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By Martin EngelbergNewsPolitics
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  • Das verlorene Jahrzehnt der Budgetpolitik: die Verzweiflung des „Mister Budget" - Engelberg & Steger

    Österreichs „Mister Budget" sagt, was sich kaum jemand auszusprechen traut: Wir sind komplett unter Wasser – und steuern sehenden Auges auf die Wand zu.


    Gerhard Steger war über 16 Jahre Chef der Budgetsektion im Finanzministerium. In dieser Folge von „Engelberg & …" zeichnet er ein schonungsloses Bild der österreichischen Staatsfinanzen: ein Konsolidierungsbedarf von rund 15 Milliarden, von dem bisher nur 2,5 erreicht seien. Er benennt drei „heilige Kühe", an die sich niemand traut – Fördersystem, Föderalismus, Demografie –, erklärt, warum „der Schwanz mit dem Hund wedelt" und die Landeshauptleute die eigentliche Macht haben, und nimmt auch die Wähler in die Pflicht: „Wir sind nicht ehrlich." Martin Engelberg hakt nach – zu Pensionen, Gesundheitssystem, Verwaltung und der Frage, ob es erst eine Krise braucht, bevor sich etwas bewegt.


    Kapitel:

    00:00 — Cold Open: „Auf dem Sessel sitzen bleiben"

    01:03 — Begrüßung: Gerhard Steger, „Mister Budget"

    02:45 — An der Kippe? Schuldenkrise oder übertrieben

    03:59 — Die Zahlen: Defizit, Staatsquote, Schulden

    05:50 — Konsolidierungsbedarf & negatives Eigenkapital

    09:49 — Einnahmen oder Ausgaben? Die soziale Balance

    13:36 — Die drei heiligen Kühe & Pensionsalter 62

    15:44 — Politische Ökonomie: Pensionisten als Wählergruppe

    19:52 — Föderalismus: neun Köche, ein Brei

    22:00 — Steuerautonomie: Schweiz oder Skandinavien?

    23:06 — Argentinien-Vergleich & „Die Hütte muss brennen"

    25:00 — „Wir sind selber schuld" – die Wähler

    26:19 — Die Gießkanne: Wieso ein billigeres Brot?

    27:35 — Gesundheitssystem zentral steuern

    29:50 — „Der Schwanz wedelt mit dem Hund"

    31:09 — Förderungen & die Transparenzdatenbank

    36:18 — „Es müssen alle schreien"

    37:47 — Wie echte Reform aussehen müsste (2010)

    40:36 — Verwaltung & das verpasste Zeitfenster

    41:46 — „Vor uns die Wand, die Enkelkinder im Auto"

    43:51 — Politik als Gestaltung & Schüssel

    45:30 — Persönlich: Würde Sie Politik reizen?


    🎙 Über den Gast:

    Gerhard Steger war über 16 Jahre Leiter der Budgetsektion im österreichischen Finanzministerium und gilt als einer der profundesten Kenner des Staatshaushalts. Zuletzt sorgte er mit deutlichen öffentlichen Auftritten zur Budgetlage für Aufmerksamkeit.


    📚 Über Martin Engelberg:

    Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.


    🎧 Über den Podcast „Engelberg & …":

    Martin Engelberg führt Gespräche, die in die Tiefe gehen - Below the Surface. 


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    48 min
  • Der Asylpakt löst das kleinere Problem — das größere wächst längst im Inneren

    Steuern statt Sparen, ein ORF in der Sackgasse und der härteste EU-Asylkurs seit Jahren: Martin Engelberg über die drei Brennpunkte dieser Woche. 


    In dieser Solo-Folge nimmt sich Martin Engelberg drei innen- und europapolitische Reizthemen vor. Beim Budget kritisiert er, dass ständig neue Steuern und Abgaben diskutiert werden, während über Einsparungen geschwiegen wird — und nimmt vor allem ÖVP und NEOS in die Pflicht. Bei der ORF-Generaldirektoren-Bestellung sieht er die Regierung in einer ausweglosen Lage. Den größten Raum bekommt der neue EU-Asylpakt: Return-Hubs in Drittländern, längere Anhaltung, härtere Verfahren — und sein zentrales Argument, dass die stärkste Wirkung eine psychologische ist. Zum Schluss die eigentliche Dauerbaustelle: die Integration jener, die längst da sind.


    00:00 — Begrüßung & Dank an die Community

    00:45 — Budget: neue Steuern statt Einsparungen, Kritik an ÖVP & NEOS

    02:13 — ORF: die No-Win-Situation bei der Generaldirektoren-Bestellung

    03:10 — EU-Asylpakt: Verschärfung, Return-Hubs & der psychologische Effekt

    08:21 — Integration, Paris nach dem CL-Finale, Frankreichs „heiße Zeiten"

    11:44 — Schlusswort


    📚 Über Martin Engelberg:

    Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert. 



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    12 min
  • Ein Schiff voller Löcher: Was ist faul am Fördersystem? - Engelberg & der Förderminister

    40 Milliarden Euro fließen in Förderungen – und Engelberg wirft seinem Gast vor, viel zu zaghaft zu sparen. 


    Martin Engelberg trifft den selbsternannten „Förderminister" Makarem zur Generalabrechnung mit Österreichs Förderwesen: 12,6 Milliarden direkte, 26,7 Milliarden indirekte Förderungen, ein Förderbericht, der laut Gast in zwei Wochen statt einem Jahr machbar gewesen wäre, und Förderstellen, bei denen das Risiko des Scheiterns zum Vergabekriterium wird. Es geht um Doppelförderungen, Parteivereine an den Steuertöpfen – und um die Frage, ob überhaupt eine der fünf Parteien ein echtes Reforminteresse hat. (Alle Zahlen sind Angaben des Gastes bzw. aus dem Förderbericht.)


    00:00 — Kaltstart: Wenn Scheitern zum Förderkriterium wird 

    00:15 — Begrüßung: Engelberg trifft den „Förderminister" 

    01:48 — Was ist faul am Fördersystem? 

    05:35 — Der Förderbericht: 39 Seiten, ein Jahr Arbeit 

    13:19 — Die Zahlen: 12,6 Mrd. direkt, 26,7 Mrd. indirekt 

    16:06 — Wäre Makarem Staatssekretär: 1,2 Milliarden sparen 

    17:48 — Beispiel Porno-Festival & Doppelförderung 

    26:13 — Parteien, Vereine und die Fördertöpfe 

    31:47 — Taskforce oder eigenes Förderministerium? 

    35:35 — „Der Mut hat gefehlt": Streit ums Sparziel 

    40:20 — Steuern senken statt fördern 

    44:49 — Schluss: Sind die indirekten Förderungen in Gefahr?


    🎙 Über den Gast:

    Samy El Makarem, besser bekannt auf den Social Media Kanälen unter dem Benutzernamen 'Förderminister'. Als Förderberater und Influencer arbeitet er daran, die komplexe Welt der finanziellen Förderungen für alle zugänglicher zu machen, nämlich von kleinen bis großen Firmen sowie Privatpersonen.


    📚 Über Martin Engelberg:

    Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger 

    ÖVP-Nationalratsabgeordneter.


    🎧 Über den Podcast „Engelberg & …":

    Martin Engelberg führt Gespräche, die in die Tiefe gehen - Below the Surface. 


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    47 min
  • „Die Regierung schaufelt sich ihr Grab täglich aufs Neue"

    In dieser Folge zerlegt Martin Engelberg zwei Baustellen der österreichischen Innenpolitik: den Kampf um die ORF-Generaldirektion samt einem Stiftungsrat, den er für „vorgestrig" hält – und ein Doppelbudget, das die echten Reformen verschiebt. 


    Seine These: Während Pensionen, Verwaltung und Gesundheit unangetastet bleiben, verliert das Land fünf wertvolle Jahre. Dazu der Vorwurf, die Regierung schade sich mit Steuer-Ideen, Uni-Kürzungen und dem ORF-Streit Woche für Woche selbst.


    00:00 — „Die Regierung schaufelt sich ihr Grab": der Wochenrückblick 00:45 — ORF: Kampf um die Generaldirektion und die Partei-Kontrolle 01:55 — Stiftungsrat & die Krise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 03:06 — Vorwurf „Meinungshaltungsjournalismus" 

    04:14 — Budgetkürzungen als Strafe: Wird der ORF „sturmreif geschossen"? 

    05:29 — Doppelbudget, Uni-Kürzungen und neue Steuer-Ideen 

    06:05 — Pensionen, Verwaltung, Gesundheit: der wahre Sanierungsbedarf 06:39 — Warum Österreich „fünf Jahre verliert" 

    07:20 — Vorschau: Gespräche mit Sami Makarem und Gerhard Steger 08:07 — Das TV-Interview eines Landeshauptmanns: „Karikatur der Politik" 

    09:11 — Ausblick: „Eine schwierige Zeit in der Innenpolitik"


    Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert. 



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    10 min
  • „Das ist ein Selbstzerstörungsprogramm." - Engelberg & Laura Sachslehner

    Sie war ÖVP-Generalsekretärin – mit 27 Jahren. Heute leitet sie 

    die Redaktion des Exxpress.


    Laura Sachslehner war keine zwei Jahre Generalsekretärin der ÖVP, bevor 

    es zum Bruch mit der Parteispitze kam. Im Gespräch mit Martin Engelberg 

    erklärt sie offen, wann sie das Vertrauen in die Migrations- und 

    Budgetlinie der Partei verloren hat – und warum sie heute beim Exxpress 

    genau das tut, was die ÖVP aus ihrer Sicht nicht mehr macht: klare Kante.


    Es geht um den Bruch mit Karl Nehammer, um den Klimabonus für Asylwerber, 

    um die SPÖ-Wien und ihre Position zum Sobieski-Denkmal, um eine 

    Anekdote über einen SPÖ-Gemeinderat und seine Position zum Antisemitismus, 

    um den Iran-Krieg und Friedrich Merz – und um einen Klima-Aktivisten, 

    der Sachslehner bis vor die Haustür verfolgt hat.


    Kapitel:

    00:00 — Einstieg & Begrüßung

    01:18 — Wie Sachslehner in die Politik kam und ein Wahlabend mit über 20 %

    04:18 — Polarisierung: „Wer nicht polarisiert, ist heute irrelevant"

    07:55 — Generalsekretärin mit 27 – und der Bruch mit Karl Nehammer

    11:07 — Die ÖVP nach dem Abgang von Sebastian Kurz: „alle Schleusen offen"

    16:19 — Der Elevator-Pitch der ÖVP: Migration, klare Kante, Asylgrenze null

    23:33 — Wirtschaft und Budget: Bürokratie, Mehrwertsteuersenkung, SPÖ

    28:42 — Was Sebastian Kurz tatsächlich verändert hat – und was geblieben ist

    31:10 — Koalition halten bis 2029 – auch wenn Oberösterreich an die FPÖ fällt

    34:01 — Integration und Islamismus: „Das ist ein Selbstzerstörungsprogramm"

    38:47 — Warum Mitte-Links-Parteien dieses Thema umschiffen

    43:28 — Sobieski-Denkmal und SPÖ-Wahlkalkül

    44:34 — Antisemitismus seit dem 7. Oktober: „eine historische Schuld"

    51:29 — Linker vs. rechter Antisemitismus – die SPÖ-Gemeinderat-Anekdote

    58:14 — Soziale Medien: Demokratisierung oder Radikalisierung

    59:04 — Gegen das Social-Media-Verbot – im Widerspruch zur ÖVP-Linie

    01:03:24 — Haltungsjournalismus und das Mission Statement von Exxpress

    01:09:43 — Anfeindungen, Bedrohung und die U6-Verfolgung

    01:13:19 — Die EU als „moralischer Debattierklub" – Iran-Krieg und Merz

    01:19:04 — Schlussfragen: Was Gegner an Sachslehner unterschätzen


    🎙 Über den Gast:

    Laura Sachslehner war Generalsekretärin der ÖVP (2022) und 

    davor Abgeordnete im Wiener Gemeinderat. Heute ist sie 

    Chefredakteurin beim Online-Medium Exxpress.


    📚 Über Martin Engelberg:

    Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger 

    ÖVP-Nationalratsabgeordneter.


    🎧 Über den Podcast „Engelberg & …":

    Martin Engelberg führt Gespräche, die in die Tiefe gehen - Below the Surface. 


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    Wenn Sie eine Anregung haben, mit wem ich unbedingt ein Gespräch führen soll, schreiben Sie es gerne in die Kommentare! 


    1 hr 24 min
  • Holt die SPÖ gerade die KPÖ ins Parlament? - Engelberg: Politics & Psychoanalyse

    Eine SPÖ-Ministerin kämpft gegen ihre eigene Partei. Engelberg sagt voraus:  Die KPÖ kommt nach 80 Jahren zurück ins Parlament. 


    In dieser Wochenfolge nimmt Martin Engelberg drei Schauplätze auseinander: 

    das Kommunikationsdesaster rund um die geplanten Kürzungen des Unibudgets  durch Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ), den Auftritt des argentinischen Deregulierungsministers in Wien bei der Agenda Austria – und mehrere Entwicklungen rund um den Iran, über die in österreichischen Medien laut Engelberg kaum berichtet wird. Pointiert,  ohne diplomatischen Filter, mit einer markanten Prognose: Die SPÖ schaufelt gerade selbst der KPÖ den Weg ins Parlament frei.


    [Kapitel:]

    00:00 — Intro & Rückblick auf die letztwöchige Budget-Kritik

    01:06 — Streaming-, Paket-, Alkoholsteuer: Budgetsanierung über Abgaben

    01:41 — SPÖ-Kommunikationsdesaster: Holzleitner und das Unibudget

    04:35 — Prognose: KPÖ erstmals seit 80 Jahren wieder im Nationalrat

    05:52 — Argentinien zu Gast: Milei-Minister bei der Agenda Austria

    07:10 — Mietmarkt: Warum Deregulierung Preise senkt

    08:36 — Iran: Israelische Basen im Irak, VAE-Wechsel, Ahmadinedschad-Plan

    12:55 — Abschluss & Pfingst-/Schawuot-Grüße


    📚 Über Martin Engelberg:

    Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter. 

    In seinem Podcast „Engelberg – Politics & Psychoanalyse" kommentiert er 

    wöchentlich aktuelle politische Entwicklungen in Österreich und international.


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    14 min
  • Warum der SPÖ Funktionär Wien verlassen musste: Engelberg & Götz Schrage

    Er ist Fotograf, war jahrzehntelang in der SPÖ Neubau aktiv — bis er nach dem 7. Oktober das Falsche schrieb. Heute sagt Götz Schrage, seine eigene Partei habe ihn so lange gemobbt, bis er einen Herzinfarkt bekam.


    Götz Schrage, langjähriger SPÖ-Bezirksrat in Wien-Neubau, erzählt Martin Engelberg, warum er Wien den Rücken kehren musste und heute in der SPÖ Burgenland sitzt. Das Gespräch dreht sich um Israel, die SPÖ, eine STANDARD-Kolumne, die alles veränderte, und eine ganze Reihe von Brüchen — privat, parteipolitisch, gesundheitlich.


    Es geht aber nicht nur um eine Biografie. Schrage und Engelberg sezieren live, woher der Antisemitismus der österreichischen Linken kommt. Engelberg stellt fest, in keiner Partei gebe es weniger Antisemiten als in einer anderen — der Unterschied liege darin, wer aufgearbeitet hat und wer nicht. Schrage liefert die Anekdote dazu: ein SPÖ-Referat, in dem ihm „ins Hirn geschissen" wurde, als nach einem Spital-Beschuss-Vorwurf gegen Israel jemand aufstand und sagte, die Israelis hätten das absichtlich gemacht — „die machen keine Fehler".


    Im zweiten Teil des Gesprächs verteidigt Engelberg Sebastian Kurz hart gegen den Vorwurf der Ideologiefreiheit. Über andere Spitzenpolitiker im bürgerlichen Lager fällt Engelberg ein vernichtenderes Urteil — „eine große Enttäuschung". Beide sind sich einig: Es kommt eine politische Pendelbewegung in Europa, die niemand von beiden wirklich will.

    1 hr
  • „So wird sich die ÖVP zum Teufel jagen“, Engelberg - Politics & Psychoanalyse

    Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert. 


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    Ausgabe #225 - THEMEN DIESER WOCHE:



    In dieser Folge von „Engelberg – Politics & Psychoanalyse" geht Martin Engelberg mit der ÖVP hart ins Gericht – und benennt die Mechanismen, mit denen sich die ÖVP aus seiner Sicht selbst aus dem Spiel nimmt:


    🔹 Eine Abgabenwelle ohne Einsparungen – Paket-Abgabe, Bankenabgabe, Erhöhung der Körperschaftssteuer, Abschaffung des Gewinnfreibetrags. Engelbergs Frage: „Wo wird eingespart?"

    🔹 Eine als Erfolg verkaufte Lohnnebenkosten-Senkung, die er „fast homöopathisch" nennt.

    🔹 Ein „Triumph" Vermögenssteuer-Verzicht – „die sowieso ausgeschlossen war."

    🔹 Eine Plakatkampagne, die Kickl umringt von Orbán, Trump und Putin zeigt – und die Engelberg sofort einstampfen würde: „Kann rausgeschmissen werden auf der Stelle."

    🔹 Eine Parteikommunikation, die er „komplett Altvater vorgestrig" und auf Social Media „kabarettfähig" nennt.


    Sein Fazit: „Da ist wirklich Feuer am Dach."

    7 min
  • „Die ersten 30 Jahre waren schwer, dann geht’s 😄“ — 32 Jahre Engelberg & Danielle Spera: ein persönlicher Diskurs über Familie, Beziehung, Karriere, Politik und ganz persönliche Anekdoten

    Danielle Spera meine Ehefrau, langjährige ORF-Anchorfrau, Ex-Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Wir reden Klartext: über den 7. Oktober, über die Pro-Hamas-Demonstrationen, die wir am selben Abend mit eigenen Augen in der Wiener Innenstadt erlebt haben, über die Reduktion österreichischer Erinnerungskultur auf eine Formel, die Danielle so auf den Punkt bringt: „Nur tote Juden sind gute Juden."


    Wir sprechen darüber, warum der Vorwurf, Israel sei ein „Apartheidstaat", für sie nicht zu begreifen ist — und warum sie trotzdem dafür plädiert, dass junge Menschen das Land selbst sehen. Über die Frage, warum jüdische Studierende heute an westlichen Universitäten nicht mehr in Hörsäle gelassen werden. Und warum ich in London die Kippa abnehmen sollte, bevor ich das Hotel verlassen habe.


    Aber dieses Gespräch ist mehr als Israel-Politik. Es ist auch ein sehr persönliches Gespräch nach 32 Ehejahren — über ein kommunistisches Elternhaus, das auf eine Mutter aus Lemberg traf, deren Eltern von den Sowjets nach Sibirien deportiert wurden. Über drei Kinder, eine Karriere, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, und die Frage, was eine Ehe drei Jahrzehnte lang trägt.


    Wir sprechen außerdem über Franz Vranitzkys historische Rede 1993 (Danielle war als ORF-Berichterstatterin dabei), über die Staatsbürgerschaft, die wir in den letzten Jahren rund 35.000 Nachkommen vertriebener Jüdinnen und Juden zurückgegeben haben, über Polen — und meinen Versuch, einem polnischen Minister ins Gesicht zu sagen, dass sein Land sich an Österreich ein Beispiel nehmen könnte.


    Wenn dich interessiert, wie Politik, Geschichte und ein Leben zusammenpassen — bleib drin. Wenn dich interessiert, wo der Kompromiss aufhört und die Klarheit anfängt — erst recht.

    47 min
  • Es gibt keine Heiligen in diesem Land

    Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert. 


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    Ausgabe #224 - THEMEN DIESER WOCHE:


    In dieser Ausgabe von „Politics und Psychoanalyse" am 8. Mai 2026 nimmt Martin Engelberg drei Themen auseinander, die in dieser Woche zusammenfallen – und die zusammen mehr ergeben, als jede einzelne Schlagzeile vermuten lässt.


    Worum es geht: Das erstinstanzliche Urteil gegen August Wöginger – und warum Engelberg, ehemals selbst im ÖVP-Klub, hier kein Verständnis aufbringt: „Alle anderen fahren auch zu schnell" sei keine Verteidigung. Gleichzeitig benennt er, was kaum jemand so deutlich sagt: Postenbesetzung sei in Österreich eine parteiübergreifende „Unkultur" – ÖVP, FPÖ, Grüne, Neos, SPÖ. „Es gibt keine Heiligen in diesem Land."


    Der eigentliche politische Sprengsatz liegt aber tiefer: Wenn Thomas Schmid wegen möglicher Falschaussage im Wöginger-Verfahren tatsächlich verurteilt würde, könnte er seinen Kronzeugenstatus verlieren – mit unmittelbaren Folgen für das Verfahren gegen Sebastian Kurz, in dem laut Engelberg „nur die Aussage von Thomas Schmid" als Belastung existiert.


    Dazu: ein Blick auf den Iran nach dem Krieg, die Bedingungen für eine Vereinbarung mit dem Regime und die Frage, ob die Energiemärkte wirklich zur Ruhe kommen.


    Warum das Gespräch relevant ist: Engelberg argumentiert nicht aus der Pressetribüne, sondern aus der Innensicht: Er saß selbst im ÖVP-Klub, war an Regierungsverhandlungen beteiligt – und benennt Mechanismen, die normalerweise nur unter vorgehaltener Hand verhandelt werden. Wer verstehen will, was hinter den Schlagzeilen dieser Woche tatsächlich passiert, bekommt hier eine Einordnung mit Kante.


    Jetzt ansehen, kommentieren, abonnieren. Wie seht ihr das Wöginger-Urteil? Symptom oder Einzelfall? Schreibt es in die Kommentare.


    11 min

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