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PlayStation VR2 erscheint am 22. Februar, wir haben Sonys neues Virtual-Reality-Headset schon ausgiebig getestet. Doch obwohl es uns technisch überzeugen konnte - abseits einiger Schwächen und eines Bugs, der hoffentlich schnell behoben wird -, fehlt aktuell noch ein triftiger Grund, PSVR 2 zu kaufen. Zumal das Headset mit 600 Euro zu Buche schläge - beziehungsweise 650 Euro im Bundle mit Horizon: Call of the Mountain.
Was noch fehlt, bespricht Micha im Podcast mit Dennis, der PSVR 2 für GamePro getestet hat, und mit unserem früheren VR-Enthusiasten Daniel Feith, der in den letzten Jahren allerdings skeptischer geworden ist beim Thema VR-Gaming - trotz herausragender VR-Highlights wie Half-Life: Alyx (zum GameStar-Test) und Asgard's Wrath (zum GameStar-Test).
Unser Gespräch ist dreigeteilt: Zunächst sprechen wir über die technischen Fähigkeiten von PSVR 2, dann über die Spiele, die wir bereits testen konnten. Und schließlich ziehen Dennis und Daniel ihre persönlichen Fazits.
Bei der Technik gibt's wenig zu meckern - insbesondere die Bildqualität der neuen OLED-Displays ist gut bis sehr gut, das bei früheren VR-Headsets prägnante Fliegengitter-Muster weicht einer deutlich feineren Wabenstruktur, und das Eye Tracking funktioniert unserer Erfahrung nach gut - es dürfte dank Foveated Rendering vor allem der Spiele-Performance zugute kommen.
Zwiegespalten sind wir bei den neuen Controllern, die zwar mehrere Lichtjahre besser sind als die alten PlayStation-Move-»Eiswaffeln«, im Vergleich mit den Controllern der Valve-Index aber weniger intuitiv.
Außerdem besprechen wir, wie leicht sich PSVR 2 einrichten lässt (sehr leicht), wie komfortabel das Headset auf dem Kopf sitzt (mal so, mal so), und wie sehr das Kabel stört - im Gegensatz zur Meta Quest ist Sonys Headset ja weiterhin kabelgebunden.
Bei den Spielen ist Dennis' und Daniels Eindruck weit weniger positiv. Der Launch-Titel Horizon: Call of the Mountain, den Dennis ebenfalls für GamePro getestet hat, sieht klasse aus, spielerisch aber... sagen wir, da gibt's deutlich bessere VR-Spiele. Viel bessere.
Ach die anderen PSVR-2-Titel, die wir bereits spielen konnten, waren nett, aber nicht herausragend. Ob PlayStation VR 2 ein Meilenstein wird, hängt daher von der Zukunft und der Unterstützung ab - vor allem dann, wenn es zu einer echten Partnerschaft mit Oculus beziehungsweise Meta kommt.
Denn da läge das VR-Gold quasi auf der Straß
Hey, ihr da! Ja, ihr! Ihr wärt doch nicht hier, wenn ihr Spiele nicht lieben würdet, oder? Natürlich nicht alle Spiele gleichermaßen, manche wachsen uns ein Leben lang ans Herz, andere sind Diablo Immortal. Aber die grundsätzliche Liebe zum Gaming vereint uns alle.
Nur - warum eigentlich? Wie haben wir uns in Videospiele verliebt, und was geben sie uns, das wir nirgendwo anders finden?
Das besprechen Micha und Maurice im Live-Podcast. Und weil sie nicht nur in Erinnerungen schwelgen, sondern auch besser verstehen wollen, was in ihren eigenen Köpfen vorgeht, haben sie psychologische Unterstützung eingeladen:
Jolina Bering ist Psychologin, liebt JRPGs und hat früher bei Behind the Screens über Psychologie und Games gepodcastet. Heute bietet sie psychologische Beratungen für E-Sportler und Content-Creator an, außerdem schreibt sie als freie Autorin unter anderem für GamePro - zum Beispiel einen Artikel über den psychologischen Nutzen von Cozy Games wie Stardew Valley.
Auch in unserem Podcast war Jolina schon zu Gast und hat mit uns darüber diskutiert, wie Spiele unserer geistigen Gesundheit helfen können (und wie nicht).
Diesmal sprechen wir über die Motivation beim Spielen und insbesondere über die Selbstwirksamkeit: das gute Gefühl, sich selbst und die eigenen Umwelt beeinflussen zu können. Das lässt Maurice beispielsweise in Die Siedler am Warenverkehr zu tüfteln oder Micha in Cities: Skylines gewaltige Metropolen bauen: Wir erfreuen uns daran, einer Welt unseren Stempel aufzudrücken.
Im wahren Leben erleben wir diese Selbstwirksamkeit nicht immer, im Regelfall ist vieles fremdbestimmt - vom Müllabfuhrkalender bis zu den Podcasts, die bei GameStar erscheinen. Und in Zeiten von Pandemie, Krieg und allgemeiner Unsicherheit kann es umso befriedigender sein, in einem Spiel zu versinken - egal ob alleine in Life is Strange, gemeinsam in World of Warcraft oder kompetitiv in Valorant.
Aber ist dieser Eskapismus, dieses Gefühl, der Welt zu entfliehen, eigentlich gesund? Auch das kann uns Jolina erklären - nicht nur als Psychologin, sondern auch selbst als jahrelange WoW-Spielerin.
Beziehungen, Liebe und Sex gehören zum Leben, also gehören sie auch zu Videospielen! Doch wie stellt man Zwischenmenschliches (oder auch Zwischen-Mensch-und-Außerirdisches, siehe Mass Effect) so dar, dass uns nicht gleich die Fremdscham ins Flirtgespräch grätscht?
Darüber spricht Micha im Podcast mit unserem redaktionseigenen Dating-Simulation-Fan Mary und mit Géraldine, die bei Die Sims und Stardew Valley diverse Techtelmechtel eingefädelt und überdies einen halben Hühnerstall mit den Romanzen von Dragon Age zu rupfen hat.
Überhaupt: die Bioware-Formel. Beziehungen gehören zu den Grundpfeilern der Bioware-Rollenspiele von Dragon Age bis Mass Effect, und ja, Bioware hat es gleich mehrfach geschafft, uns interessante Charaktere zum Verlieben zu präsentieren. Das ist schon mal Lichtjahre erwachsener als die Sex-Sammelkarten aus dem ersten The Witcher, und auch deutlich interessanter als eine Hochzeit mit Jordis, der Schwertmaid aus Skyrim (und allen anderen Bethesda-Charakteren, außer vielleicht Curie aus Fallout 4).
Dennoch verlaufen die Bioware-Romanzen nach Schema F - beziehungsweise Schema A für Auserwählt: Wir wählen das Objekt unserer Begierde und flirten drauflos. Wäre es nicht möglich, ein bisschen mehr Unberechenbarkeit reinzubringen?
Herausragend in seiner Beziehungsdarstellung ist indes Stardew Valley, in dem sich Romanzen sogar gegenseitig beeinflussen. Außerdem empfiehlt Géraldine es die Mod Stardew Valley Expanded, die noch deutlich mehr Beziehungen hinzufügt - unter anderem mit einer Mutter oder deren Sohn.
Dass wir darüber überhaupt sprechen können, verdanken wir bereits einer bemerkenswerten Entwicklung. Während »Beziehungen« in frühen Videospielen noch dem Muster der Jungfrau in Nöten (engl: Damsel in Distress) folgten und uns als Helden entführte Prinzessinnen retten ließen, haben Romanzen seitdem stark an Tiefgang gewonnen.
Warum eigentlich? Was fügen Beziehungen einem Spiel hinzu, das uns ansonsten fehlen würde? Auch das besprechen wir im Podcast!
Tonproblem: Aufgrund eines Defekts an unserem Mischpult klingt unser Ton leider nicht so gut wie sonst. Wir bitten das zu entschuldigen und haben unser Mischpult trotzdem lieb (gelogen).
Dennoch konnte er mit dem Potterverse noch nie etwas anfangen. Er hat die Bücher nie gelesen und das dramatische Filmfinale unter Turbinengetöse auf einem smartphonegroßen Flugzeugbildschirm geguckt. Kurzum: Harry Potter ist Micha vollkommen schnuppe.
Dass er Hogwarts Legacy dennoch gespielt hat, liegt daran, dass er dessen Genre innig liebt: die Open-World-Rollenspiele. Und da gab's dieses Jahr ja noch einen Vertreter, auch mit einem Zauberer-Setting: Forspoken. Das Micha ebenfalls gespielt hat.
Nun hat Hogwarts Legacy zwar auch deutliche Schwächen, doch ebenso große Stärken - die vor allem dann deutlich werden, wenn man das Potter-Spiel mit Forspoken vergleicht.
Das bespricht Micha im Podcast mit zwei Potter-Fans:
Gemeinsam sprechen wir über die Ähnlichkeiten beim Open-World-Design von Hogwarts Legacy und Forspoken: Beide begreifen ihre Spielwelt nicht als dynamischen Sandkasten, sondern als Kulisse, in der wir Aufgaben abhaken. Letztere folgen immer denselben Mustern, wie bei Ubisoft eben.
Dass sich das Aufgaben-Abhaken in Hogwarts Legacy dennoch lohnender anfühlt, liegt am Drumherum: Während wir in Forspoken eine zwar stimmungsvolle, aber auch karge Welt erkunden, strotzen Hogwarts und sein Umland vor liebevollen Details. Auch der Einstieg in die Welt gelingt Hogwarts Legacy besser als Forspoken, wie selbst Nicht-Potter-Fan Micha anerkennen muss.
Weit auseinander gehen unsere Meinungen dafür beim Thema Ausrüstung und Crafting: Während sich beides für Micha komplett aufgesetzt anfühlt und ihn teilweise sogar ärgert, lobt Dennis sogar, Hogwarts Legacy habe eines der besten Crafting-Systeme, die er je gesehen hat. Natalie will keine Partei ergreifen, macht es aber doch.
Manchmal ist Timing einfach alles. Eine gute Woche vor dem Release von Die Siedler: Neue Allianzen tritt dessen ehemaliger Chefentwickler - der Siedler-Erfinder Volker Wertich - zurück ins Rampenlicht, um sein neues Spiel anzukündigen.
Pioneers of Pagonia soll es heißen und genau das Siedler werden, das Ubisoft nicht mehr machen kann oder möchte. Im Podcast sprechen ein zunehmend erfreuter Maurice und unser Siedler-Korrespondent Fabiano mit Volker Wertich über seine Pläne.
Der fasst sein Ziel mit Pioneers of Pagonia ganz unbescheiden zusammen:
Die ultimative, selbsterklärende Aufbau-, Wirtschafts- und Erkundungssimulation in einer märchenhaften, verspielten, mittelalterlichen Welt.Was Volker Wertich dann berichtet, klingt wirklich nach Nachhausekommen: Pioneers of Pagonia erinnert an ein neues Die Siedler 2 in größer und moderner. Auch der beim Ubisoft-Ableger zunächst gestrichene Förster ist hier von Anfang an mit dabei.
Dabei setzen Wertich und sein Team eine Kernstärke der Siedler-Serie: den Aquariumseffekt. Weil nichts mehr Spaß macht, als andere Leute bei der Arbeit zu beobachten, soll die Welt von Pioneers of Pagonia einladend und detailliert werden.
Das hat nicht nur Vorteile in Sachen Lebendigkeit, sondern erhöht überdies die Zugänglichkeit (Stichwort »selbsterklärend«): Alle Warenkreisläufe und Transporte werden in Pioneers of Pagonia visuell dargestellt und damit nachvollziehbarer als bei einem reinen Menüspiel.
Als »ultimative Wuselwelterfahrung«, fasst Wertich das zusammen, in Pioneers of Pagonia sollen sich Tausende von Figuren über die Karte bewegen und ihrem Tagewerk nachgehen. Quasi ein Die Siedler der nächsten Generation.
Auch einen Koop-Modus soll es geben, entschlacken wollen Wertich und sein Team dafür den Militärpart. Was das genau heißt, und was euch sonst noch in Pioneers of Pagonia erwartet, hört ihr im Podcast.
Musik und Videospiele gehören zusammen wie Pommes und Ketchup, wie Minsc und sein Hamster Boo, wie Michael Graf und Stellaris. Kein Wunder also, dass die Schnittmenge von Menschen, die gute Musik schätzen und die gute Videospiele schätzen - sagen wir einfach mal - sehr groß ist.
Eigentlich sollte es also keine Überraschung sein, dass Ingo und Alex von den Donots zu einigen der größten Gaming-Nerds unter der Sonne gehören. In unserem Podcast haben sie Géraldine und Heiko dann aber doch mit der ein oder anderen Aussage überrascht - sowie schwer verärgert und unendlich begeistert.
Wie kann es zum Beispiel sein, dass Alex einige absolute Lieblingsspiele mit Géraldine teilt, aber gleichzeitig ihre liebsten Spielegenres hasst? Was sagt Ingo eigentlich dazu, dass Oblivion besser sein soll als Skyrim? Zu welchem Spiel würden die beiden gerne mal den Soundtrack schreiben (und Spoiler, warum zur Hölle ist es Conker’s Bad Fur Day)?
Die Donots verwöhnen uns seit den 90ern bereits mit feinstem Alternative Rock - seit 2015 sogar auf Deutsch. Gründer Ingo Knollmann steht normalerweise am Mikro oder am Keyboard, wenn er nicht gerade Bands wie die Beatsteaks unter seinem eigenen Plattenlabel managt ... oder Dark Souls spielt. Gitarrist Alex Siedenbiedel war übrigens auch schon mal Gast bei »Wer wird Millionär?« und ist neben Klassikern wie Elden Ring, Hades und Zelda großer Fan von Pheonix Wright.
Natürlich darf da aber auch unser Chefredakteur Heiko Klinge nicht fehlen, der (der Legende nach) noch kein Musikquiz verloren hat und auf den Konzerten dieser Welt zu Hause ist. Außerdem reibt in dieser Podcastfolge manchmal sein Kabel am Mikro und laut Raumschiff-GameStar-Fans gehört hier dringend ein »Heiko Klinges Kabel«-Witz hin.
Ihr merkt schon: Es wird eine besondere Folge. Wenn ihr diese zur Gänze genossen habt und mehr von den Donots hören wollt, dann könnt ihr das in ihrem brandneuen Album »Heute ist ein guter Tag« - überall wo es Musik gibt. Alternativ auf ihrer Live-Tournee in insgesamt 20 Städten oder sogar in ihrem eigenen Podcast »Die relaxte Kluftpuppe«. Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Hören!
Empfohlen sei unser RSS-Feed für Plus-User, mit dem ihr alle Folgen auf euer Smartphone laden könnt. Jeden Mittwoch erscheint eine Bonus-Episode exklusiv für GameStar Plus.
Außerdem gibt es den GameStar-Podcast auf:
Schreibt gerne in die Kommentare, welche Podcast-Themen ihr euch als nächstes wünscht! Und hört auch mal bei unserem Zweit-Podcast »Was spielst du so?« vorbei, in dem Redaktionsmitglieder und auch mal Gäste kurz und knapp ihre aktuellen Lieblingsspiele vorstellen. Na ja, oder auch mal weniger kurz und knapp, wenn sich Micha gegen Géraldines infame Vampirvorwürfe wehren muss.
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Es hat Tradition, dass wir die GameStar-Community über die besten Spiele des vergangenen Jahres abstimmen lassen. Und es hat genauso Tradition, dass The Witcher 3 dabei stets einen Spitzenplatz belegt, wenn das Hexer-Rollenspiel irgendwie wählbar ist. 2019 etwa gewann die Switch-Version die Trophäe als bestes Rollenspiel des Jahres.
Seitdem beschränken wir unsere Wahl auf PC-Spiele, doch 2022 ist ja die Next-Gen-Fassung von The Witcher 3 erschienen - auch für den PC.
Was das für euer Wahlergebnis bedeutet und welche Spiele ihr sonst zu den Klassenbesten des Jahres 2022 bestimmt habt, bespricht Micha im Podcast mit Géraldine »Oblivion ist besser« Hohmann sowie Manu Fritsch vom Podcast-Urgestein »Insert Moin«.
Überraschungen erwarten uns dabei eine Menge - auch Manu, der beispielsweise die Abwesenheit von Marvel Snap sowie das bescheidene Abschneiden von Tunic betrauert. Auch Need for Speed Unbound kassiert Prügel und schafft es nicht einmal in die Top 40 - kein kompletter Fehlschlag, aber schwach für eine Serie, die bei GameStar einst zu den Community-Lieblingen gehörte.
Zu unseren Community-Lieblingen gehören auch die Piranha-Bytes-Spiele, doch Elex 2 kann sich bei eurer Wahl weder als bestes Rollenspiel noch als bestes deutsches Spiel durchsetzen - letztere Ehre gebührt einem Indie-Kleinod.
Überhaupt beweist ihr viel Liebe für Indie-Games - okay, zumindest für bestimmte Indie-Games. Vampire Survivors und Stray etwa stürmen ins Spitzenfeld, während Spiele wie Tunic, Chained Echoes oder Michas Story-Geheimtipp NORCO abgeschlagen herumdümpeln oder sogar nur von einer einzigen Person (!) gewählt wurden.
Für die generelle Blockbuster-Schwäche des Spielejahres 2022 spricht zudem, dass bei der Wahl viele alte PlayStation-Spiele ins Spitzenfeld rücken, die letztes Jahr eine PC-Version bekommen haben. Sogar bis auf den zweiten Platz - während der erste natürlich an den einen, erwartbaren Sieger geht.
Nein, es ist nicht The Witcher 3. Zum Glück.
Interessante Information: Im Podcast miaut überhaupt keine Katze. Das Geräusch, das Géraldine aus dem Konzept bringt, entfährt Manus metallener Trinkflasche beim Zuschrauben. Das wiederum erinnert uns an unseren Podcast über Sounddesign.
Neue Hardware ist - nun, nicht immer besser, zumindest aber immer interessant. Insbesondere wir tech-affinen Spielerinnen und Spieler schauen gerne in die Zukunft : Was könnte unser nächstes PC-Upgrade sein? Was tut sich bei den Grafikkarten? Wäre doch mal ein neuer Prozessor fällig? Und was geschieht darüber hinaus in der Welt der Technik, etwa bei Smartphones, Smarthome-Geräten oder Künstlicher Intelligenz?
Über all das spricht Micha im Podcast mit Nils und Alana aus unserer Tech-Redaktion.
Die beiden dämpfen direkt die Vorfreude bei Desktop-PCs, zumindest was neue Technologien angeht: 2023 wird - wie schon 2021 - ein Zwischenjahr, vor allem für Grafikkarten: Bei Nvidias RTX-4000er- und AMDs RX-7000er-Serie erwarten uns zwar neue Modelle, die nächste Generation dürfte aber frühestens 2024 folgen. Die Preise für die letzte Generation dürften sich allerdings entspannen.
Auch bei den Prozessoren dürft ihr - was Spiele-Performance angeht - keine großen Sprünge erwarten, auch wenn Intel und AMD interessante neue Modelle in der Hinterhand haben.
Deutlich mehr Bewegung herrscht im Notebook-Markt. Einerseits, weil Hersteller und Händler aufgrund der pandemiebedingten Lieferverzögerungen auf einem Berg älterer Modelle sitzen, die sie zu günstigen Preisen loswerden wollen. Andererseits, weil neue mobile Grafikkarten die Spiele-Performance verbessern - allerdings müsst ihr genau in die Spezifikationen schauen müsst, eine höhere Modellnummer bedeutet nicht automatisch schneller.
Ein Hoch erwartet uns 2023 bei den Monitoren: Mini-LED und OLED werden sich am Markt etablieren und wahlweise mehr Helligkeit oder einen besseren Kontrast bringen - jedoch zu gesalzenen Preisen.
Die Smartphones wiederum scheinen ausgereizt zu sein. Abgesehen von den Foldables - Telefonen oder Tablets mit faltbaren Displays - erwarten wir keine größeren Fortschritte bei Highend-Geräten. Etwas tun dürfte sich dafür im mittelpreisigen Bereich einiges tun, ein Wettbewerb zwischen Samsung und Google wird wahrscheinlicher.
Schließlich widmen wir uns noch den Bereichen Smarthome und Künstliche Intelligenz: Kann sich der neue Smarthome-Standard Matter 2023 etablieren? Und welcher neue KI-Trend erwartet uns nach ChatGPT, Midjourney & Co.?
Ausblicks-Artikel bei GameStar TechHogwarts Legacy klingt wie der wahrgewordene Harry-Potter-Fantraum: Endlich selbst die Zauberschule besuchen, als Hufflepuff die Slytherins ärgern (oder umgekehrt), und auf dem Besen oder gar auf einem Hippogreif fliegend das Umland von Hogwarts erkunden, um Ruinen und Geheimnisse zu entdecken.
Doch über dem nahenden Open-World-Rollenspiel (Hogwarts Legacy erscheint am 10. Februar 2023 für PC, PS5 und Xbox Series X/S) schweben zwei dunkle Wolken. Die eine ist die Kontroverse um die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling samt Boykottaufrufen.
Die zweite Wolke betrifft die inhaltliche Qualität des Spiels. Denn obwohl wir Hogwarts Legacy bereits eine Stunde lang spielen konnten, gibt es noch zu viele offene Fragen. Beispielsweise, wie sinn- und wertvoll die Open World wirklich wird. Ob die Haupthandlung mit interessanten Entscheidungen sowie Charakteren auftrumpft. Ob sich Nebenaufgaben auf Minispiele oder Abklapper-Icons beschränken. Ob das eingebaute Tierwesen-»Farmville« mehr ist als eine Dreingabe. Oder, oder, oder.
Im Podcast über Hofwarts Legacy besprechen wir beide Themen: einerseits die Diskussion um Rowling, die Boykottaufrufe und wie Avalanche Software damit umgeht, andererseits unsere qualitativen Sorgen.
Sprungmarken
Kontroverse um JK Rowling: 01:50
Spielerische Sorgen: 24:43
Dafür hat Micha Natalie von GameStar und Eleen von GamePro in den Podcast eingeladen, die Hogwarts Legacy bereits spielen konnten (Eleens Artikel findet ihr auf GamePro.de). Allerdings nur ausgewählte, kurze Abschnitte, was so kurz vor Release ungewöhnlich ist. Hat Avalanche so große Angst vor Spoilern - oder Angst davor, dass manche Bereiche des Spiels doch nicht halten können, was sich Harry-Potter-Fans erhoffen?
Natalie und Eleen erzählen aber natürlich auch, was ihnen gut gefallen hat. Das Besenfliegen etwa (vom Bremsen abgesehen), die überraschend unterhaltsamen Kämpfe oder das mit spürbar großer Detailliebe umgesetzte Hogwarts selbst. Man merkt, dass in Hogwarts Legacy viel Arbeit steckt.
Aber eben nur in den Bereichen, die wir bisher sehen konnten. Und auch dort nicht überall...
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