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Jana bastelt am Bulli
Horst ist da
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Kann man mit einem Elektroauto um die Welt fahren und was passiert eigentlich mit den alten Batterien?
80eDays: Teamseite Germany III (http://80diaselectricos.com/elduro-2016/13-germany/)
Flickr: Bilder von Fabian Beckers Vortrag (© Thomas Igler https://www.flickr.com/photos/128650663@N08/albums/72157677072511514)
ZoePionierin: Kauf den nicht! Warum ein neuer Verbrenner nicht mehr lohnt. (http://zoepionierin.de/kauf-den-nicht-warum-ein-neuer-verbrenner-nicht-mehr-lohnt/)
ZoePionierin: Der Elektrocamper – aktuelle Infos und Bilder zu Janas Umbauprojekt (http://zoepionierin.de/der-elektrocamper-ich-will-nicht-auf-vw-warten/)
Janas Tesla-Empfehlungslink (http://ts.la/jana6690)
Jérômes Tesla-Empfehlungslink (http://ts.la/jerome6841)
Wenn ihr bei Kilowattstunde und Ampere nur Bahnhof versteht, seid ihr hier genau richtig.
In dieser Folge haben wir versucht einen Überblick über die verschiedenen Einheiten zu geben. Da sich das ja keiner beim Zuhören merken kann gibt es hier noch mal einen Überblick.
Leistung und Arbeit
Die Kapazität einer Batterie wird beim Elektroauto in der Regel in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Allein der i3 gibt die Kapazität in Amperestunden (Ah) an. Kilowattstunden sind die Einheit für Arbeit oder Energie. Die Leistung des Motors geben die Hersteller in Kilowatt (kW) an. Watt ist das Produkt aus Spannung und Strom. Wattstunden ist das Produkt aus Leistung und Zeit.
Spannung, Strom und Widerstand
Die Einheit für Spannung ist Volt (V) – die Einheit für Strom ist Ampere (A). Während die Spannung zwischen dem Plus- und Minuspol ansteht, fließt der Strom zwischen den Polen. Umso geringer der Widerstand – seine Einheit ist Ohm – desto mehr Strom kann fließen. Die Stromstärke berechnet sich aus Spannung geteilt durch Widerstand. Habe ich eine Batterie mit 1,5 Volt und eine Birne mit einem Widerstand von 10 Ohm, fließen im Stromkreis 0,15 Ampere oder 150 Milliampere. Hat die Batterie einen Energiegehalt von 1.500 Milliamperestunden kann sie das Birnchen 1.500 Milliamperestunden geteilt durch 150 Milliampere gleich 10 Stunden (h) lang brennen lassen.
Von der Spannung zur Leistung
Um herauszufinden welche Leistung das Birnchen hat, muss man den Strom und die Spannung multiplizieren. Dann kommt man auf 0,225 Watt. Will man wissen wie viele Wattstunden 1.500 Milliamperestunden sind muss man ebenfalls die Batteriespannung mit den Milliamperstunden multiplizieren. Das Ergebnis ist 2,25 Wattstunden.
Hier noch mal alle Rechnungen im Überblick
1,5 V / 10 Ohm = 0,15 A (Strom der durch das Birnchen fließt)
1,5 Ah / 0,15 A = 10 h (Wie lange die Batterie das Birnchen leuchten lassen kann)
1,5 V * 0,15 A = 0,225 W (Welche Leistung das Birnchen hat)
1,5 V * 1,5 Ah = 225 Wh (Wie viele Wattstunden hat die Batterie)
225 Wh / 0,225 W = 10 h (Wie lange die Batterie das Birnchen leuchten lassen kann)
In der Physik unterscheidet man zwischen den Einheiten und den zugehörigen Formelzeichen. So findet man in Formeln nicht etwa V * A = W (Einheiten) sondern U * I = P (Formelzeichen)
Die wichtigsten Einheiten ihre Abkürzungen und Formelzeichen
Spannung: Volt (V) Formelzeichen: U
Strom: Ampere (A) Formelzeichen: I
Leistung: Watt (W) Formelzeichen: P
Arbeit: Wattstunde (Wh) Formelzeichen: W oder E
Widerstand: Ohm (Ω) Formelzeichen: R
Kapazität: Farad (F) Formelzeichen: C
Induktivität: Henry (H) Formelzeichen: L
Zu den Einheiten gibt es oft einen Präfix wie „m“; „M“; „k“; „µ“. Diese geben den Faktor an.
Zum einen nach oben:
Kilo (k) = 1.000
Mega (M) = 1.000.000
Giga (G) = 1.000.000.000
Tera (T) = 1.000.000.000.000
Peta (P) = 1.000.000.000.000.000
Ein Kilowatt sind also Tausend Watt ein Megavolt sind eine Million Volt.
Zum anderen nach unten:
Milli (m) = 0,001
Micro (µ) = 0,000.001
Nano (n) = 0,000.000.001
Piko (p) = 0,000.000.000.001
Femto (f) = 0,000.000.000.000.001
Ein Milliwatt (mW) ist also ein Tausendstel Watt, ein Microvolt (mV) entspricht einem Millionstel Volt.
Links zur Sendung:
Smart stellt die Verbrennungsmotoren in Nordamerika ein https://www.electrive.net/2017/02/14/smart-verkaufsstopp-fuer-benzinmotoren-in-nordamerika/
Opel will zur reinen Elektroautomarke werden http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/opel-umbau-zur-elektromarke-als-alternative-zum-verkauf-an-peugeot-a-1134571.html
Daimlers elektrischer 25-Tonner, Urban eTruck www.daimler.com/produkte/lkw/mercedes-benz/urban-etruck-kleinserie.html
Wikipedia: Vorsätze für Maßeinheiten https://de.wikipedia.org/wiki/Vors%C3%A4tzef%C3%BCrMa%C3%9Feinheiten
Spannung, Strom, Widerstand und der ganze Rest www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm
Janas Crowdfunding für den Elektrocamper: https://www.kickstarter.com/projects/371727398/der-elektrocamper
Janas Tesla-Empfehlungslink: http://ts.la/jana6690
Jérômes Tesla-Empfehlungslink: http://ts.la/jerome6841
Neue Zahlen zur Umweltprämie
Damit kamen im Januar 1.812 Anträge hinzu. Die Renault ZOE hat mit 1.814 ihren Spitzenplatz eingebüßt und der BMW i3 ist mit 1.889 Anträgen neuer Spitzenreiter. Der Hyundai Ioniq steigt neu mit 182 Anträgen ein. Das Tesla Model S kommt immerhin auf 169 Anträge.
Der Blick auf die Zulassungszahlen im Januar gibt Hoffnung für 2017. 1.323 neue Elektroautos und 1.533 neue Plug-In Hybride erblickten im Januar das Licht der Zulassungsstelle. Es war der mit Abstand beste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011. Normalerweise ist der Januar der schwächste Monat bei den Neuzulassungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Zulassungen bei den Elektroautos aber um 177 Prozent. Bei den Plug-In-Hybriden stiegen die Zahlen im Vergleich zum Januar 2016 um 57 Prozent.
Die Raststätte der Zukunft
Dazu gehört auch die Planung neuer moderner Raststätten. Vom Stromanschluss bis zur eigenen Energiegewinnung und Speicherung. Auf dem Rastplatz der Zukunft braucht es (noch) weiter fossile Tankstellen, aber auch Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos in ausreichender Zahl, und eine Wasserstofftankstelle. Ralf erarbeitet mit seiner Firma Konzepte, diese verschiedenen Herausforderungen bestmöglich zu integrieren und die Energie optimal zu nutzen.
Quo vadis Daimler
Jana hatte die Woche auf einer Veranstaltung im Mercedes-Benz Museum die Möglichkeit sich mit Pallenberg über die elektromobile Zukunft von Daimler zu unterhalten. Kurios genug – obwohl beide im gleichen Raum waren, fand die Diskussion über Twitter statt. Pallenberg versicherte, dass Daimler 2018 richtig loslegen würde und schon einiges in der Pipeline habe. Hoffentlich wird es nicht wieder so ein Flop wie der Mercedes B250e.
Wir drehen uns um uns selbst
Jérôme sucht auch noch einen Namen und ein Nummernschild für seinen Tesla. In Anlehnung an das Horber Kennzeichen „HOR“ haben wir uns vorerst auf Horst geeinigt. Mal schauen, ob er bis März noch eine bessere Idee hat.
Jana hat ein neues Projekt gestartet und will einen 1982er VW Bus von seinem fossilen Laster befreien und auf Elektroantrieb umrüsten. Der Bus mit Motorschaden ist bereits gekauft und auf dem Weg nach Stuttgart. Dort soll er dann ein bisschen aufgehübscht werden und dann zum Umrüster gehen. 200 Kilometer und Gleichstrom-Schnellladung sind Pflicht. Gerade sammelt sie auf Kickstarter Geld für die Umrüstung. Wer Investiert kann Werbefläche auf dem Bus mieten, ein Wochenende oder eine Woche mit dem fertigen Elektrocamper verreisen oder sich von Jana ein Wochenende lang im Tesla Model S chauffieren lassen.
Beim vergangene Folge ausgerufenen Tesla-Referral-Battle zwischen Jana und Jérôme steht es derweil 0:0.
PODCAST
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf elektrische Transporter und geben einen kleinen Überblick über den noch sehr überschaubaren Markt.
↓ Der Podcast zum Anhören gibt es unter dem Text ↓
Preise für Teslas Supercharger
In Deutschland muss Tesla das Laden nach Zeit berechnen. So lange der Tesla mit mehr als 60 Kilowatt Leistung lädt kostet die Minute 0,34 Euro. Wenn es weniger als 60 Kilowatt Ladeleistung sind fallen 0,17 Euro pro Minute an. Auch in Polen wird nach Zeit abgerechnet. In Österreich und der Schweiz kostet die Kilowattstunde 0,23 Euro.
Trotz der Zeitabrechnung ergeben sich auch in Deutschland und Polen faire Preise. Tesla hat also Wort gehalten und versucht nicht die Kundinnen und Kunden beim Laden zu schröpfen – wie es leider manch anderer Infrastrukturanbieter gerade versucht. Tesla baut zwar die teuersten Elektroautos bietet aber derzeit die wohl konkurrenzlosesten Schnellladetarife. Leider können bisher nur Teslas die Supercharger nutzen.
Ist der Ladevorgang beendet, fällt eine Strafgebühr an von um die 35 Cent pro Minute an, wenn das Auto nicht nach fünf Minuten umgeparkt wird. Dies gilt auch für Autos, die noch unbegrenztes Superchargen haben. Damit will Tesla das Dauerparken an den Superchargern bekämpfen.
Batterie-Transporter
Der Kangoo Z.E. wird seit 2011 technisch weitestgehend unverändert gebaut. In der Elektromobilität sind das gefühlte Jahrzehnte. Mit seiner 22 Kilowattstunden Batterie, dem 3,7 Kilowatt Bordlader und der antiken Heißluftheizung wirkt er wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. In Brüssel hat Renault jetzt den Kangoo Z.E. 33 vorgestellt, der auch bald in den Autohäusern stehen soll. Die Batterie wächst bei gleichen Ausmaßen auf eine Kapazität von 33 Kilowattstunden, er bekommt eine Wärmepumpe und kann künftig einphasig mit 32 Ampere – also 7,2 Kilowatt laden. Warum Renault auf die bewährte Drehstromladung verzichtet und auch dem Kangoo Z.E. 33 keinen CCS-Anschluss spendiert bleibt wohl vorerst ein Rätsel. Mit einer realen Sommerreichweite von fast 200 Kilometern wird der neue Kangoo Z.E. 33 aber für viel mehr Handwerker und Gewerbetreibende interessant. Selbst mit nur sieben Kilowatt ist er in fünf Stunden wieder aufgeladen.
Renault elektrifiziert die Sprinterklasse
Der Motor leistet 57 Kilowatt und die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch zwischen 80 und 115 Stundenkilometern. Ab Ende 2017 soll der Renault Master Z.E. erhältlich sein. Sein ebenfalls 33 Kilowattstunden großer Akku soll eine NEFZ-Reichweite von 200 Kilometern ermöglichen. In der Praxis werden es dann wohl eher 100 bis 130 Kilometer sein. Der Renault Master Z.E. ist damit ein weiterer wichtiger Schritt, den Lieferverkehr in unseren Städten zu elektrifizieren und damit ein lebenswertes urbanes Umfeld zu schaffen.
Nissans Komforttransporter
Der Renault Kangoo Z.E. und der Nissan e-NV200 sind beide ab gut 20.000 Euro zuzüglich Batteriemiete zu haben. Da der e-NV besser ausgestattet ist, mehr Laderaum bietet und eine Schnellladeoption hat, nannte Jana ihn in ihrem Test den Kangoo-Killer. Mit der neuen Z.E. 33 Batterie dürfte Renault jedoch die Karten zu seinen Gunsten neu gemischt haben.
Marke Eigenbau
Streetscooter hat von Anfang an bei der Entwicklung eng mit der Deutschen Post/DHL zusammengearbeitet. 2014 hat die Deutsche Post das Unternehmen dann ganz übernommen. Auch weil sie bei etablierten Herstellern mit ihrem Wunsch nach einem wirtschaftlichen elektrischen Zustellfahrzeug auf taube Ohren gestoßen ist. Nach und nach will die Post alle 70.000 Zustellfahrzeuge durch Streetscooter ersetzen. Dabei will die Post nicht die Welt retten oder den ideologischen Kampf gegen Verbrenner anführen. Sie hat einfach den Taschenrechner ausgepackt und gemerkt, dass heute eine Flotte elektrischer Zustellfahrzeuge wirtschaftlicher ist. Ob der Streetscooter auf dem offenen Markt erhältlich sein wird, ist derzeit noch nicht final entschieden.
E-Transporter-Selbsthilfegruppe
Binnen weniger Tage hat die Selbsthilfegruppe allein über Facebook und Mundpropaganda über 100 ernsthafte Kaufoptionen für einen Elektrotransporter in der Sprinterklasse gesammelt. Nun erarbeitet die Selbsthilfegruppe in Workshops die Kriterien für ein solches Fahrzeug. Dann soll es eine Ausschreibung für den Bau oder Umbau der Fahrzeuge geben. Vielleicht sehen wir hier den Beginn einer weiteren Erfolgsgeschichte à la Streetscooter. Wir sind gespannt und bleiben auf jeden Fall dran.
Der Referral-Code-Battle
Jérômes Empfehlungslink
Janas Empfehlungslink.
Unsere Themen sind diesmal:
CHAdeMO, CCS oder AC? – Wir bringen Ordnung ins Ladechaos.
In dieser Folge geht es darum, wie der Strom ins Auto kommt. Wir geben dabei Antworten auf die wichtigsten Fragen und erklären die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ladesystemen. Dabei gehen wir auf das asiatische CHAdeMO-System, das europäische CCS und die Schnellladung mit Wechselstrom ein. Was sind die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme? Warum gibt es überhaupt verschiedene System und welches System wird sich am Ende durchsetzen?
Jérôme Brunelle und Jana Höffner versuchen ein bisschen Ordnung in die unübersichtliche Welt des Ladens zu bringen. Aber wer es bisher geschafft hat, keinen Diesel in seinen Benziner zu schütten, wird auch mit den verschiedenen Ladesteckern zurecht kommen.
Weiterführende Links zur Sendung
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