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„Ich halte nichts davon, illiquide Anlageklassen wie Immobilien und Private Equity in liquide Anlageformen wie Aktien zu verpacken",
erklärt Werner Zenz, Vorstandssprecher der Privatbank Spängler, warum in ihrem aktiven Asset Management weder Immobilienaktien noch börsennotierte PE-Beteiligungsholdings einen Platz finden. Er hält es da mit Warren Buffet´s Investment-Weggefährten Charly Munger, der einmal sagte: „Wenn dein vorliegender Ehevertrag vierundsiebzig Seiten hat, dann rate ich dir abzuhauen." Entsprechend sollte man nicht in intransparente Anlageprodukte investieren, die man nicht versteht oder die gar nicht zu verstehen sind.
Direktinvestments in Immobilien hält er allerdings für den langfristigen Vermögenserhalt interessant. Diesen Markt sollte man in den nächsten Monaten beobachten, noch sei keine Eile geboten.
Einsteiger in den Aktienmarkt empfiehlt Werner Zenz mit einem global breit gestreuten ETF oder Indexfonds zu beginne. Risikostreuung ist für die Bank generell ein großes Thema. Da sie für kleinkapitalisierte Unternehmen kein eigenes Research haben, investiert seine Bank nur in Aktien großer, liquider Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung. Für jede Aktie legt man ein indiviuelles Risikobudget fest. Ist das verbraucht - eine Aktie zum Beispiel fünfzehn Porzent, eine andere vielleicht nur zehn Prozent gefallen, wird der Wert verkauft.
Für den langfristigen Vermögensaufbau hält er vor allem Aktien und Gold für geeignet. Alles weitere in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Ich hoffe wir hören uns. Was mich vor allem interessieren würde:
Wie sieht Eure langfristige Anlagestrategie aus? Was haltet Ihr von Immobilienaktien?
Eine erfolgreichen Wochenstart wünscht Julia Kistner, die sich für Eure persönlichen langfristigen Anlagestrategien interessiert und über Kommentare oder auch ein Email mit Euren Investmentideen freut.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Werner Zenz und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Aktien #Privatbank #Gold #Immobilienaktien #PrivateEquity #Podcast
Foto: Spängler
Investieren in die Megatrends Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Versandhandel , Agrotech
„In die europäische Automobilindustrie, vor allem in die deutsche würde ich nicht mehr investieren,und auch nicht in Medien", gibt Joachim Nareike, Leiter Publikumsfonds Deutschland und Österreich im Gespräch mit der Geldmeisterin einen sehr langfristigen Kapitalmarktausblick bis 2030. Die Branche sei viel zu kapital- und personalintensiv. Wor er auch nicht investieren würde wäre in die Flugbranche.
Deutlich mehr Potenzial habe die Lebensmittelindustrie und Unternehmen, die sich mit der Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft beschäftigen. Ein großes langfristiges Thema sei die Kreislaufwirtschaft, hier vor allem die Wiederverwertung von Elektroschrott. Faktum sei, dass 90 Prozent aller Rohstoffe dieser Welt derzeit nicht wiederverwertet werden. Ein großes Investmentthema bleibe die Energiewende insgesamt. Gerade weil alternative Energien die Zukunft sind, dürfe man die großen Ölmultis nicht abschreiben, die sich auch in die diese Richtung bewegen.
Auch der Versandhandell habe immer noch viel Potenzial: Aktuell mache der Onlinehandel trotz allem nur zehn bis 15 Prozent des gesamten Einzelhandels aus, Joachim Nareike rechnet in den nächsten Jahren noch mit einen Anstieg auf 40 Prozent.
Ein Gedankenaustausch, worauf die Börse bis 2030 hinsteuern können hörst Du in der aktuellen Folge der Geldmeisterin. Viel Hörvergnügen!
Wo glaubt ihr wo die Aktien-Reise hin geht? Ich freue mich auf Eure Kommentare.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Peter Seilern und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Aktien #Megatrend #Automobilindustrie #Investment #Energie
„Wenn man sich die ganz langen Studien auf 100 Jahre anschaut, dann ist die Dividende ein außerordentlich hoher Anteil an der Gesamtrendite“, begründet Robert Karas, Chief Investment Officer der Bank Gutmann,, warum Dividendenaktien schon ins Langfristportfolio gehören. Wenn ein Unternehmen regelmäßig Gewinne aus dem Cashflow ausschütten kann, dann sei das auch ein Qualitätsbeweis.
Dividenden, die aus der Substanz bezahlt werden seien aber durchaus kritisch zu hinterfragen. Ebenso, denn Unternehmen eine Erwartungshaltung aufbauen, dass sie jedes Jahr die Dividende erhöhen.
Übrigens sei es für Privatinvestorinnen steuerlich nicht besonders attraktiv, Aktien kurz vor der Dividendenauszahlung zu erwerben. Die KESt-Besteuerung von Dividenden sei generell bei ausländischen Aktien ein großes Manko, da man zu viel bezahlte Kapitalertragsteuer auf Ausschüttungen beim ausländischen Finanzamt zurückfordern muss und wer macht das schon. Am ehesten lohnt sich dies bei größeren Investments in Schweizer Titeln.
Laut dem britischen Das britische Fondshaus Janus Henderson rechnet 2023 weltweit mit Gewinnausschüttungen von 1,64 Billionen US-Dollar. Das wäre ein Rekord und ein Plus von mehr als fünf Prozent gegenüber 2022. Im ersten Quartal stiegen die Dividendenzahlungen weltweit sogar um zwölf Prozent auf 326,7 Milliarden US-Dollar, weil sehr viel Sonderdividenden ausbezahlt wurden. In der Covid-Zeit hat man sich mit Ausschüttungen ja zurückgehalten beziehungsweise zurückhalten müssen. #
Mehr über den Sinn und Unsinn von Dividendenzahlungen in der aktuellen Folge der Geldmeisterin mit Podcast-Gast Robert Karas. Achtung, Achtung,
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Peter Seilern und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Dividenden #Rendite #Qualitätskriterium #Sonderdividende #
Foto: Robert Karas designed by JS
Es reicht nicht, dass ein Unternehmen solide bilanziert, es muss auch überdurchschnittlich wachsen!
Noch reicht es Peter Seilern, Gründer und Chairman der Fondsboutique Seiler Investment Management, wenn ein Unternehmen wächst, aber das Wachstum mit Schulden finanziert. In sein Portfolio kommt nur das Beste aus zwei Welten, wo er als Beispiel Microsoft oder den französischen Luxusmodeartikler Hermès nennt. Banken- und Versicherungen, Versorger, Touristik-, Bergbau-, Grundstoff-, Telekommunikations-, Öl- und Gas- und
1. Ein erweiterbares Businessmodell
2. Überdurchschnittliches Branchenwachstum
3. Konsequente Branchenführerschaft
4. Ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil
5. Starkes, organisches Wachstum
6. Breite geographische Ausrichtung beziehungsweise breit aufgestelltes Kundenpotential
7. Wenig kapitalintensive Unternehmen, die eine hohe Gesamtkapitalrendite (ROIC) erzielen
8. Eine solide finanzielle Basis
9. Transparente Konzernbuchführung und Bilanzierung
10. Ein besonders effektives Management und Controlling (Corporate Governance)
Zu den Top-Positionen seines Flaggschiffs Seilern World Growth zählen laut Datenplattform Onvista:
Mastercard
6,70 %
Microsoft
5,80 %
NIKE
5,70 %
West Pharma Services
5,00 %
Dassault Systemes
4,80 %
IDEXX Laboratories Inc
4,80 %
Tyler Technologies
4,60 %
Novo Nordisk
4,60 %
SAP
4,50 %
Adobe
4,50 %
Peter Seilerns Buch zu seiner Quality Growth-Strategie, „Die besten Aktien der Welt“ erscheint im Herbst in vierter
Achtung, Achtung, Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Peter Seilern und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#QualityGrowth #investieren #Börse #Banken #Anlageregeln
Foto: Peter Seilern
Hingegen würde er sich Bankaktien und China-Werte nicht ins persönliche Portfolio legen
Wenn sich Kapitalmarktstratege Heiko Böhmer drei Aktien aus dem Depot von Warren Buffetts Beteiligungsunternehmen aussuchen dürfte dann wären es Apple, Coca-Cola und Occidential Petroleum. Dabei sind die Anteile der Berkshire Hathaway an Occidental eigentlich genau der Grund, warum Heiko Böhmers Brötchengeber, die Shareholder Value Asset Management im Vorjahr die Berkshire Hathaway aus ihrem nachhaltig orientierten Portfolio geworfen hat. Occidential frackt im großen Stil. „Persönlich finde ich, kann man Ölkonzerne auch positiv sehen, die wirklich etwas positiv verändern“, setzt Heiko Böhmer viel Hoffnung in den Sektor, „Occidential beschäftigt sich beispielsweise auch stark mit der Carbon Capture-Technologie.“
Öl-, Banken- und Berkshire-Aktien – wäre das auch etwas für Euch oder was spricht gegen diese Investments? Freue mich auf Eure Kommentare und auch auf Bewertungen :-) Merci vielmals!
Achtung, Achtung, Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Heiko Böhmer und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#ValueInvestment #Finance #Börse #Banken
Foto: Shareholder Value Management
In vierzehn Monaten 11,34 beziehungsweise 16 Prozent im Plus!
Vor vierzehn Monaten ist mein mutiger Podcast-Kollege Christian #Drastil gegen mich zum Aktienduell angetreten. Unsere Spielregel lautete: Es musste eine österreichische, eine deutsche und eine internationale Aktie sein, die wir uns im damaligen Kapitalmarktumfeld auch in unser persönliches Portfolio gelegt hätten. Christian wählte die #TelekomAustria, die deutsche Biotech-Aktie #Evotec und als internationalen Favoriten die World Wrestling Entertainment. Bei #WWE staunte ich nicht schlecht, dass man so etwas an der Börse kaufen kann. Noch mehr stutzte ich über den Kurserfolg: WWE legte in vierzehn Monaten eine Performance von plus 74 Prozent hin, Chapeaux!
Aber so schnell gebe ich mich im Aktien Contest nicht geschlagen mit Anlagenbauer #Andritz als Österreich-Favoriten, dem Baukonzern #Hochtief AG für Deutschland und den britischen Spirituosenkonzern #Diageo als internationalen Top-Pick. Letzterer konnte an den Erfolg der WWE-Aktie zwar nicht annähernd anschließen. Dafür gingen die anderen beiden Runden an mich. Denn die Telekom Austria verbuchte ein Minus von 2,18 Prozent, die Evotec stürzte um 37,7 Prozent ab. Mehr zu unseren Aktien-Lieblingen und den Hintergründen zur Wahl in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.
And the winner is: Julia! Mit Andritz (+42,8%), Hochtief (+14%) und Diageo (minus 8,7%) hätte ich in Summe einen Gewinn von 16 Prozent gemacht, hätte ich am 28.3.2022 in alle drei Aktien gleich viel investiert. Christian wäre mit seinen drei Kandidaten 11,34 Prozent im Plus. Auch nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass im selben Zeitraum der US-Leitindex S&P500 rund 10,6 Prozent verlor und der österreichische ATX um 2,6 Prozent einknickte. Und selbst wenn der DAX um 9,7 Prozent zulegen konnte, gegen unsere Aktien-Trios hatte er keine Chance.
Christian fordert mich nun zur Revenge heraus, diesmal mit vier Favoriten. In sechs Monaten ziehen wir Zwischenbilanz. Christian setzt auf den steirischen Leiterplattenhersteller #AT&S, auf den Impfstoffproduzenten #Valneva für Europa, auf Sportradar als internationale Aktie und auf die #TelekomAustria als Langfristinvestment. Ich nehme den Energieversorger #EVN für Österreich, #Adidas als Europa-Aktie, #Amazon als internationalen Performer und meinen ewigen Lieblingstitel, den Agro-Techwert #JohnDeere als Dauerbrenner.
Wer traut sich und steigt mit in den Ring? Bitte, bitte melden! Schickt mir eure vier Heros mit der Begründung Eurer Wahl an [email protected] oder schreibt sie in den Kommentar oder in die LinkedIn- oder Facebookgruppe GELDMEISTERIN oder hinterlasst sie auf Insta. Wir kämpfen mit fairen Bandagen: Als Startwert gilt das gleiche Datum wir für unsere Favoriten, der Schlusskurs vom 3. 5.2023. Ich freue mich auf zahlreiche Herausforderer, wer möchte auch mit O-Ton bei der GELDMEISTERIN.
Achtung, Achtung, der Risikohinweis gilt bei dieser Folge mehr den je: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Die Podcaster Christian Drastil und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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Wer übrigens mehr vom fleißigen Podcaster Christian hören möchte, findet sein großes akustisches Repertoire auf www.audio-cd.at
#Börse #AktienDuell #investment #Gewinne #Shares #podcast
Die Aktionäre haben Hornhaut an den Fingern. Sie meinen einfach, dass sie mit den aktuellen Krisen, den Krieg in der Ukraine, den geopolitischen Spannungen zwischen USA und China, dem Inflationserhöhungsdruck oder auch der Zinsangst umgehen können, spricht Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, von Frühlingsgefühlen an den Kapitalmärkten. Er selbst ist nach wie vor ein großer Fan von Hightech-Aktien, „denn mir hat doch niemand erläutern können warum denn diese sehr validen Geschäftsmodelle Digitalisierung, Cloud Computing. Rationalisierung, künstliche Intelligenz nicht massiere Treiber sind.“ Auch ist er überzeugt, dass die Inflation zumindest ein Stück zurückkommt, weshalb die Notenbanken im Sommer den Zinserhöhungs-Zyklus auslaufen lassen. Im Herbst rechnet Robert Halver sogar schon mit der ersten Zinssenkung in Amerika. Insofern sollte man sich von Reichweiten-getriebenen negativen Schlagzeilen nicht beeindrucken lassen. Angesichts der Probleme, die wir jetzt seit 2008 permanent haben, schlage sich der Aktienmarkt gut und man sollte ihm treu bleiben, zumindest mit regelmäßigen Aktiensparen. Mit Staatspapieren der westlichen Welt, von Österreich oder Deutschland, würde man hingegen Geld vernichten, da sie die Inflation nicht schlagen können, wenn schon, geht das nur mit Unternehmensanleihen. Robert Halver befürchtet, dass die Anleger die Inflation unterschätzen. Das sehe man deutlich an den Inflations-geschützten US-Anleihen, die gerade einmal Teuerungsraten von 3,5 Prozent einpreisen. Diejenigen in den USA die Inflationsstatistik herausgeben, würden mit Nachnahme Pinocchio heißen. Gegen Inflation schützen nun mal am besten Sachwerte wie Gold und Aktien. Denn mit der Inflation steigt logischerweise auch das Betriebsvermögen, auch die Verkaufspreise steigen und sichern die Gewinnentwicklung ab. Mehr Einblick in den Börsenkapitalismus, warum sich etwa die Weltwirtschaft nicht in zwei Blöcke aufteilen und weiterhin verzahnt bleiben wird, gibt Kapitalmarktanalyst Robert Halver in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Fazit: In große, solide High Tech-Werte investieren und ein wenig Gold kann als Inflationsschutz nicht schaden.
Könnt ihr Robert Halvers Meinung teilen? Ich freue mich auf Eure Kommentare. Eine erfolgreiche Handeslwoche wünscht Julia Kistner
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Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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Foto: Robert Halver
Langfristig ist das Gewinnwachstum doppelt so hoch wie in Europa
Die Unternehmen haben positiv in den USA überrascht, weil die Erwartungen sehr niedrig waren, meint Sven Anders, US-Aktienspezialist bei J.P. Morgan Asset Management. Was die Bewertungen des S&P 500-Index insgesamt betrifft, so liegen diese leicht oberhalb des langfristigen Durchschnitts. Wenn man aber die Top Ten-Aktien herausrechnet, die etwa ein Viertel der Marktkapitalisierung des S&P 500 ausmachen, dann liegen die Bewertungen im langfristigen Schnitt. Der Gesamtmarkt sei daher nicht teuer. Sven Anders sieht deutlich mehr Chancen in den USA als in Europa. In Übersee haben70 Prozent der Unternehmen in der aktuellen Bilanzsaison die Gewinnerwartungen übertroffen und 65 Prozent auch die Umsatzerwartungen. Die US-Haushalte, die 70 Prozent der Wertschöpfung tragen, würden immer noch auf Covid-Ersparnissen von 800 Millionen US-Dollar sitzen. Das sei noch genug, um die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln. Hoch seien vor allem die Reise- und Freizeitausgaben. Der politische Einfluss auf den Kapitalmärkte, vor allem der ewige Streit um die Budgetdeckelung, sei in den USA nicht so groß, wie angenommen. In den USA seien auch die Cash-Positionen in den Bilanzen sehr stark. Einen leichten Rückgang der Gewinnmargen würde man sowohl in den USA als auch in Europa erwarten. Womit die USA aber punktet sei das langfristige Gewinnwachstum. Dies läge 2024 rund 60 Prozent höher als in Europa und langfristig doppelt so hoch wie in Europa. Sven Anders und sein Team haben bei den US-Positionen vor allem den Großbankenbereich ausgebaut. Auch setze man auf grüne Technologie, die vom amerikanischen Inflation Reduktion Act profitiere und auf den Bereich Gesundheit. Sven Anders geht schon davon aus, dass die USA in eine Rezession rutscht, die aber aufgrund der Konsumfreudigkeit der Amerikaner nur milde ausfallen wird. Gerade der Technologie-Bereich, der primär vom Exportgeschäft lebt, sollte auch von einem sich wieder abschwächenden Dollar profitieren. Was noch für die Wallstreet spricht, darüber spricht Sven Anders in der aktuellen Folge der Geldmeisterin.
Fazit: Die USA sollte man weiterhin übergewichten.
Seht Ihr das auch so? Eure Meinung würde mich sehr interessieren. Eine erfolgreiche Handeslwoche wünscht Julia Kistner
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Foto: J.P.Morgan Asset Management
Demographie, technischer Fortschritt und Konjunktur-Resistenz als Treibe für Healthcare-Aktien
Man muss sein seine Gesundheits-Investment breit aufstellen, nur Pharma wäre zu riskant, meint Andreas Scharf, Chef-Analyst Healtcare bei Apo Asset Management. Er teil diesen Sektor in vier großen Subsektoren: Die Medizintechnik, die Krankenversicher und Dienstleister, Biotech und Pharma. Treiber der Gesundheitsaktien sei die Demographie, der technologische Fortschritt und die Unabhängigkeit des Gesundheitssektors von der Konjunktur. Dass man die Pharmaindustrie zurück nach Europa bringt sieht er als Chance, allerdings gibt es von der Kostenseite Wettbewerbsnachteile, weil es die nachhaltigere Produktion in Europa nicht zum Nulltarif hat. Andreas Scharf argumentiert in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN die Top-Holdings ihres Gesundheitsfonds Apo Medical Opportunities, das sind AstraZenca, Seagen, Johnson&Johnson, Coloplast, Cigna, Lonza, Sanofi, Medtronic, Lonza, Sanofi und Medtronic. Seagen, beispielsweise hat Übernahmephantasie. Für den Krebsspezialisten bietet Pfizer aktuell 43 Milliarden US-Dollar. Generelle gibt es im Healthcare-Sektor viel Übernahmephantasie, zumal die großen Flaggschiffe auf viel Cash sitzen. Dies sind natürlich keine Anlageempfehlungen. Viele Gesundheitsaktien sind längst stolz bewertet. Neben den großen Werten setzt Andreas Scharf und sein Team vor allem im Technologiesektor auf mittlere und kleinere innovative Unternehmen wie das belgische börsenotierte Unternehmen Nyxoah im Bereich Schlafapnoe. Es reicht jedenfalls nicht Gesundheit zu kaufen, meinte der Healthcare-Spezialist, sondern man sollte sich defensive Pharmaspieler aber auch Stürmer aus dem Tech- und Biotech-Bereich ins Portfolio legen, die oft ihn Healthcare-Indizes, die man mit ETFs abbildet nicht enthalten sind. Mehr über die kleinen und mittelgroßen Gesundheits-Perlen in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN, überall zu hören wo es Podcasts gibt und auf www.geldmeisterin.com.
Fazit: Der Mix an defensiven Pharmaaktien und Wachstumsaktien aus den Bereichen Medizintechnik, Biotech, Digitalisierung im Gesundheitssektor machts.
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Wenig zinssensitive Aktien, US-Inflation-Linker und Dollar gegen (wirtschafts)politische Turbulenzen
Der Markt preist eine zu geringe Inflation ein. Für einen Krieg um Taiwan – auch wenn er nicht unmittelbar bevorsteht – muss man gewappnet sein. Europa wird bei einem sich zuspitzenden Machtgerangel zwischen China und den USA als erster Wirtschaftsblock unter die Räder kommen. Deshalb fühlt sich Volkswirt Thomas Mayer, Leiter der Denkfabrik Flossbach von Storch Institute im Dollar wohler. Zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN malt er nicht nur ein düsteres Konjunkturbild, sondern präsentiert für Anleger auch Lösungen für ein Krisen-resistentes Portfolio. Das enthält amerikanische inflationsgeschützte Anleihen, die aktuell für sein Dafürhalten eine viel zu geringe Inflation einpreisen. Weiters würde er bei Anleihen nur kurzfristige Laufzeiten wählen. Einen guten Inflationsschutz bieten Aktien von Unternehmen, die nicht so sehr von niedrigen Zinsen abhängen. Sprich, nicht so hoch verschuldet sind und keine Großinvestitionen tätigen müssen. Banken hält der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank für keine attraktiven Investments.
Fazit: Langfristig bleiben Aktien der Inflationsschutz Nummer Eins, bei Anleihen bei kurzfristigen Laufzeiten bleiben, bei der Inflation sind „die vier Prozent die neu zwei."
Mehr zu Mayer´s Krisenportfolio in der aktuellen Podcastsfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
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Foto: Thomas Mayer
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