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By Martin EngelbergNewsPolitics
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  • „Bei der SPÖ ist es ein Massaker"

    Zwei Themen, eine Woche: Die SPÖ zerlegt sich, und Herbert Kickl sagt in Straßburg Sätze, die man von einem FPÖ-Obmann noch nie gehört hat.


    Andreas Babler hat sein Regierungsteam kurzfristig zusammengerufen. Die Spekulationen liefen sofort auf Rücktritt oder Übergabe an Finanzminister Markus Marterbauer hinaus — herausgekommen ist wenig. Martin Engelberg hält die Kommunikation für misslungen und den Parteichef für angeschlagen. Seine Prognose ist allerdings eine andere als die naheliegende: Es folgt keine Annäherung, sondern Verhärtung. Beide Großparteien werden ihre Positionen schärfer vertreten, weil weiche Kompromisse in der Bevölkerung ohnehin nicht wertgeschätzt werden. Sein historischer Referenzpunkt: die Jahre vor 2017, als sich Faymann und Mitterlehner gegenseitig blockierten, bis beide Parteien ihre Spitzen austauschten. 


    Das zweite Thema hat in Österreich kaum Beachtung gefunden: Kickls Rede bei einer Konferenz zum Antisemitismus in Europa im Straßburger Parlament. Engelberg — Psychoanalytiker, ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter — nimmt sie ernst, begrüßt sie ausdrücklich und blendet die Vorgeschichte der FPÖ dabei nicht aus. 


    KAPITEL 


    00:00 — „Ein Massaker": der Satz vorweg 

    00:07 — Rückblick auf die Woche: Bablers dringliche Sitzung 

    00:43 — Misslungene Kommunikation — und was dahintersteckt 

    01:12 — Gstöttner schlägt Pflöcke ein, Babler gerät unter Druck 

    01:58 — Die Prognose: Verhärtung statt Kompromiss 

    02:29 — Der Vergleich mit Faymann/Mitterlehner und dem Stillstand vor 2017 

    03:23 — Kickls Rede in Straßburg: die vier zentralen Punkte 

    05:07 — Die Reaktionen, auch aus Israel 

    05:38 — Engelbergs Einordnung: erster Schritt, aber mit Vorgeschichte 

    07:14 — Fini, Le Pen und das rechte Spektrum Europas 

    07:47 — Ankündigung: „Engelberg & …" mit Nicolas Stockhammer



    Am Sonntag im Kanal: „Engelberg &…“ - Zu Gast ist der Terrorismusforscher Nicolas Stockhammer, der an der Universität Krems zu Terrorismus und Extremismus forscht. Im Gespräch geht es um die aktuelle Bedrohungslage in Österreich und um die Situation mit Islamisten — online am Sonntag um 9.00 Uhr.


    Abonnieren, damit die Freitagsanalyse und das Sonntagsgespräch nicht untergehen. 


    Und in die Kommentare: Wie lange ist Babler noch SPÖ Obmann?



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    9 min
  • „Der nächste Bundeskanzler heißt Kickl. Sonnenklar." – sagt ein Grüner

    Ein grüner Abgeordneter sagt, der nächste Kanzler heißt Kickl – und nennt die Kammer, in der er Vizepräsident ist, überholt. 


    Hans Arsenovic sitzt für die Grünen im Wiener Landtag und ist zugleich Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien. Diese Doppelrolle bricht in diesem Gespräch an mehreren Stellen auf. Arsenovic hält die Bundesregierung für ein totes Pferd und Neuwahlen für den einzigen Ausweg. Er ist gegen die Vermögenssteuer, aber für eine Erbschafts- und Schenkungssteuer – mit hohen Freibeträgen, Ausnahmen für Betriebe und Immobilien und der Bedingung, dass jeder Euro in die Entlastung des Faktors Arbeit geht. Er tritt für die Sonntagsöffnung ein und verlässt damit die Linie der eigenen Seite. Und er widerspricht Martin Engelberg zweimal offen. Zugleich treffen sich die beiden dort, wo man es nicht erwartet: in der Diagnose eines Landes, das seine Reformen seit Jahrzehnten vor sich herschiebt. „Alles, was du gesagt hast, würde ich unterschreiben", sagt Engelberg an einer Stelle – zu einem Grünen. 


    KAPITEL 

    00:00 — Der Satz, der alles rahmt: „Ich habe Freunde bei den Blauen" 

    01:33 — Milizoffizier, Raiffeisen-Direktor, Sonnenstudio-Unternehmer, Weinbauer 

    04:27 — Wie ein tiefschwarz sozialisierter Banker bei den Grünen landet 

    07:10 — Ohrfeigen von beiden Seiten: vormittags der Linke, nachmittags der Neoliberale 

    11:10 — Streit über Regulierung, Steuern und Arbeitszeitverkürzung 

    13:28 — Gegen Vermögenssteuer, für Erbschaftssteuer: „Das stimmt nicht" 

    17:28 — Staatsquote, Schulden, Pensionen – wo das System an sein Ende kommt 

    22:12 — „Sie verspielen die Zukunft von meinem Sohn" 

    24:03 — Warum schlechte Umfragen diese Regierung zusammenhalten 

    27:32 — Die Sollbruchstellen bei NEOS und SPÖ 

    29:19 — Wer führt die SPÖ? „Ich sehe niemanden." 

    33:17 — „Diese Regierung ist ein totes Pferd" 

    37:00 — Sebastian Kurz: Warum er nicht zurückkommt – und was er stattdessen tut 

    43:59 — Walter Ruck, die Kammer-Turbulenzen und das Wiener Machtnetz 

    53:27 — Wie sehr Michael Ludwig beschädigt ist 

    54:13 — „Ist die Wirtschaftskammer überholt?" – „Eindeutiges Ja." 

    57:14 — Overtourism in Wien: der zweite Widerspruch an Engelberg 

    59:29 — Sonntagsöffnung: „Da verlasse ich die grüne Position komplett" 

    1:01:32 — Schnellrunde: Kickl oder Babler, Tempo 30, SPÖ oder ÖVP 


    🎙 Über den Gast: Hans Arsenovic (geb. 1968 in Wien) ist seit Oktober 2019 Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats für die Grünen, zuständig für Wirtschaft, Tourismus und Sport. Seit 2005 ist er Sprecher der Grünen Wirtschaft Wien, seit 2015 Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien. Als Unternehmer gründete er die Sonnenstudio-Kette Sun Company; zuvor war er Bankkaufmann und leitete eine Raiffeisenkasse in Niederösterreich.


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    1 hr 7 min
  • Wenn die ÖVP noch einmal einknickt, ist sie erledigt

    Erste Folge nach der Sommerpause – und Engelberg beginnt nicht bei den Gegnern, sondern bei der eigenen Seite. Er nennt die Umfragelage der Volkspartei „eigentlich verheerend schlecht“, verweist auf Rohdaten, die aus seiner Sicht dramatischer sind als die veröffentlichten Werte, und zerlegt die Selbstberuhigung, die ÖVP verfüge über eine in Granit gemeißelte Basis von zwanzig Prozent. Sein Gegenbeleg: die vorletzte Bundespräsidentenwahl, bei der die Kandidaten von ÖVP und SPÖ im ersten Wahlgang jeweils im Elf-Prozent-Bereich landeten.


    Dann das strategische Problem, das die Regierung durch den Herbst begleiten wird: Die ÖVP muss Profil zeigen – politischer Islam, Zukunftssparplan, ORF-Reform. Aber genau diese Zuspitzung produziert Widerstand beim Koalitionspartner. Engelberg zieht die Parallele zur ÖVP-SPÖ-Regierung vor 2017, die an wechselseitiger Blockade zerbrochen ist. Parallel liegen Bundesheerreform, Bundesstaatsanwaltschaft und Gesundheitsreform auf dem Tisch – bei einer davon sagt er offen, dass er nicht mehr daran glaubt.


    Am härtesten wird er beim Budget: Die Sanierung laufe zu rund siebzig Prozent über die Einnahmenseite statt über die Ausgaben. Sein Urteil: katastrophal. Und daran hängt der Satz, um den es in dieser Folge geht.


    Im zweiten Teil der Blick nach außen. In den USA laufen die Midterms im November – Engelberg beschreibt, wie linke Gruppierungen in sicheren Demokraten-Bezirken gezielt sehr weit links stehende Kandidaten in die Vorwahlen gebracht haben, und warum das am Ende den Republikanern nützen könnte. In Israel wird am 27. Oktober gewählt, Likud gegen die Partei von Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot – mit der Pointe, dass die stimmenstärkste Partei dort noch lange keine Mehrheit hat. Über europäische Politiker und Medien sagt Engelberg, sie spielten in diesem Wahlkampf eine unglückliche Rolle, weil sie einseitige Meldungen zu schnell übernähmen.


    Warum das relevant ist: Martin Engelberg war Nationalratsabgeordneter der ÖVP und ist Psychoanalytiker. Er analysiert diese Partei nicht von außen, sondern von innen – und mit einem Instrumentarium, das in der österreichischen Politikberichterstattung sonst niemand einsetzt. Diese Folge ist der Fahrplan für einen Herbst, in dem in Israel, in den USA und in der österreichischen Koalition gleichzeitig entschieden wird.


    Kapitel 

    00:00 – 25 Jahre 9/11 

    00:53 – Rückblick: der Sommer der ÖVP 

    01:47 – Umfragen, Rohdaten und ein Mythos 

    03:14 – Der neue Generalsekretär und die neuen Themen 

    04:24 – Klare Kante – und was sie in der Koalition auslöst 

    05:44 – Bundesheer, Bundesstaatsanwaltschaft, Gesundheit: der Reformstau 

    06:46 – Budget: das Nachgeben, das Engelberg katastrophal nennt 

    07:24 – USA: Midterms und die Radikalisierung der Vorwahlen 

    10:09 – Israel: Wahlkampf mit allen Mitteln 

    11:51 – Am Sonntag: das Gespräch mit Hans Arsenovic


    Am Sonntag im Kanal: „Engelberg &…“ mit Hans Arsenovic – Wiener Landtagsabgeordneter der Grünen und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien. Über grüne Wirtschaftspolitik und die innenpolitische Lage.


    Abonnieren, damit die Freitagsanalyse und das Sonntagsgespräch nicht untergehen. Und in die Kommentare: Ist das Nachgeben beim Budget für die ÖVP wirklich existenzgefährdend – oder war es der einzig mögliche Preis für eine handlungsfähige Regierung?




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    13 min
  • Die letzte unbewachte Synagoge Europas? Engelbergs Bericht aus Sarajevo

    Palästina-Flaggen in der Altstadt — und eine Synagoge, die keine Bewachung braucht. Martin Engelbergs Bericht aus Sarajevo.


    Martin Engelberg meldet sich diese Woche aus Sarajevo — Anlass ist das Filmfestival, gesponsert von einem österreichischen Versicherer [vermutlich UNIQA — Audio prüfen]. Sein Rundgang durch die Altstadt zeigt eine Stadt der Gegensätze: habsburgische Architektur neben osmanischem Erbe, Moslems, katholische und orthodoxe Christen und Juden auf engstem Raum. Im Straßenbild fallen Palästina-Flaggen, Graffitis und Plakate zur Freilassung von Terroristen auf — und zugleich steht die altehrwürdige Synagoge der Stadt ohne Bewachung da, wahrscheinlich eine der letzten in Europa. Zum Abschluss: eine Jewish Tour durch fünf Jahrhunderte jüdisches Sarajevo, von der Vertreibung aus Spanien bis zur heutigen Gemeinde von ein paar hundert Seelen.


    Kapitel: 

    00:00 — Ankunft in Sarajevo: Filmfestival und Altstadt 

    01:01 — Palästina-Flaggen und Terror-Plakate im Straßenbild 

    01:40 — Die unbewachte Synagoge: „wahrscheinlich eine der letzten in Europa" 

    02:02 — Das Rathaus: Habsburg-Erbe, Zerstörung, Wiederaufbau 

    02:43 — Jewish Tour: die jüdische Gemeinde von Sarajevo



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    4 min
  • „Junge Juden mit Kippa gibt es nicht in der öffentlichen Schule" – Direktor Klar bei Engelberg

    Ein Wiener Schuldirektor sagt, was viele nur hinter vorgehaltener Hand sagen: über Gewalt, Arabisch als Pausensprache und Schüler in U-Haft. (140/150)

    Christian Klar leitet seit 15 Jahren eine Wiener Mittelschule — eine Schule, an der gut die Hälfte der Kinder muslimisch ist und die soziale Sprache im Pausenhof oft Arabisch. Im Gespräch mit Martin Engelberg beschreibt er, warum das Sprachniveau sinkt, warum es einen Schulverweis de facto nicht gibt und warum er die Herabsetzung der Strafmündigkeit fordert — mit dem Argument, dass es vor allem um die Opfer geht. Klar spricht über Antisemitismus, über ehemalige jüdische Schüler, die Wien Richtung Israel verlassen, über Schulbücher und islamische Organisationen — und darüber, was er als Bildungsminister als Erstes ändern würde. Seine Antwort auf fast alles: Haltung und Konsequenz.


    Kapitel:
    00:00 — Begrüßung: Wenn der Direktor kommt, stehen alle auf
    02:39 — Migration seit 2015: Arabisch als soziale Sprache
    05:24 — Sprachniveau: Matura ohne Deutsch?
    08:30 — Sport ohne Tabellen, Schule ohne Leistungsanspruch
    10:49 — Disziplin, Gewalt und die Zahlen von Frank Urbaniok
    14:08 — Respekt vor Lehrern: das „Geheimrezept" des Direktors
    18:26 — Kein Schulverweis möglich: die Time-Out-Klasse
    19:58 — Strafmündigkeit, U-Haft und „betreute WGs"
    26:19 — Vom Linken zum Konservativen: der Fall Thomas Walach
    33:15 — Antisemitismus: „Nie wieder" ernst nehmen
    36:29 — Gaza, Medien und das Existenzrecht Israels
    38:47 — Wenn Klar Bildungsminister wäre: Gebetsräume, Kopftuch
    41:04 — Schulbücher, Lehrpläne, Milli Görüs
    45:09 — Schwimmunterricht, Ramadan und eine Trinkpause um 18:03
    49:06 — Matura, „Plauderfächer" und der Wert der HTL
    50:40 — Lehrermangel, Quereinsteiger, Kleiderordnung
    55:03 — Optimist oder Pessimist? Die Schlussbilanz


    🎙 Über den Gast:
    Christian Klar ist seit 15 Jahren Direktor einer Mittelschule in Wien, davor unterrichtete er zwölf Jahre an einer jüdischen Privatschule und an einer polytechnischen Schule. Er ist Buchautor und einer der bekanntesten kritischen Stimmen zur Lage an Österreichs Schulen. 


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    57 min
  • "Es droht das europäische Projekt daran zu zerbrechen" - Engelberg Politics & Psychoanalyse

    Ein Anschlag in Berlin, ein Massensturm auf Ceuta: Martin Engelberg über eine Woche, die Europas Verlogenheit und Ohnmacht offenlegt. (133/150)

    In seinem Wochenkommentar analysiert Martin Engelberg zwei Ereignisse, die für ihn zusammengehören: den Anschlag auf eine Parade der queeren Community in Berlin und den Massensturm Tausender Migranten auf die spanische Enklave Ceuta. Sein Befund: Europa ist nach außen fast wehrlos und nach innen gelähmt – gegenüber Islamismus, Radikalisierung und einer Politik, die er als verantwortungslos bezeichnet. Spaniens Premier wirft er doppelte Moral vor: Völkerrechts-Belehrungen Richtung Israel, während Spanien selbst Ceuta hält – Anerkennung Palästinas, aber nicht des Kosovo. Engelbergs Warnung: Das europäische Projekt selbst steht auf dem Spiel.


    Kapitel:
    00:00 — „Eine traurige Woche für Europa": Engelbergs Wochenbilanz
    00:45 — Der Anschlag in Berlin und das Paradox der „Queers for Palestine"
    02:45 — „Genau der gleiche Konflikt": Israel und Europa
    03:00 — Massensturm auf Ceuta: Spaniens doppelte Moral
    04:43 — Nach außen wehrlos, nach innen gelähmt: Europas Ohnmacht
    06:23 — Hoffnung auf politische Wende in Spanien
    06:48 — Ankündigung: Am Sonntag im Gespräch – Schuldirektor Christian Klar


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    8 min
  • Nur Ludwig steht noch hinter Ruck – und die SPÖ schweigt

    ÖVP unter 20 %, SPÖ Richtung 15 %, NEOS in Turbulenzen: Martin Engelberg über eine Woche, in der für die Koalition fast alles schiefging. 


    Im Wochenrückblick analysiert Martin Engelberg, warum aus dem Doppelbudget-„Schachzug" der Regierung eine Belastung wurde: Die Sanierung laufe zu fast 70 Prozent über die Einnahmenseite — das Gegenteil des ursprünglichen Vorhabens. Dazu die Kanzlerreise auf Kosten des Bundeskanzleramts mitten in der Parteienfinanzierungs-Debatte, der Ausschluss bei den NEOS und die Causa Ruck, in der sich der ÖVP-Parteiobmann mit seiner Rücktrittsforderung nicht durchsetzen konnte. Engelbergs Befund: Die Umfragedaten nähern sich der „Todeszone" — und die Hofburg-Wahl 2016 hat gezeigt, dass es keinen Boden gibt.


    Kapitel:
    00:00 — Wochenbilanz: „Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht"
    00:26 — Doppelbudget: Sanierung zu 70 % über die Einnahmenseite
    01:44 — Kanzlerreise auf Steuerkosten & der Ausschluss bei den NEOS
    02:52 — Causa Ruck: „Ein verheerendes Bild"
    04:15 — Bablers Schweigen und die SPÖ
    05:08 — Wehrdienst, Social-Media-Verbot, blockierte Reformen
    05:35 — Die „Todeszone": ÖVP, SPÖ und NEOS in den Umfragen
    06:28 — Die 11-Prozent-Warnung der Hofburg-Wahl 2016
    07:42 — Ausblick auf den Sommer


    📚 Über Martin Engelberg:

    Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert. 


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    9 min
  • „Sie versuchen mich immer festzunageln" - Engelberg im Hangar-7 - die Highlight

    Von Servus TV als „ÖVP-Rebell" angekündigt – im Hangar-7 liefert Martin Engelberg: Neugründung, Kurz-Frage, Faymann-Moment.


    Worum geht es?
    Die Highlights von Martin Engelbergs Auftritt bei „Talk im Hangar-7" (Servus TV). Engelberg plädiert für eine komplette Neuaufstellung der ÖVP – „nicht, um sie zu zerstören, im Gegenteil". Die Runde versucht, ihn auf Sebastian Kurz festzunageln; Engelberg kontert: Es gehe nicht um Kurz allein, im bürgerlich-liberalen Lager stünden „genug Leute" bereit. Auf die Frage, ob das Ziel eine Regierung mit der FPÖ, aber ohne Kanzler Kickl sei, antwortet er: „Im Prinzip ja." Dazu: seine Reformbilanz aus der Nationalratszeit, der Reformstau von Pensionen bis Migration, harte Kritik am Koalitionspartner – und ein überraschendes Lob für August Wöginger.

    Warum relevant?

    Engelberg spricht offen über einen möglichen „Faymann-Moment" für Christian Stocker: großen Unmut an der ÖVP-Basis, der sich „jederzeit entzünden" könne. Ein Einblick in die Debatte um Neugründung, Neuwahlen und die Zukunft des bürgerlichen Lagers – von jemandem, der nach eigenen Worten im Zentrum dieser Diskussion steht.


    Kapitel
    00:00 – Lagebild: das bürgerlich-liberale Lager & die Kickl-These
    01:42 – Nachgefragt: Wie konkret ist die Neugründung?
    02:21 – „Sie versuchen mich festzunageln" – die Kurz-Frage
    03:25 – Reformbilanz unter Beschuss
    04:11 – Reformstau: Pensionen, Gesundheit, Migration
    05:01 – Debatte ums „Modell Kurz"
    06:01 – Neuwahl-Szenario: „Im Prinzip ja"
    07:17 – „Die Revolution ist sehr stark"
    07:57 – Der „Faymann-Moment" für Stocker
    09:54 – Wehrdienstreform & Reformfrust
    10:27 – Abrechnung: das Absägen von Kurz und die Folgen
    12:10 – Eine Lanze für Wöginger – und ein Blick zu den NEOS


    Quelle
    Ausschnitte aus: „Talk im Hangar-7" (Servus TV), Folge „Hände falten, Goschn halten: Widerrede unerwünscht?" (Staffel 18, Episode 23). Gastgeber: Michael Fleischhacker. Gäste: Helmut Brandstätter (EU-Abgeordneter, NEOS), Ursula Stenzel (ehem. FPÖ-Politikerin), Martin Engelberg (Managementberater), Eva Glawischnig (ehem. Grünen-Chefin), Wolfgang Routil.
    👉 Vollsendung (1 Std. 34 Min.): https://www.servustv.com/de/page/AACVFA8WT61W2E16C1I1/talk-im-hangar-7


    Mehr davon?
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    14 min
  • „Ein Kaugummi-Thema" – Warum die NEOS den Fall Dengler nicht mehr loswerden

    Parteiausschluss im Überfallsmodus: Martin Engelberg analysiert, warum die NEOS am Fall Dengler scheitern – und was das über Führung verrät. 


    Im Wochenrückblick nimmt Martin Engelberg den Ausschluss von Veit Dengler aus Klub und Partei auseinander: Das Tonband sei nur ein Scheinargument – der wahre Hintergrund liege in der systematischen Marginalisierung eines Mitbegründers und in einer eklatanten Führungsschwäche der NEOS-Spitze. Aus der Perspektive des Psychoanalytikers und Führungscoaches erklärt Engelberg, warum starke Persönlichkeiten für Parteien wie Unternehmen unverzichtbar und zugleich eine Führungsherausforderung sind – und warum man Ausschluss-Entscheidungen nie überfallsartig treffen sollte. Dazu: die ins Trudeln geratene Wehrdienst-Reform, Stockers Sommertour zwischen Amt und Partei, die stockende Gesundheitsreform – und eine persönliche Empfehlung: die Tosca-Premiere im Steinbruch St. Margarethen.


    Kapitel:

    00:00 — Begrüßung & Themen der Woche

    00:49 — Der Fall Dengler: Tonband als Scheinargument

    02:11 — Führung & starke Persönlichkeiten

    03:12 — Demontage & Redezeit im Nationalrat

    04:15 — Überfallsartige Klubsitzung: eklatante Führungsschwäche

    05:43 — „Kaugummi-Thema": der bleibende Schaden

    06:38 — Stockers Sommertour: Amt oder Partei?

    07:37 — Wehrdienst-Reform im Trudeln

    09:50 — Gesundheitsreform & Sozialhilfe

    10:48 — Tosca im Steinbruch St. Margarethen


    📚 Über Martin Engelberg:

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    🎙 Gespräch mit Veit Dengler in voller Länge: 


    YouTube: https://youtu.be/UnZ96fStZDI

    Spotify: https://open.spotify.com/episode/2ufM019U0qccWzl6sdzt2C?si=1XiBkyX2SXGl924zdgAImg 



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    12 min
  • „Wir müssen dieses Land befreien“ – Denglers Plan nach dem NEOS-Aus

    Mitgründer, ausgeschlossen von der eigenen Partei: Veit Dengler über Konformismus bei NEOS, Macht und das „Parteienkartell".


    Vor wenigen Tagen wurde Veit Dengler aus dem NEOS-Klub ausgeschlossen — einstimmig. In dieser Sonderausgabe geht es nicht um den Sitzungshergang, sondern um das, was dahinter liegt: Wie wurde aus der liberalsten Gründung der Zweiten Republik eine Partei, die Dengler heute „zutiefst illiberal im Internen" nennt? Er erklärt die Statutenänderung, die dem Vorstand de facto die Macht übertrug, rechnet vor, warum Österreichs Parteienförderung mit — laut seiner Analyse — 340 Millionen Euro europaweit beispiellos ist, und benennt, was er ein „Parteienkartell" nennt. Martin Engelberg fragt mit psychoanalytischem Blick nach: Wie entsteht Einstimmigkeit beim Ausschluss eines Gründers? Und was kommt jetzt — eine neue Partei?


    Kapitel:

    00:00 — Begrüßung: Sonderausgabe in turbulenten Tagen

    02:22 — Eineinhalb Jahre im Parlament: „bleierner Konformismus"

    04:18 — Parteienfinanzierung: 340 Millionen und das „Parteienkartell"

    08:10 — Budget-Zustimmung „aus Koalitionsräson"

    09:07 — „Zutiefst illiberal im Internen": Die NEOS-Führung

    11:53 — Die Statutenänderung: Wie der Vorstand die Macht übernahm

    13:46 — Wahlrecht und Parteigeld: das „Betriebssystem der Republik"

    15:55 — Weniger Gesetze, stärkeres Parlament: Texas, Initiativrecht & Co

    18:06 — Psychologie des Ausschlusses: Gruppendruck und Zivilcourage

    19:08 — Gelöschte Fotos: der Bucharin-Vergleich

    20:00 — Umfragen, Rohdaten, Kanzlerfrage: Wie schlecht steht die Koalition da?

    22:15 — Sieben Jahre Stagnation: „Es gibt keine magischen Bankomaten"

    25:26 — Freier Abgeordneter: Denglers neue Rolle

    27:09 — Neue Partei? „Nicht meine präferierte Option"

    29:28 — „Das Alte ist im Sterben": Reform oder Abstieg der Altparteien

    33:37 — Verabschiedung


    🎙 Über den Gast:

    Veit Dengler ist Mitgründer der NEOS und Abgeordneter zum Nationalrat. Nach seiner Abberufung als außenpolitischer Sprecher und seinem Nein zur Parteienfinanzierung im Budget wurde er aus dem NEOS-Klub ausgeschlossen; er ist nun freier Abgeordneter. 


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    35 min

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