Freier Verkehr - Der Podcast zu Zoll & Exportkontrolle

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Freier Verkehr - Der Podcast zu Zoll & Exportkontrolle episodes

  • #41: Tue Gutes und sprich darüber - so findet die Zollabteilung Gehör
    Zu Gast: Janine Lampprecht, CEO Grenzlotsen

    Für Janine Lampprecht ist klar: Fachwissen allein reicht nicht. Zollprofis müssen ihre Themen so vermitteln, dass die Geschäftsführung deren Bedeutung für Kosten, Geschwindigkeit, Wachstum und Marktzugang erkennt. Dazu gehören eine verständliche Management-Sprache, überzeugende Business Cases und der Mut, Erfolge aktiv zu kommunizieren.

    In dieser Folge geht es darum,

    • warum Zollabteilung und Management häufig aneinander vorbeireden,
    • weshalb lange Fachmails selten für mehr Aufmerksamkeit sorgen,
    • wie Zollverantwortliche den geschäftlichen Nutzen ihrer Arbeit verdeutlichen,
    • warum Selbstmarketing nichts mit Selbstdarstellung zu tun hat,
    • wie die Zollabteilung ihre Rolle im Unternehmen selbstbewusst gestalten kann und
    • weshalb Formate wie die Global Trade Excellence Awards helfen, gute Zollarbeit sichtbar zu machen.
    • Eine Folge für alle Zollprofis, die nicht nur fachlich gute Arbeit leisten, sondern mit ihren Themen im Unternehmen auch wirklich Gehör finden möchten.

      Weitere Infos:

      • Janine auf Linkedin: https://www.linkedin.com/in/janinelampprecht/
      • Infos zum Event Zollwärts: https://zollwaerts.de/
      • Infos zum Global Trade Excellence Award: https://zollwaerts.de/zollaward
      • Kontakt zum Freier-Verkehr-Team: [email protected]
      • 44 min
      • #40: Passar Import: Wer steuert Ihren Importprozess?
        Zu Gast: Philipp Muster, Direktor Swiss Shippers' Council, und Ingo Strasser, Geschäftsführer AEB Schweiz

        Wo steckt meine Sendung gerade? Viele importierende Unternehmen können diese Frage heute nicht selbst beantworten und sind dafür auf den Broker angewiesen. Mit Passar bekommen importierende Unternehmen erstmals eine realistische Möglichkeit, ihren Importprozess selbst zu steuern, statt ihn allein dem Broker zu überlassen.

        Im Gespräch wird eine Unterscheidung sichtbar, die in der Praxis verschwimmt: die zwischen Steuerung und Haftung. Die rechtliche Verantwortung lag wegen der Solidarhaftung ohnehin immer beim Importeur, mit oder ohne Broker.

        Was Passar Import verschiebt, ist die Steuerung. Wer will, kann den Importprozess künftig selbst führen, von der Warenanmeldung über die laufende Korrektur bis zur Transparenz über den Sendungsstatus. Im Import war das bisher nicht gut möglich. „Es war zu komplex", sagt Philipp Muster.

        Für beide Gäste ist die Entscheidung selbst zu verzollen vor allem eine unternehmerische. Ingo Strasser warnt davor, die heutigen Abläufe einfach nach innen zu verlagern:

        „Die Kernfrage ist: Wie müssen die Prozesse in Zukunft aussehen, damit wir diese Steuerung überhaupt übernehmen können?".

        Und: Lohnen muss sich der Aufwand. Philipp Muster verweist am Beispiel der Deklarationsgebühren auf spürbare Beträge, Ingo Strasser nennt eine Grössenordnung, ab der Selbstverzollung beim Management Gewicht bekommt. „Wenn man als Unternehmen heute rund 500 Deklarationen pro Jahr hat, dann kann man da schon einen ordentlichen Business Case herausarbeiten", sagt Ingo Strasser.

        Worum es ausserdem geht:

        • Was bei Passar Import wirklich neu ist und was nur neu verpackt
        • Was Incoterms mit der Steuerung des Imports zu tun haben
        • Warum Datenqualität zur Voraussetzung wird
        • Welche Rolle der Broker behält und wann er die bessere Wahl bleibt
        • Nicht jedes Unternehmen muss künftig selbst verzollen. Aber jedes sollte jetzt prüfen, ob es seinen Importprozess bewusster steuern will.

          57 min
        • #39: Exportkontrolle aus China – Praxis-Check für EU-Unternehmen
          Zu Gast: Katharina Neckel, Referatsleiterin Außenwirtschaftsrecht & Handelsvereinfachungen, DIHK

          Neue Exportkontrollen aus China sorgen bei vielen Unternehmen für Unsicherheit: Wie in der Praxis damit umgehen? Welche Produkte sind betroffen? Und welche Genehmigungen werden benötigt? Katharina Neckel, Referatsleiterin Außenwirtschaftsrecht & Handelsvereinfachungen bei der DIHK, gibt in der aktuellen Freier-Verkehr-Folge fundierte Antworten.

          Exportkontrolle wird zunehmend zum strategischen „Schweizer Taschenmesser“ internationaler Politik.

          „Ich glaube, man kann wirklich mittlerweile sagen, es ist nicht nur China, sondern dass das ganze Instrument der Exportkontrolle … viel mehr mittlerweile als politisches Instrument verwendet wird“, erklärt Katharina.

          Für Unternehmen bedeutet das: Regeln können sich schnell ändern, und politische Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf Lieferketten. Besonders relevant wird das Thema bei kritischen Rohstoffen und Vorprodukten. In vielen Bereichen sind europäische Unternehmen stark von chinesischen Lieferungen abhängig.

          Global-Trade-Teams unter Handlungsdruck

          Gerade für Global-Trade-, Compliance- und Supply-Chain-Teams entsteht dadurch zusätzlicher Handlungsbedarf. Denn während Unternehmen die Exportkontrollsysteme der EU oder der USA meist gut kennen, funktioniert das System in China teilweise anders – insbesondere bei Genehmigungen und der praktischen Umsetzung durch Behörden.

          „Der lokalen Behörde in China ist ein viel, viel größerer Ermessensspielraum zugestanden, als das jetzt bei europäischen und deutschen Behörden der Fall ist“, sagt Katharina.

          Für Unternehmen bedeutet das: Prozesse können regional unterschiedlich gehandhabt werden, Genehmigungen sind weniger standardisiert und Informationen nicht immer leicht zugänglich.

          Generell empfiehlt Katharina: Exportkontroll-Teams sollten Entwicklungen in China aktiv beobachten und enger mit Einkauf und Supply-Chain-Management zusammenarbeiten. Und bei konkreten Fragen und Problemen stehen auch die Ansprechpartner der IHKen und DIHK zur Verfügung.

          Weiterführende Infos:

          • Katharina auf Linkedin
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          • 59 min
          • #38: Logistics as a Lifesaver: Inside the Global Supply Chain of Doctors without Borders
            Our guest: Jan Kanzleiter, Doctors without Borders

            In this episode of the AEB Podcast, hosts Antoine and Jens talk with Jan from Doctors Without Borders (MSF) about a topic that rarely gets attention – yet saves lives every day: humanitarian logistics.

            Logistics as the foundation of medical care

            Jan walks us through how medical supplies travel from suppliers in Asia to European warehouses to remote crisis zones, and why logistics at doctors without borders is far more than transportation: it is the foundation of medical care. From vaccination campaigns in Central Africa to sensitive medicines and mobile clinics, logistics ensures that help truly arrives.

            We also explore how doctors without borders uses digital tools like AEB Transportation Management System to improve visibility, efficiency, and speed, making life-saving deliveries more reliable than ever.

            Data for a unique donation campaign

            And the AEB Transportation Management System delivers another benefit: It delivers the data for a unique donation campaign:

            AEB donates 5 euros per cubic meter of freight shipped via our TMS this year. This results in approximately 15,000 euros.

            And we can achieve even more – together with you: The idea: Each shipment transported is "matched" by a person from the pdocast community.

            For each shipment in the TMS, we are looking for 10 euros. This brings our total donations to another 2,310 euros.

            Will you join in? Please find all information here:
            https://www.aeb.com/en/supply-chain-of-fortunate-events.php

            38 min
          • #37: Zentrale Zollabwicklung: Chancen nutzen, Hürden meistern (Live vom get Connected - 20.5.2025)
            Zu Gast: Carsten Bente, Senior Manager, AEB SE

            "Langfristig wird die zentrale Zollabwicklung ein Goldstandard für Unternehmen mit Standorten in mehreren Mitgliedstaaten.“

            Davon ist unser Gast Carsten Bente überzeugt. Wer jetzt einsteigt, kann sich einen klaren Vorsprung sichern. Denn bisher setzen erst wenige Unternehmen auf die zentrale Zollabwicklung.

            Dabei bietet diese durchaus überzeugende Vorteile: Weniger Schnittstellen, mehr Flexibilität, einheitliche Standards für alle Standorte und niedrigere Kosten. Und sie lohnt sich oftmals auch für Unternehmen mit wenig Sendungen.

            "Ich kann aus der Praxis berichten, dass auch Unternehmen mit relativ wenig Vorgängen, aber hohen Transportkosten im Rahmen der Zollprozesse durch zentrale Zollabwicklung zum Teil pro Vorgang über 20.000 Euro eingespart haben allein an Transportkosten", erläutert Carsten.

            Doch es gibt auch Hürden: Bestimmte Waren wie verbrauchsteuerpflichtige Güter sind ausgenommen, ohne AEO-Status geht nichts und der Antragsprozess zieht sich oft relativ lange. "Wir wissen aus der Praxis, es gibt Beispiele, wo das auch mal bis zu zwölf Monate gedauert hat und aktuell liegen auch Bewilligungsanträge vor, die schon vor über einem Jahr gestellt wurden", sagt Carsten.

            Zum Glück verrät Carsten zahlreiche Tipps und Ratschläge, wie man dennoch das Thema erfolgreich angeht. Im Podcast verrät er, wie man sich optimal vorbereitet, welche Mitgliedstaaten bereits aktiv unterstützen und wo Deutschland im Vergleich noch hinterherhinkt.

            Weiterführende Infos:
            • Carsten auf Linkedin
            • Alle Folgen von Freier Verkehr
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            • 50 min
            • #36: Wie die Schweizer Zollwelt mit Passar in die Zukunft startet
              Zu Gast: Fredy Weissenbrunner, Programmleiter Passar, Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG

              Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Leuten, dann bewegst du was. Ein Motto, das Fredy Weissenbrunner bis heute begleitet. Und Bewegen ist das passende Stichwort. Als Programmleiter verantwortet er das neue Warenverkehrssystem Passar - ein Herzstück der Modernisierung des Schweizer Zolls.

              Tempo, Transparenz und Transformation

              Der Systemwechsel beim Zoll ist mehr als nur IT – er steht für Tempo, Transparenz und Transformation. Denn Passar ist kein Update eines bestehenden Systems, wie Fredy betont: "Wir machen hier nicht ein Update von e-dec, sondern das ist ein komplett neues System mit neuem Meldungsaustausch.“

              Damit verbunden ist ein völlig neuer, modularer Aufbau. „Passar sind 25 einzelne Services", erklärt Fredy. "Und wenn einer mal ausfällt, zum Beispiel der Service für, sagen wir die nationale Durchfuhr, dann kannst du trotzdem in der Einfuhr, Ausfuhr und bei internationalen Durchfuhren weiterarbeiten.“

              Robust und flexibel

              Diese Architektur ermöglicht Stabilität und Flexibilität zugleich – ein entscheidender Faktor für Wirtschaft, Logistik und Behörden. Und sie zeigt, dass Passar mehr ist als nur ein technisches Projekt: Es ist ein strategischer Schritt für die gesamte Zollabwicklung der Schweiz.

              Die Implementierung war entsprechend anspruchsvoll - und verlief dennoch erfolgreich. „Wir haben etwas Großes gemacht. Wir haben jahrzehntelange Systeme vom Netz genommen auf einen einzigen Punkt hin und wir waren alle ready: die Gesamtwirtschaft, wir, und die Branchen-Softwareentwickler. Das muss uns erstmal einer nachmachen“, ist Fredy bisher zufrieden.

              Die große Herausforderung jetzt: Am 31. Dezember 2025 wird e-dec abgeschaltet und Unternehmen müssen auf Passar umgestellt haben. Trotzdem nutzen aktuell erst knapp ein Viertel der Unternehmen das neue System. Doch auch für die rechtzeitige Umstellung hat Fredy Tipps im Podcast parat.

              Weiterführende Infos:

              Fredy auf Linkedin

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              59 min
            • #35: Ersatzteile auf großer Fahrt: Zollmanagement bei MST Braitsch
              Zu Gast: Claas-Heeren Braitsch, Gründer und Inhaber, MST Braitsch

              Vom Kapitän zum Spezialisten für „Delivery on Arrival“ – Claas erzählt von seiner außergewöhnlichen Karriere und dem Balanceakt zwischen Geschwindigkeit und Präzision. Denn wie er so treffend formuliert: „Fahr langsam, damit du schnell ankommst – das gilt auch für die Logistik.“

              Wir erfahren, was alles zu einem Schiff geliefert werden muss – von technischen Bauteilen über Proviant bis hin zu Stauholz – und wie man diese Vielfalt zollrechtlich korrekt abwickelt. Klaas gibt praxisnahe Einblicke in die Zollprozesse und verrät, warum Improvisationstalent im globalen Warenverkehr manchmal genauso wichtig ist wie Regelkonformität. Denn, so der Kapitän auf großer Fahrt:„Das Einzige, was bei uns geregelt ist, ist das Ungeregelte.“

              Ob Polizeibegleitung für eine Schiffsluke oder spontane Hafenwechsel – Claas' Geschichten sind genauso unterhaltsam wie lehrreich. Dabei wird klar: Zollabwicklung ist nicht nur ein System aus Regularien, sondern vor allem ein menschlicher Prozess. Digitalisierung kann vieles erleichtern, doch die Erfahrung und das Fingerspitzengefühl erfahrener Menschen bleiben unverzichtbar.

              Weiterführende Infos:

              Claas auf Linkedin

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              55 min
            • #34: GTS-11-Endspurt: Was Unternehmen beachten sollten
              Zu Gast: Thomas Marx, Consulting Director, cbs

              Thomas hat sich der SAP®-Beratung schon als Werkstudent verschrieben. Seit mehr als zwei Jahrzehnten betreut er beim SAP-Beratungsunternehmen cbs Corporate Business Solutions Kunden. Gemeinsam mit seinem Team von mittlerweile über 40 Spezialisten unterstützt er Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Außenhandelsprozesse.

              Wartungsende von SAP GTS 11.0 - und dann?  

              Zum Ende Dezember 2025 erreicht SAP GTS 11.0 das offizielle Release-Ende. Mit der GTS Edition for SAP HANA steht eine neue Plattform bereit. Der Umstieg bringt technologische Veränderungen mit sich und erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit. Funktional bleibt vieles vertraut, zeigt sich jedoch im Detail oft anders. Oder wie Thomas es treffend formuliert: „Same same, but different.“

              Die gute Nachricht: SAP GTS 11.0 wird mit dem Release Ende natürlich nicht sofort abgeschaltet und bestehende Systeme können zunächst weiter betrieben werden. Kritisch wird es, wenn sich externe Anforderungen ändern, die von GTS 11.0 nicht mehr unterstützt werden, beispielsweise ein ATLAS Release-Wechsel mit neuen Nachrichtenstrukturen. Diese würden in GTS 11.0 künftig nicht mehr bereitgestellt werden. Daher besteht Handlungsbedarf.

              Wie aufwändig ist der Wechsel zu SAP S/4HANA?  

              „Wir haben üblicherweise Projektlaufzeiten von mindestens einem halben Jahr“, so die Erfahrungen von Thomas. Der tatsächliche Aufwand hängt stark davon ab, wie intensiv ein Unternehmen SAP GTS nutzt. Jedes System muss einzeln konvertiert werden, was den technischen Aufwand erhöht.

              GTS bietet viele Entwicklungsschnittstellen, die Unternehmen nutzen, um individuelle Lösungen zu integrieren. Diese Eigenentwicklungen müssen im Rahmen der Umstellung neu angepasst werden. Eine Herausforderung, die wie ein Thomas weiß – „nicht unterschätzt werden sollte.“

              Die Aufwände sind also in der Regel hoch, die Dauer eines Transformationsprojektes lange - und gleichzeitig ist die Verfügbarkeit externer Berater, die einen bei einem Umzug unterstützen, stark limitiert. Also wenn nicht jetzt loslegen, wann dann?

              Weiterführende Links

              Thomas`LinkedIn Profil

              Website von Freier Verkehr

              Eine mögliche Alternative zu GTS? AEB Add-ons für SAP

              Feedback & Wünsche? Ja, bitte :-) >> [email protected]

              1 hr 9 min
            • #33: Auf der Überholspur: Autodocs Erfolgsrezept im Global Trade Management
              Zu Gast: Sebastian Bleser, VP Supply Chain, Autodoc

              Autodoc ist einer führenden Onlinehändler für Fahrzeugteile und -zubehör in Europa und hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Sebastian Bleser spricht mit unseren Hosts Janine und Ana über die Bedeutung dieses Wachstums im Hinblick auf Zoll- und Global Trade Management sowie über die Herausforderungen im Retourenprozess.

              So erzählt er, wie ein Datenpool für eigene Produkte die Prozesse unterstützt. “Das hilft enorm beim Erschließen neuer Märkte und Länder, weil wir nicht jedes Mal bei Null anfangen müssen, sondern auf einen breiten Datenbestand aufbauen können”, erklärt Sebastian.

              Zukunftsausblick und Trends

              Im Bereich Zoll- und Global Trade Management zeichnen sich laut Sebastian zwei verschiedene Trends und Entwicklungen ab. Einerseits profitieren Unternehmen von immer besseren IT-Lösungen. Die Tools werden kontinuierlich weiterentwickelt, Plattformen sind stärker vernetzt und es entsteht mehr Transparenz in den Prozessen – was auch dringend notwendig ist.

              Denn gleichzeitig bewegen wir uns in einem zunehmend regulierten Umfeld. „Wenn man sich die geopolitischen Entwicklungen anschaut, muss man davon ausgehen, dass die Regularien noch strenger und komplexer werden. Wir müssen in der Lage sein, damit umzugehen“, heißt es im Podcast.

              Weiterführende Links:

              Zur Website von Autodoc: https://www.autodoc.de/

              Sebastian auf Linkedin: https://www.linkedin.com/in/sebastian-bleser/

              Kontakt zu den Freier-Verkehr-Hosts: [email protected]

              49 min
            • #32: Achieving CBAM Compliance: Start-up Solutions for a Sustainable Future
              Our guest: Gabriel Rozenberg, CEO & Founder, CBAMBOO

              Gabriel started as an economic and tax reporter at The Times before transitioning to finance, where he spent 14 years in various investment positions at hedge funds. In response to the EU's new climate law, Gabriel and his partner identified an innovative business idea and founded CBAMBOO in 2023, which uses software to help companies meet the requirements of the carbon border adjustment mechanism.

                

              “CBAM is an unusual regulation”

              CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) is, according to Gabriel, a “very unusual, new EU regulation - a hybrid of trade and climate law aimed at reducing emissions.” It ensures that CO₂ emissions from certain carbon-intensive imported goods are priced, creating fairer competition for energy-intensive EU producers.

              How to get the data from suppliers

              Under CBAM, companies must now report the CO₂ emissions linked to the CBAM goods they import into the EU. This is a big change - even international businesses have to follow these new EU rules and share emissions data. According to Gabriel, “The biggest challenge for companies and importers is obtaining accurate data from their supply chains. Another challenge will be the bill coming towards companies that import CBAM goods to the EU.”

              How will CBAM affect the manufacturing processes for CBAM goods?

              CBAM sends a strong signal to invest in cleaner production methods for goods like steel and aluminum. Many of these technologies haven’t had enough funding so far. As Gabriel puts it, “CBAM is an attempt to push global markets toward investing in future green technologies.”

              Further links:

              Gabriel on LinkedIn

              Website of Freier Verkehr

              CBAM: AEB empfiehlt CBAMBOO – AEB Community

              Feedback & wishes? Yes, please :-) >> [email protected]

              1 hr 1 min

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