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mit Podcast-Gast Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei JP Morgan Asset Management
Einiges spreche jetzt für Dividenden-Titel, sofern die Ausschüttungen nicht von der Substanz, sondern vom Cash Flow bezahlt werden. Die Unternehmen haben sich in der Covid-Zeit mit Dividenden zurückgehalten und hätten noch viel in der Kasse, das sie ausschütten können. Wenn aZinsen sinken werden Dividenden als Alternative umso attraktiver. Die Aktien sind schon gut gelaufen, wenn die Kurse nicht mehr so sehr steigen freut man sich doppelt über Dividenden. Auch solide Tech-Werte schütten vermehrt aus. So hat auch Alphabet angekündigt, den Anlegern erstmals eine Dividende zu spendieren. Klassische Dividendentitel sind noch vergleichsweise moderat bewertet. Und was immer gilt ist, dass man sich mit Dividenden nach der Vermögensaufbauphase einen Auszahlungsplan zimmern kann.
Junginvestoren sollten sich wegen des Zinseszinseffekt nicht zu viel ausschütten lassen oder die Ausschüttungen zumindest wiederveranlagen, um bei ihrem noch langen Anlagehorizont besonders stark vom Zinseszinseffekt profitieren zu können.
Das alles und noch viel mehr, etwa wie viel Geld ich bis zum 60. Lebensjahr ansparen sollte, um mir meinen Lebesstandard zu bewahren, was die Megatrends der nächsten fünf bis zehn Jahre sind oder wie sich ein möglicher Mega-Deal der Bergbaugiganten BHP und Anglo American auf die Rohstoffpreise etwa von Kupfer auswirken könnte erfährst Du in dieser Podastfolge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen bei einer sehr spannenden Podcastfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner, die sich über Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen sehr freut.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Aktien #Dividenden #Ausschüttung #JPMorgan #Zinsen #Tech #investieren #podcast
Foto: JP Morgan Asset Management
China nach Korrekturen am Boden – jetzt könnte Bullenmarkt folgen
Europäische Märkte, Japan auch der chinesische Kapitalmarkt haben sich seit der Jahrtausend-Wende mehr oder weniger seitwärts bewegt. Nur die US-Börsen waren im Aufwärtstrend, hält Murray Gunn, Globalstratege des technischen Analysehaus Elliott Wave International fest.
Die US-Börsen könnten noch dieses Jahr, spätestens nächstes Jahr Trendumkehr sehen, warnt Murray Gunn. Er stützt sich hier auf die in der Charttechnik gerne angewandte Elliott Wave-Theorie: Demnach bestehen Elliott Wellen aus fünf aufsteigende Impulswellen, denen drei Korrekturwellen folgen. Die Elliott-Wellen-Theorie nutzt auch
China, das talwärts reitet, könnte hingegen den Boden der Korrekturwelle erreicht haben. Ihm könnte ein Bullenmarkt bevorstehen.
In Europa hätten die Leitindizes EuroStoxx, FTS 100 oder Dax eine holprige Rally hinter sich, die Impulswellen seien vielerorts schon am Höhenpunkt. Potenzial gäbe es noch in den südeuropäischen Märkten Spanien, Portugal und Griechenland, aber auch hier würden wir noch dieses Jahr Korrekturen sehen.
Die Elliott-Wellenreiter verfolgen auch stets aufmerksam den St. Louis Fed
Viel Hörvergnügen bei einer sehr spannenden Podcastfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner, die sich über Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen sehr freut.
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#Aktien #Fibonacci #Charttechnik #ElliottWave #Korrektur #Blasen #investieren #podcast
Foto: Murray Gunn/Unsplash
Die Frage, die sich die GELDMEISTERIN diese Woche nach dem gemeldeten Auftragseinbruch bei Chipausrüster ASML stellt ist: funktioniert die KI-Chip-Nachfrage tatsächlich nur wie der Schweinezyklus - dazu Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch in der vorletzten, hörenswerten Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Oder stehen wir beim KI-Boom noch ganz am Anfang des steilen Aufstiegs in der S-Kurve und macht mich die KI bald überflüssig, weil es gar keine Fragen mehr zu stellen gibt?
Faktum ist das der niederländische Chipproduktion-Ausrüster ASML am Mittwoch einen Rückgang beim Auftragseingang von 9,2 auf 3,6 Milliarden Euro gegenüber dem erste Quartal 2023 veröffentlichte. Weniger Nachfrage kommt nicht überraschend, nachdem die Tech-Konzerne im Vorjahr wie wild Chips produziert und gehamstert haben. Analysten waren im Schnitt aber noch zumindest von 4,6 Milliarden Euro ausgegangen.
Techwerte ziehen Bilanz
Umso spannender wird die kommende Woche: Nächsten
Um der allgemeinen Börsenhektik zu entkommen, setzt ich mir einfach den Hut des Langfristinvestors auf: Einer der größten Gewinner des KI-Trends bleibt sicherlich Microsoft. Ich selbst habe die Aktie seit zwei Jahren in meinem Portfolio und darf mich über eine nahezu Verdoppelung des Kurses freuen. Die Partnerschart mit Open AI war nur noch das i-Tüpfelchen von einer sonst sehr perfekten Unternehmensstrategie von Microsoft-CEO Satya Nadella. Der AI-Vorsprung hilft auch Microsofts Cloudsparte Azure, so die Analysten. Microsoft plant in den nächsten zwei Jahren rund 2,9 Milliarden Dollar allein in die KI Halbleiterproduktion in Japan zu stecken.
Gut mit Generative AI und Cloud im Geschäfit ist auch meine zweites Langfristinvestment, Google-Mutter Alphabet. „Die Google Cloud Next 24“-Tagung letzte Woche hat die Analysten positiv gestimmt. Es wurden die neuen Axion-Chips vorgestellt, die 30 Prozent leistungsfähiger sein sollen als vergleichbare Cloud-Chips des britischen Senkrechtstarters ARM. Die Alphabet-Aktie ist heuer schon wieder mehr als 16 Prozent gestiegen und schwebt auf einer Marktkapitalisierung von schwindelerregenden zwei Billionen US-Dollar
Unterschätzt habe ich Mark Zuckerberg und seinen Meta-Konzern, dessen Social Media Werbe-Geschäft die AI noch einen Mega-Push geben kann mit seinen vier Milliarden Benutzern auf Facebook, Instagram, What´s App und Co. Aber nachdem ich auch einen ETF auf den MSCI World habe, ist dort mein Geld ohnedies zu 1,7 Prozent in Meta investiert.
Fast jeder fünfte Euro meines im MSCI-World-ETF investierten Vermögens fließt in die sechs US-Tech-Giganten Microsoft, Apple, Nvidia, Amazon, Alphabet und Meta. Ganz schön konzentriert, wo ich doch eigentlich mit dem MSCI World in 1500 Aktien breit diversifizieren möchte.
Sehr ungesund sei nicht nur die Konzentration bei der Börsenkapitalisierung, sondern vor allem auch die Gewinnkonzentration auf wenige glorreiche Werte. Gemäß dem Analysehaus Elliot Wave International machen die Gewinne vom Luxuskonzern LVMH und dem Tech-Unternehmen ASML in den letzten 15 Jahren zusammen 27 Prozent der Gewinne der Unternehmen des europäischen Index Stoxx 50 aus. Mehr dazu im großen Podcast-Interview der GELDMEISTERIN am Sonntag mit Murray Gunn von Elliot Wave International.
In dieser GELDMEISTERIN-Wochenshow-folge erfahrt ihr mehr zum Aktien-Leichtgewicht Weight Watchers und dem Investoren-Schwergewicht Cathy Wood. Sie haben momentan eines gemeinsam: Einen schlechten Lauf an der Börse.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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#Aktien #investieren #podcast
Foto: Unsplash/Igor
Absichern mit Teilschutz- und Kapitalschutzzertifikaten
Nach den bereits starken Kursanstiegen seien Kapitalschutz- oder Teilschutzzertifikate ein interessantes Investment. „So kann man noch am Aufwärtstrend partizipieren, ohne das volle Aktienrisiko zu nehmen“, begründet dies Frank Weingarts, Vorstand des Zertifikate Forums Austria.
Zu seinen Lieblingszertifikaten zählen derzeit Aktienanleihen, die bei leicht steigenden oder auch bei seitwärts tendierenden Märkten gut performen. Sie bieten, so wie auch Anleihen, einen fixen Zinskupon an. Dieser liegt meist deutlich über dem Marktzins. Erst am Ende der Laufzeit wird entschieden, ob dem Anleger der Nennwert zu 100 Prozent ausbezahlt wird oder ob ihm stattdessen eine festgelegte Anzahl der zugrunde liegenden Aktie ins Portfolio gebucht wird. „Dagegen hätte ich dann auch nichts, wenn ich grundsätzlich eine positive Meinung zu dieser Aktie habe“, so Frank Weingarts.
Sein ZFA-Vorstandskollege Philipp Arnold hat am liebsten Bonuszertifikate wegen ihres leicht verständlichen Auszahlungsprofils. Am Ende der Laufzeit bekommt man den Wert zum Beispiel der zugrunde liegenden Aktie plus einen Bonus ausbezahlt, sofern während der Laufzeit diese Aktie niemals eine zuvor festgelegte Kurs-Barriere berührt oder unterschreitet.
„Ich habe am liebsten Bonuszertifikate mit einem größeren
In der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN erklären die beiden Zertifikate Forum Austria-Vorstände nochmals sehr verständlich, was Zertifikate überhaupt sind,
Viel Hörvergnügen wünscht
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Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Zertifikate #Sicherheitspuffer #Kurse #investieren #podcast
Foto: Zertifikate Forum Austria
„Der Börsenhöhenflug spiegle durchaus die Realwirtschaft wieder", sieht Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch hier momentan keine Abkopplung. Grundsätzlich würden wir auch 2024 ein gutes Börsenjahr sehen, der Aufschwung wäre allerdings breiter und nicht nur wie 2023 auf wenige Werte konzentriert, weniger Konzentration was Sektoren als auch Länder betrifft.
Vorndran vergleicht Nvidia mit Cisco in der Dot.com-Phase. Beides seien sehr gut aufgestellte Unternehmen mit wunderbaren Produkten, nur war Cisco an der Spitze ihres Bewertungszyklus so hoch bewertet, dass auch ein weiterer bombastischer Geschäftsverlauf dieses Kursniveau kaum rechtfertigen konnte. Cisco habe sich die nächsten 23 Jahre weiter gut entwickelt, der Kursverlauf war für viele aber eine Enttäuschung. „Und die Gefahr ist dass die Hoffnung auf KI heute die Bewertung von Nvidia an einem Punkt geführt hat, die auch ein brillianter Geschäftsverlauf nur schwer rechtfertigen kann", rät Philipp Vorndran sich vor allem in den USA umzuschauen nach den vielen anderen starken KI-Playern abseits der Chip-Produzent, die nicht so hoch bewertet sind. Bei der Chip-Produktion herrsche auch ein Schweinezyklus und es bliebe nur zu hoffen, dass die KI tatsächlich so abhebe, dass die vielen neuen Produktionsstandorte auch gebraucht werden.
Vorndran ist ein Aktienmensch, keine Frage. Mit dieser Assetklasse, bei der er auch einen faireren Wert berechnen könne, bestreitet er zu einem erheblichen Teil seine Pensionsvorsorge. Aber Philipp Vorndran besitzt privat auch Bitcoins, die er zu einem Preis von 205 Dollar je Bitcoin gekauft hat und wo er sich nach einem Jahr bei einem Kurs von 1.000 US-Dollar auch wieder ein Viertel seiner Bestände verkauft und damit das Investment glattgestellt hat. Er hat also so viel wieder verkauft wie er investiert hat. Die Gewinne seiner Bitcoins, die er noch hält, sind also Draufgabe. Allgemein eine clevere Spekulationsstrategie.
Derzeit steht der Bitcoin 68.360 US-Dollar. Steigt er auf 100.000 US-Dollar, muss Philipp Vorndran seine Kollegen zu einem ordentlichen Steak einladen. Das wird er sich dann leisten können.
Wie der Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch derzeit noch investieren würde, hörst Du in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die noch folgendes Anliegen hätte:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
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#Aktien #Chips #Nvidia #shares #investieren #Vorndran #podcast
Foto: Flossbach von Storch
Die Frage, die sich die GELDMEISTERIN diese Woche stellt ist: Wem hilft, wem schadet eine solche Streitkultur aufmüpfiger Shareholder-Aktivisten wie bei Walt Disney?
Im House of Mouse ging es bei der Hauptversammlung des Walt Disney-Konzerns diese Woche ja ums Ganze: Dürfen CEO Bob Iger und die elf anderen Verwaltungsräte bleiben oder müssen zwei dem Finanzinvestor Nelson Pelz
Das Ergebnis kennt ihr wahrscheinlich bereits. Der
Als persönlicher Walt Disney-Aktionär bin ich froh, dass jetzt, wo die Katze nicht mehr bei der Hauptversammlung im Haus ist wieder Ruhe in der Mäuse-Familie einkehrt.
Disney-Chef Bob Iger war ja schon in Pension gewesen und wurde im Herbst 2022 bis 2026 zurückgeholt, um seinen erfolglosen Nachfolger Bob Chapek abzulösen. So viel dürfte Bob bis dato ja nicht falsch machen. Die zuvor eingebrochene Disney-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten zumindest wieder knapp 19 Prozent zulegen können. Bob Iger muss den Streamingdienst Disney + profitabel machen. Er hat 8000 Jobs im Konzern abgebaut, um 7,5 Milliarden US-Dollar einzusparen. Dass alleine ist wirklich noch nicht sehr kreativ.
Jetzt steht die Disney-Führung jedenfalls noch mehr unter Druck auch zu liefern – das ist grundsätzlich das Positive an Shareholder-Aktivismus. Ein Blick von außen kann nicht schaden und konstruktive Kritik hilft bekanntlich bei der Schwachstellenanalyse, Effizienzsteigerung, Optimierung der Kapitalstruktur oder auch bei der Finanzpolitik. Shareholder-Aktivismus sorgt oftmals für vernünftige Anpassungen der Corporate Governance und für Verbesserungen im Management.
Schädlich ist es allerdings, wenn hinter Aktien-Aktivisten primär das Geschäftsmodell steckt einen Konzern frontal anzugreifen, um anschließend von den fallenden Kursen zu profitieren.
Shortseller können aber auch nützlich sein, wenn sie etwas,
Am 16. Dezember 2021 warf Fraser Perring dem Linzer Software-Unternehmen S&T Bilanzbetrug vor, das Unternehmen sei eigentlich involvent. Daraufhin fiel die Aktie um 29 Prozent. Inzwischen hat sich die Kontron S&T-Aktie von 15 wieder auf 19 Euro erholt. Das Analysehaus Warburg hat diese Woche seine Kaufempfehlung für Kontron S&T mit einem Kursziel bei 27 Euro bekräftigt.
Bei einem Mega-Konzern wie Walt Disney fällt es Shortseller natürlich schwerer, Kurse und Firmenpolitik nachhaltig in ihre Richtung zu bewegen.
Über Disney, den ausgabefreudigen Amerikanern, die ausgebremste E-Mobilität und dem aktuellen Goldrausch hört ihr in der aktuellen, 14. Wochenshow der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und auf ein Wiederhören am Sonntag mit Podcast-Gast Philipp Vorndran freut sich Julia Kistner.
Und übrigens:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Aktien #Disney #creditcard #shares #investieren #podcast
Foto: Unsplash
Anlegen macht Freude: „Stehen am Anfang eines Konjunkturzyklus "
„Wir stehen gerade am Anfang eines Konjunkturaufschwungs“, begründet
Wir hätten sogar ein „Goldlöckchen-Szenario“, der Optimalzustand für
Kein Thema für ihn ist der boomende Rüstungssektor: „Jede Waffe, die
Niedrigere Zinsen in den USA würden den Dollar schwächen, was wiederum den
Warum Ulrich Kaffarnik für Japan nicht so euphorisch ist, wie er China einschätzt und vieles mehr hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Übrigens, ich freue mich über Unterstützung:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
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Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Gold #Aktien #Anleihen #ConsumerStaples #Zinsen #Börse #investieren #podcast
Foto: DJE Kapital AG
Beim langfristigen Vermögenaufbau sollte man nicht jedem Trend hinterher rennen Man sollte sie aber dennoch im Blickwinkel behalten. Es könnte ja etwas Langfristiges dahinterstecken. Und selbst kurzfristige Trends sollte man bei Neuinvestitionen oder auch bei bevorstehenden Verkäufen natürlich berücksichtigen.
Hamed Mustafa, Head of Asset Manager Sales Germany bei BlackRock unterscheidet da zwischen zwei Renditetreibern: Zum einen die makroökonomische Faktoren, die alle Anlageklassen betreffen, wie Zinsen, Konjunktur, geopolitische Faktoren und dann gibt es Stil-Faktoren, die
Der BlackRock-Experte sieht aktuell folgende Trends, über die es sich lohn nachzudenken:
• Momentum-Aktien, also Titel im Aufwärtstrend, erzielten im Februar eine stark überdurchschnittliche Performance. Dafür sorgten natürlich vor allem IT-Titel und Kommunikationsdienstleister. Hamed Mustafa meint, der Trendwert für Momentum-Aktien habe sich sogar noch deutlich verbessert, ohne das er Aktien nennt. Vielleicht denkt Mustafa da an Nvidia.
• Quality-Aktien, wo der Fokus aufAnteilsscheine qualitativ hochwertiger Unternehmen mit besonders gesunden Bilanzen liegt, schnitten im vergangenen Monat aufgrund einer Übergewichtung von Halbleiter-Titeln überdurchschnittlich ab. Quality-Aktien erscheinen in Bezug auf die Bewertungen weiterhin teuer und der starke Preistrend hält an. Hier würde ich eine Microsoft-Aktie dazuzählen.
• Value-Aktien, also Titel mit niedrigen Kurs-Gewinn- oder Kurs-Buchwert-Verhältnissen schnitten im Februar schlechter ab, weil eben Halbleiter-Titel so gefragt waren, die nicht unter diese Kategorie fallen. Value-Aktien sind demnach nach wie vor günstig, der Preistrend bleibt aber schwach. Mir fällt bei Value derzeit Pfizer ein, eine – so meine persönliche Meinung – momentan kaum beachtete Perle, so wie auch BionTech, die mehr als nur Corona-Impfstoffe entwickeln.
• Minimum-Volatility-Aktien, Werte mit relativ geringen Schwankungsbreiten, entwickelten sich im Februar unterdurchschnittlich, weil sie vor lauter KI-Euphorie eben nicht sexy genug sind. Der Preistrend von Minimum-Volatility-Aktien bleibt schwach, die Bewertungen sind weiterhin attraktiv. Mir fällt da eine CocaCola ein.
• Size-Aktien, sprich Werte von Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung, erzielten im Februar eine unterdurchschnittliche Performance. Vielleicht waren also viele Analysten mit ihrer Small Cap-Euphorie noch zu früh dran. Der BlackRock-Experte meint jedenfalls, dass der Preistrend von kleinkapitalisierten Aktien schwach bleibt, die Bewertung aber durchaus günstig erscheint.
Mein persönliches Fazit: Für ein Langfristdepot punkten immer Qualitätsaktien.
Mehr zu aktuelle Trends und Geschehnissen in dieser Woche - warum McDolnald´s jetzt in den USA überall auch Donuts von Krispy Creme verkauft, warum Amerikaner erst recht im Alter reicher sind, warum Apple EU-Strafen aus der Portokasse zahlen usw. hört ihr in aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
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#McDonald´s #Aktien #Trends #USA #Trump #Börse #Galderma #podcast
Foto: Unsplash
„Für mich ist das Zinsniveau jetzt schon so, dass ich Kapitalschutz sehr sehr interessant finde, einfach weil auch die Notenbanken kommuniziert haben, dass wir nicht mehr lange mit diesen attraktiven Zinsniveaus arbeiten können,“ meint Marianne Kögel, Zertifikate-Expertin des Branchenverbands Zertifikate Forum Austria.
Kapitalschutzzertifikate sind Wertpapiere, mit denen man an der Wertentwicklung bestimmter Aktien, Indizes, Rohstoffe oder anderer Assetklassen, Währungen und sogar direkt an Zinsentwicklungen partizipieren kann und gleichzeitig am Ende der Laufzeit das eingesetzte Kapital garantiert bekommt, vorausgesetzt der Emittent wird nicht insolvent. Denn Zertifikate sind Schuldverschreibungen, genauso wie Anleihen.
Am nächsten an Anleihen kommen Kapitalschutzzertifikate, die deshalb auch die zinssensibelste Zertifikate-Gattung ist. Im Gegensatz zu Anleihen kann man bei Kapitalschutzzertifikaten auch noch über die garantierte Rückzahlung des Kapitals hinaus an der Entwicklung an des Kapitalmarktes partizipieren. So nennt Marianne Kögel als Beispiel ein Kapitalschutzzertifikat aus Ihrem Haus mit einem Dividendenaktien-Index als Basiswert. Mit sechsjähriger Laufzeit werden 116 Prozent des eingesetzten Kapitals am Ende garantiert und es kann noch mehr sein, wenn der Basiswert, auf dessen Entwicklung man setzt überdurchschnittlich performt.
Wer nicht 116 Prozent, sondern beispielsweise nur 100 oder 90 Prozent seines Kapitaleinsatzes garantiert haben will, für den sind die unterschiedlichen Varianten von Teilschutzzertifikaten das Richtige, in die mehr Risiko, dafür auch mehr Renditechancen verpackt werden. Mehr hierzu und zu Kapitalschutzzertifikaten als aktuell attraktive Alternativen zu Anleihen hört ihr in dieser Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für allgemeine Informationen über aktuelle Produkte und Zertifikate-Trends empfiehlt Podcast-Gast Marianne Kögel die Seite www.zertifikateforum.at sowie die Webseiten der Zertifikateanbieter wie z.B.
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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Zertifikate #Anleihen #Zinsentscheid #Aktien #Garantie #Kapitalschutz #investieren #podcast
Foto: Marianne Kögel
Börsendebüts: Runter mit Douglas, rauf mit Reddit
Wenn man diese Woche schon bei den Notenbank-Tagungen nicht viel verpasste, so sorgten doch die Neuemissionen Douglas in Deutschland und Reddit in den USA für Stimmung: Die deutsche Parfümerie-Kette stürzte am ersten Handelstag um 10,2 Prozent ein, die Social-Media-Plattform Reddit übertraf hingegen am Ende des Tages um 46 Prozent seine Ausgabepreis.
Ich frage mich als erstes immer, warum ein Unternehmen gerade jetzt an die Börse geht. Natürlich nützten sie die aktuell positive Börsenstimmung gerne, um für ihre Neuemissionen einen stolzen Preis erzielen zu können.
Auch möchte ich wissen, was sie mit dem eingesammelten Geld vorhaben. Douglas, die ja schon einmal bis 2013 an der Börse waren, haben jetzt nicht vor damit groß zu expandieren, sondern ihren großen Schuldenberg von fast vier Milliarden Euro elegant abzubauen, damit sich das Private Equity Unternehmen CVC Capital Partners, das vor dem Börsengang 84 Prozent an Douglas hielt, mit einem schönen Gewinn auch wieder verduften kann. That´s it, keine vielversprechende Börsenstory – Aktienkosmetik im Interesse von CVC Capital Partners, nur damit sie zu einem lukrativen Preis aussteigen können.
Daher wundert es mich auch nicht wirklich, weshalb im Vorfeld Anleger die Aktie nur am unteren Ende der Preisspanne bei 26 Euro zeichneten und die Aktie dann am ersten Handelstag gleich um 10,2 Prozent abschmierte.
Da gefällt mir schon der Luxusgüterkonzern LVMH besser, dessen Parfümerien Sephora, weltweit 3000 an der Zahl, mit einer Marge von 7,3 Prozent operieren. Hier spekuliert niemand auf den Ausstieg eines Mehrheiteigentümers.
Die US-Parfümerie-Kette Ulta Beauty kann sogar mit Margen von mehr als 14 Prozent aufwarten. Der größte Beauty-Einzelhändler der USA hat in der Vorwoche mit seinen vierten Quartalszahlen 2023 alle Analystenerwartungen übertroffen, was Umsatz und Gewinn je Aktie betrifft. Im Gegensatz zu Douglas will man heuer auch viel in sein Geschäft investieren – 415 bis 490 Millionen US-Dollar.
Im Gegensatz zu Douglas legte die US-Onlineplattform Reddit einen Traumstart am Börsenparkett hin: Nach wenigen Minuten stieg ihr Kurs um 55 Prozent über ihr Ausgabepreis, der schon am oberen Ende der Preisspannen lag, am Ende des ersten Handelstages waren es 46 Prozent.
Mehr Gewinn mit Mode als mit Hightech
Der Reddit-Hype erstaunt mich weniger als des Rätsels Lösung, wer die absolute Kursrakete der letzten zwölf Monate war. Wisst ihr´s? Ein Chiphersteller ist es nicht. Nvidea profitiert natürlich vom KI-Boom und hat in einem Jahr 251 Prozent zugelegt, worüber man sich durchaus freuen kann. Man mag es aber kaum glauben, das ist noch gar nichts gegen den US-amerikanischen Modekonzern Abercrombie & Fitch, den es übrigens schon über 130 Jahre gibt. Abercrombie & Fitch konnte in den letzten zwölf Monaten satte 437 Prozent zulegen. Wie das? Man machte einen radikalen Bruch, zielt nicht mehr nur auf superschlanke und supermodische Teenies ab, sondern setzt auf trendige Sweater, Jeans und Poloshirts für die vom Alter und Gewicht nach oben erweiterte Tik-Tok-Generation So konnte man im Geschäftsjahr 2023/24 den Umsatz um 16 Prozent auf 4,28 Milliarden US-Dollar erhöhen und den operativen Gewinn auf 484,7 Millionen Dollar verfünffachen.
Was es mit dem 50:1-Split der Chipotle-Aktie auf sich hat, warum die Gewinnkonzentration auf zwei Aktien im Eurostoxx 50 gefährlich ist und warum Elliott Wave vor einer Korrektur bei den europäischen Überflieger LVMH und ASML warnt hört Ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
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Foto: unsplash/mike petrucci
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