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„Wir haben die Schlacht gewonnen!“ So ließ es Ramses II. nach einer militärischen Auseinandersetzung mit dem hethitischen König in Ägypten verkünden. Wie sich herausgestellt hat, stimmt das nicht. Aber bei Ramses geht es nicht nur um eine vermeintliche Lüge, sondern um viel mehr. Es geht um die Weltordnung.
Und wusstet ihr, dass Nero gar nicht tot ist? Er wird in der Endzeit wiederkommen, wenn die Apokalypse über die Welt hereinbricht. Klingt wie eine Verschwörungserzählung? Dann seid ihr hier genau richtig zu Teil 2 unserer Folge über Fake News in der Antike.
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Desinformationen ("Fake News") gab es auch schon in der Antike. Aber wie funktioniert das genau, und welche Folgen konnte das haben? Wir schauen uns den kreativen Umgang mit der Wahrheit in der Antike an zwei Beispielen an und werden sehen. Fake News sind nichts völlig Neues oder ein reines Problem unserer Zeit.
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Die Demokratie ist in der Krise. Das liest oder hört man gerade oft. Was wäre, wenn das alles schon mal jemand beschrieben hätte? Vor gut 2.200 Jahren, in einer Welt ohne Wahlen im modernen Sinne, ohne Parteien, ohne soziale Medien – aber mit einem klaren Blick auf das, was politische Systeme zum Scheitern bringt. Sein Name war Polybios. Er hatte eine Theorie, und zwar eine, die im ersten Moment überzeugend klingt – und deswegen auch ziemlich beunruhigend.
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Zum Weiterlesen:
Die allermeisten von uns müssen arbeiten gehen, um über die Runden zu kommen. Das war auch schon in der Antike so, und für die allermeisten Menschen nahm Arbeit einen großen Teil des Tages ein. Aber war damals wirklich schon alles so ähnlich wie heute? Konnte man sich einfach so einen Job aussuchen? Wie machte man Karriere, und war das überhaupt wichtig? Viele Fragen, denen wir in der aktuellen Folge mal nachgehen.
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Zum Weiterlesen:
Bis ins 8. Jahrhundert hinein deuteten die Menschen im Antiken Griechenland die Welt vor allem mit den Mitteln des Mythos. Doch begannen Philosophen, anderen Fragen zu stellen.
War das der Beginn einer „griechischen Aufklärung“ und begannen Menschen hier erstmals, ihre Umwelt mit den Mitteln der Vernunft zu begreifen? So oder so waren die Vorsokratiker Wegbereiter eines neuen Weltverständnisses.
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Kaum jemand hat die römische Geschichte so geprägt wie Kaiser Augustus. Caesars Erbe machte aus der mindestens mal angeschlagenen römischen Republik eine Monarchie, mit ihm an der Spitze – die aber unter gar keinen Umständen Monarchie heißen durfte.
Wir schauen uns heute an, wie aus dem jungen Gaius Octavius Kaiser Augustus werden konnte. Und welche Konsequenzen das hatte.
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Vor rund 2.500 Jahren zieht ein persischer Großkönig mit einem gewaltigen Heer Richtung Griechenland – und geht als Inbegriff des orientalischen Despoten in die Geschichte ein. Dieses Bild wirkt bis heute nach, bis in Filme wie "300", in dem Xerxes der größenwahnsinnige, grausame Gegenspieler heroischer Spartaner ist. Aber war er das wirklich?
Wir werfen einen differenzierten Blick auf Xerxes I., den Großkönig des Achämenidenreiches. Wir sprechen über seinen Griechenlandfeldzug 480 v. Chr., über Thermopylen, Salamis und die Niederlage gegen die griechischen Stadtstaaten. Vor allem aber nehmen wir sein Bild bei Herodot unter die Lupe: den König, der das Meer auspeitschen ließ, einen Untertanen auf grausame Weise bestrafte und zwischen Zweifel, Hybris und angeblicher Gottgläubigkeit schwankte.
Wie verlässlich ist diese Darstellung? Ist Xerxes tatsächlich der brutale Gewaltherrscher, als den ihn die antike und moderne Erzähltradition zeigt? Eine Spurensuche zwischen Propaganda, Literatur und historischer Wahrscheinlichkeit – und ein Blick darauf, wie sehr ein antiker Autor unser Bild eines Herrschers bis heute prägt.
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Wann war die Antike eigentlich vorbei? Darauf kann man verschiedene Antworten finden. Um 500 trifft es wohl am besten. Wir werfen im Podcast einen Blick auf diese Zeit des Übergangs und auf einen Herrscher, der oft als der letzte römische Kaiser genannt wird: Justinian I., gestorben 565.
Was machte die Zeit dieses (ost-)römischen Kaisers aus? Wo berief er sich auf alte, römische Traditionen und wo sind bei ihm schon Entwicklungen zu erkennen, die deutlich eher ins byzantinische Mittelalter verweisen?
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War Rom wirklich moralisch verkommen und deshalb zum Untergang verdammt? In unserer neuen Podcastfolge nehmen wir das Narrativ der „spätrömischen Dekadenz“ kritisch unter die Lupe und zeigen, woher diese Vorstellung stammt – und warum sie historisch problematisch ist. Eine Folge über Mythen, Moral und die Frage, warum einfache Erklärungen selten gute Erklärungen sind.
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In der neueren Geschichte wird der Balkan oft als eine Art Randzone oder geographisches "Dazwischen" wahrgenommen. Aber die Region war in der Antike nicht nur Schauplatz, sondern Treiber der Geschichte – von den klassischen griechischen Poleis über Philipp II. und Alexander den Großen bis zur römischen Herrschaft und den Umbrüchen der Spätantike. Ein Raum, der die Antike miteinander verband und immer wieder neu prägte.
Für diese Folge haben wir uns wieder mit Ralf vom Podcast "Déjà-Vu Geschichte" zusammengetan und spannen einen großen thematischen Bogen zur Geschichte des Balkans in der Antike.
Schaut natürlich auch gern mal bei Ralf und seinem Podcast vorbei, denn bei ihm ist diese Folge Teil einer ganzen Reihe über die Geschichte des Balkans: https://ralfgrabuschnig.com/deja-vu-geschichte-podcast/
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