Geldmeisterin

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By Der Finanzpodcast mit Julia KistnerBusinessInvesting
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  • Satte Gewinne mit Übergewicht

    100 Milliarden US-Dollar für Adipositas-Therapien

     

    Dank ihrer Bestseller, den Fettwegspritzen, legte der Kurs des Pharma-Konzerns Eli Lilly in den letzten zwölf Monaten knapp 70 Prozent, der des dänischen Konkurrenten Novo Nordisk rund 50 Prozent zu.

    Der Boom kommt nicht von ungefähr. Dr. Alexander Jenke vom spezialisierten Vermögensverwalter Medical Strategy spricht von einem weltweiten Marktpotenzial für Adipositas-Medikamente

    von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030. Derzeit werden für die Fettweg-Spritzenvon Elli Lilly und Novo Nordisk rund acht Milliarden US-Dollar ausgegeben. In den USA wären rund 50 Prozent der Bevölkerung Kandidatinnen für die Abnehmspritzen, momentan erhalten die Mittel aber erst zwei Prozent der Bevölkerung.

    Die Nachfrage nach den Diabetes-Produkten übersteigt bei weitem das Angebot und dies trotz der satten Preise. In den USA belaufen sich

    die jährlichen Therapie-Kosten beispielsweise für das Novo Nordisk-Medikament Wegovy auf rund 4000 Dollar oder 3600 Euro, in den USA zahlt man hierfür sogar rund 15.000 US-Dollar.
    Aufgrund des hohen Entwicklungsvorsprungs ist neue  Konkurrenz für die beiden Oligopolisten auch nicht so schnell in Sicht. Der Pharma-Konzern Amgen wird mit seinem Medikament nicht vor 2027 oder 2028 auf den Markt kommen, Mitbewerber Structure Therapeutics noch später.

    Welche Fettweg-Medikamente noch in der Pipeline sind und warum

    sich die Verschreibung der teuren Arzneien für Sozialversicherungen trotz allem rechnet, erfährst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat, würde ich mich über einen Daumen hoch oder eine Sternchen-Bewertung freuen.

    Risikohinweis: Dies sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner, Podcast-Gast Dr. Alexander Jenke und Vermögensverwalter Medical Strategy übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

    Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    #Adipositas #Fettwegspritzen #Amgen #Novonordisk #StructureTherapeutics #EliLilly #Aktien #Gesundheit #Abnehmspritze #investment #Pharma #podcast

    Foto: Medical Strategy

    45 min
  • Auf welche Werte ich 2024 setze

    Die GELDMEISTERIN – die neue Wochenshow mit Julia Kistner

    Neues Jahr neues Podcastkonzept. Um Euch noch besser mit nützlicher Börsen-Info versorgen zu können, erscheint die Börsenminute ab sofort unter der Marke GELDMEISTERN. Und zwar nicht mehr in kleinen Häppchen am Dienstag, Mittwoch und Freitag, sondern serviert als Börsen-Wochenshow jeden Donnerstag neu. Sonntags gibt es wie gewohnt das große Interview der Woche.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Pharma-Branche bleibt mein Favorit

    Also ich setze 2024 weiterhin auf die Pharmabranche, behalte

    ein Großteil meiner Novo Nordisk-Aktien und schaue mir Biotech-Aktien wie das
    Unternehmen Biontech an. Zum einen, weil ich auf deren Krebstherapien setze und
    zum anderen, weil der aktuelle Biontech-Börsenwert fast schon durch ihre Cash-Reserven
    gedeckt ist. Was ich noch mache, bevor die Zinsen wieder sinken – da ist also meiner
    Meinung nach noch keine Eile geboten: Ich stecke einige Gewinnmitnahmen bei
    Aktien in sehr solide Unternehmensanleihen. Nicht, weil ich Bonds langfristig attraktiver
    als Aktien finde, sondern weil mein Anleiheteil im Portfolio so gering ist und
    ich Cash durch besser verzinste Bonds mit drei bis fünf jähriger Laufzeit ersetzen
    möchte. Die sollen in unterschiedlichen Jahren abreifen, so dass ich immer
    wieder cash, falls gebraucht, am Ende der Bond-Laufzeiten zur Verfügung habe.

    Die glorreichen Sieben laufen weiter

    ETF-Anbieter wie Amundi und Invesco bieten für alle, denen

    die „magnificen seven“, also also Apple, Microsoft, Alphabet,
    Amazon, Nvidia, Meta und Tesla schon mit einem Durchschnitts-KGV von 40 zu heiß gelaufen sind auch Nasdaq 100 Equal Weight -ETFs. Hier werden auch die großen mit der hohen Marktkapitalisierung gleich gewichtet wie kleinere Wert im Nasdaq. Macht Sinn,
    wenn man jetzt damit rechnet, dass die anderen 93 Nasdaq-Werte aufholen.

    Aber bevor ich mir ein solches Vehikel anschaffe, sollte ich mir überlegen, was eigentlich dafür spricht, dass die Glorreichen Sieben nicht weiterhin überperformen. Für mich nichts.. Allerdings haben von den Glorreichen Sieben im Film nur drei überlebt.

    Über welche Aktien man aktuell spricht, welche Banken nächste Woche Bilanz ziehen, wer die Profiteure von gestiegenen Zinsen sind und vor welchem Anleger-Fehler Starinvestor Warren Buffett warnt, erfährst Du in derr Podcast-Premiere „GELDMEISTERIN – die Wochenshow“.

    Vielen Dank fürs Zuhören sagt Julia Kistner.

    Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN freuen.

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    Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

    #Jahresrückblick #Zinsgewinner #Apple #Biontech #Aktien #Unternehmensanleihen #Bonds #Cash #investment #Pharma #podcast

    Foto: Unsplash/Gr-Stocks


    13 min
  • Hohe Ausfallsgefahr bei High Yield!

    Vielen Dank fürs Zuhören 2023 und auf ein Wiederhören bei der GELDMEISTERIN im Jahr 2024 wünscht sich Podcasthost Julia Kistner vom Podcast GELDMEISTERIN.

    In dieser Silvesterfolge blickt Christof Schürmann, Senior Research Analyst beim Flossbach von Storch Research Institute auf den Aktien– und Anleihenmarkt im nächsten Jahr. Er empfiehlt bei Anleihen auf die Bonität zu achten, denn man sähe schon in Deutschland einen starken Anstieg der Insolvenzen und große Probleme am Immobilienmarkt.

    Sein wichtigster Tipp: Das Geld jetzt für sich arbeiten lassen und nicht aufs Sparbuch zu legen. Denn dort wird es weniger, selbst wenn die Inflation auf drei Prozent sinken sollte.  Was er noch so empfiehlt? Das hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

    #FlossbachvonStorch #Zinsen #Qualität #Europa #Aktien #Investment #Bonds #Cash #Immobilien #HighYield #podcast

    Foto: Flossbach von Storch

    34 min
  • Der etwas andere Marktausblick über 2024 hinaus

    An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Geldmeister*innen da draußen bedanken, dass Ihr mit so viel zugehört habt und ich Euch hoffentlich zu oder bei Eurer persönlichen Langfristanlage inspirieren konnte.

    Als kleines Weihnachtsgeschenk für Euch habe ich Gunter Deuber, Chef-Ökonom der Raiffeisen Bank International zu diesem, etwas anderen Marktausblick animieren können, der über das Jahr 2024 auch noch hinausschaut.

    Viel Hörvergnügen mit der GELDMEISTERIN und vor allem schöne Feiertage mit
    Euren Liebsten wünscht Euch Podcasthost Julia Kistner.

    So viel kann ich spoilern: Gunter Deuber sieht nach den guten, weltweiten Kursentwicklungen ein begrenztes Potenzial nach oben, gerade bei europäischen Aktien. Denn hier hätten die Gewinne europäischer Aktien im Vergleich zu den amerikanischen doch in den letzten Jahren enttäuscht. Mehr Gewinnwachstum traut er weiterhin amerikanischen Aktien zu.

    Eine wichtige, generelle Botschaft von Gunter Deuber: Man sollte Aktien nicht durch Anleihen ersetzen sondern vielmehr seine Casch-Bestände abbauen und in solide, gut geratete Unternehmensanleihen stecken.

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    #RBI #Zinsen #USA #Europa #Aktien #Investment #Bonds #Value #Preis #Immobilien #Osteuropabonus #podcast

    Foto RBI

    30 min
  • „Der Preis ist das wichtigste Kaufkriterium"

    Was Paul Jackson, Global Head of Asset Allocation Research bei Invesco gerne mag sind Aktien mit einer Dividenderendite, die höher ist als das

    Kurs-Gewinn-Verhältnis. Diese Werte bieten entweder Mega-Chancen oder seien ein komplettes Desaster.

    Paul Jackson liebt Investmentchancen, die andere nicht am Radar haben. So hat er Anfang des Jahres dollarnominierte Ukraine-Staatsanleihen empfohlen, weil er sich sicher war, dass man die Ukraine nicht bankrott gehen lassen würde. Sein Mut wurde mit Gewinnen auf Dollar-Basis von 30 Prozent belohnt. Ebenso fand er Pakistan attraktiv.

    Was Paul Jackson 2023 überrascht hat ist, dass schlecht geratete Anleihen einen vergleichsweise geringen Risikoaufschlag bieten mussten und Wachstumsaktien trotz steigender Anleihezinsen und schwächerer Konjunktur so gut performten. Allerdings waren es auch „nur" die „Magnificent seven“- US-Techaktien, die – KI-getrieben – die großen US-Aktienindizes beflügelt haben.

    Japanische Aktien hätten zwar auch sehr gut performt, aber hier habe bei den exportorientieren japanischen Werten vor allem der schwache Yen geholfen. Auf Dollar-Basis hätten sie gar nicht überperformt.

    Paul Jackson findet derzeit die Immobilienaktiengesellschaften Reit´s interessant, die weltweit in diesem Jahr negativ performten. Und weil sie jetzt so günstig seien, seien sie attraktiv.

    Für ihn ist der Preis von Assets mit der wichtigste Kaufgrund. Genau deshalb sind für Jackson momentan chinesische Aktien sehr interessant. Während sie so billig sind wie selten zuvor seien indische Aktien momentan zu teuer. Attraktiv seien auch noch die meisten lateinamerikanischen Märkte.

    Wo der Contrarian aus Yorkshire 2024 noch Investmentchancen sieht, erzählt er in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Invesco #Contrarian #Debt #Aktien #Investment #Bonds #HighYield #Value #Preis #podcast

    Foto: Invesco

    26 min
  • Was Online-Broker-Kunden kaufen

    Privatanleger haben heuer deutlich weniger gehandelt als noch 2022, so der allgemeine Tenor der Wertpapierbranche, berichtet Ernst Huber, Chef des österreichischen Online-Brokers DADAT und der neuen deutschen Brokerplattform Traders Place. Die Konkurrenz berichte, dass teilweise sogar Fondssparpläne aufgelöst würden. Nicht weil man nicht an die Investments glaube, sondern schlicht, weil man das Geld für Ausgaben benötige.

    Bei DADAT sei dies aber nicht zu spüren. Die österreichischen Kunden hätten vor allem die großen US-Tech-Aktien eifrig gehandelt.

    Traditional beliebt seien auch deutsche Aktien. Nicht merklich partizipiert
    hätten die Privatanleger am Hype um die Abnehmspritzen der Pharmagiganten Eli Lilly und Novo Nordisk.

    Heiß begehrt seien Kryptowährungen, weshalb man diesen Service

    bei Traders Place in Deutschland ab Februar 2024 anbieten werde. In seinem privaten Portfolio hält Ernst Huber allerdings keine Krypto Coins. Er setzt weiterhin auf physisches Gold als sicheren Anker im Depot.

    Bonds are Back – das trifft auch bei den privaten Tradern zu. Hingegen wird am chinesischen Kapitalmarkt verschwindend wenig getraded. Wenn, dann investieren die Privatanleger in chinesische E-Auto-Firmen und Tech-Aktien investiert.

    Was Online-Broker-Kunden noch so kaufen, erfährst Du in der aktuellen Podcast-Episoder der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann könnt ihrer gerne den Podcast GELDMEISTERIN weiterempfehlen, liken und/oder auf der Podcastplattform Eurer Wahl abonnieren.

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    #Dadat #Tradersplace #Depot #Aktien #Investment #Bonds #Onlinebroker #Krypto #podcast

    Foto: Traders Place


     

    21 min
  • Die besten Tipps von Charlie Munger (†28.11.2023)

    Am 1. Jänner 2024 wäre Charlie Munger, die rechte Hand von Starinvestor Warren Buffett 100 geworden. Seine Investment-Tipps bleiben für die Ewigkeit.

    Als Hommage an die verstorbene Investorenlegende widmen Robert Karas, Chief Investment Officer der Bank Gutmann und Julia Kistner die aktuelle Podcast-Folge der GELDMEISTERIN Charlie Munger und seiner Value Investing-Strategie. Von „ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Wert ist besser als ein durchschnittliches Unternehmen zu einem großartigen Preis“, über „you’re looking for a mispriced gamble? That’s what investing is. And you have to know enough to know whether the gamble is mispriced - that’s value investing” bis hin zu „I think that, every time you see the word EBITDA, you should substitute the words with bullshit earnings.”

    Eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Podcastfolge, frei nach Charlie Munger: „The best thing a human being can do is to help other human being to know more.”

    Viel Hörvergnügen wünschen Robert Karas und Julia Kistner

    Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn und/oder abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl.

    Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht der Host der GELDMEISTERIN, Julia Kistner

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    #BerkshireHathaway #WarrenBuffett #CharlyMunger #ValueInvesting #Investment #Earnings #EBITDA #podcast

    Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Munger#/media/Datei:Charlie_Munger.jpg

     

    37 min
  • „Gold ist derzeit teuer"

    "Wer jetzt investiert, kann keinen spektakulären Gewinn mit Gold erwarten, nur einen Inflationsschutz"


    „Langfristig ist Gold der absolut beste Inflationsschutz Gold hat

    immer seine Kaufkraft behalten“, betont Martin Siegel von der Fondsgesellschaft Stabilitas, die auf Edelmetalle spezialisiert ist. Hingegen dass Gold immer auch ein Krisenschutz ist würde er nicht zu 100 Prozent unterstreichen: „Hier muss man unterscheiden, um welche Krise es sich handelt. Ist es eine Vertrauenskrise in
    das Geldsystem,  dann ist Gold sehr gut geeignet. Ist es eine Krise im Sinn von Wohlstandsverlust, von Krieg, von Flucht, von Vertreibung, dann ist Gold überhaupt nicht geeignet, weil in diesen
    Krisen Gold eher verkauft wird.“

    Wer jetzt aber meint bei den aktuellen Kriegen und Fluchtbewegungen Gold günstig sei, der täusche sich: „In den Nuller- und vor allem Zehner-Jahren hat der Wohlstandsgewinn vor allem in China, aber auch in Indien dazu geführt, dass die Goldnachfrage und der Goldpreis sehr stark angestiegen sind. Der

    Aufstieg Indiens gibt dem Goldpreis gerade ebenso Rückenwind, wie die Zentralbanken in den Emerging Markets, die sich momentan in Gold eindecken, um sich von ihrer wichtigsten Zentralbankreserve Dollar unabhängiger zu machen, Stichwort Dedollarisierung.

    „Wir sind derzeit bei Gold nicht günstig“, meint Martin Siegel, „das

    waren wir etwa Ende 2015 oder zuvor in den Jahren 2003 und 2004 oder 1999 bis 2001. Wer jetzt investiert, kann keine spektakulären Gewinne mit Gold erwarten. Er kann erwarten, dass der Goldpreis mit der Inflation steigt.“ Um wirklich große Gewinne mit Gold zu machen, bräuchte es erst eine große Depression oder
    Krise, so Siegel, „momentan sehen wir weltweit noch eine sehr restriktive Geldpolitik. Erst wenn etwa die USA wieder die Geldmenge erhöht und die Zinsen wieder senkt, weil sie sich Zinsen von fünf Prozent für ihre Schulden nicht mehr leisten kann und dann die Inflation wieder stärker steigt, dann sehen wir beim Goldpreis
    ein Potenzial von 3000 US-Dollar je Feinunze.“

    Bessere Möglichkeiten gäbe es derzeit bei Silber, Platin und

    Palladium. Mehr dazu erzählt er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner und freut sich über Eure Unterstützung, indem ihr den Podcast aboniert, liked und weiterempfiehlt.

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    #Edelmetalle #Gold #Depression #Krise #Inflationsschutz #Investment #podcast

    Foto: Stabilitas

     


    36 min
  • „Die Aktienumsätze sind derzeit relativ gering"

    „Österreich hat nicht nur niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnisse.

    Das alleine nutzt wenig, wenn das Unternehmen nicht wirklich ausschüttet. Aber genau das machen die österreichischen Unternehmen auch“, bricht Wiener Börse-CEO Christoph Boschan eine Lanze für österreichische Aktien. Der Wiener Börse ging es angesichts des schwierigen Umfelds einer Stagflation gut. Derzeit liege man mit dem Ergebnis rund fünf Prozent unter dem Vorjahresergebnisses.

    Die Aktienumsätze seien relativ gering, so wie in Rest Europa auch. Denn fast 90 Prozent der institutionellen Umsätze werden von ausländischen Investoren getätigt. Vor allem die Amerikaner trauen den Europäischen Unternehmen derzeit nur wenig

    Innovation zu.

    Insbesondere mittelgroße europäischen Börsen wie Wien würden gemieden. Umso mehr, als Österreich den Ukraine-Krieg unmittelbar vor der Haustüre habe.

    Das derzeitige geopolitische Risiko sei aber schon eingepreist. Österreichs Unternehmen hätten sich viel früher darauf eingestellt und daher wären österreichische Aktien beim derzeitigen Bewertungsniveau mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von sechs bis sieben durchaus attraktiv.

    Allein es fehlen die ausländischen Investoren, die den Großteil der Umsätze an der Wiener Börse tätigen.

    „Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits

    ist das schön, wenn das Ausland die Qualität der österreichischen
    Unternehmen schätzt. Nur mit den Ausschüttungen geht der der Großteil dee österreichischen Wertschöpfung ins Ausland“, bemerkt Christoph Boschan.

    Jede Idee, wie man die inländische Investorenbasis stärken könnte könne er schon auch aus Standortgesichtspunkten unterstützen.

    Was die leidige KESt betrifft hofft Christoph Boschan auf

    eine KEST-Befreiung der Eigenvorsorge bei einer Behaltedauer von einem Jahr und mehr noch in dieser Legislaturperiode.

    Mehr zum Wiener Börsegeschehen in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN, überall wo es Podcasts gibt.

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    #WienerBörse #Ukraine-Krieg #US-Investoren #Böersenumsätze #Investment #podcast

    Foto: Wiener Börse

     

    32 min
  • „Personalabbau führt nicht mehr zu höheren Aktienkursen“

    Das für Arbeitskämpfe nicht gerade berühmte Amerika spricht vom „Striketober“: Am 15. September liefen die jeweils für vier Jahre geltenden Rahmenverträge in der Auto-Industrie aus, dort wo die Gewerkschaft in den USA mit Abstand am stärksten ist. Das Gesundheitspersonal streikte und in Hollywood legten die Drehbuchautoren die Stifte nieder. In der Logistikbranche wurde bei UPS noch in letzter Minute verhindert, dass die Räder der Packerl-Transporterstillstanden.

    Ebenso sind in Europa die Fronten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhärtet. Die Beschäftigten in Österreich fordern etwa um 11,6 Prozent mehr Lohn. Bei Podcast-Schluss wurde die fünfte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis abgebrochen, jetzt wird im traditionell streikarmen Österreich womöglichgestreikt.

    Die Frage aus Sicht des Anlegers ist, ob Unternehmen, dessen

    Mitarbeiter gewerkschaftlich gut organisiert sind dafür schlechter performen. Die klare Antwort von Adam Fleck, Chefanalyst für Ratings und ESG bei der Fondvergleichsplattform Morningstar lautet: Jain. Zum einen sei die Skepsis von Investoren gegenüber Unternehmen,denen starke Gewerkschaften gegenüberstehen, berechtigt, da sie meist auch einer stärkeren Konkurrenz ausgesetzt und weniger profitabel seien. Andererseits ist ihr Umsatz pro Beschäftigen höher und die Entwicklung des Unternehmens und dessen Börsenkurs sei stabiler, sie gelten als risikoärmere, stabile Investments für die Langfristanlage.

    Das treffe für Ford, General Motors und Stellantis in den USA ebenso zu wie für die von der IG-Metall vertretenen deutschen

    Automobilriesen Mercedes oder Volkswagen.

    Aber sind Unternehmen, deren Unternehmen sehr gut

    organisiert sind auch wettbewerbsfähig? Durchaus, nennt Adam Fleck als Beispiel die US-Flugbranche. Hier ist bei Delta Airlines die Arbeitnehmervertretung deutlich stärker als bei den Mitbewerbern United oder American Airlines. Tatsächlich fliegt Delta geringere Gewinne ein. Anderseits sei das Personal des Billigflieger South West auch sehr stark gewerkschaftlich organisiert. Dennoch war der Low Cost-Carrier, der in einer Nische abhebt, von allen fünf Airlines in den letzten vier Jahren am profitabelsten.

    Ein anderes Beispiel sei UPS im Vergleicht zu FedEx, wo die

    Gewerkschaft deutlich weniger zu sagen hat. Mit einem besseren Vertriebsnetz könne UPS trotz Gewerkschaftseinfluss kompetitiv sein. Somit können auch Unternehmen mit starker gewerkschaftlicher Organisation sehr wohl ein interessantes und
    solides Investment sein.  

    Auch bei den jüngeren Branchen und Unternehmen, die lange

    Jahre gewerkschaftsfrei waren wie Amazon, Alphabet oder Starbucks gib es jetzt die ersten Ansätze von Mitarbeitervertretungen. Am weitesten mit Verträgen ist
    hier Starbucks. Die Arbeitnehmer seien sich sehr wohl ihrer neuen, verbesserten Handlungsposition bewusst, meint Klaus-Dieter Koch und nennt in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN hierfür einleuchtende Gründe.

    Weil Humankapital heute das wichtigste Asset von Unternehmen

    sei, beflügele ein Personalabbau auch nicht mehr zwingend den Aktienkurs.

    Viel Hörvergnügen bei diese Podcastfolge der GELDMEISTERIN,

    die das Börsengeschehen einmal weitergefasster beleuchtet wünscht Julia Kistner.

    PS: Wenn ihr den werbefreien Podcast unterstützen wollt,

    dann empfiehlt ihn doch bitte weiter, abonniert ihn und hinterlasst eine Bewertung auf YouTube, Spotify oder der Podcastplattform Eurer Wahl, damit möglichst viele, die ihre Geld selbst meistern wollen, auf ihn aufmerksam werden. Danke dafür!

    Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    #Arbeitskampf #Labour #Auto #Union #Gewerkschaft #Strike #Streik #Investment #podcast

    Foto: BrandTrust

    34 min

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