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EinBlick – nachgefragt
Klimafreundliche Gesundheitsversorgung: Wege zu nachhaltigen Lösungen
Wie kann die Gesundheitsversorgung klimafreundlicher gestaltet werden? Darüber spricht Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz mit Dr. Christian Grah, Leitender Arzt für Pneumologie und Projektleiter des „Zero-Emission-Hospital“-Projekts am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, sowie Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbands und Mitinitiatorin der Initiative „BKK Green Health“. Die Gespräche wurden getrennt geführt und hier zusammengestellt.
Dr. Christian Grah ist Leitender Arzt für Pneumologie und Lungenkrebszentrum sowie Projektleiter Zero-Emission-Hospital am Krankenhaus Havelhöhe in Berlin. Er ist Mitbegründer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe und engagiert sich in verschiedenen Fachgesellschaften der Pneumologie. Dr. Grah ist zudem Mitglied der deutschen Allianz für Klima und Gesundheit und arbeitet im Leitungsteam des Projekts "Climate Friendly Hospital-Havelhöhe 2030" mit.
Klimaschutz und Gesundheitsversorgung rücken immer stärker in den Fokus. Die S2K-Leitlinie zur klimasensiblen Verordnung von Inhalatoren und die Initiative "BKK Green Health" sind Beispiele für Bestrebungen, die Gesundheitsversorgung nachhaltiger zu gestalten.
Das kürzlich gegründete Aktionsbündnis Klimabewusste Inhalativa, bestehend aus 28 namhaften Organisationen des Gesundheitswesens, setzt sich zum Ziel, den Anteil klimaschädlicher Dosieraerosole bis 2027 deutlich zu reduzieren, ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen.
Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich daraus für Ärzt:innen, Krankenkassen und Patient:innen?
Wie kann eine klimasensible Versorgung konkret umgesetzt werden?
Kapitelmarken
00:18:10 Anne-Kathrin Klemm BKK-Dachverband
Über das Aktionsbündnis Klimabewusste Inhalativa
Das „Aktionsbündnis Patient:innenfreundliche und klimabewusste Verordnung von Inhalativa bei chronisch obstruktiven Atemwegs- und Lungenerkrankungen“ vereint 28 namhafte Organisationen und drei Einzelpersonen, die den Zusammenhang von Gesundheits- und Klimaschutz in den Fokus rücken. Bis 2027 möchten die Bündnispartner gemeinsam erreichen, dass Inhalativa klimaschonender eingesetzt werden – und zwar ohne Abstriche in der medizinischen Qualität. Mit diesem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur dringend notwendigen Reduktion von Treibhausgasen im Gesundheitswesen. Das Aktionsbündnis wurde vom BKK Dachverband ins Leben gerufen.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Aktionsbündnis Klimabewusste Inhalativa
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»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Die nächste Bundesregierung muss eine nachhaltige Finanzierung der GKV anpacken – verschiedene Verbände haben dazu Forderungen und Papiere vorgelegt
Elektronische Patientenakte ePA: Starttermin bleibt trotz Sicherheitswarnungen
Autonome KI-Modelle verbessern die Medizin: Krebsforschung, Roboter-Chirurgie und bessere Brustkrebs-Diagnose
Weiterhin keine DiPA in Sicht: Ein Unternehmen kämpft für die Zulassung einer KI-basierten Mobilitätsanalyse-App
Gesunderhaltung als Gegenbild zu einer fortschreitenden Überlastung des Systems! BMC veröffentlicht gesundheitspolitische Impulse zur Bundestagswahl 2025
Sieben Wochen vor den Neuwahlen unterbreitet der Bundesverband Managed Care (BMC) konkrete Vorschläge für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung.
Unter dem Titel „Für mehr Gesundheit und eine zukunftsgerichtete Versorgung“ skizziert der BMC den Weg zu einer vernetzten, regionalen und digitalen Neuordnung der Gesundheitsversorgung, die an Bedarfen und Ergebnissen orientiert ist. „Gesundheitsförderung und Prävention müssen zum zentralen Schwerpunkt der neuen Bundesregierung werden,“ so Prof. Dr. Lutz Hager, BMC-Vorstandsvorsitzender. „Mit einem „Weiter so“ wird die Versorgung in Zukunft nicht aufrechterhalten werden können. Das Gegenbild zu einer fortschreitenden Überlastung und Übernutzung unseres Systems ist die Gesunderhaltung,“ so Hager weiter.
Sie finden weitere Informationen hier beim BMC e.V.
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In dieser Ausgabe:
ePA-Start: Kliniken fordern mehr Zeit, Bürger:innen wollen die Akte nutzen
Krankenhausreform auf den Weg gebracht – die Umsetzung wird bis 2029 andauern
Steigende Zusatzbeiträge: GKV-Finanzen müssen von der kommenden Regierung nachhaltig umgestaltet werden
Pflegereport: Zahl der Pflegebedürftigen steigt, regionale Unterschiede prägen Versorgung
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EinBlick – nachgefragt
Zukunft der Gesundheitsversorgung. Welche Erwartungen hat die Pharmaindustrie an die Parteien vor der Bundestagswahl?
Darüber spricht Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz mit Dorothee Brakmann. Frau Brakmann ist seit April 2024 Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Pharma Deutschland.
Pharma Deutschland – bis Mai 2024 Bundesverband der Arzneimittelhersteller, BAH – ist der mitgliedstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Der 1954 gegründete Verband vertritt über 400 Mitgliedsunternehmen darunter sowohl große Pharmafirmen als auch mittelständische Betriebe. Als wichtiger Ansprechpartner für Politik, Behörden und Institutionen im Gesundheitswesen engagiert sich Pharma Deutschland in der politischen Interessenvertretung.
Die Pharmaindustrie formuliert vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr klare Forderungen. Im Fokus stehen die zügige Umsetzung der Nationalen Pharmastrategie und die Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland. Investitionshürden sollen abgebaut und Erstattungsbedingungen für neue Medikamente verbessert werden. Die Branche fordert eine Überarbeitung des AMNOG und des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes.
Zudem werden in Investitionen in Forschungsinfrastrukturen und die schnelle Umsetzung von Digitalgesetzen angemahnt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Pharmaindustrie zu stärken und gleichzeitig die Arzneimittelversorgung zu verbessern.
Das Interview wurde als Zoom-Call aufgezeichnet.
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Lauterbachs Krankenhausreform: Bundesrat gibt grünes Licht trotz Kontroversen
Start der elektronischen Patientenakte für gesetzlich Versicherte verzögert sich: MEDI-Ärzteverbund und der Hausärtzinnen- und Hausärzteverband fordern realistische Zeitpläne
Praxisbarometer Digitalisierung: Praxen melden Belastung, digitale Fortschritte sowie anhaltende technische Schwierigkeiten
Lebenserwartung in Deutschland unter EU-Durchschnitt: Politik muss nach den Bundestagswahlen schnell handeln
Ergebnisse PraxisBarometer Digitalisierung 2024
Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema elektronische Patientenakte (ePA): Die Praxen berichten von ihren Erwartungen an die ePA, die 2025 an den Start gehen soll. Die diesjährige Befragung zeigt außerdem die Erfahrungen mit den Praxisverwaltungssystemen im Praxisalltag auf.
Auf einen Blick:
Hier finden Sie weitere Informationen zum Praxisbarometer Digitalisierung 2024
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Bruch der Regierungskoalition gefährdet Gesundheitsreformen
Lauterbach kämpft für Qualitätsstandards bei #KHVVG und betont "Lieber keine Reform als eine schlechte"
TK-Chef Jens Baas warnt vor drastischen Beitragserhöhungen bei Gesundheit und Pflege im kommenden Jahr
Grundrecht auf Pflege? – Deutscher Pflegerat fordert bessere Bedingungen und mehr Kompetenzen für Pflegende
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Die Gesetzlichen Krankenkassen verschicken derzeit Informationsbriefe zum Start der elektronischen Patientenakte im Januar zweitausendfünfundzwanzig
Rettungsdienst vor Umbruch: Bundestag entscheidet noch im November über Notfallreform
Krankenhausreform auf der Kippe: Bundesländer fordern Vermittlungsausschuss zum KHVVG
Einhundert Jahre Deutscher Ärztinnenbund: Fast jeder zweite Arzt ist eine Ärztin – aber in Spitzenpositionen fehlen Frauen auch heute
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In dieser Ausgabe:
Bundestag beschließt umstrittene Krankenhausreform: Bundesländer drohen mit Widerstand und Verbände kritisieren das KHVVG
Alarm für Versicherte: Sozialabgaben könnten bis zweitausendfünfunddreißig auf fünfzig Prozent klettern
Geplanter Start der elektronischen Patientenakte ePA in den TI-Modellregionen sowie in Nordrhein-Westfalen soll bundesweiten Rollout vorbereiten
Apotheken im Wandel: Neue Aufgaben auch im Bereich der Primärversorgung sollen Zukunft sichern
TI-Atlas 24
Was erwarten Patientinnen und Patienten von der ePA für alle? Wie hat sich das E-Rezept in den letzten Monaten entwickelt? Im Rahmen des TI-Atlas befragen wir jährlich Patientinnen und Patienten sowie die Beschäftigten im Gesundheitswesen zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Ergebnisse des TI-Atlas 2024 finden Sie hier zusammengefasst. Sie interessieren sich vor allem für eine bestimmte Nutzergruppe? Dann gelangen Sie durch einen Klick direkt an die richtige Stelle.
Hier kommen Sie zum TI-Atlas 24 der gematik
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EinBlick – nachgefragt
Verbessert der gemeinsame Tresen die Notfallversorgung in Hessen?
Darüber spricht Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz mit Armin Beck. Armin Beck ist seit 2022 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.
Armin Beck hat in Frankfurt am Main Medizin studiert und sich als Facharzt für Allgemeinmedizin qualifiziert. Er ist niedergelassener Hausarzt mit eigener Praxis in Hofheim am Taunus.
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat das Projekt Gemeinsamer Tresen ins Leben gerufen. Diese Initiative ist Teil der Bemühungen zur Verbesserung der Notfallversorgung und Entlastung der Krankenhausnotaufnahmen. In Frankfurt-Höchst arbeiten seit 2017 das Klinikum Frankfurt-Höchst und der ärztliche Bereitschaftsdienst der KV Hessen daran, PatientInnen bedarfsgerecht in die passende Versorgungsebene zu steuern.
Ergänzend dazu wurde das Projekt 2024 auch in Darmstadt gestartet, um die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern. Hier zog der ärztliche Bereitschaftsdienst direkt ins Klinikum Darmstadt um. Es wurde ein gemeinsamer Tresen nahe dem Haupteingang und der zentralen Notaufnahme eingerichtet. Patienten werden dort durch speziell geschultes Personal erst eingeschätzt und je nach Dringlichkeit behandelt.
Das Interview wurde als Zoom-Call aufgezeichnet.
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EinBlick – nachgefragt
Franken als Vorreiter für die digitale Patientenakte
Darüber spricht Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz in dieser Podcast-Folge mit Dr. Georg Münzenrieder vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.
Dr. Georg Münzenrieder ist seit 2017 Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten der Digitalisierung in Gesundheit und Pflege sowie Zukunfts- und Innovationsprojekte am Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Seit 2019 ist er zudem Vorsitzender der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Digitalisierung im Gesundheitswesen und Vorsitzender des Beirats der Gematik GmbH. Dr. Münzenrieder hat Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg studiert und dort auch promoviert. Zudem absolvierte er einen Master in International and European Law an der George Washington University Law School und der Universität Augsburg.
Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention hat unter der Leitung von Dr. Georg Münzenreder die TI-Modellregion Franken ins Leben gerufen. Diese Initiative ist Teil der Vorbereitungen für den bundesweiten Rollout der elektronischen Patientenakte EPA ab In der
Ergänzend dazu wurde das vom Ministerium mit 3 Millionen Euro geförderte Projekt Health Care by your Side gestartet, Leistungserbringer für die digitale Transformation zu befähigen und Bürger über die Vorteile aufzuklären. Der Rollout in der Modellregion soll ab dem 15. Januar 2025 beginnen, wobei etwa 1,5 Millionen Menschen in Franken als erste die neue EPA erhalten sollen.
Das Interview wurde als Zoom-Call aufgezeichnet.
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