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Es kommt der Moment im Leben, an dem man sich den eigenen Abneigungen stellen muss. Wenn eine Spinne ins Wohnzimmer krabbelt zum Beispiel. Wenn es beim ersten Besuch bei den Schwiegereltern in spe ausgerechnet Rosenkohl gibt. Oder wenn ein neues Piratenspiel angekündigt wird.
Denn Michael Graf hat in diesem Podcast nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Piraten verachtet. Als ihn seine Eltern als Kind fragten, ob er das Lego-Piratenschiff haben wolle, antwortete er: Nein, schenkt mir lieber die (deutlich kleinere) Schaluppe der könglichen Marine. Ich spiele keine Gesetzlosen!
Doch nun versetzen Mimimi Games - das Studio hinter den Vorzeigetiteln Desperados 3 und Shadow Tactics - ihr neues Spiel Shadow Gambit: Die verfluchte Crew ausgerechnet in ein Piratensetting. Und das, wo die Echtzeittaktik bisher von semi-realistischen Szenarien bestimmt wurde: Soldaten, Ninjas, Cowboys.
Was das mit Micha macht - vor allem aber, woher die Idee kam, welche neuen Ideen in Shadow Gambit stecken und wie Mimimi das Spiel ohne traditionellen Publisher entwickelt - bespricht er im Podcast mit den Mimimi-Gründern Johannes Roth und Dominik Abé.
Ebenfalls mit dabei ist Petra Schmitz, die seit Shadow Tactics unser größter Echtzeittaktikfan ist und über Shadow Gambit bereits eine ausführliche Vorschau geschrieben hat.
Wobei, eigentlich müssten wir bei Petra Stealth-Strategy-Fan sagen, denn so nennt Mimimi das Genre von Shadow Gambit, Commandos & Co. Ward ie »Echtzeittaktik« etwa zu angestaubt? Auch das besprechen wir im Podcast!
Außerdem erörtern wir den Sandbox-Gedanken: Im Gegensatz zu Desperados 3 und Shadow Tactics soll es in Shadow Gambit viel mehr mögliche Vorgehensweisen geben - schon allein, weil man die Crew für eine Mission selbst zusammenstellen und an mehreren Inselstränden anlanden kann.
Wie diese Freiheit das Spiel verändert, wieviel Aufwand sie für Mimimi bedeutet und warum sie für Shadow Gambit notwendig war - auch das erklären Dominik und Johannes im Podcast.
Manchmal dauern Dinge länger - auch und insbesondere dann, wenn deutsche Behören darin verwickelt sind. Seit der letzten Novelle des deutschen Jugendschutzgesetztes im April 2021 hat es deshalb fast zwei Jahre gedauert, bis die USK ihre neuen Regeln für die Altersfreigaben von Spielen verabschieden konnte.
Warum das so lange gedauert hat und was sich nun konkret an den Altersfreigaben ändert, bespricht Michael Graf im Podcast mit der USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker.
Das novellierte Jugendschutzgesetzt fordert nämlich vor allem zwei Dinge:
Was das Gesetz nicht fordert, sind härtere Altersfreigaben, zumindest nicht automatisch - beispielsweise beim Thema Glücksspiel. Anders als in Belgien und den Niederlanden können Lootboxen in Deutschland nicht als Glücksspiel eingestuft werden. Obwohl sie einen ähnlichen Nervenkitzel entfalten, fehlt ihnen rechtlich gesehen ein wichtiger Glücksspielfaktor. Denn in FIFA Ultimate Team & Co. spielt man nicht um Geld, sondern lediglich um digitale Inhalte.
Zugleich hat die USK jüngst die Freigabe von NBA 2K22 verschärft: Die früher ohne Altersbeschränkung freigegebene Basketballserie trägt nun ein 12er-Siegel - weil sie nicht nur Glücksspiel-Elemente enthält, sondern sie auch noch in eine Kasino-Umgebung verpflanzt, die mit Basketball nicht viel zu tun hat. Da könne man für Kinder unter 12 Jahren eine Gewöhnung an Glücksspiel »nicht ausschließen«, beschied das zuständige USK-Gremium.
So wird sich die USK-Spruchpraxis auch bei anderen Nutzungsrisiken erst noch finden müssen. Welche Ingame-Käufe man genauer unter die Lupe nimmt, wo die Eltern gefordert sind und wie die USK künftig mit Gewaltdarstellung umgeht, erklärt Elisabeth Secker im Podcast.
Anlaufstellen für ElternIhr habt es so gewollt! Nachdem wir im Podcast bereits Die zehn höchsten Aufwertungen der GameStar-Geschichte bejubelt haben, habt ihr euch in Kommentaren und Zuschriften gewünscht, dass wir auch die höchsten Abwertungen beklagen. Also herzlich willkommen im Abgrund der technischen Probleme, der Bugs und des Pay2Win.
Denn für diese beiden Gründe werten wir Spiele im GameStar-Test zusätzlich ab. Bug-Abwertungen gibt es bei GameStar schon seit den frühen 2000er-Jahren, allzu krasse Pay2Win-Mechanismen bestrafen wir seit 2018 mit Wertungsabzügen von bis zu 15 Punkten.
Im Podcast stellen Micha und Florian die 13 Spiele vor, denen wir die höchsten Abwertungen verpasst haben - von Basketball bis Batman: Arkham Knight.
Disclaimer: Weil es zu viele Spiele mit zehn Wertungspunkten Abzug gab, hat Micha für unsere Rangliste exemplarisch die vier Fälle herausgesucht, die uns am meisten geärgert haben. Wir sagen nur Warcraft 3 Reforged. Oder Diablo Immortal.
Tatsächlich sind zwei Publisher überproportional häufig in dieser Liste vertreten: Activision-Blizzard sowie Take Two Interactive. Take Two produziert nämlich eine Serie, die gleich drei Listenplätze belegt: NBA 2K. Denn die Basketball-Spiele bringen den Kunstgriff fertig, noch aggressiver monetarisiert zu sein als FIFA Ultimate Team.
In puncto technische Unzulänglichkeiten begegnen uns unter anderem The Callisto Protocol, Call of Duty: Warzone 2.0 und Batman: Arkham Knight. Letzteres wäre eigentlich das - rein inhaltlich betrachtet - beste Spiel unserer Liste, doch auf dem PC Warner schickte den Fledermausmann mit einem üblen Portierungs-Kinnhaken zu Boden.
Auf dem Spitzenplatz steht indes ein vollkommen unerwartetes Spiel - denn es ist so schlecht, dass es fast niemand von euch gespielt haben dürfte. Oder zumindest hoffen wir das für eure Gesundheit.
Es gibt viel zu besprechen bei unserer Liste der 300 besten PC-Spiele aller Zeiten. So viel, dass wir unsere Podcast-Diskussion mit Christian Schiffer direkt auf einen zweiten Teil ausgedehnt haben - inklusive einer überraschenden Wendung:
Christian arbeitet zum Zeitpunkt der Aufnahme an einer eigenen Liste der 100 besten Spiele, die auf unserer Liste gefehlt haben!
Die stellt er Micha und Géraldine im Podcast natürlich vor, und darauf befinden sich allerlei Schätze, die unsere Liste wahrhaft würdig ergänzen: Der Weltraumstrategie-Klassiker Master of Orion 2 zum Beispiel.
Oder Anstoss 2, der Fußballmeister der Herzen. Oder der »Immersive Sim«-Urvater Ultima Underworld, in dem Flaschen unebene Flächen herunterrollten - im Jahr 1992! Oder der irrwitzige Fernsehmanager Mad TV. Oder - Wie konnte das nicht gewählt werden? - Hotline Miami!
Es gibt allerdings auch Seltsamkeiten. Beispielsweise Kaiser, das zweifellos »deutschste Spiel aller Zeiten«, dessen Spieltiefe mit heutigen Augen betrachtet aber irgendwo zwischen einem Taschenrechner und einem Sack Murmeln rangiert.
Christians Liste der 100 besten Spiele, die auf unserer Liste fehlen, lest ihr natürlich bei Wasted.
Und natürlich poltern wir weiterhin über Platzierungen der GameStar-Liste. Micha etwa hadert mit Gothic und Gothic 2 (zu niedrig!) sowie Far Cry (zu hoch!), während Géraldine unsere Rangfolge der Elder-Scrolls-Serienteile infrage stellt: Oblivion hinter Morrowind, mindestens das ist Wahnsinn! Und da haben wir noch gar nicht über Skyrim gesprochen....
Christian arbeitet sich derweil an Prey ab - dem Shooter von 2006, nicht Arkanes neuem Prey von 2016, das es überhaupt nicht auf unsere Liste geschafft hat. Außerdem stört ihn unsere mangelnde Liebe für SimCity 2000, wobei dessen Ruhm inzwischen von Cities: Skylines überstrahlt wird, dem - wie Christian zugeben muss - »besten Spiel aller Zeiten, darüber müssen wir nicht reden«.
Und was ist eigentlich mit Vampire Survivors, dem nach wissenschaftlichen Erkenntnissen besten Spiel des Jahres 2022, wie ihr im Podcast mit Micha nachhören könnt.
Was fast niemand weiß: Wir bei GameStar ärgern uns gerne. Deshalb lassen wir die Redaktion regelmäßig über Toplisten abstimmen, über die wir uns dann hinterher ausgiebig selbst aufregen. So auch nun wieder bei den 300 besten PC-Spielen aller Zeiten.
Das liegt daran, wie unsere Listen entstehen: Nicht etwa kuratiert von graubärtigen Weisen hoch oben auf dem Olymp des Besserwissens, sondern durch eine demokratische Wahl innerhalb der ganzen Redaktion. Und Demokratie kann eben ziemlich wild und konfus sein.
Das führt zu Diskussionen, die sich bis in unseren Podcast ziehen. Beziehungsweise in zwei Podcasts, wir haben unsere Diskussion aus Längengründen auf zwei Folgen aufgeteilt.
Micha und Géraldine haben nämlich einen Gast eingeladen, bei dem die Alarmglocken schrillen, sobald GameStar eine neue Liste veröffentlicht: Christian Schiffer ist Journalist beim Bayerischen Rundfunk, hat das Online-Spielemagazin Wasted mitgegründet und kürt beim Podcast Last Game Standing selbst regelmäßig die besten Spiele in diversen Kategorien.
Gemeinsam sprechen wir über die Herausforderungen und Probleme, aber auch über die schönen Seiten unserer Liste der 300 besten PC-Spiele. Denn bei aller Kritik: Man merkt der Liste an, dass sie unser Baby ist. Wer sonst würde ein Spiel wie Stronghold in die Top 100 wählen, wenn nicht GameStar?
Natürlich fachsimpeln Micha und Christian über Ultima 7 und Planescape Torment, die in der Liste immer noch zu weit hinten stehen, während Géraldine den Erfolg der Story-Adventures bejubelt (auch wenn das falsche Story-Adventure am weitesten vorne gelandet ist).
Wir diskutieren, ob die Bedeutung oder die Qualität eines Spiels ausschlaggebend für den Listenplatz sein sollte, und preisen neu hinzugekommene Indie-Juwelen wie Dead Cells und Loop Hero - wobei Christian deren Ruhm für vergänglich hält und stattdessen einige Klassiker vermisst.
Kurzum: Wir machen das, was wir am liebsten tun: Wir philosophieren und diskutieren über gute und geliebte Spiele. Und genau dafür sind unsere Listen doch da.
Es war natürlich nicht alles schlecht im Spielejahr 2022. Wir erfreuten uns an Indie-Juwelen wie Stray oder Cult of the Lamb, taktierten uns durch ein überraschend solides Strategiespiel-Aufgebot von Dune: Spice Wars bis zur vierten Season von Anno 1800, und dann war da ja auch noch Elden Ring.
Dennoch hinterlässt das Jahr 2022 einen schalen Beigeschmack, weil es uns zu oft vor Augen führte, woran die Spieleindustrie (mit Betonung auf »Industrie«) immer noch krankt. Das bespricht Micha im Jahresrückblicks-Podcast mit Dimi und Peter.
Und damit meinen wir nicht die Verschiebungen von Spielen wie Forspoken, Hogwarts Legacy, Diablo 4 oder Starfield. Im Gegenteil, denen bleibt damit (hoffentlich!) erspart, was in diesem Jahr zu viele Spiele heimsuchte: der Fluch der Unfertigkeit.
Besonders Modern Warfare 2 erzürnte die Gemüter nicht nur im Internet, sondern auch in der Redaktion. Für Dimi gehört die Shooter-Fortsetzung nicht nur zu den größten Enttäuschungen des Jahres - Modern Warfare 2 illustriert mit seinem fehlerbehafteten Release zugleich ein generelles Problem.
Und dann war da auch noch die Diskussion um Diablo Immortal und dessen Monetarisierung, die das Vertrauen in Blizzard erschüttert hat (Stichwort »Wir verkaufen keine Ausrüstung, aber Edelsteine sind ja keine Ausrüstung«).
Apropos Geld: Die Konsolidierung der Spielebranche schritt im Jahr 2022 weiter voran, nie zuvor wurden derartige Milliardensummen in Übernahmen gepumpt. Die größte davon - der Deal zwischen Microsoft und Activision-Blizzard - ist zum Zeitpunkt unserer Podcast-Aufnahme aber alles andere als sicher, weil die US-Kartellbehörde FTC noch Einspruch erhebt.
Der Übernahmekampf zeigt dabei vor allem eines: Die großen Marktteilnehmer bringen ihre Kanonen in Stellung für die Plattformkriege. Gleichzeitig mischen neue Wettbewerber mit, etwa Amazon oder Netflix. Welche seltsamen Blüten das treibt, haben wir auch schon in unserem Podcast über die Plattformkriege besprochen.
Die Oberste Direktive des Lizenzspiels lautet: Wir wollen Liebe spüren. Die Liebe zur Vorlage, die Liebe zu Details, Geschichten, Charakteren. Natürlich auch und erst recht, wenn es um Star Trek geht.
Also küren Micha und Peter in diesem Podcast die besten Star-Trek-Spiele aller Zeiten - vollkommen subjektiv natürlich, aber zugleich mit einer Logik, die jeden Vulkanier vor Neid erblassen ließe. Wenn Vulkanier Neid empfinden würden, versteht sich.
Fünf persönliche Favoriten hat jeder von uns in den Podcast mitgebracht, und in einem Fall überschneiden sich unsere Vorlieben tatsächlich, nämlich beim Echtzeit-Strategiespiel Star Trek: Armada. Das war zwar an sich gar nicht so herausragend - für uns aber doch ein herausragendes Erlebnis. Dessen größte Stärke vermissen wir bis heute - trotz einiger Mod-Projekte, die Armada wiederbelebt haben.
Ansonsten unterscheiden sich unsere Vorlieben jedoch deutlicher als ein Ferengi aus The Next Generation von Quark aus Deep Space Nine. Wir sagen nur »Energiepeitsche gegen Erwerbsregel«.
Während Micha Bridge Commander, Star Trek Online, die Stellaris-Mod Star Trek: New Horizons und das Picard-Adventure A Final Unity verehrt wie eine Borg-Königin ein Omega-Molekül, wählt Peter Star Trek Voyager: Elite Force, Away Team, Birth of the Federation und Deep Space Nine: The Fallen in seine Trek-Ruhmeshalle.
Was uns zu dieser illustren Auswahl bewegt, erklären wir gerne im Detail. In sehr vielen Details sogar, da wären wir wieder bei der Liebe zur Vorlage. Wer etwa hätte gedacht, dass wir beide große Fans von Miles O'Brien sind?
Außerdem sprechen wir über die Simulations-Urgesteine Starfleet Academy und Klingon Academy sowie über die alten Star-Trek-Adventures samt zugehöriger William-Shatner-Eskapaden - die ihr (zusammen mit noch viel mehr historischen Enterprise-Infos) in unserem Report über die Geschichte der Star-Trek-Spiele nachlesen könnt.
Und zum Schluss zieht Micha noch einen speziellen Bonus-Kandidaten aus dem Kapitänshut - denn wer könnte schon John DeLancie als Q widerstehen?
Bei nur 66 Prozent positiven Steam-Bewertungen steht Victoria 3, als wir diesen Podcast aufnehmen. Das ist nun kein vollkommenes Desaster, aber doch ein gutes Stück entfernt von den 82 Punkten, die wir dem Paradox-Strategiespiel im GameStar-Test verliehen haben.
Woher die Beschwerden über Victoria 3 kommen und wie gut das Spiel denn nun wirklich ist, bespricht Micha im GameStar-Podcast mit Maurice und Steinwallen.
Die beiden haben nämlich durchaus unterschiedliche Perspektiven: Während Steinwallen auf Youtube und Twitch auch andere Paradox-Schwergewichte wie Europa Universalis 4 gespielt hat, ist unser hauseigener Twitch-Fürst Maurice erst mit Crusader Kings 3 überhaupt ins Paradox-Angebot eingetaucht.
Und Victoria 3 ist ein ganz anderes Spiel als Crusader Kings 3, soviel steht fest. Während der Mittelalter-Simulator mit seinen Charakteren und Events immer wieder neue, skurrile Geschichten ausspuckt, setzt Victoria 3 sehr viel auf trockene Zahlen, Werte und Tabellen.
Aber nicht nur: Vor allem beeindruckt Victoria 3 mit ausgefeilten Wechselwirkungen zwischen Politik und Wirtschaft. So detailliert haben wir die Umwälzungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts noch in keinem Strategiespiel erlebt. Ach was: in keinem anderen Spiel überhaupt.
Zugleich knirscht die Mechanik noch an vielen Stellen. Wenn wir böse wären - und wir sind es jetzt einfach mal -, würden wir sagen: Wann immer wir die Lupe auf Victoria 3 richten, entdecken wir etwas, das nicht richtig zusammenpasst oder noch fehlt.
Das fängt beim indirekten Militärsystem an - bei dem Micha und Steinwallen übrigens unterschiedlicher Meinung sind - und geht weiter bis zu unterschiedlichen Wirtschaftssystemen, die sich überhaupt nicht unterschiedlich spielen.
Was bringt uns dann trotzdem dazu, immer wieder eine neue Partie in Victoria 3 anzufangen - mit Texas, mit Japan, mit Mecklenburg? Und woran muss Paradox nun arbeiten, um dieses Spiel generell voranzubringen?
Wir besprechen es im Podcast!
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Als Blizzard uns einlud, eine Woche lang Diablo 4 zu spielen, schrillten bei drei GameStar-Monsterjägern die Kathedralenglocken: Maurice, Fabiano und Micha haben dieses Jahr viel über Diablo 4 gesprochen - über unsere Erwartungen (mit Diablo-Streamer jessirocks), über die Frage, ob man Blizzard nach Diablo Immortal noch vertrauen kann (mit Kalle Koschinsky), über die möglichen Fallstricke der Open World.
Gespielt hatte Diablo 4 aber bislang nur einer von uns - nämlich Maurice, und zwar vor über drei Jahren auf der Blizzcon.
Die Chance, Diablo 4 endlich gemeinsam zu spielen, konnten wir uns nicht entgehen lassen. Wobei: Weil uns Blizzard nur einen Zugang gegeben hat, mussten wir nacheinander spielen, aber der Gedanke zählt!
Deshalb können wir an dieser Stelle ausgiebig besprechen, womit uns Diablo 4 positiv überrascht hat, und was uns aktuell noch skeptisch in die Zukunft blicken lässt.
Was hat uns beispielsweise am Gameplay von Diablo 4 gefallen? Was macht uns beim Talentsystem noch gleichzeitig stutzig und hoffnungsvoll? Wie vielfältig und interessant war die Item-Beute, und wie gefällt uns das neue Aspekte-System, mit dem wir die Spezialfähigkeiten legendärer Gegenstände auf seltene (!) übertragen können?
Und natürlich: Wie sehr verändert die Open World denn nun das Spielgefühl von Diablo 4?
Zugegebenermaßen sind wir hier oft einer Meinung, außer bei der Open World. Während Maurice damit nämlich überraschend gut klarkommt, fehlt Micha immer noch eine Antwort auf die Frage, wofür Diablo überhaupt eine frei begeh- und bereitbare Spielwelt braucht.
Im Gegenteil: Die Open World ist für ihn der Pferdefuß des Spiels - auch wenn eben jene Pferde das Problem zumindest lindern könnten. Doch in unserer Demo erlaubte Blizzard noch kein Reiten.
Wer lieber liest, bekommt natürlich auch alle Infos in Fabianos 40.000-Zeichen-Monsterpreview, außerdem tobt und lobt Maurice in seinem Diablo-4-Video.
Ergänzung: Nach unserer Podcast-Aufnahme mehren sich die Anzeichen dafür, dass es in Diablo 4 tatsächlich keine Runen und Runenwörter mehr gibt - siehe das Feedback angeblicher Beta-Teilnehmer auf Reddit. Wir bleiben bei unserer im Podcast geäuhttps://www.gamestar.de/artikel/podcast-diablo-4-gespielt,3387694.html ßerten Hoffnung, dass sie zurückkommen - wenn schon nicht zum Release, dann wenigstens in einer Season. Schließlich dürften die Runen das Charakter-Puzzeln maßgeblich ergänzen.
Eine der folgenden Aussagen ist hochgradig unwahrscheinlich: im Jahr 2026 landen Außerirdische auf der Erde, ein Frettchen wird der nächste Bundeskanzler und die Civilization-Serie endet mit Civilization 6.
Während also 2026 unser Frettchenkanzler den Besuchern vom Orion-Nebel die Tentakel schüttelt, sitzen wir wie gehabt am PC und spielen Civilization 7 (oder wie auch immer der nächste Teil heißen wird).
Nur: Wie soll dieses Civilization 7 aussehen? Welchen nutzlosen Ballast sollte Firaxis streichen, welche Fortschritte und neuen Features wollen wir sehen?
Das bespricht Micha im Podcast mit Daniel »Writing Bull« Blum, der auf seinem Twitch-Kanal mehr Civ gestreamt hat, als viele von uns überhaupt gespielt haben.
Außerdem hat Daniel bereits vor dem Podcast seine Community befragt, was Firaxis unbedingt respektive auf gar keinen Fall in Civ 7 liefern soll. Wie etwa stehen seine Zuschauerinnen und Zuschauer zu »Stacks of Doom«, den guten, alten Einheitenhaufen, die bis Civilization 4 zum Serienstandard gehörten, bevor Civilization 5 die »Eine Einheit pro Feld«-Regel einführte?
Und warum ist eigentlich der Weltkongress so unbeliebt? Man muss ihn doch nur besser und spannender machen, so wie damals in Alpha Centauri! Mit den internationalen Notfällen verfolgt Civilization 6 hier ja bereits vielversprechende Ansätze...
Apropos Alpha Centauri: Für Micha zählt Firaxis' Fremdplaneten-Civ zu den besten Globalstrategiespielen, die jemals entwickelt wurden. Entsprechend wünscht er sich noch andere Elemente daraus zurück. Zudem sucht er Inspiration bei Frostpunk, beim von Activision produzierten Civilization: Call to Power oder bei Paradox-Spielen wie Crusader Kings 3 - wobei Writing Bull hier nicht mit allem einverstanden ist.
So lassen wir keinen Wunsch undiskutiert - vom Regierungssystem über Zufallsereignisse und Terraforming bis hin zum Grafikstil, bei dem Micha und Writing Bull absolut einer Meinung sind.
Ein paar radikale Veränderungen sind auch dabei - lasst uns gerne in den Artikel-Kommentaren auf GameStar.de wissen, was ihr davon haltet, und was ihr euch generell für ein Civilization 7 wünschen würdet.
Als kleinen, nun ja, »Bonus« haben wir zudem zwei KIs (Stable Diffusion 1.5 sowie DALL-E) gefragt, wie Civilization 7 aussehen soll. Wir können es kaum erwarten, »Ciivazivizvizzion« zu spielen! Die Bilder findet ihr auf GameStar.de.
Und wer auch gerne liest, findet auf GameStar.de zudem einen Civ-7-Wunschkatalog von GameStar-Veteran Martin Deppe.
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