Geldmeisterin

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By Der Finanzpodcast mit Julia KistnerBusinessInvesting
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Geldmeisterin episodes

  • Einstiegsgelegenheiten bei Tech-Aktien

    Nasdaq 100 legt seit Jahresbeginn 16,4 Prozent zu…

    …und es gibt immer noch gute Einstiegschancen bei vielen Big Tech´s, meint  Mike Judith, Head of International Sales & Managing Director/CEO bei DNB Asset Management. Die Technologieaktien sind zurückgekommen, man fühle ich bei Tech-Investments wohler als vor zwei Jahren. Wobei er den Tech-Begriff weit fasst, auch Telekommunikation, Gaming und Streamingdienste einbezieht. Letztere findet Mike Judith sehr spannende Investments. Wobei man 2023 selektiver bei der Auswahl vorgehen und wieder vermehrt auf die Fundamentaldaten achten müsse. Ihm gefallen aktuell Meta und Microsoft sehr gut, nicht so sehr Apple. Letzterer Big Tech sei momentan zuwenig innovativ. Mehr zu Tech-Aktien in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN.  

    Haltet auch ihr die BIG FIVE der Tech-Branche für günstig bewertet? Hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar oder schreibt der GELDMEISTERIN in ihre Gruppe auf Facebook oder LinkedIn. Ich freue mich auch, wenn ihr die GELDMEISTERIN weiterempfiehlt, den Podcast abonniert und damit das Projekt unterstützt. Vor allem aber würde ich mich freuen, wenn wir uns nächste Woche wiederhören.  

    Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung  die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer  Medienbeiträge Investments tätigt.

    Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/

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    37 min
  • Bullish für bärenstarke Schweizer Aktien

    Warum Thomas Funk, Portfolio-Manager des GAM Swiss Small & Mid Cap Equity-Fonds, so bullish für „bärenstarke Schweizer Aktien“ ist? In erster Linie, weil viele kleinere Schweizer Medizinstechnik- und Industrie-Spezialisten extrem wettbewerbsfähig sind. Dazu hab sie die Schweizer Franken-Aufwertungswellen 2010 bis 2011, 2014 und zuletzt 2022 aufgrund der Inflationsdifferenzen gezwungen. Da wären wir auch beim zweiten Punkt, der für Schweizer Titel spricht: während die Inflationsrate Im Vorjahr in Österreich und Deutschland bei 8,5 beziehungsweise 8,7 Prozent lag betrug sie in der Schweiz gerade einmal 2,8 Prozent. Deshalb sind auch in der Schweiz die Löhne nicht so stark gestiegen, was die ohnedies hohe Wettbewerbsfähigkeit Schweizer Unternehmen und deren Gewinnmargen noch verbessert.

    Beim Podcast GELDMEISTERIN zu Gast nennt er beispielsweise Interroll als Hidden Champion, der Transport- und Rollsysteme für Logistiker wie Amazon und DHL produziert. Eine Schweizer Industrieperle sei auch der Zahntechniker Straumann Holding, der in den letzten sechs Monaten rund 50 Prozent zulegte. Seit Börsengang im Juli 1998 hat das Medizintechnik-Unternehmen nahezu sagenhafte 6900 Prozent zugelegt. Wobei man natürlich bei Small- und Midcaps auch bei bärenstarken Aktien stärkere Kursschwankungen aushalten muss und auch einen langen Atem braucht. Der Kurs der Straumann-Aktie hat sich etwa von 2002 bis 2012 kaum vom Fleck bewegt. Thomas Funk hat in seinem Schweizer Small- und Midcap-Fonds Straumann am stärksten gewichtet, vor Lindt & Sprüngli, dem Labortechnik-Hersteller Tecan-Group und dem Vakuumventile-Hersteller VAT Group. Weitere Schwergewichte im GAM Swiss Small & Mid Cap Equity-Fonds: Barry Callebaut AG, einer der weltgrößten Schokoladenfabrikanten, Burkhart Compression Holding, die Immobilienholding DKSH Holding, das Spezialtransportunternehmen Georg Fischer, das Heizungstechnik-und Klimatechnikunternehmen Belimo Holding sowie der Energiemanagementspezialist Landis&Gyr. Mehr zu den bärenstarken Schweizer Aktien in der aktuellen Folge der GELDMEISTEIRN. Viel Hörvergnügen wünscht Podcasthost Julia Kistner.

    Und  wenn Euch diese Podcastfolge gefällt - es kostet kein Geld der Welt die  GELDMEISTERIN auf der Podcastplattform Eurer Wahl, auf Spotify oder auf YouTube zu abonnieren. Ich freue mich auch, wenn ihr die GELDMEISTERIN  weiterempfiehlt und vor allem, wenn wir uns nächste Woche wiederhören.  

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    #ThomasFunk  #GAM #podcast  #Geldmeisterin #Smallcaps #Midcaps #investment #Schweiz #Aktien #StraumannAG #Lindt & Sprüngli #Labortechnik #Tecan-Group #Vakuumventile #VATGroup #Swiss #BarryCallebautAG #Schokoladenhersteller #BurkhartCompression Holding #DKSHHolding #GeorgFischerAG #BelimoHolding #Landis&Gyr.

    Foto: GAM



    31 min
  • Vorsicht, die Gier ist momentan zu groß!

    Es wird eine Zinssenkung erwartet und auch, dass die Inflation zurückkommt. All das ist schon eingepreist, was Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege Shareholder Value Management AG noch für zu früh hält. Es liegt noch nicht alles hinter uns. Daher sollte man sich auch nicht von den gestiegenen Anleihenrenditen blenden lassen. Für die Langfristanlage seien Bonds nur eine Scheinalternative zu Aktien, „auch wenn wir gerade sehen, wie Anleihen-Renditen kurzfristig die Aktienerträge schlagen. Langfristig hat das nie funktioniert. Man vergisst zu gerne auch die Inflation mit einzubeziehen“, warnt Heiko Böhmer, Podcast-Gast der GELDMEISTERIN. Er empfiehlt von Stichtags-Prognosen wegzukommen und eine langfristige Finanzstrategie zu verfolgen. Grundsätzlich bleibt er optimistisch für Aktien, auch wenn wir vielleicht nicht mehr die dauerhaft hohen Ertragsraten aus der Vergangenheit sehen werden von langfristig acht Prozent pro Jahr. Es können künftig auch einmal nur drei bis fünf Prozent sein. Für den realen Kapitalerhalt seien Aktien aber alternativlos. Man sollte auch hier nicht auf jede „Sau“ setzen, die gerade durchs Dorf getrieben ist. Die Shareholder Value Management setze vor allem auf die drei Langfristtrends Demographie, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Ihr Flaggschiff-Produkt, der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ist jedenfalls aktuell zu 75 Prozent in Aktien investiert, hält den Rest noch im Trockenen in Cash, ist nur zu 35 Prozent in den USA gewichtet, so gut wie gar nicht in Schwellenstaaten investiert und hat seinen Schwerpunkt in Small- und Midcaps aus der DACH-Region. Aktien halte Shareholder Value in der Regel mehrere Jahre, so wie das deutsche IT-Unternehmen Secunet, das sich um die Datensicherheit im Netz kümmert und als Burggraben seine starken öffentlichen Aufträge hat, die 80 Prozent des Umsatzes ausmachen. Banken seien bilanztechnisch zu vielem fähig, begründete Heiko Böhmer noch vor dem Crash der Silicon Valley Bank, warum man nicht in Banken investiere. Die Finanzsparte decke man lieber mit Rückversicherungen ab mit einem stabilen Geschäftsmodell und die als Draufgabe noch Dividenden abliefern. Hier gefällt ihm der französische Rückversicherer Scor. Was er noch so empfiehlt erzählt er in der neuen Folge der Geldmeisterin am Sonntag. Viel Hörvergnügen!

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    #HeikoBöhmer  #ShareholderValue #Rezession #podcast  #Geldmeisterin #Rendite #Aktie #Anleihen #Banken-Pleite #SVB #Secunet #Rückversicherungen #Smallcaps #Midcaps #Digitalisierung #Dekarobonisierung #Demographie #DACH #FrankfurterAktienfonds #Stiftungen

    Foto: JK


     

    48 min
  • Raus aus Zyklikern, rein in die Defensiven!

    Durch die länger als gedacht anhaltende flache bis inverse Zinskurve haben sich für Dr. Ulrich Kaffarnik, Vorstand der DJE Kapital AG die Konjunkturaussichten

    deutlich eingetrübt. Wenn kurzfristige Anleihen höher als länger laufende Anleihen verzinst werden, war dies bisher immer ein Vorbote für eine Rezession. Um sich in diesem Umfeld als Anleger gut aufzustellen empfiehlt er raus aus dem bereits gut gelaufenen Zykliker, speziell auch aus Autowerten, rein in defensive Title wie Pharma- oder Lebensmittel-Aktien. Auch bei grünen Technologie-Aktien, die ihren hohen Bewertungen und Erwartungen schon in den letzten zwei Jahren nicht nachkommen konnten, wäre Ulrich Kaffarnik kurzfristig noch vorsichtig, so wie er generell mit weiteren Korrekturen im Techsektor rechnet. Langfristig führe aber kein Weg an grünen Technologieaktien vorbei. Auch bei Banken ist er vorsichtig, wobei man wissen muss, dass diese Podcastfolge vor der Sillicon Valley Bank-Pleite aufgenommen wurde. Er bevorzugt Versicherungsaktien, die von der inversen Zinskurve nicht so stark betroffen sind wie Bankentitel. Grundsätzlich sollte man derzeit weder auf der Aktien- noch auf der Anleihen-Seite zu viel riskieren. Die Inflation habe zwar den Höhepunkt überschritten, die Zinsen allerdings noch nicht. Hier werden wir noch in den nächsten drei bis sechs Monaten Erhöhungen sehen, in den USA in Richtung sechs Prozent. In Europa werden sie womöglich noch von drei auf fünf Prozent steigen. Daher empfiehlt Dr. Ulrich Kaffarnik, Vorstand, DJE Kapital AG derzeit eher in kurzfristige Anleihen mit guter Bonität zu investieren, bevor dann frühesten im dritten Quartal dieses Jahres die Zinsen nicht weiter erhöht werden und es interessant wird in langlaufende Staatsanleihen mit guter Bonität zu investieren. In der Regel sind Rückgänge der Renditen langlaufender Anleihen dann auch ein Hinweis, dass man den Zinshöhepunkt in Kürze erreicht. Was Anleger derzeit noch beachten sollen? Das hört ihr in dieser Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünschen Podcast-Host Julia Kistner und Podcast-Gast Ulrich Kaffarnik.

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    #UlrichKaffarnik  #DJEKapital #Rezession #podcast  #Geldmeisterin #Rendite #Aktie #Anleihen #Banken-Pleite #Pharma-Aktien #Lebensmittel-Aktien #Tech #Technologie #Immobilien #Renditen

    Foto: JK

    38 min
  • Die Rezession kommt - jetzt richtig anlegen!

    Die Rezession wird im zweiten Quartal 2023 unvermeidbar sein. Ein Wirtschaftsabschwung sei auch von der FED-Notenbank, die die Zinsen nochmals anheben werde so gewollt, um die Lohn-Preisspirale zu unterbrechen, meint Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege von JP Morgan Asset Management zu Gast bei der GELDMEISTERIN. Erst wenn der Lohndruck abnimmt, würden auch die Inflationsraten wieder runter kommen.

    Währenddessen ginge dem US-Konsumenten, der im Vorjahr noch für Wirtschaftswachstum sorgte, langsam die Puste aus. Bisher konnte er seinen Lebensstil mit seinen Kreditkarten und durch das Aufbrauchen seiner Reserven aufrechterhalten. Er konnte während der Pandemie nicht zuletzt durch die großzügigen staatlichen Transfers insgesamt zwei Billionen US-Dollar Überersparnisse zurücklegen. Die hätten sich  schon halbiert und werden im Juni-Juli aufgebraucht sein, rechnet Tilmann Galler in der zweiten Jahreshälfte mit einer Rezession. Doch ließen sich einerseits mit Dividendentitel, aber auch wieder mit Anleihen guter Bonität durchaus positive Rendite erzielen kann, selbst wenn man von einem anhaltend höheren Inflationsniveau ausginge. Dividendentitel hätten den Charme, dass man sich jetzt nicht wie bei Bonds drei bis vier Prozent langfristig einloggt, sondern an wachsenden Gewinnen in der Zukunft partizipieren kann. Ich persönlich bin derzeit noch keine Freundin von langfristig laufenden Anleihen, da ich doch noch mit steigenden Zinsen rechne. Doch hört Euch die Argumente des JP-Morgan Experten Tilman Galler in der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin am besten selbst an.

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    #TilmanGaller  #JPMorganAssetManagement #Rezession #podcast  #Geldmeisterin #Rendite #Kredite #Staatstransfers #Wirtschaftswachstum #Lohn-Preis-Spirale #FED #Anleihen #Bonds

    Foto: JK

    34 min
  • Bei Gewinnmitnahmen hat noch niemand Geld verloren

    Die Risikobudgets waren zu Jahresbeginn noch gut aufgefüllt. Das hält Wolfgang Matejka von Matejka & Partner Asset Management für einen der Hauptgründe, warum wir die steilen Kursanstiege an den Weltbörsen zu Jahresbeginn gesehen haben. Weil er an die Rezessions-Polemik nie so geglaubt hat hat sich Wolfgang Matejka zu Jahresbeginn schon bei den Zyklikern eingedeckt, hat die Preisvorteile genutzt und ist schon wieder auf der Abgeberseite getreu des Mottos:  Nobody ever lost money by taking the profit. Das gelte auch für Finanztitel. Die Banken profitieren zwar von steigenden Zinsen, hätte es aber bei inversen Zinskurven (höhere Zinsen bei kurzfristigeren Laufzeiten) allgemein nicht leicht.  Bei Pharma-Aktien sei zu bedenken, dass schnellere Zulassungen auch eine stärkeren Wettbewerbsdruck mit sich bringt. Tech-Aktien würden fälschlicherweise  über einen Kamm geschert und pauschal abstoßen, wenn die Zinsen steigen. Dabei habe Apple zum Beispiel habe 180 Milliarden Cash in den Büchern und freue sich über jeden Zinsanstieg. Über all dies sowie über die Aktivitäten der großen Staatsfonds und was davon zu halten ist, spricht Wolfgang Matejka in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner

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    #WolfgangMatejka #Staatsfonds #Matejka&Partner #podcast #Geldmeisterin #Apple #Banken #Pharma #Apple #Zykliker #Rezession #Zinsen #Tech-Aktien #Zinskurve

    Foto: Matejka&Partner Asset Management

    41 min
  • Die Kurse haben Potenzial nach unten

    Ein bisschen Risiko aus dem Portfolio nehmen sowohl auf der Aktien- als auch auf der Anleiheseite, empfiehlt Lars Kreckel, globaler Aktienstratege beim Vermögensverwalter LGIM. Die Kurse hätten doch noch ein deutliches Potenzial nach unten. Er rechnet im zweiten Quartal nämlich nach wie vor mit einer Rezession, sowohl in den USA als auch in Europa. In den USA sieht er den S&P 500 bei 3100 bis 3200 Punkte (aktuell bei 3970 Punkte). Lars Kreckel rechnet mit einem Rückgang der Erträge der US-Unternehmen um 20 bis 25 Prozent. Vorsichtig ist er vor allem noch, was zyklische Werte betrifft. Er bevorzugt aktuell typisch defensive, konjunkturresistente Werte wie Pharma, Versorger, Telekom-, Tabak- und Lebensmittel-Aktien. Und hier will man möglichst vom Einzelaktien-Risiko wegkommen. Bei den Unternehmensanleihen meide man aktuell Hochzinsanleihen, mittelfristig sei LGIM taktisch übergewichtet. Langfristig ist Lars Kreckel aber für Aktien positiv, weil er in den nächsten zehn Jahren nicht mit einer eklatanten Verschlechterung der Gewinnsituation rechnet. Allerdings ist der Renditevorsprung von Aktien gegenüber Anleihen geringer.

    Die Bewertungen in den USA liegen momentan leicht über dem historischen Durchschnitt, nachdem die Kurse seit Jahresbeginn gestiegen und die Gewinne zürückgegangen sind. Auch sind die Anleger nicht mehr so pessimistisch wie sie es noch im Oktober 2022 waren. Mehr dazu, weshalb man jetzt in weniger schwankungsfreudige Aktien investieren sollte, erklärt LGIM-Aktienstratege Lars Kreckl in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen!

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    Foto: LGIM

    33 min
  • Wetten auf den Dollar

    Spekulieren hat nichts mit langfristigem Investieren zu tun. Daher sind Derivate wie etwa Zertifikate, bei denen man sich nicht am zugrunde liegenden Basiswert unternehmerisch beteiligt, sondern „nur“ auf dessen Kursentwicklung nach oben wie nach unten wettet grundsätzlich nicht in meinem Langfristportfolio. Bei Rohstoffen zum Beispiel bevorzuge ich Investments in die börsennotieren Minenwerte, direkt in Agrarrohstoffe investiere ich ohnedies aus nachhaltigen Gründen nicht. Wo mich allerdings Zertifikate interessieren sind für kurzfristige Währungswetten oder Währungsabsicherungen bei Aktien, die ihre Geschäfte großteils in Fremdwährung machen.  Lohnt sich ein solcher Währungsschutz mit Zertifikaten überhaupt für den Privatanleger bei Absicherungskosten von zehn bis 15 Prozent und wie lange macht es maximal Sinn eine Position in Fremdwährung teuer abzusichern? Dazu habe ich Derivate-Spezialisten David Hartmann von der Bank Europe Vontobel AG bei der GELDMEISTERIN zu Gast, der – so viel sei gespoilert – eine Absicherung von Fremdwährungspositionen im Portfolio mit Zertifikaten oder Optionsscheinen auch nicht unter allen Umständen für für sinnvoll hält und vor zu hohen Hebeln, sprich vor zu hoher Fremdfinanzierung solcher Wetten warnt. Viel Hörvergnügen wünscht Podcasthost Julia Kistner

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    #Derivate #absichern #Optionsscheinen #Zertifikate #Börse #Kapitalmarkt #DavidHartmann #Vontobel #Währungsschutz #Rohstoffe #Optionen #spekulieren #Hebel #Fremdwährung #Devisen #Euro #Dollar #podcast #investieren #investment #Geld #GELDMEISTERIN

    Foto:Vontobel

    37 min
  • Die Kunst, in Kunst zu investieren

    „Sammle nur das was Dir gefällt, dann bleibt Dir in jedem Fall ein Mehrwert, auch wenn sich der Künstler oder das Kunstwerk aus irgend einem Grund nicht so gut entwickelt,“ rät Sophie Neuendorf, Vice President von Artnet AG, einem börsennotierten Online-Dienstleisters für den internationalen Kunstmarkt. Dieser sei insgesamt 1, 7 Milliarden US-Dollar schwer und hier sei derzeit viel in Bewegung. Laut Artnet waren die Bestseller 2022 in dieser Reihenfolge  Andy Warhol, Claude Monet, Pablo Picasso, Francis Bacon, René Magritt, Gerhard Richter, Jean-Michele Basquiat, Mark Rothko, die einzige weibliche Bestsellerin Yaoi Kusama, die durch ihre Kooperation mit Louis Vuitton bekannt wurde und Willem de Kooning.

    Anders als an der Aktienbörse mag es der Kunstmarkt gar nicht, wenn man ein gerade erst erworbenes Werk im selben Jahre wiederverkauft. Um Renditen zu erzielen müsse man Kunst schon mindestens zwei Jahre lang behalten.

    Der Wiederverkaufswert von zeitgenössischer und ultrazeitgenössischer Kunst, von Nachkriegskunst und Moderner Kunst sei viel höher und stabiler als von Alten Meistern. „Alleine der Gesamtwert aller versteigerten Werke von Gerhard Richter ist höher als der Gesamtkunstmarkt Deutschlands. Wenn man einen guten Künstler hat ist viel daran zu verdienen, sowohl für den Künstler, als auch für den Sammler“, meint Sophie, die in der aktuellen Episode der GELDMEISTERIN viel über die Kunst, mit Kunst Geld zu verdienen verrät und unter anderem auch begründet, warum der NFT-Kunstmarkt gekommen ist, um zu bleiben. Viel Hörvergnügen!

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    Fotos: Sophie Neuendorf/Artnet

    23 min
  • Die nachhaltig besten Lebensmittel-Aktien

    Wer langfristig veranlagt, der sollte nicht nur auf die Finanzergebnisse von Nahrungsmittelkonzernen schauen, sondern auch darauf achten, inwieweit sie nachhaltig gut abschneiden, betonen die Podcastgäste der GELDMEISTERIN Janina Bartkewitz, ESG-Analystin bei Union Investment und Henrik Pontzen, Leiter ESG im Portfoliomanagement von Union Investment. Denn je später die Konzerne die nachhaltige Transformation durchführen, desto teurer wird sie. Und die betrifft nicht nur die Co2-Neutraliät und soziale Aspekte, sondern auch ihr Beitrag zur Biodiversität. Biodiversität sei derzeit das große Thema auch in der Finanzbranche. Bartkewitz und Pontzen haben 56 Lebensmittelkonzerne nachhaltig analysiert:

    https://unternehmen.union-investment.de/startseite-unternehmen/maerkte/Kapitalmarktmeinungen/ab-2021/Kommentar-Pontzen-Gruene-Woche.html

    Sie haben die Unternehmen den Kategorien Schlusslichter, Nachzügler, Transformer und Vorreiter zugeordnet. Vorreiter sind hier die Franzosen Danone, die mit ihren pflanzenbasierten Milchalternativen mit der Marke Alpro punkten. Sie wollen bis 2025 nur noch recycelbare Verpackungen verwenden, bis 2050 Co2-neutral produzieren. Zu den Vorreitern zählt auch der sechstgrößte Lebensmittelkonzern der Welt, der US-Amerikaner General Mills, die auch im Dow Jones North America Sustainability Index gelistet sind.

    Nestlé beispielsweis ist vor allem wegen Sozialprojekte für ihre Kakaobauern vom Nachzügler in die Gruppe der Transformer aufgestiegen. Damit ist der Schweizer Lebensmittelmulti zwar noch kein Kandidat für die nachhaltigen Fonds, aber zumindest schon ein Anwärter. Gerade die Gruppe der Transformer sei aus Investorensicht hoch interessant, da sei man selbst gerne frühzeitig investiert um dann mit dem Aufstieg in die Vorreiter-Gruppe die Aktie mit Gewinn zu verkaufen zu können. Zu den Nachzüglern zählen übrigens neben Schokoladenproduzenten wie Lindt & Sprüngli und Mondelez (Milka), die Palmöl verwenden und ungesunde Produkte produzieren und damit die Konsumenten, nicht aber die Kakao-Bauern glücklich machen. Nachzügler sind  ebenos  die Fleischproduzenten wie Tyson Foods (USA) oder der JBS (Brasilien). Wie grün sind also die Lebensmittelproduzenten? Das klären wir in dieser Episode der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen!

    Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

    Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/

    #Börse #Kapitalmarkt #JaninaBartkewitz #co2-neutral #Biodiversität #Henrik Pontzen #Schlusslichter #Nachzügler #Transformer #Vorreiter #Kakao-Bauern #Mondelez #Milka #General Mills #Nestlé #Lebensmittel #Lebensmittelindustrie #Sozalprojekte #GELDMEISTERIN #TysonFoods #JBS #Lindt&Sprüngli                                                                                                                                          

    Fotos: Union Investment

    53 min

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