Wir müssen uns auf einen musikalischen Auftritt beim Podstock vorbereiten, daher steht diese Folge ganz im Zeichen der Fortbildung: Heute testen wir, wie viel Musikwissen Teddy zwischen Nasenflöte und Trompete hat.
Herr Müller spielt zehn kurze Audio-Schnipsel ab, Teddy muss zuordnen, mitnotieren, umsortieren und dabei möglichst nicht komplett an seinem Vertrauen in die eigene Kompetenz scheitern. Es wird geraten, zurückgespult, neu entschieden, und zwischendurch kurz überlegt, ob man nicht einfach eine Stunde lang nur labern sollte.
Zum Nachhören der Beispiele (ohne die zu erratenden Fachwörter) sind hier die Quellen aus der Folge:
Musik, die klingt, als wäre jetzt wirklich Schluss
Ein gehaltener Ton, der leicht in der Tonhöhe wackelt
Derselbe Ton, nur deutlich höher oder tiefer, aber irgendwie „gleich“
Töne, die kurz, abgehackt und sauber getrennt kommen
Ein Ton, der absichtlich ein kleines bisschen „falsch“ ist und genau dadurch besonders viel Ausdruck bekommt
Mehrere Stimmen/Schichten, die gleichzeitig in unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen
Zwei oder mehr Töne, die zusammen spannend, kratzig oder unangenehm wirken (aber genau deshalb Emotion erzeugen)
Der Akzent sitzt zwischen den erwarteten Schlägen
Eine Tonleiter, in der wirklich jeder Halbton nacheinander gespielt wird
Eine kleine musikalische Figur, die direkt wiederholt wird, nur höher oder tiefer
Damit steht dem Podstock und unserem großen musikalischen Ruhm praktisch nichts mehr im Weg. Außer vielleicht der Realität.