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Europa- und Japan-Aktien übergewichten, bei Anleihen noch vorsichtig sein
Dies sind die Empfehlungen von Harald Holzer, Chief investment Officer der
Die Rezessionsgefahr sei nach den jüngsten guten Konjunkturdaten in den USA und nach den für heuer und nächstes Jahr nach oben revidierten Gewinnerwartungen zurückgegangen. Warum er trotz allem Europa präferiert sei zum einen die günstigere Bewertung und zum anderen, weil der europäische Index Banken-lastiger ist und Banken in der Regel Profiteure von steigenden Zinsen sind.
Wo er derzeit nicht investieren würde wäre in China. Die Bestände von Xetra-Gold hat er momentan etwas abgebaut. Mehr zu Harald Holzers Anlagestrategie hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kisnter übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Anleihen #Vorsorge #investieren #Aktien #Bonds #podcast
Foto: Kathrein Bank /Bearbeitung Geldmeisterin
Fast zehn Jahre lang hat man mit Anleihen keinen Blumentopf, geschweige denn eine positive Realverzinsung gewinnen können!
Dafür sorgten die Notenbanken, die massiv Anleihen aufkauften und damit die Renditen drückten. Nach so langer Abstinenz vom Bondmarkt darf man schon bei Anleiheinvestments außer Übung sein. Höchste Zeit also sein Wissen über Bonds mit Richard Dittrich, Chief Customer Experience Officer bei der Börse Stuttgart aufzufrischen. Seine Eingangsworte sind ernüchternd: „Wer findet, dass Aktien komplexe Veranlagungsinstrumente sind, der hat sich noch nicht mit
Die Schwierigkeit fängt schon damit an, dass es viel mehr Anleihen als Aktien und das in allen möglichen Variationen gibt. Alleine an der Börse Stuttgart werden über 20.000 Anleihen gehandelt, wobei Privatinvestoren viele dieser Wertpapiere nicht kaufen können.
Damit sich der überforderte Bond-Investor hier noch zurecht findet haben Börsen, Broker und Finanzplattformen ein entsprechendes Anleihenselektions-Tool. Bei der Börse Stuttgart ist es der „Anleihen-finder“. Zunächst einmal hakt man „Für Privatanleger“ an. Damit wird das in Frage kommende Anleiheuniversum schon beträchtlich kleiner, da die EU viele Papiere wegen ihrer Komplexität Privatanlegern von vornherein vorenthalten will.
Richy empfiehlt Anleihe-Einsteigern, mit einer in Euro notierten Anleihe zu beginnen, um nicht auch noch ein Wechselkursrisiko einzugehen. Das hat man zwar auch bei Aktien. Doch im Gegensatz zu Aktien, wo man selbst bestimmen kann, ob man bei einem ungünstigen Währungsstand verkaufen möchte oder sie doch
Was Richy noch empfiehlt ist, nicht nur auf die Rendite zu schauen, die sich aus dem Kurs- und Zinsgewinn ergibt. Die Rendite kann sich aus einem hohen Kursgewinn ergeben, weil der Wertpapierkurs weit unter der Nominale steht. Doch was nützt mir dieser fiktive Gewinn beim Verkauf, wenn der Emittent
Grundsätzlich seien Anleihen vor allem für die Entnahmephase interessant. Wenn ich mir beispielsweise in der Pension Anleihen mit unterschiedlichen Fälligkeiten zulege, sodass Papiere nacheinander auslaufen. So kann ich mir ein regelmäßiges passive Einkommen auszahlen.
Weitere Tipps für den Anleihenkauf und warum sich in seinem persönlichen Portfolio derzeit keine Anleihen befinden verrät Richy Dittrich in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Den Gratis- Anleihe-Finder der Börse Stuttgart findest Du übrigens unter
https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/tools/produktsuche/anleihen-finder/
Viel Vergnügen bei der Anleiheauswahl wünscht Julia Kistner
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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kisnter übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Anleihen #Vorsorge #investieren #Aktien #Bonds #podcast
Foto: Börse Stuttgart /Bearbeitung Geldmeisterin
Die Kaufpreise sind um das 2,5-fache zu hoch um kostendeckend für den Immobilieninvestor zu sein!
Immobilien als reine Geldanlage lohnen sich bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3.300 Euro pro Quadratmeter nicht mehr, rechnet Professor Dr. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute vor. Bei einer durchschnittlichen Monatsmiete von 9,50 Euro pro Quadratmeter kommt man auf eine Jahresrendite von 3,45 Prozent. Daraus konnten bislang Zinskosten von einem Prozent, Instandhaltungskosten von zwei Prozent und Verwaltungskosten von 0,45 Prozent bezahlt werden. Steigt nun der Zins von einem Prozent auf vier Prozent, klettert die notwendige Rendite auf 6,45 Prozent. Wenn nun die Miete nicht steigen darf, weil sie gesetzlich gedeckelt ist, rechnet sich die Anlage nur noch bei einem Quadratmeterpreis von 1.767 Euro. Und hier sind noch nicht die neuen Kosten für die verschärften Energieeffizienz-Vorschriften berücksichtigt, die sich auch nochmals mit 400 Euro pro Quadratmeter niederschlagen. Somit läge der kostendeckende Kaufpreis bei 1.367 Euro, also 59 Prozent unter den aktuellen Marktwerten.
Wer noch jung ist und auch noch Marktabschwünge aufholen kann, wäre mit einem globalen Aktienfonds besser dran. Für ältere Anleger die vor der Pension stehen oder in Pension sind gäbe würden sich jetzt auch wieder interessante Anleiherenditen bieten. Persönlich hat Thomas Mayer auch einen Teil in Gold. Das hält er aber nicht, physisch, sondern mit einem Gold ETF: „Ich bin nicht der, der physisches Gold hält, weil er mit dem großen Crash rechnet.“
Mehr über Thomas Mayer´s Einschätzungen zur Konjunktur und Kapitalmarktlagen in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN:
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#RealEstate #Vorsorger #Aktien #Bonds #Edelmetalle #podcast
Foto: FlossbachvonStorch /Bearbeitung Geldmeisterin
Tech-Aktien traf die Bonitäts-Herabstufung der USA durch die Ratingagentur Fitch von „AAA“ auf „AA+ besonders stark. Die Rezessionsangst geht wieder um. Wobei sie erst dann berechtigt sei, wenn die Renditen zehnjähriger oder aber der dreimonatigen US-Staatsanleihen wieder fallen, meint Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets und das sei momentan noch nicht der Fall.
Was den Technologie-Index Nasdaq 100 derzeit noch bewegt ist sein Umbau, sprich die Neugewichtung seiner Indexmitglieder. Seine siebengrößten Aktienpositionen Amazon, Alphabet, Microsoft, Tesla, Nividia, Apple und Microsoft machten zuletzt 56 Prozent der Marktkapitalisierung des Nasdaq 100 aus. Jetzt nicht mehr. Die glorreichen sieben Aktien werden seit dem 24. Juli weniger gewichtet, weil die Spielregeln des Technologieindex vorsehen, dass alle Aktien im Nasdaq 100 mit einer Gewichtung von 4,5 Prozent und mehr zusammen nur 48 Prozent ausmachen. Stärker gewichtet wird dafür etwa die Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile.
Insgesamt hat der Nasdaq 100 seit seinem Umbau vor zwei Wochen rund zwei Prozent verloren, was aber mehr mit den Zinserhöhungen,
Der Nasdaq 100 sei einer der beliebtesten Basiswerte auf den die Kunden mit Contract for Differences, sogenannte CFD´s traden. Wer in
Der Star am Tech-Himmel war diese Woche Amazon, die überraschend gute Quartalszahlen lieferten. In Summe stieg der Amazon Konzernumsatz um elf Prozent auf 134,4 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis konnte sich auf 7,7 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdoppeln.
Auch der Fahrdienstleister Uber konnte nach Milliardenverlusten in den letzten Jahren erstmals schwarze Zahlen schreiben. Die Aktie ist seit Anfang Mai um über 50 Prozent gestiegen.
Schwächere Zahlen lieferte der DAX-Konzern Adidas, der im zweiten Quartal um zwei Drittel weniger verdienten, weil man in den USA noch Lager abbauen muss. Umso lauter wurde rausposaunt, dass man Restposten der Yezee-Modelle um 400 Millionen US-Dollar verscherbeln konnte und vom Erlös von 150 Millionen US-Dollar 110 Millionen US-Dollar an Menschenrechtsorganisationen.
Verrückt war die Nachfrage nach der Tupperware-Aktie. Wer hätte das gedacht, das mein liebstes Plastik-Geschirr einmal zur Meme-Stock verkommt. Nachzuhören im Podcast Börsenminute vom Donnerstag. Die Aktie hat seit Mai schon rund 460 Prozent zulegen können.
Die Mehrheit seiner Kunden traue aber dem Aufschwung an den Märkten nicht, erzählt Jochen Stanzl, Chef-Analyst des Derivate-Brokers CMC Markets und sie sei zum Beispiel längst Short gegangen beim DAX, nachdem er sein Allzeit-Hoch erreichte und das sei gut so gewesen.
Das sei der Vorteil von einem CFD, dass man mit ihm kurzfristig auch mal taktisch für ein paar Tage auf fallende Kurse setzen kann.
Was man als Langfristanleger noch von kurzfristig orientierten CFD-Tradern lernen kann erfährst Du in dieser Folge der GEDMEISTERIN.
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#CFD´s #traden #Tech-Aktien #Amazon #podcast
Foto: CMC-Markets
Man muss nicht von Anfang an dabei sein!
Erfolgreiche Investoren erkennen einen Aktien-Hype sehr früh, springen auf und machen mit solange die Kurse steigen und verkaufen die Unternehmensanteile, bevor sie hochgejubelt werden und dann wieder kräftig korrigieren. Eine andere vielversprechende Strategie ist es den ersten Hype etwa einer neuen Technologie einfach abzuwarten. „Wenn der Markt dann schon müde ist,das mediale Interesse schwindet und die Technologie die Kinderkrankheiten
Eine weitere spannende antizyklische Strategie, die Christoph Olbrich und sein Aktienteam fahren ist Rebalancing, um ein Portfolio zu konstruieren, dass nicht nur während des Hypes funktioniert. Dafür wählt sein Haus 50-Top-Aktien und gewichtet die alle gleich. Enthalten sind KI-Aktien ebenso wie Konsumtitel, Dividendenaktien, die Themen Cloud Computing, Digitalisierung, demographischer Wandel. Geht ein Thema wie Künstliche Intelligenzgerade ab, wird rebalanced, sprich verkauft. So handelt man automatisch antizyklisch. „Das Portfolio auf eine einzige Meinung auszurichten, ist gefährlich. Dann hätte man beispielsweise dieses Jahr den Aufschwung bei den Techtiteln verpasst“, meint Christoph Olbrich, „eben deshalb ist es so wichtig ein breit gefächertes,
Warum sein Haus derzeit in Aktien übergewichtet ist und was für ihn noch die Zukunftsthemen sind, darüber spricht er in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
In welcher Phase des Hype-Zyklus steigt ihr ein? Ich freue mich auf Eure Kommentare.
Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn und/oder abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl. Die GELDMEIMEISTERIN gibt es jeden Sonntag neu! Ich hoffe wir hören uns regelmäßig. Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht GELDMEISTERIN-Host Julia Kistner
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#Aktien #Hype #Zeitpunkt #investieren #Zyklus
Es geht für Hendrik Leber, Geschäftsführender Gesellschafter der Acatis KAG jetzt darum Branchen und Aktien zu finden, die in den nächsten zehn Jahren sieben Prozent pro Jahr erwirtschaften. Hendrik Leber weiß zum Beispiel nicht, ob sich die Banken in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Bei Wasserstoff glaubt er es schon. So leitet er her, was Zukunft hat und hat hier vor allem folgende drei Sektoren für sich gewählt, in denen er Perlenfischen geht: Energiewende und Dekarbonisierung, Pharma und Biotech sowie Künstliche Intelligenz.
Unternehmen die ihm beispielsweise gefallen sind Taiwan Semiconductor, die wegen der politischen Risiken auch nicht teuer sind. Kurita Water ist ein japanisches Unternehmen, das sauberes Wasser produziert um Computer-Chips zu reinigen. Auf seiner Kaufliste hat er auch Universal Display aus den USA. Ein Unternehmen das organische Leuchtdioden herstellt für einen neue Generaton von Fernsehrer. Bei der Technik strahlt man – ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker – kleine Lichtpunkte auf ein Display, zum Beispiel von einer Apple-Brille.
Hendrik Leber hat sich sogar auch einmal eine österreichische Aktie ins Portfolio gelegt: Der Verbund sei mit Wind- und Wasserkraft sehr nachhaltig und
Weitere Perlen aus der Energie-, Medizin- und KI-Sparte gefällig? In die GELDMEISTERIN reinhören lohnt sich!
Was sind für Euch Zukunftsbranchen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.
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#Aktien
Eine hundertprozentige Aktienquote halten die Wenigsten aus,
... meint Michael Reuss Investmentvorstand der HRK Lunis AG, zu Gast beim Podcast Geldmeisterin. Dafür hat Michael Reus auch Verständnis, zumal wir derzeit für die Kapitalmärkte so viele Herausforderungen wie schon lange nicht mehr sehen: die vielen geopolitischen Spannungen zwischen USA und China, mit Russland, der Taiwankonflikt u.s.w.. Hinzu kommen die Experimente der Notenbanken, die eklatanten Risiken der Banken und auch die offene Frage, was der schnelle Anstieg des Zinssatz mit der Konjunktur macht.
Wer allerdings keine Aktien hat sei auch ein Spekulant. Der spekuliert
Unternehmen, die Michael Reuss grundsätzlich mag sind „Schaufellieferanten“: jene, die die Infrastruktur für Megatrends liefern und damit gute Zukunftschancen haben. Zwar sei auch Nvidia ein solcher Schaufellieferant. Diese Eigenschaft sei bei Nvidia aber eben schon gut eingepreist.
Was er besonders mag sind „strukturelle Investments“, wie eine Microsoft oder Louis Vuitton, die nicht punktuell gehypt werden. Hier nimmt er Gewinne nicht gleich mit, sondern hält er es wie Warren Buffett: Buy and
Generell muss die Aktienquote breit gestreut sein. Wobei hier die regionale Streuung ein Stück weit überbewertet werde. Eher kommt es auf
Von Immobilien würde er momentan wegen der Finanzierungsprobleme
Und was packt ihr in Euer persönliches Krisenportfolio?
Auf Eure Kommentare freut sich Julia Kistner, die sich auch für jedes Abonnement ihrer Podcasts GELDMEISTERIN und BÖRSENMINUTE bedankt. Zu abonnieren, überall wo es Podcasts gibt, auf Spotify und auf YouTube.
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#PrivateEquity #spekulieren #Krisenportfolio #stocks #investment #podcast #Vermögensverwaltung
Foto: HRK Lunis AG
„Ich würde für den Vermögenserhalt die Minimumrendite, die man erwirtschaften muss über fünf bis zehn Jahre bei fünf bis sechs Prozent ansetzen und das kann man mit Anleihen nur im Risikobereich erzielen. Mit Investmentgrade-Anleihen wird es schon knapp und mit Staatsanleihen ist es fast nicht mehr möglich“, meint Carsten Roemheld, Sprachrohr von Fidelity im DACH-Raum. Er rechnet in den nächsten Jahren mit einer Sockelinflation zwischen drei und
Bei Aktien werde aktuell allerdings das Risiko nicht ausreichend bewertet, warnt Carsten Roemheld. Beispielsweise würden in den USA derzeit Cash, bestbewertete Anleihen sowie Aktien dieselben Renditen abwerfen. Für Aktien gibt es also derzeit keine Risikoprämie. Normalerweise kompensieren
Carsten Roemheld rechnet noch mit einer stärkeren Korrektur bei Aktien und Anleihen. Trotz allem seien Aktien á la longue die Vorsorge-Assetklasse
Was der ehemalige Rohstoff-Fondsmanager Carsten Roenfeld noch für den langfristigen Vermögensaufbau empfiehlt ist, mit Fonds in breit gestreut auf mehrere Rohstoffe zu setzen. Denn viele von Ihnen werden dauerhaft knapp sein, etwa Kupfer, das man in großen Mengen für die Energiewende benötigt.
Gold - am liebsten physisch - sieht Carsten Roenheld als interessante Assetklasse für die Risikostreuung, auch wenn er nicht zu jenen gehöre, die an zweistellige jährliche Kurszuwächse bei Gold glauben. Man sollt Gold mit rund fünf Prozent seinem Depot beimischen. Eine steigende Wertentwicklung von Gold sei in den nächsten Jahren durch die starke Nachfrage der Notenbanken und auch der Privatanleger gut untermauert.
Mehr zu Carsten Roemheld´s Einschätzung der Großwetterlage in der aktuellen Folge der Geldmeisterin, reinhören zahlt sich aus!
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Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht GELDMEISTERIN-Host Julia Kistner
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#Aktien #Privatbank #Gold #Immobilienaktien #PrivateEquity #Podcast
#commodities #stocks #podcast #Fidelity #Vermögen #investieren
Foto: Fidelity
Das Alter hat relativ wenig mit der Verteilung des Vermögens zu tun. Es sei mehr der Anteil des Vermögens, den ich in einer überschaubaren Zeit konsumieren werde, der die Asset Allocation bestimmen sollte, betont Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege bei Flossbach von Storch. Je mehr von meinem Vermögen für mein Lebensunterhalt notwendig ist, desto weniger Aktien kann ich in mein Portfolio packen.
Ohne Aktien wird man jedenfalls nach Abzug der Inflation, Steuern und Gebühren kaum sein Vermögen bewahren können. Denn bei einer Inflationserwartung von drei bis fünf Prozent, von der etwa die Fondsgesellschaft Flossbach von Storch ausgeht, braucht es schon eine Bruttorendite von 6,5 bis sieben Prozent, nur um das Vermögen zu erhalten. Da müsste man bei Anleihen schon ein großes Risiko eingehen und etwa in High Yield-Bonds investieren, um real nicht ärmer zu werden.
Sinnvoll für Langfristanleger sei, in ein globales Aktienportfolio zu investieren, mit dem man zumindest in der Vergangenheit Renditen von sieben bis acht Prozent generieren konnte. Global heißt allerdings nicht, dass man sein Vermögen über den Erdball entsprechend der Verteilung des weltweiten Bruttoinlandsproduktes streut, noch mach sich sich an die Marktkapitalisierung der Börsen zu orientiertn.
Ob man in China investieren könne, müsse jeder für sich ausmachen. Er persönlich brauche da schon sehr große Risikoprämien, damit die rechtlichen Risiken abgefedert werden.
Was Rohstoffe betrifft ist Philipp Vorndran nicht der Meinung, dass irgendwer in der Lage ist Rohstoffe langfristig zu prognostizieren, deshalb kommen sie für den langfristigen Vermögensaufbau nicht in Frage, nur für kurzfristiges spekulieren. Und wenn man bei Private Equity, die Illiquiditätsprämie hinzurechne, wäre nicht allzu viel Unterschied der Erträge von Private und Listed Equity.
Geldanlage sollte jedenfalls über einen langen Zeitraum gedacht werden – am Besten bis zum Zeitpunkt der Pensionierung. Risiken gehe man vor allem dann ein, wenn man in Dinge investiert, die man nicht versteht. Seit 25 Jahre ist Philipp Vorndran fast ausschließlich in Fonds veranlagt, weil er sich die nervliche Qual nicht antun möchte, in Einzeltitel zu investieren.
Die Regel „100 minus Alter ergibt den Aktienanteil“ sollte man jedenfalls in die Tonne treten. Mehr zu Philipp Vorndrans persönliche Altersvorsorge in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Und wen diese Podcastfolge der GELDMEISTERIN gefallen hat, der könnte die Bewegung gerne unterstützen, indem er den Podcast GELDMEISTERIN weiterempfiehlt, liked und vielleicht auch abonniert, damit er keine Folge mehr verpasst. Herzlichen Dank sagt Podcastgast Julia Kistner
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Foto: FlossbachvonStorch
Acht Prozent der Bevölkerung können sich Luxus immer leisten
Because I am happy, clap along if you feel happy is the truth… Der amerikanischen Popstar Pharrell Williams feierte letzte Woche auf dem Laufsteg in Paris sein Debüt als Kreativchef des Luxuslabels Louis Vuitton, während Putin und Prigoschin wüten und morden, die Welt und nicht zuletzt die Kapitalmärkte ins Wanken bringen.
Krieg und Kriese und andererseits Lust auf Luxus – wie passt das zusammen? Ganz gut, wie ich und auch GELDMEISTERIN-Gast Klaus-Dieter Koch meinen. Klaus-Dieter Koch ist Gründer und Managing Partner der Management-Beratung BrandTrust. In diesen verrückten Zeiten will man sich eben etwas gönnen, man sucht einen Inflationsschutz beziehungsweise Werterhalt und Stabilität, die gerade die hochwertigen Luxusmarken und deren Aktien verkörpern.
LVMH, Hermés und Co. zählen nach dem kurzen Pandemie-Schock wieder zu den Bestperformern und beliebtesten Aktien Europas. LVMH hat zwischenzeitlich eine Marktkapitalisierung von 500 Milliarden US-Dollar erreicht, hat Großaktionär Bernard Arnauld zum reichsten Menschen auf Erden neben Elon Musk gemacht. Und auch wenn der Luxusgüter-Index Stoxx Europe Luxury Index im Mai um fast fünf Prozent fiel ist das zu verschmerzen, zumal er seit Anfang Oktober des Vorjahren um fast 50 Prozent zulegte.
Das Berater-Haus PwC warnt, dass vor allem die Öffnung Chinas nach Covid den Aufschwung der Nobelmarken getragen habe und dort ein Fünftel des weltweiten Luxusmarktes von über 300 Milliarden Euro umgesetzt würde und das Hochpreissegment jetzt den Höhepunkt erreicht habe. In China und anderorts würde der Konjunkturabschwung sich jetzt gerade in diesem Segment bemerkbar macht. Als Langfristanleger bin ich persönlich überzeugt, dass gerade Luxus in the long run immer Konjunktur hat und ein dauerhaftes Investment in die Traditionsmarken ein guter Inflationsschutz ist. Schließlich können sich weltweit immer acht Prozent der Bevölkerung Luxus leisten und wenn man es gerade nicht so dick hat, dann leistet man sich Kostspieliges auch sofort wieder, sobald man wieder Kohle hat. Das Einzige was ich gelten lasse ist, dass sie aktuell im Verhältnis zu ihren erwirtschafteten Gewinnen sehr teuer sind und einem die hohen Börsenbewertungen das Wert sein muss. Wobei Aktien-Perlen immer hoch im Kurs sind. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von LVMH liegt bei über 24,2, von L´oréal bei 31,5, Hermes bei über 45. Aber auch andere traditionelle Qualitätsaktien wie Coca-Cola mit einem KGV bei 29, das von Nestlé bei 31 haben ihren Preis..
Und wie investiere ich in Luxusmarken? Es gibt eigene Luxusmarken-Fonds etwa von Pictet oder LGIM oder auch einen ETF von Amundi auf den S&P Global Luxury. Ich persönlich – das ist keine Anlageempfehlung - setze in diesem Segment liebe auf Einzelaktien, zumal es ohnehin wenige große, global bedeutende Flaggschiffe gibt, die selbst schon einen ganzen Strauß von Modelabels besitzen. Ich persönlich bin schon seit längerem in LVMH und L´Oréal investiert, in L´Oréal sogar doppelt – einmal direkt und einmal über meine Nestlé-Aktien. Der Schweizer Lebensmittelmulti hält 23,29 Prozent am französischen Kosmetik-Konzern. Eigentlich bin ich sogar mehrfach an beiden Luxusmarken beteiligt, etwa über einen MSCI-World Consumer Staples Index-Fonds und dem EuroStoxx 50 -ETF, indem sie enthalten sind.
Was ist eigentlich Luxus? Hierzu lüftet der Podcast der GELDMEISTERIN, Markenforscher Klaus-Dieter Koch die Trickkiste der Luxusmarken. Wie sich die großen Hechte im Luxus-Teich - von Hermès, LVMH bis zu Gucci - das junge Klientel von den Millennials abwärts bis hin zur völlig konträren jüngeren Generation Z angeln ohne gleichzeitig die arrivierte Wienerin im reiferen Alter zu verlieren. Reinhören lohnt sich!
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Foto: #BrandTrust
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