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Irgendwann zwischen den Jahren 30 und 36 starb Jesus von Nazareth am Kreuz. Geht es nach seinen Anhänger*innen, ist er drei Tage später auferstanden und als Gottes Sohn zu seinem himmlischen Vater zurückgekehrt. So weit war man sich in der frühen Kirche einig.
Aber es gab da ein Problem: Was bedeutet eigentlich das Konzept "Dreieinigkeit"? In welchem Verhältnis standen Vater, Sohn und heiliger Geist zueinander? Wie lässt sich Dreifaltigkeit denken bei nur einem Gott? Diese Fragen führten im frühen Christentum zu großem Streit und schließlich zum Konzil von Nicäa, auf dem diese Streitfrage gelöst werden sollte.
Musik ist für die meisten von uns ein wichtiger Teil des Alltags. Das war natürlich auch schon in der Antike so. Leider wissen wir über antike Musik aber relativ wenig.
Lucius und Sebastian setzen im Podcast mal die Puzzlestücke zusammen: Was wissen wir eigentlich? Und wie klang Musik in der Antike? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten.
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Zum Weiterlesen:
Karthago ist für uns heute meistens immer noch ein schillernder Name. Eine frühe Weltmacht, fortschrittliche Seefahrer und florierende Handelsplätze im ganzen Mittelmeer. Doch das änderte sich, als eine neue Macht im Mittelmeerraum auftrat, nämlich Rom.
Es folgten drei Kriege Roms gegen Karthago und darin finden sich eine spektakuläre Überquerung der Alpen mit Elefanten und ein nörgelnder Senator, der ständig betonen musste, dass er der Meinung ist, dass Karthago zerstört werden müsse. Aber worum ging es bei diesen Kriegen eigentlich?
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Zum Weiterlesen:
Orakel und Weissagungen spielten in der Antike eine enorme Rolle. Der Wunsch, die Zukunft oder den Willen von Gottheiten zu erfahren, war nicht nur im privaten Alltag weit verbreitet und tief verwurzelt. Auch politische Entscheidungen wurden von Orakelsprüchen abhängig gemacht.
Vieles davon erscheint uns heute ziemlich fremd. In dieser Folge schauen sich Lucius, Livia und Sebastian die verschiedenen Arten von Orakeln in der griechisch-römischen Welt an, welchen Einfluss sie tatsächlich hatten und was geschah, das das Christentum begann, die traditionellen Kulte zu verdrängen.
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Almanya, Allemagne, Alemania – viele Namen für Deutschland führen auf sie zurück: die Alamannen. Doch wer waren sie eigentlich? In dieser Folge tauchen wir ein in die Geschichte eines antiken Volkes, das im Schatten Roms entstand, dessen Name aber bis heute nachklingt.
Zusammen mit Sebastian werfen wir einen Blick auf die Ursprünge der Alamannen, ihre Rolle in der römischen Grenzregion und warum gerade sie in vielen Sprachen zum Namensgeber für ein ganzes Land wurden.
Ein spannender Streifzug durch Archäologie, Machtpolitik und Namensgeschichte – und endlich auch einmal wieder eine neue Episode unserer Reihe über vergessene Völker der Antike.
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Sklaverei war in der Antike kein Randphänomen, sondern fester Bestandteil der Gesellschaft – in Griechenland ebenso wie in Rom. Doch wie kam es dazu? Wer wurde versklavt, warum, und unter welchen Bedingungen lebten diese Menschen? Wie sah der rechtliche Rahmen aus, und wie viel Menschlichkeit war im Alltag überhaupt möglich?
In dieser Folge gehen Livia und Lucius den historischen Wurzeln der antiken Sklaverei nach, beleuchten ihre wirtschaftliche Bedeutung, werfen einen Blick auf rechtliche Grauzonen und stellen sich die Frage: Warum wurde ein so grausames System eigentlich kaum hinterfragt – selbst dann nicht, als sich das Christentum ausbreitete?
Außerdem schauen wir auf das Ende der antiken Sklaverei und fragen, ob sie wirklich verschwand – oder nur ihren Namen änderte.
Ein facettenreicher Blick auf ein Thema, das nicht nur in der Vergangenheit verankert ist, sondern auch in der Gegenwart Nachhall findet.
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Die meisten Leute heute finden Graffiti eher ärgerlich. Ob das auch für die Antike gilt, ist nicht so ganz eindeutig zu beantworten. Fest steht: Auch schon damals haben Menschen Kritzeleien oder Botschaften auf Wänden hinterlassen – wenn auch nicht, wie heute, mit Sprühdosen und Farbe.
Etliche dieser Graffiti wurden in der Neuzeit gefunden, vor allem in Pompeji, denn die Stadt wurde durch den Vesuvausbruch besonders gut konserviert. Diese Graffiti verraten uns so einiges über den Alltag im römischen Reich – und dass die Menschen in der Antike tatsächlich auch nur Menschen waren.
Denn von Wahlwerbung, über Beleidigungen und auch sexuell ziemlich eindeutige Verse ist so ziemlich alles dabei. Wir machen einen Streifzug durch die Welt der antiken Graffiti.
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Blutige Kämpfe auf Leben und Tod, ein brüllendes Publikum, der Daumen des Kaisers entscheidet über Leben oder Sterben – so stellen wir uns Gladiatoren vor. Aber stimmt dieses Bild überhaupt? In dieser Folge von Einfach Antike nehmen wir euch mit in die Arena und schauen genauer hin: Wer waren Gladiatoren wirklich? Wie sah ihr Alltag aus? Was hat es mit der berühmten Daumengeste auf sich? Und warum entschieden sich sogar freie Bürger freiwillig für ein Leben im Sand der Arena?
Wir räumen mit Klischees auf, beleuchten die historischen Hintergründe und zeigen, warum Gladiatorenkämpfe weit mehr waren als brutale Unterhaltung. Eine Folge über Ruhm, Gewalt, Gesellschaft – und darüber, was uns diese Kämpfer über die Antike (und vielleicht auch über uns selbst) verraten.
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Meistens beschäftigen wir uns in diesem Podcast ja mit Griechenland und Rom. Machen wir heute auch. Aber wir werfen heute schwerpunktmäßig einen Blick auf eine antike Kultur, die noch etwas älter ist: nämlich auf das Judentum. Wie sind Griechen und Römer mit dieser alten, aber für sie auch sehr fremden Kultur umgegangen?
Und gleichzeitig wollen wir natürlich auch einen Blick auf die früheste Geschichte des Judentums werfen: Wo kamen die Juden überhaupt her? Und auch die Spätantike wollen wir natürlich miteinbeziehen und der Frage nachgehen: Warum hatten eigentlich gerade die antiken Christen so ein Problem mit dem Judentum? Und welche Denkmuster über Juden aus der Antike wirken noch bis heute nach?
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Homers Ilias ist vielleicht das älteste Werk der europäischen Literatur und wird oft als Epos über den Trojanischen Krieg beschrieben.
Dabei erzählt die Ilias gerade mal einen Zeitraum von rund 50 Tagen kurz vor dem Ende des Krieges, der insgesamt 10 Jahre dauerte. Warum wählt Homer für seine Erzählung ausgerechnet diesen Teil aus, den er als Geschichte vom "Zorn des Achill" ankündigt? Und worum geht es bei diesem "Zorn" eigentlich genau?
Tatsächlich erzählt uns die Ilias eine Geschichte über die Entdeckung eines Prinzips, das die menschliche Gesellschaft im Idealfall zusammenhält. Und sie erzählt auch, welche Folgen es haben kann, wenn dieses Prinzip fehlt. Diese Botschaft ist dabei bis heute aktuell – im Krieg, aber auch in vielen anderen Zusammenhängen, die wir aus dem Alltag kennen.
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