die Elektronische Patientenakte ePA im Aufwind – fast jede zweite Praxis ist bereits dabei
Finanzloch bei den gesetzlichen Krankenkassen – Darlehen statt Zuschüsse sorgen weiter für Diskussionen
Wird die Krankenhausreform verwässert – Länder sollen weitgehende Gestaltungsfreiheit erhalten
Pflegekosten explodieren – Eigenanteil steigt durchschnittlich auf über dreitausendeinhundert Euro monatlich
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EinBlick – nachgefragt
Zwischen Wettbewerb und Innovation: Wie Deutschland im globalen Gesundheitsmarkt bestehen kann
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Harald Hasselmann, Vorsitzender des Vorstands von Eckert & Ziegler SE, über die aktuellen gesundheitspolitischen Herausforderungen und Chancen für die Medizintechnik- und Radiopharma-Branche. Im Fokus stehen dabei Themen wie Digitalisierung im Gesundheitswesen, insbesondere die Einführung der elektronischen Patientenakte, die Versorgungssicherheit mit medizinischen Isotopen sowie regulatorische Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf Innovationen. Ebenso diskutieren sie Strategien, wie Deutschland im internationalen Wettbewerb attraktiver werden kann.
Dr. Harald Hasselmann ist promovierter Betriebswirt und seit Juni 2023 Vorstandsvorsitzender von Eckert & Ziegler SE. Mit umfassender Führungserfahrung in internationalen Pharma- und Medizintechnikunternehmen beschäftigt er sich intensiv mit politischen und regulatorischen Anforderungen, um den Standort Deutschland langfristig zu stärken. Er setzt dabei auf innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, schnelle Markteinführungen neuer Therapieformen und nachhaltige Versorgungssicherheit. Dr. Hasselmann engagiert sich ehrenamtlich als Vorsitzender des Gesundheitssausschusses im Verein Berliner Kaufleute und Industrieller VBKI.
Im Gespräch geht es um konkrete Forderungen an die Bundesgesundheitspolitik zur schnelleren Implementierung digitaler Technologien wie der elektronischen Patientenakte, politische Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung mit kritischen medizinischen Isotopen und innovative Lösungsansätze für die regulatorischen Engpässe bei der Zulassung neuer Therapien. Dr. Hasselmann spricht darüber hinaus über wirksame Strategien, wie Deutschland im globalen Wettbewerb attraktiver für hochqualifizierte Fachkräfte werden kann, und erläutert, welche Schritte notwendig sind, um Berlin als führenden Standort für Medizintechnik und Radiopharmazie zu etablieren.
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TI-Messenger startet für alle Versicherten – vielen Praxen fehlt noch die technische Ausstattung
Schmerzmedizin droht das Aus - 23 Millionen chronisch Kranke könnten Versorgung verlieren
Bundestag startet Corona-Aufarbeitung – Enquete-Kommission untersucht Pandemie-Management bis 2027
Online-Apotheken dürfen wieder Boni gewähren – Bundesgerichtshof kippt deutsche Preisbindung für EU-Versender
Eine gute Ergänzung zu unserem EinBlick-Podcast ist der Podcast
Hier können Sie den Podcast Healthcare TAX and LAW anhören
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EinBlick – nachgefragt
Vernetzt, digital, zukunftsfest: Wie das ÄrzteNetz Hamburg ambulante Medizin neu denkt
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Andreas Schüßeler, Vorstandsvorsitzender des ÄrzteNetz Hamburg e.V., über die Entwicklung und Bedeutung des Ärztenetzes, das vor über 25 Jahren gegründet wurde, um die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie regionalen Krankenhäusern zu fördern. Das Netzwerk verbindet heute mehr als 340 Ärztinnen und Ärzte sowie zehn Kliniken in Hamburg und setzt sich für innovative Versorgungsstrukturen, intersektorale Zusammenarbeit und nachhaltige Konzepte im Gesundheitswesen ein.
Dr. Andreas Schüßeler ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit über 30 Jahren in der ambulanten Versorgung tätig. Nach Approbation und Promotion 1983 war er zunächst als Sanitätsoffizier aktiv, bevor er sich 1996 in Hamburg niederließ. Als Mitbegründer und heutiger Vorstandsvorsitzender des ÄrzteNetz Hamburg eingetragener Verein engagiert er sich für innovative Versorgungsstrukturen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklungen im Gesundheitswesen; dabei unterstützt spezialisiertes Fachpersonal das ärztliche Team etwa durch Case-Management und digitale Anwendungen, und er treibt die Anerkennung des Ärztenetzes durch die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg voran.
Das ÄrzteNetz Hamburg treibt digitale Innovationen voran, darunter die Modellregion Telematikinfrastruktur, die seit 2023 Pilotprojekte zur Digitalisierung in Praxen und Kliniken umsetzt. Über 160 Praxen, Kliniken, Apotheken und weitere Partner arbeiten zusammen, um digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte, den TI-Messenger und einen digitalen Terminpool zu etablieren.
Zudem engagiert sich das Netzwerk für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, etwa durch den Wettbewerb ›Klimaschutz ist Gesundheitsschutz‹, der Praxen und Krankenhäuser motiviert, ressourcenschonende Maßnahmen umzusetzen. Diese Initiativen entlasten Praxisteams, verbessern die Kommunikation und fördern eine moderne, effiziente Versorgung.
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Europäische Union fördert Biowissenschaften: Zehn Milliarden Euro jährlich sollen Innovation stärken und Marktzugang erleichtern
Künstliche Intelligenz in der Kardiologie: MAARS sagt plötzliche Herztode mit dreiundneunzig Prozent Genauigkeit voraus
Digitale Krankentransporte starten: Uber Health will Patient:innenfahrten zentral abrechnen und Prozesse optimieren
Apotheken sollen Angebot erweitern: Primärversorgung mit Blutdruckmessen, Impfen und Blutabnahmen geplant
Zi-Trendreport 2024: Wieder deutlich mehr Videosprechstunden
Hier kommen Sie zum Zi-Trendreport
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