Geldmeisterin

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By Der Finanzpodcast mit Julia KistnerBusinessInvesting
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Geldmeisterin episodes

  • „Was sehen die Notenbanken, was wir nicht sehen?“

    „Es gibt keinen guter Grund für die FED die Zinsen am Mittwoch doppelt zu senken."

    Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege von Fidelity

    International sieht keinen triftigen Grund für die US-Notenbank FED, am Mittwoch die Zinsen gleich um 50 Basispunkte zu senken. Das würde die Kapitalmärkte stark
    verunsichern, weil man dann von einer bevorstehenden Rezession ausgehen würde. Davon gehen offensichtlich auch die Rohstoffmärkte aus, weil etwa die Preise für Öl trotz der geopolitischen Instabilität momentan nicht steigen. Auch die inverse Zinskurve – höhere Zinsen für kurze statt für lange Laufzeiten – ist normal ein Alarmsignal, doch das läutet schon sehr lange.

    Insgesamt gibt Carsten Roemheld zwar keinen allzu düsteren Börsenausblick,  rechnet jetzt aber mit drei bis sechs schwierigen Monaten. Gerade bei den sehr hoch bewerteten Tech-Werten könnten wir Korrekturen sehen, wobei die KI-Story in Takt bleibt.

    Es sei kein Fehler, Bargeld jetzt etwas aufzustocken, um dann bei Rückschlägen zukaufen zu können. Momentam sei es ratsam, eher in defensive Gesundheits-, Finanz-, Energieaktien beziehungsweise Dividendentitel zu investieren sowie in kurzfristigere  Anleihen.  Langfristig, betont Carsten Roemheld, bleiben Aktien die beste Wahl.

    Carsten Roemheld rechnet aufgrund des Bewertungsniveaus mit kräftigeren Korrekturen in den USA als Europa. Chancen sieht er in asiatischen Schwellenländern und Japan.

    Mehr zu seinem Börsenausblick für die nächsten sechs bis

    neun Monate in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Und wenn Euch diese Podcastfolge gefallen hat, dann unterstützt die GELDMEISTERIN doch bitte mit einem Gratis-Abo, Kommentar oder Likes oder empfehlt den Podcast weiter.

    Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.

    #Aktien #Rezession #Rohstoffe #Anleihen #USA #Europa #Zinskurve #FED #Notenbanken #Podcast #Invest

     

    34 min
  • „Goldminenaktien sind noch nicht zu teuer"

    „Rohstoffminen verdienen derzeit richtig gut!“

    Gold stieg in den letzten 30 Jahren von umgerechnet 250 Euro auf aktuell 2253 Euro je Unze. Alleine im letzten Quartal konnte der Goldpreis auf Dollarbasis um 13 Prozent zulegen, Silber übrigens um 24 Prozent.

    Auch wenn der Goldkurs auf dem Weg zu seinem neuen

    All-Time-High stark schwankte, hat sich das Edelmetall doch gerade in Krisen bewährt. 

    Doch so wertvoll Gold zur Risikostreuung sein mag: wer es

    physisch in kleinen Stücken kauft zahlt bei einer Zehntel Feinunze Gold schon satte Gebühren von bis zu 20 Prozent an die Banken  oder den Händler.

    Daher sind Edelmetall-ETCs oder -Fonds auch so beliebt, die

    man zu geringeren Spesen  vom Sofa aus jederzeit kaufen und verkaufen kann und nicht in den Safe legen muss.
    Allerdings würde ich persönlich keine ETCs oder ETFs wählen, die mit Derivaten den Goldpreis „nur“ nachbilden. Mir gefallen da Produkte wie Euwax- oder Xetra Gold besser, wo die Fondsanteile tatsächlich mit physischem Gold bzw. Edelmetalle hinterlegt sind.

    In der letzten Folge der GELDMEISTERIN erzählte die

    Investment-Legende Jim Rogers, dass er schon viel Gold und Silber besitzt.  Deren Preise seien ihm derzeit nicht niedrig genug, um zuzukaufen. Er wartet ab. Wenn, dann findet er Silber derzeit attraktiver als Gold.

    Noch mehr Potenzial als bei Gold und Silber sieht mein

    Podcast-Gast Fabian Erismann derzeit bei den Produzenten von Edelmetallen, so wie generell bei Rohstoffminen. Hier interessieren ihn nicht die Minengiganten, sondern vielmehr die mittelgroßen Produzenten, die noch Explorations- möglichkeiten und damit Übernahmephantasien hätten.

    Die hohen Rohstoffpreise bei nicht im selben Umfang

    gestiegenen Förderkosten mache es aktuell möglich mit Minenaktien gehebelt zu gewinnen.  Das es aber anderseits bei diesen Investments auch gehebelt nach unten gehen kann und warum man bei Rohstoffaktien ein Spezial-Know How braucht,versteht man spätestens nach dieser
    Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Aktien #Goldminen #Rohstoffe #Silber #Gold #Kupfer #Nickel #Produktionskosten #Podcast #Invest

     

     

     

    38 min
  • „Ich möchte nicht der Letzte sein, der verkauft!“

    Der legendäre Investor und Hedgefondsmanager Jim

    Rogers rechnet schon kurzfristig, spätestens nächstes Jahr mit einer starken Korrektur an den internationalen Börsen. „Und da möchte ich nicht der Letzte sein, der verkauft“, so der ehemalige Quantum Hedgefondspartner von George Soros. „Ich bin aber noch nicht unter die Shortseller gegangen“, gibt Jim Rogers Entwarnung. Dass er durch seine frühzeitigen Aktienverkäufe – vor allem im Japan – die starken Kursanstiege der letzten Monate nicht mehr mitgemacht habe, bedauere er nicht, "ich möchte nur nicht zu späte dran sein."

    „Momentan sind so ziemlich alle Kapitalmärkte überteuert“, begründet Jim Rogers, warum er derzeit an den Börsen nicht investiert. Am ehesten käme der gebeutelte chinesische Aktienmarkt derzeit in Frage, aber auch da fände er momentan keine interessanten Investments.

    Also hält er einen großen Teil seines Millionen-Vermögens in Dollar und zwar so lange, bis beim Crash alles in den

    Dollar flüchte. Dann werde er teuer seine Dollars verkaufen. In welche Währung er dann investieren werde, wisse er noch nicht.

    Auch Warren Buffett ist in Verkaufslaune, verscherbelte die Hälfte seines Apple-Aktienpakets im 2. Quartal 2024 und außerem um fast sieben Milliarden US-Dollar Anteile an der Bank of America.

    Mehr zum Aktienpessimismus der großen Investment-legenden erfährst Du in dieser Podcastfolge.

    Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und

    Podcastgast Jim Rogers.

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    #Aktien #Börse #Crash #Cash #China #Podcast #Invest

    23 min
  • Wiener Börse profitiert von Small Cap-Euphorie

    Vorsicht - Kleine Werte und Börsen sind auch riskanter

     

    Fritz Mostböck, Chefanalyst der Erste Group, zu Gast bei der GELDMEISTERIN,  nennt gute Gründe für die kleine Börse Wien:

    1.   Die chronisch tiefer bewertete Wiener Börse ist gemesse am Kurs-Gewinn-Verhältnis derzeit besonders günstig. Bei einem KGV von acht beim Leitindex ATX ist der Liquiditätsabschlag kleiner Börsen hier mehr als

    eingepreist.  

    2.   Die österreichischen Börsenwerte sind fleißige Dividendenzahler. Das ergibt Dividendenrenditen von bis zu sechs Prozent

    3.   Im Wiener Leitindex ATX stecken viele Zykliker, die Aufholpotenzial haben, wenn man davon ausgeht, dass sich die Konjunktur erholen wird.

    4.  Osteuropa ist weiterhin auf der Überholspur und davon profitieren vor alle Wiener Werte, die stark in CEE engagiert sind.

    5.  Small is beautiful: Internationale Anleger interessieren sich wieder vermehrt für die noch günstigeren kleineren Werte, nachdem die Big Techs & Co schon hoch im Kurs stehen. Die Wiener Börse hat als Small Cap-Börse hier einiges zu bieten.

    Was Fritz Mostböck im Gespräch mit der GELDMEISTERIN nicht ausklammert sind auch die Gefahren kleiner Börsen: Die geringere Liquidität und Transparenz, weil die

    Aktien von keinen oder weniger internationalen Analysten beobachtet wird.

    So kam die jüngste Insolvenz des in Wien börsennotierten Biotech-Unternehmens Marinomed letztlich doch auch für mich überraschend. Dabei halte ich sehr viel von ihrem Algen-basierten Rachenspray und von ihrer Carragelose-Plattform für patentgeschützte Produkte zur Bekämpfung viraler Effekte.

    Doch irgendwer spekuliert ohnehin noch auf die Verwertung der Marionomed-Patente und Technologien. Zumindest ist diese Biotech-Aktie am Freitag nochmals um knapp 17 Prozent auf 5,66 Euro gestiegen, obwohl bei einem „Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung“ meist für die Aktionäre eigentlich nicht viel übrig bleibt.

    Mehr zur Wiener Börse im Sog der Small- und Midcap-Euphorie in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.

    #Aktien #BörseWien #SmallCaps #Zykliker #Podcast #Invest

    Foto: Fritz Mostböck


    19 min
  • Sovereign Investors: The Global Money Titans

    Sovereign wealth funds are increasingly investing in emerging markets. The investment vehicles in the United Emirates in particular prefer India, with which they are already closely linked economically and whose mentality they know, explains Rod Ringrow, head of official institutions at Invesco.

    In general, state-affiliated investors invested in bonds with shorter remaining terms this year than in 2023 and are paying more attention to the debts of borrowers and stocks.

    Sovereigns'main concern this year is the geopolitical crises; in 2023 it was still inflation. Government investors around the world are increasingly paying attention to the climate neutrality of their investment portfolios. Where they don't invest is in Bitcoin.
    In particular, the central banks of emerging countries are reducing the US dollar in their money reserves and increasing the proportion of physical gold. But they are also increasingly diversifying into other currencies such as sterling, yen or Australian dollars in order to not make themselves so politically dependent on the USA. In the short term, however, you would all continue to see only the US dollar as a safe haven.
    The closer the central banks are geographically to China, the more likely they are to hold reserves in Chinese renminbi.
    The classic sovereign wealth funds, which primarily serve as pension funds, achieve average annual returns of ten percent. Expert Rod Ringrow values ​​sovereign wealth funds as stable, financially strong core investors.

    You can hear more about what makes these powerful investors tick in this episode of GELDMEISTERIN.

    Julia Kistner wishes you a lot of listening pleasure.

    Music & sound rights: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠https:// www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Risk warning: These are not investment recommendations. Julia Kistner and her podcast guest assume no liability.

    #Stocks #Bonds #sovereigns #reserves #Podcast #Invest

    Photo: Invesco

    32 min
  • „Aktienquote beibehalten. Timing funktioniert nicht!“

    Herzlichen Glückwunsch, dass ihr am vergangenen, dunkelgrauen Montag nicht das Handtuch geworfen habt, auch wenn der Nikkei um 12,5 Prozent fiel, der DAX immer wieder die 17.000 Punkte kratzte und der S&P 500 am

    Ende des Tages 2,3 Prozent verlor.

    Soo schlimm waren die Korrekturen der letzten Woche –

    Schlusskurs 9.8.24 für Langfristanleger auch gar nicht. Der US-Leitindex der 500 größten Aktien, S&P 500,  hat im
    Wochenverlauf – inklusive dunkelgrauen Montag – gerade einmal 0,2 Prozent verloren.
    Selbst der Nasdaq 100 Index, der die größten 100 US-Werte überwiegend aus den Technologiesektor gewichtet hat nicht mehr als  4,5 Prozent verloren, wo es die großen Tech-Werte
    doch am stärksten getroffen hat.

    Der Index der größten europäischen Aktien, der Stoxx Europe 600 hat  in der letzten fünf Handelstagen 3,6 Prozent verloren, der DAX  und der ATX  3,8 Prozent.

    Nichts, was man „in the long run“ nicht aufholen kann. Was

    natürlich auch nicht heißt, dass es die letzte Talfahrt für heuer gewesen sein muss.

    Der Podcast-Gast der GELDMEISTERIN, Alexander Eberan, Leiter Private Banking Wien der Steiermärkischen Sparkasse warnt, dass man keinesfalls versuchen sollte, den besten Einstieg oder Ausstieg zu timen. Das funktioniere ohnedies nicht. Vielmehr sollte man sich je nach Risikoprofil ein fixes Verhältnis z.B. von Aktien und Anleihen ins Portfolio legen und folgende Daumenregel beachten:

    Wenn man 100% Aktien im Portfolio hat müsse man davon ausgehen, dass in einer Crash-Situation wie wir sie 2008 oder 2020 hatten der Markt um 40 bis 50% einbricht und man dsomit bei einer Millionen Euro Veranlagung einen entsprechenden Buchverlust von 500.000 Euro einfährt.

    Wenn einem dieses absolute Rückschlagpotenzial zu hoch ist, dann sollte man etwa nur eine Aktienquote von 50 Prozent wählen, das wäre dann ein Verlustpotenzial
    von 25 Prozent des Vermögens. So kann man sich an das Verlustrisiko, mit dem man noch gut schlafen kann, herantasten.  

    Alles Weitere im Podcast GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.

    #Aktien #Anleihen #Crash #Rebalancing #Podcast #Invest

    Foto: Carolina Frank 

     

     

    40 min
  • Dr. Andreas Beck: „Aktien kaufen, wenn andere verkaufen."

    Dass viele Aktionäre derzeit angesichts der aktuellen Quartalsbilanzveröffentlichungen verunsichert sind, kann

    man ja verstehen. Insgesamt verbuchen von den 20 großen Tech-Werten über zehn nach Quartalsbilanzveröffentlichung
    zweistellige Kursverluste. Chiphersteller Intel brach am Freitag sogar fast 30 Prozent ein, der größte Aktiencrash seit 50 Jahren. Bei Intel wurden an einem einzigen Tag 30 Milliarden US-Dollar an Börsenwert vernichtet.

    Was ist da los?

    Es sind weniger die enttäuschenden Bilanzen für das zweite Quartal, als die düsteren Prognosen, die Anleger beunruhigen. Denn die Börse baut bekanntlich auf Erwartungen und die sind für das dritte Quartal von vielen Unternehmen zurückgenommen worden. Die Rezessionsangst geht wieder um und das würde vor allem weniger KI-Investitionen bedeuten und weniger Konsum.

    Natürlich sind die Bewertungen der großen Technologie-Werte vielfach auf Basis der Kurs-Gewinn-Verhältnisse schon sehr ambitioniert. Doch hohe Bewertungen müssen nicht zwangsläufig in eine Finanzblase münden. Dann nicht, wenn sich die hohen Aktienkurse bzw. hohen Kurserwartungen fundamental begründen lassen.

    Hoch ist außerdem immer relativ, wie eine Analyse der Investmentgesellschaft ODDO BHF zeigt. Demnach liegt

    heute das Kurs-Gewinn-Verhältnis aller Tech-Werte im S&P 500 bei 40,9. Ende der Dotcom-Blase im Jahr 2000 sei dieser Durchschnittswert bei 73,4 gelegen.

    Einen Unterschied gibt es auch in der Eigenkapitalrendite, also dem Nettoeinkommen im Verhältnis zu Eigenkapital. Bei

    den IT-Unternehmen im S&P 500 läge sie derzeit im Schnitt bei 29,8 Prozent. 2000 habe der Mittelwert bei der Eigenkapitalrendite der IT-Werte im S&P 500 nur 18,3 Prozent betragen.

    Also: Erst einmal tief durchatmen, zurücklehnen und dann meinen Podcast-Gast Dr Andreas Beck lauschen. Er und sein Portfolio Global One-ETF hält derartige Kurskorrekturen an den Börsen für einen interessanter Zeitpunkt zu kaufen,

    wenn andere verkaufen. Und um zu kaufen muss man noch nicht einmal auf großen Cash-Beständen hocken. Man kann sie mit dem Verkauf sehr sicherer Anleihen finanzieren.

    Wenn ihr mehr über sein Ultrastabiltiätskonzept mit 8800 Aktien und daneben Anleihen mit sehr hoher Bonität erfahren wollt, dann hört mal bei der GELDMEISTERIN rein.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Aktien #Anleihen #Crash #Contrarian #Podcast #Invest

    Foto: Andreas Beck/Dass viele Aktionäre derzeit angesichts der aktuellen Quartalsbilanzveröffentlichungen verunsichert sind, kann

    man ja verstehen. Insgesamt verbuchen von den 20 großen Tech-Werten über zehn nach Quartalsbilanzveröffentlichung
    zweistellige Kursverluste. Chiphersteller Intel brach am Freitag sogar fast 30 Prozent ein, der größte Aktiencrash seit 50 Jahren. Bei Intel wurden an einem einzigen Tag 30 Milliarden US-Dollar an Börsenwert vernichtet.

    Was ist da los?

    Es sind weniger die enttäuschenden Bilanzen für das zweite Quartal, als die düsteren Prognosen, die Anleger beunruhigen. Denn die Börse baut bekanntlich auf Erwartungen und die sind für das dritte Quartal von vielen Unternehmen zurückgenommen worden. Die Rezessionsangst geht wieder um und das würde vor allem weniger KI-Investitionen bedeuten und weniger Konsum.

    Natürlich sind die Bewertungen der großen Technologie-Werte vielfach auf Basis der Kurs-Gewinn-Verhältnisse schon sehr ambitioniert. Doch hohe Bewertungen müssen nicht zwangsläufig in eine Finanzblase münden. Dann nicht, wenn sich die hohen Aktienkurse bzw. hohen Kurserwartungen fundamental begründen lassen.

    Hoch ist außerdem immer relativ, wie eine Analyse der Investmentgesellschaft ODDO BHF zeigt. Demnach liegt

    heute das Kurs-Gewinn-Verhältnis aller Tech-Werte im S&P 500 bei 40,9. Ende der Dotcom-Blase im Jahr 2000 sei dieser Durchschnittswert bei 73,4 gelegen.

    Einen Unterschied gibt es auch in der Eigenkapitalrendite, also dem Nettoeinkommen im Verhältnis zu Eigenkapital. Bei

    den IT-Unternehmen im S&P 500 läge sie derzeit im Schnitt bei 29,8 Prozent. 2000 habe der Mittelwert bei der Eigenkapitalrendite der IT-Werte im S&P 500 nur 18,3 Prozent betragen.

    Also: Erst einmal tief durchatmen, zurücklehnen und dann meinen Podcast-Gast Dr Andreas Beck lauschen. Er und sein Portfolio Global One-ETF hält derartige Kurskorrekturen an den Börsen für einen interessanter Zeitpunkt zu kaufen,

    wenn andere verkaufen. Und um zu kaufen muss man noch nicht einmal auf großen Cash-Beständen hocken. Man kann sie mit dem Verkauf sehr sicherer Anleihen finanzieren.

    Wenn ihr mehr über sein Ultrastabiltiätskonzept mit 8800 Aktien und daneben Anleihen mit sehr hoher Bonität erfahren wollt, dann hört mal bei der GELDMEISTERIN rein.

    Viel Hörvergnügen bei der 700sten Folge der Börsenminute wünscht Julia Kistner

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    #Aktien #Anleihen #Crash #Contrarian #Podcast #Invest

    Foto: Andreas Beck / globalportfolio-one.com


     

     

    37 min
  • Trotz Quartalszahlen in Aktien bleiben.

    Wir sind zwar erst mitten in der Bilanzsaison, aber man kann

    doch schon einiges herauslesen.  Zwar ist bis dato die Zahl der 500 US-größten Unternehmen, die positiv bilanzieren erfreulicherweise überdurchschnittlich hoch. Andererseits war die Höhe, mit der sie die Erwartungen der Analysten übertroffen haben bislang unterdurchschnittlich.
    Überdurchschnittlich gut performt haben die US-amerikanischen Banken dank der Gewinne im Investment Banking und höherer Margen im Zinsgeschäft. Bei der
    Deutschen Bank ist das hingegen anders. Die lieferte den ersten Quartalsverlust von 143 Millionen Euro, die ersten seit Anhang 2020. Das sind Nachwehen der Postbank-Übernahme vor mehr als zehn Jahren.

    Unterdurchschnittlich performt hat in den USA der

    Energiesektor und wirklich enttäuscht haben die Big-Tech-Aktien. Die einst glorreichen Sieben – also Nvidia, Microsoft, Apple, Amazon, Tesla, Meta und Alphabet haben
    vergangenen Donnerstag insgesamt mit sage und schreibe 623 Milliarden US-Dollar den bislang höchsten Tagesverlust geschrieben.

    Natürlich hat man in den letzten fünf Tagen bei den hoch im

    Kurs stehenden Technologietitel Gewinne mitgenommen. Bei der Google-Mutter Alphabet gibt es auch noch ein hausgemachtes Problem: Man wollte das
    Cybersecurity-StartUp Wiz um 23 Milliarden US-Dollar übernehmen, doch die wollen lieber selbst an die Börse, um sich kein Kartellverfahren einzuhandeln. Dabei hätte sich mit dem Google-Kaufpreis ihr Wert um einen Schlag verdoppelt.

    Mit Neun Prozent Wertverlust ausgebremst wurde Tesla, weil Mastermind Elon Musk die Präsentation ihrer Robotaxis vorerst in den Herbst verschoben haben.

    Die meisten anderen Autowerte sind gegen die Wand gefahren: Ford verlor nach Bilanzveröffentlichung 20 Prozent, Nissan zehn Prozent, Stellantis fünf Prozent. In der Größenordnung brach auch die BMW-Aktie ein. Das

    bringt wiederum Chiphersteller wie NXP oder STMicroelectronics unter Druck, die ein Viertel ihrer Umsätze in der Automobilbranche tätigen, Infineon sogar die
    Hälfte.

    Kein Grund finde ich, gleich die renommierten Auto-Aktie

    oder Chip-Hersteller über Bord zu werfen. Gerade bei renommierten Werten muss man sich schon eine längere Entwicklung als Quartalsergebnisse anschauen. Und wie
    alles, darf man auch Aktien nicht über einen Kamm scheren, siehe Mercedes Benz: Nach einem Verlust von 2,3 Prozent in den letzten fünf Tagen empfehlen Analysten u. a. von Goldman Sachs, UBS, Jeffries, Warburg die Mercedes-Benz Group die Aktie zum Kauf.

    Generell sind an den starken Kursverlusten auch die Rotation

    der Investoren-Gelder raus aus den großen, gut gelaufenen Tech-Werte rein in Small Caps Schuld, ebenso wie die mit drei Prozent überraschend niedrigen Inflationsdaten im Juni in den USA. Geringere Preisen bedeuten für die Unternehmen natürlich auch geringere Margen.

    Mein Podcastgast Desiree Sauer, Investmentstrategin bei

    Lazard Management bleibt trotz allem bei ihrem überwiegend positiven Kapitalmarktausblick, vorausgesetzt

    1.    Die Inflation bleibt nicht doch  hoch, was den Notenbanken keinen Spielraum für

    erwartete Zinssenkung geben würde.

    2.     Trump gewinnt nicht. Das würde den Handelskonflikt

    zwischen China und USA verschärfen, wenn Trump seine Drohung - 60 Prozent Import-Zoll auf China-Ware, zehn Prozent auf Waren aus allen anderen Staaten - wahr
    macht.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über Likes, Kommentare und vor allem Abonnenten der GELDMEISTERIN freuen würde. So tragt ihr dazu bei, dass noch mehr Hörer:innen auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden.

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    #Aktien #Bilanzsaison #Stocks #S&P500 #Wandelanleihen #Marktausblick #Podcast #Invest

    Foto: Desiree Sauer

    39 min
  • „Bullenmarkt läuft noch bis zum Jahresende“

    Die Quartalsbilanzsaison hat mit durchwegs positiven Ergebnissen der Banken begonnen und Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets ist auch für die zweite Jahreshälfte 2024 für Aktien noch recht optimistisch. Doch spätestens im Jänner oder Februar 2025 dürften

    wir den Höhenpunkt des Bullenmarktes erreicht haben und müssen mit Korrekturen rechnen.

    Für das zweite Quartal 2024 erwarten die Analysten insgesamt neun Prozent Gewinnwachstum im S&P 500, bei den Big Tech-Werten im US-Leitindex sogar mit 16 Prozent. Telekom-Titel, zu denen auch eine Amazon-Aktie oder Meta zählen, hätten Potenzial ihre Gewinne um über 30 Prozent

    zu steigern.  

    Spannend wird es nächste Woche, wo richtig viele Highflyer ihre Bilanzen offenlegen. Am Montag, den 22. Juli sind es etwa SAP und Verizon. Rund geht es dann am Dienstag unter anderem mit Alphabet, Tesla, Microsoft, Danaher, Philipp Morris, UPS , Lockheed Martin, Microsoft, LVMH, General Motors und vielen mehr.

    Mittwoch ist für die Europäische Bankenwelt dann ein

    wichtiger Tag: die Deutsche Bank öffnet ihre Bücher.

    Aktuell sehe man den Beginn einer Rotation von Big Tech in Small Caps, die die Investoren gerade für sich entdecken. Kleinere Unternehmen, die in der Regel höher verschuldet sind, würden stärker von Zinssenkungen profitieren, die die Analysten für den Herbst erwarten.

    Warum Aktien insgesamt derzeit attraktiver sind als Anleihen. Warum Gold seinen Höhepunkt noch lange nicht

    gesehen hat und zeitnah Potenzial bis zu 3000 US-Dollar je Feinunze hat und Silber in einem Rohstoff-Bullenmarkt noch stärker als Gold steigen könnte und warum noch Zinssenkungen von 100 Basispunkte denkbar sind begründet CMC Markets-Marktanalyst Konstantin Oldenburger in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über neue Abonennten und Kommentare freut. So tragt ihr dazu bei, dass neue Hörer:innen auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden.

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    #Aktien #Bilanzsaison #Stocks #S&P500 #Bullenmarkt #Gold #Podcast #Invest

    41 min
  • Geheimtipp: Britische Aktien

    FTSE 250 ist 25 Jahre besser gelaufen als S&P 500

    Der breite britische Aktienindex FTS 250 hat innerhalb des letzten Monats um fünf Prozent zulegen können, davon alleine zwei Prozent letzte Woche nach der Wahl der Insulaner.

    Es wurde gebührend honoriert, dass in Großbritannien - wie auch immer - politische Stabilität einkehrt. Der britische Sterling stieg. Die Londoner Börse legte zu und man

    könne in den nächsten Monaten weiterhin mit einer Outperformance britischer Aktien rechnen, erklärt mein Podcast-Gast Duncan Green, UK-Fondsmanager bei
    Schroders.

    Bevor ich ihn zu Wort kommen lasse, spoilere ich kurz seine

    Hauptargumente, die durchaus plausibel klingen:                

    1.)  Die noch geringe Anzahl an Börsengängen

    in Großbritannien deutet darauf hin, dass wir noch nicht am Höhepunkt des Bullenmarktes sind. Als positiven jüngsten Börsengang nennt Duncan Green einzig den Computer-Produzenten Rasperry PI, dessen Komponenten weltweit im Einsatz sind.

    2.)  Die Bewertungen sind noch extrem günstig und könnten durch die politische Stabilität Rückenwind bekommen

    3.)  Die britischen Pensionsfonds sind stark unterinvestiert in die Unternehmen aus dem eigenen Land. Sie besitzen gerade einmal 1,6 Prozent der britischen Aktien gegenüber 33 Prozent noch in den 90er Jahren.

    4.)  Die Börse schrumpft, das Angebot geht durch De-Listings und vor allem regen Aktienrückkäufen zurück, gleichzeitig steigt die Nachfrage steigt.

    Spannend auch eine Studie seiner Schroders-Kollegen, wonach der FTS 250 in den letzten 25 Jahren den S&P 500 sogar outperformte. Großbritannien verfüge über starke Mid- Cap-Perlen verfügt, die in ihren Nischen mit hohen Eintrittsbarrieren sehr erfolgreich sind. Sehr stark entwickelten sich wieder britische Immobilienentwickler.

    In jedem Fall erlebt Großbritannien gerade seinen größten politischen Wandel seit Jahren und der günstig bewertete

    Londoner Aktienmarkt ist ein Blick wert. Mehr hierzu und zu den Perlen der französischen Börse - von Vinci über Scor bis Stelantis und LVMH hörst Du in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über neue Abonennten und Kommentare freut. So trägt ihr dazu bei, dass neue Hörer:innen auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden.

    Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.

    #Aktien #Großbritannien #FTSE250 #Stocks #S&P500 #Banks #Construction #Podcast #Invest

    35 min

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