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Der frisch gebackene selbständige Finanzexperte Peter Brezinschek hat aus seiner 40 Jahre langen Chefanalyse für die Österreichische Raiffeisen-Gruppe vor allem folgendes gelernt: Auf einen Bärenmarkt folgte bislang immer wieder ein Bullenmarkt. So bleibt Peter Brezinschek 2023 und darüber hinaus für Aktien optimistisch. Auch deshalb, weil Aktien langfristig immer noch der beste Inflationsschutz seien. Er sieht viele Parallelen in der Finanzgeschichte zu heute und dann auch wieder nicht. Die GELDMEISTERIN spaziert mit ihrem Podcastgast durch die großen Finanz- und Wirtschaftskrisen und sammelt Erfahrungen ein, von denen man auch gegenwärtig profitieren kann. Eine Dot.com-Blase 2.0 etwa sei nicht zu befürchten. Sehr wohl aber könnte der vermehrte Einsatz von AI im Wertpapierhandel künftig zu steigenden Volatilitäten an den Kapitalmärkten führen. Was lernen wir konkret aus dem Crash am 19. Oktober 1987? Der Pleite des Traditionshaus Barings Bank durch Spekulationsgeschäfte des Finanzmaklers Nick Leeson? Aus dem Enron- und jüngsten Wirecard-Debakel? Aus der Asienkrise 1997/98? Von der Dot.com-Blase 2000? Dem Terror 9/11 im Jahr 2001? Der Immobilien- und Suprime-Krise im Jahr 2007 und infolge aus der Finanz- und Schuldenkrise mit Niedrigzinsen ab 2013? Wo gibt es Parallelen zum Krieg im Nahen Osten und zur Ölkrise 2014? Was lernen wir von der Euro-Rettung-, Griechenland- und Chinakrise 2015 und zuletzt aus dem Covid-Crash im März 2020? Wie geht man als Anleger mit Putin´s Ukraineangriff und dem Energienotstand in Europa um? Mehr dazu in dieser aktuellen Folge der GELDMEISTERIN: Und wenn Euch diese Folge oder überhaupt der Podcast GELDMEISTERIN gefällt, dann votet doch bitte jetzt noch für die GELDMEISTERIN beim Ö3Podcastaward. Hier geht es direkt zur Abstimmung:
https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3030108/
Ansonsten würde ich mich auch freuen, wenn ihr den Podcast auf der Podcast-App Eurer Wahl oder auf YouTube oder Spotify abonniert, bewertet, liked, ihn weiterempfiehlt. Auf ein Wiederhören mit Euch am nächsten Sonntag. Euer Podcast-Host Julia Kistner.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Börse #Optimismus #Kapitalmarkt #PeterBrezinschek #RBI #9/11 #Asienkrise #Dot.com #Chinakrise #podcast #Geldmeisterin #Finanzkrise #Suprimekrise #Euro #Euro-Rettung #Griechenland-Krise #Niedrigzinsen #Immobilienkrise #NickLeeson #Barings #Bank #Putin #Ukraine #Krieg #Crash #Pleite #investment #ai
Foto: RBI
"AgTech"-Aktien haben eine blühende Zukunft. Denn die Landwirtschaft muss noch deutlich effizienter werden um die von derzeit 7,6 Milliarden noch auf 11 bis 12 Milliarden wachsende Weltbevölkerung bei schrumpfendem Agrarland ernähren zu können. Die Keyplayer sind hier die hoch innovativen, klassischen Argrarmaschinen-Produzenten, aber nicht nur. Eine Schlüsselrolle haben auch die für die High Tech-Traktoren und Agrarroboter notwendigen Halbleiterhersteller wie Taiwan Semi Conductors oder auch die gesamte Agrar-Logistikkette, die Lagerung bis hin zu Verladestationen. „Nach wie vor verdirbt noch viel zu viel Lebensmittel auf dem Weg zum Kunden“, sieht Robin Black hier jede Menge sinnvolles Anlagepotenzial, ebenso wie bei robusteren Wasserleitungen, auch wenn die nicht nach High Tech klingen. Leitungen, die Erdbeben und Taifune überstehen, generell weniger Wasser verlieren seien essentiell für die Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft. AgTech beinhaltet auch eine Saatgut- , Anbau-, Bewässerungs- und Düngemitteloptimierung, autonomes Fahren und vieles mehr. Hier haben die typischen Platzhirschen AGCO, John Deere, die Japaner Kubota und die Holländer CNH Industrial die Nase vorne. AGCO ist der direkte Konkurrent zu John Deere, sei allerdings mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 deutlich günstiger als John Deere mit derzeit 17. Ich persönlich bin ein großer Fan von Agrar-Tech, auch weil ich aufgrund meiner eigenen kleinen Farm hierzu einen Bezug habe, was beim Investieren immer gut ist. Zu Beginn der Covid-Krise habe ich mir zum Glück John Deere ins Langfristportfolio noch deutlich günstiger gelegt. Die gebe ich auch nicht so schnell wieder her. Ich glaube fest an die erfolgreiche Technologisierung der Landwirtschaft als Anlagethema, mehr dazu in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Ausnahmsweise hätte ich noch eine große Bitte in eigener Sache: Ich würde mich freuen wenn ihr beim Ö3-Podcast-Award einem oder allen meinen drei Podcasts GELDMEISTERIN, BOERSENMINUTE und/oder AUF TRAB Eure Stimme gibt. Vielen Dank dafür! Hier geht´s direkt zu Abstimmung:
https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3030108/
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#AgTech #Agrartechnologie #RobinBlack #AegonAssetManagement #Traktoren #TSC #TaiwanSemiConductores #JohnDeer #Agco #Kubota #CNHIndustirial #Covid-Krise #Weltbevölkerung #Wachstum #Investment #Ö3PodcastAward #podcast #Langfristportfolio #Potenzial #Anlage #Agrarwirtschaft #Landwirtschaft
Foto: Aegon Asset Management
„Wir werden 2023 wieder mehr Übernahmen im Bereich Healthcare sehen“, rechnet Tom Bradley-Flannagean, Investmentspezialist im Healthcare-Team von JP Morgan Asset Management hier noch mit zusätzlichem Rückenwind für den Mega-Trend Gesundheit. Die Branche hat viel Geld. Tom sieht 2023 sehr viel Potenzial bei Alzheimer-Medikamenten, in der Krebstherapie, bei Medikamenten gegen Fettleibigkeit von Eli Lilly, Innovationen im Bereich Biotechnologie und viel Wachstum in den Emerging Marktes. Er setzt neben Pharmazeutika und Biotech auch auf Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Schwergewichte im JP Morgan Global Healthcare Fund sind:
· #UnitedHealth als grundsolide Krankenversicherung. Auch ist der Konzern sehr breit aufgestellt mit Gesundheitsprodukten und in der Gesundheitsvorsorge.
· Das Biotech- und Pharma-Wert #AbbVie ist ebenso ein Flagschiff, an dem kann nicht vorbeikommt. Es ist auf Therapien von einigen der schwersten und komplexesten Erkrankungen spezialisiert. Bei Augenerkrankungen sind sie mit Tropfen führend.
· #EliLilly überzeugt nicht nur mit ihrem neuen Medikament gegen Fettleibigkeit. Das Portfolio des Unternehmens ist generell sehr jung und auch sehr breit. Sie habe u.a. ein spannendes Alzheimer-Medikament. Sehr stark ist Eli Lilly auch im Sektor Diabetis, in der Onkologie und der Immunologie. Der Umsatz liegt bei 28,3 Milliarden US-Dollar.
· Für das Medizintechnikunternehmen #ThermoFischerScientific spricht die Qualität ihrer Präzisionsgeräte für alle möglichen medizinischen Anwendungen. Thermo Fischer setzt 40 Milliarden US-Dollar um.
· #AstraZeneca ist eines der weltweit führenden Arzneimittelherstellen mit jede Menge neue Pillen in den Bereichen Onkologie und Stoffwechselerkrankungen in der Pipeline.
· #BristolMyersSquibb ist ein Bio-Pharmaunternehmen mit erfolgsversprechenden Therapien in den Segmenten Onkologie, Hämatologie und Immunologie sowie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
· An #Amgen führt als weltweit führendes Biotech-Unternehmen kein Weg vorbei, vor allem wenn es um die Behandlung schwerer Krankheiten geht.
· Die Dänen #NovoNordisk sind einige der wenigen europäischen Pharmaschwergewichte im JP Morgan Global Healthcare Fund. Breit aufgestellt haben auch sie unter anderem ein Medikament gegen Fettleibigkeit entwickelt und sind führend im Sektor Diabetes.
· #Regeneron Pharmaceuticles ist eines der innovativsten und produktivsten Biotech-Unternehmen mit einem erwarteten jährlichen Gewinn-Wachstum von 2021 bis 2027 von jährlich 15 %. Ihr Tochterunternehmen Eylea ist sehr stark in der Behandlung altersbedingter Augenkrankheiten. Regeneron ist auch bei Allergien und im Krebsbereich innovativ.
· Den Schweizer Pharma-Riesen #Roche mag man eben mit einer Familie als starken Kernaktionär. Der Konzern ist sehr breit aufgestellt, stark in der Krebsbehandlung. In den USA hat Roche gerade die Zulassung für ihr Lymphom-Krebsmedikament erhalten.
Benchmark für den gemanagten JP Morgan Healthcare Fund ist der MSCI World Healthcare Index.
Die Gefahren für den Gesundheitssektor, nämlich politische Preisregulierungen und auslaufende Patente schätzt er momentan nicht besonders hoch ein – hört am Besten einmal rein!
Rechtlicher Hinweis: Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung. Was ihr aus den Ideen der Geldmeisterin macht ist ganz alleine Eure Sache.
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#Pharma #Healthcare #Bradley-Flannagean #Eylea #Biotech #Medizintechnik #MSCIWorld #Onkologie #Alzheimer #Augenkrankheit #Diabetis #Immunologie #Hämatologie #Herz-Kreislauf #Lymphdrüsenkrebs #USA
Foto: #JPMorganAM
Dr. Josef Obergantschnig vom Beratungs- und Schulungsunternehmen Obergantschnig Financial Strategies schwört bei der Selektion nachhaltiger Investments auf dem Best in Class-Ansatz: Man investiert in die Markt- und Branchenführer in punkto Nachhaltigkeit, ungeachtet wie umwelt- und sozial bewusst die jeweilige Branche insgesamt agiert. So hat man zum einen ein größeres Anlageuniversum, das auch ökonomisch Sinn macht. Zum anderen könne man aus nachhaltigen Gesichtspunkten mehr bewirken. Aus dem gleichen Grund sollte man Entwicklungsländer nicht ausklammern, auch wenn man dort die ESG-Kriterien nicht so streng handhabt. Wenn man hier etwa jene Titel wählt, die sozial- und umweltverträglicher handeln und produzieren könne man mehr verbessern, als wenn man nur in die europäischen ESG-Spitzenreiter investiert. Man müsse China und Indien schon deshalb mit ins Boot nehmen, weil nur zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen in Europa entstehen.
Dreht sich derzeit bei den ökologischen Kriterien alles um CO2-Emissionen, werden die Finanzprodukte künftig auch mehr das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen. Josef Obergantschnig hat in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN viele Tipps für nachhaltige Investoren parat: Wer etwa seine bisherigen Fondinvestments nachträglich durchleuchten möchte, inwieweit sie nachhaltig sind kann dies kostenlos mit der Datenbank von Cleanvest Pro: https://pro.cleanvest.com/de/coverage/
Auch könne man sich bei der Nachhaltigkeits-Klassifizierung der EU-Taxonomie nicht darauf verlassen, dass Kategorie 8-Fonds auch wirklich nachhaltig sind, hier gäbe es eine zu schwammige Abgrenzung zwischen Fonds der Kategorie sechs und acht. Besser man orientiert sich hier an Gütesiegel wie das Österreichische Umweltzeichen oder FNG-Siegel. Was mir an der EU-Taxonomie persönlich aufstößt: Die Europäische Union stuft mit 1.1.2023 Gas- und Atomkraftwerke als umweltfreundlich ein.
Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Die GELDMEISTERIN hat auch eine eigene Facebook- und LinkedIn-Gruppe.
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#Nachhaltigkeitr #Investment #Cleanvest #JosefObergantschnig #CO2-Emissionen #ESG #Aktien #Umwelt #Kapitalmärkte #Jahrgänge #Portfolio #GELDMEISTERIN #Renditen #investieren #EmergingMarkets #Europa #USA #Bestinclass #EU-Taxonomie #FNG-Siegel #Umweltzeichen #Indien #China #Atomkraft #Gas #Artikel8-Fonds #Artikel6-Fonds #ObergantschnigFinancialStrategies #sozial
Foto: Josef Obergantschnig
Feiertage sind prädestiniert dafür über den Tellerrand zu blicken, sich etwa anzuschauen wie Islam, Geld und Wohlstand zusammenpassen. So lautet auch der Titel des neuen Buches des auf muslimische Kunden spezialisierten Vermögensberaters Michael Gassner, Mitglied des Scharia-Beirats der Bosna Bank International in Sarajevo. In seinem neuen Buch „Islam, Geld und Wohlstand“ und in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN erläutert der Finanzexperte die Feinheiten des islamischen Finanzwesens. Weshalb im islamischen Finanzwesen die Inflation nicht so stark zuschlägt, Anleihen kein Thema sind und Islamic Banking auch für Andersgläubige Sinn macht. Eine Aussage von ihm, die mich wirklich beschäftigt ist sein Unverständnis, warum man in Europa immer noch so stark an Geldwerten festhält, wo man doch historisch schon mehrere Hyperinflationen erlebt hat. Mehr hierzu und zur muslimischen Haltung zu Vermögen, Schulden und Finanzplanung in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und danke, dass ihr der GELDMEISTERIN 2022 so viele Stunden Eure Aufmerksamtkeit geschenkt habt. Ich hofffe wir hören uns auch 2023. Gesundheit, Frieden, Freude und viel Anlageerfolg 2023 wünsch der Podcast-Host der GELDMEISTERIN, BÖRSENMINUTE und von AUF TRAB Julia Kistner
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Foto: Michael Gassner
In Krisenzeiten haben Anleger wieder Lust auf Luxus. Das zeigt der „Fine Wine Index“ der Londoner Weinbörse Liv-ex (Londoner international Vintners exchange). Das renommierte Weinbörse-Barometer ist alleine im Covid-Jahr 2021 um 21 Prozent gestiegen. Die Preise von Spitzenweinen sind seit zwei Jahren im Aufwind. Ganz vorne liegen Burgunderweine mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 26 Prozent im ersten Halbjahr 2022, gefolgt von teuren Tropfen aus Bordeaux mit plus zehn Prozent, obwohl davon mehr auf dem Markt war. Die Umsätze rein mit Bordeauxwein haben sich um 37 Prozent auf 80 Millionen Pfund, rund 92 Millionen Euro erhöht. Spitzenrenditen liefern seit der Covid-Krise auch Reben aus der Champagne. Der Sub-Index Champagne 50 ist 2021 um mehr als 40 Prozent gestiegen. In den letzten zwei Jahren hat er 73 Prozent zugelegt. Der Geldadel trinkt die wertvollen Weine nicht nur gerne, sondern nutzt sie auch als Hedge gegen die Inflation. Gleichzeitig steigt die Nachfrage der US-Investoren und asiatischen Weinsammler „Dennoch sollten aus meiner Sicht die Leute Wein kaufen, um ihn trinken zu wollen. In Wein sollte nur jemand investieren, der die Leidenschaft hat und sich auskennt“, betont Bernd May, „der vermeidet etwa einfache Trinkweine zu kaufen, auch wenn sie gut schmecken, weil sie nicht für die Lagerung für die Ewigkeit gedacht sind.“ Der ehemalige Investmentbanker bei JP-Morgan und Lieberhaber edler Tropfen hält nichts von Wein in Wertpapierform: „es gibt so tolle, transparentere und besser geregelte Fonds in die man erfolgreicher investiert als in Weinfonds, -NFT´s oder -Zertifikate.“ Trotz allem können edle Weine sehr wohl auch ein Investment sein. Worauf es hier ankommt erfährst Du in dieser Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner
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Foto: maywines.com
Der nächste Bärenmarkt wird der Schlimmste in der Börsengeschichte prophezeit Investoren-Legende Jim Rogers im Gespräch mit der GELDMEISTERIN. Denn weltweit sind die Staaten so hoch verschuldet wie noch nie. Siekönnen deshalb nicht mehr wie bisher gegensteuern. Der „Entdecker“ der Wiener Börse spricht über seine momentane Kapitalmarktabstinenz, über die aktuelle Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten und warum künftig mehr Kapital nach China als in die USA fließt. Jim Rogers ist weiterhin in Uran und Kohle investiert, weil die Welt in den nächsten Jahren noch mehr davon brauche und weil er der Ansicht ist, das Alternativenergien noch nicht wirtschaftlich genug sind. Und weil die Zeiten schlechter werden, wird jeder Gold und Silber kaufen und in den Dollar flüchten. Langfristig schwört er auf Rohstoffe, sagt Canabis eine große Zukunft voraus. Reich werde man nur wenn man sich auf Investments fokussiert, nicht durch diversifizieren - sagt er. Die alte Börsenregel Nummer eins sei: Nur in das zu investieren, was man auch versteht. Am besten ihr hört Euch den reiselustigen 81-jährige Promi-Investor aus Baltimore selbst an. Jim Rogers, der mit seiner Familie in Singapur lebt, legte 1969 gemeinsam mit George Soros den legendären Quantum Hedgefonds auf und wurde sehr reich damit. Der GELDMEISTERIN verrät er, wie er aktuell sein Vermögen ins Trockene bringt oder auch antizyklisch in Usbekistan investiert.
Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner
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Foto: Jk
Das wir eine Rezession haben werden, ist tatsächlich schon eingepreist. Allerdings glaubt Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege von JP Morgan Asset Management, Podcast-Gast bei der GELDMEISTERIN, dass der Markt noch eine zu schwache Rezession eingepreist hat. Die werde stärker ausfallen ebenso wie die Gewinnrückgänge der Unternehmen. Gewinnrevisionen könnten den Weg nach oben limitieren, warnt Tilmann Galler, der in der aktuellen Episode der GELDMEISTERIN seine zehn Kapitalmarktthesen für 2023 aufstellt. Unter anderem, dass man angesichts des Rückgangs der Margen und Unternehmensrückgänge im nächsten Jahr mehr mit best gerateten Unternehmens- und Staatsanleihen verdienen könnte als mit Aktien. Bei Aktien setzt er weiterhin auf Dividenden- und Value-Werte. Für Immobilien wird es ein „anno horribilis“. China habe Erholungs-Potenzial. Mehr zu seinen zehn Thesen für die Kapitalmärkte 2023 in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner
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Foto: Jk
Eine hohe Inflation, ein schwaches Wachstum und eine straffe Geldpolitik sind 2023 die schwierigen Rahmenbedingungen für die Kapitalmärkte. Dennoch gibt es einiges was für die Börse spricht, meint Benjardin Gärtner, Chefanalyst der deutschen Fondsgesellschaft Union Investment. So werden einige Unternehmen von den höheren Investitionsbedarf für die Energiewende, das Gesundheits- und Bildungsprofitieren, ebenso wie von den umfangreichen (Strom)Infrastrukturinvestitionen der Staaten und den entsprechenden staatlichen Subventionen. Nutznießer in den nächsten Jahren seien in Europa etwa eine ABB oder Siemens, in den USA eine Amazon Electric, das Dubliner Industrie-Management Unternehmen Eaton Corporation. Da entstünden in den nächsten Jahren eine ganze Reihe von neuen Unternehmen mit guten Geschäftschancen statt der bisherigen Digitalisierungslieblinge wie Amazon usw.
Die Gewinnlage sollte trotz hoher Inflation auch 2023 sehr gut sein. So sei etwa RWE nie ein Wachstumsunternehmen gewesen, aber durch die Energiewende-Projekte ist sie dazu geworden. Ein weiterer Treiber sind in den USA die erlassenen Infrastrukturprojekte. Das heißt nicht, dass man die alten Gewinner alle aufgeben soll, aber schwerpunktmäßig wird es neue Gewinner geben. Das ist oftmals gut bekannte Unternehmen, die vielleicht in den letzten Monaten nicht so sehr im Mittelpunkt des Anlegerinteresses gestanden sind wie eben eine RWE, die durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien sehr stark zur Wachstumsaktie geworden ist. Benjardin Gardin sieht vor allem eine Bewertungsdisziplin als Schlüssel zum Erfolg. Zum einen schauet er sich das klassische Kurs-Gewinn-Verhältnis oder KGV an. Oder auch wieviel Cashflow Unternehmen generieren oder auch das Verhältnis des Cashflows zum gesamten Unternehmenswert. Weitere Anlagetipps - etwa, dass Unternehmensanleihen mit guter Bonität inzwischen für kurz- und mittelfristige Veranlagungen eine Alternative sind - erfährst Du in der neuen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
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Foto: Union Investment
„Aktienjahre, wo sich so viel ändert wie 2022 sind besonders schwierig“, meint Chistoph Olbrich, Mitglied des Vorstands der Gutmann Kapitalanlage AG. Für ihn war die „Lesson learned“ aus diesem bisher turbulenten Aktienjahr 2022, dass man sein Portfolio breit diversifizieren muss und nicht nur in Hype-Aktien etwa im Bereich der Digitalisierung zu investieren. Er betrachte Aktien als langfristige Unternehmensbeteiligung und nicht als kurzfristige Spekulationen. Die interessante Kernstrategie von ihm und seinem Team: Die Gutmänner und Frauen suchen sich 50 Top-Aktien für ihr Kern-Aktienportfolio, die sie dann aber auch alle gleich stark gewichten. Damit systematisiert man antizyklischen Anlegen. Wenn ein Unternehmen einmal ein gutes Quartal hat, realisiert man den Gewinn im entsprechenden Ausmaß. Umgekehrt, hat der börsenotierte Titel einmal ein schlechtes Jahr, kann man günstig mehr Anteile davon zukaufen. Mehr zu Christoph Olbrichs Investmentstrategien und warum die Gutmann KAG insgesamt in Aktien nach wie vor übergewichtet ist, in Anleihen noch nicht in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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