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Verteidigung, Energiesicherheit & Infrastruktur, KI & Halbleiter, Cybersecurity, Robotik & fortschrittliche Fertigung
– das sind die fünf Megatrends, die DWS-Fondsmanagerin Madeleine Ronner in ihren Multi-Themenfonds „Critical Technologies“ verpackt hat. Dabei hat sie vor allem den Bereich Verteidigung hoch gewichtet sowie den Schwerpunkt Energiesicherheit – Stromnetze und Stromerzeugung - den viele Anlegerinnem (noch) nicht auf dem Radarschirm hätten. Fünf Themen seien besser als Ein-Themenfonds, die doch ein beachtliches Klumpenrisiko bergen können.
Vielversprechend 2026 sei der volatilste Bereich Robotik, wo man nicht um chinesische Unternehmen herumkommt, gerade im Bereich humanoide Roboter. Die Chinesen ferigen sie mit Hochdruck vor allem für den Einsatz in der Industrie und im Militär. Robotik sei zwar spannend, aber oftmals noch nicht profitabel.
Auch der Bereich Cybersecurity sei hochinteressant, allerdings sind hier kleinere Unternehmen führend, die oftmals nicht investierbar sind.
KI dominiere Nordamerika – einige Experten meinen sogar, dass ohne den Megatrend Künstliche Intelligenz, der große Investitionen erfordert die US-Wirtschaft dieses Jahr nicht gewachsen wäre.
Mehr zu den fünf Megatrends berichtet Madeleine Ronner in der aktuellen GELDMEISTERIN-Folge.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich freut, wenn Ihr die GELDMEISTERIN abonniert, liked, mit Sternchen verseht, Daumen hoch und vor allem weiterempfehlt.
Warnhinweise: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Dier Host und Podcastgast der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Foto: Madeleine Ronner
Fondsmanager Wolfgang Matejka von Matejka & Partners blickt zum Jahresende auf Märkte, Politik und Anlegerstimmung. Was ihm auffällt: „Die Kapitalmärkte werden zunehmend vom „Momentum-Trading“ bestimmt. Es wird gekauft, was steigt, unabhängig von Fundamentaldaten.“ Gleichzeitig mische die Politik stark mit, allen voran Trump mit seinen erratischen Zollentscheidungen oder auch China mit seiner jüngsten Exportbremse bei seltenen Erden. Das erschwere die die langfristige Investitionsentscheidungen vor allem für Industrie- und Technologieunternehmen.
Der Kapitalmarktexperte sieht den Höhenflug von Gold ungebrochen. Die Silber-Rally hingegen könnten die exorbitant gestiegenen Lagerkosten undmregulatorische Eingriffe einbremsen. Europa könnte vor einem Comeback stehen. Insgesamt erwartet Wolfgang Matejka für die kommenden zwölf Monate stabile Märkte, sofern keine geopolitischen Schocks eintreten. Chancen sieht er vor allem bei klassischen Energie- und Infrastrukturinvestitionen – vom Bahnausbau bis zur Stromversorgung. Hinsichtlich Künstliche Intelligenz ist er skeptisch: Der Hype sei groß, aber nur ein Bruchteil der Projekte brächten tatsächlich Gewinn: „Wenn aber alle wissen, dass es eine Blase ist – dann lebt sie weiter."
Wolfgang Matejkas Tipps geballten Anlegerinnen Empfehlungen hört ihr in dieser GELDMEISTERIN-Folge.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich freut, wenn Ihr die GELDMEISTERIN abonniert, liked, mit Sternchen verseht und vor allem weiterempfehlt.
Wir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Foto: Wolfgang Matejeka
#Börse #anlegen #USA #Europa #investieren #Bewertung #Technologieaktien #Energie #Versorger #Banken
Langfristig zeigt der Kapitalmarkt nach oben. Und währendfurchtbare Ereignisse wie 9/11, die Finanzkrise 2008 oder die Covidkrise 2020 einen mit Sorgenfalten im Gesicht zurücklassen, hinterlassen sie am Börsenchart „nur“kleine Zacken.
Trotz der vielen aktuellen politischen und wirtschaftlicheKrisen sei es daherbesser heute, als übermorgen anzulegen, so der Tenor des ersten Live-Events der GELDMEISTERIN „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am vergangenen Donnerstag. Das Ganze fand mit freundlicher Unterstützung derDADAT-Bank in der Shelhammer Capital Bank AG-Lounge in netter Atmosphäre in Wien mit Blick auf den Stephansdom statt. Mit vielen tollen Frauen, die sich investieren trauen und mit den Vortragenden Andrea Huber, Vertriebschefin derDJE Kapital AG , Ulrike Fischer, Leiterin des DADAT Info Center in Wien und mit mir, Geldmeisterin-Podcast-Host Julia Kistner.
Die Fragen waren super spannend, etwa, ob man noch in diehoch bepreisten US-Technologie- bzw. KI Aktien investieren sollte, wo doch selbst Amazon-Gründer Jeff Besos den KI-Boom schon als gesunde Blase bezeichnet hat. Dazu verwies Andrea Huber von DJE Kapital AG auf den hohen Börsenwert der „Magnificent Seven“ , weshalb kaum ein Weg and den „glorreichen Sieben“ vorbeiführe. Dazu zählen Nvidia, Microsoft,Apple, Amazon, Alphabet, Meta und neuerdings Broadcom statt Tesla. Gemeinsam machen die glorreichen Sieben 22 Prozent der Marktkapitalisierung des MSCI World-Index aus, der immerhin über 1300 Aktien abbildet. Der Wert ihrer Aktienist somit höher als der sämtlicher im Index enthaltenen Aktien aus den Staaten Deutschland, Italien, UK, Japan, Kanada und Frankreich zusammen.
Immer wieder ein Thema war der wichtige Zeitfaktor bei derVeranlagung, alleine schon wegen des Zinseszineffekt. Wobei es niemals zu spät für die Veranlagung sei. Andrea Huber brachte das Beispiel der 65-Jährigen, die sich von ihren 300.000 Euro Ersparnisse monatlich 1500 Euro für ihre Lebenskosten entnimmt. Alles andere investiert siemit einer angenommenen Rendite von sechs Prozent. Trotz der Entnahmen von 18.000 Euro pro Jahr hat sie nach 15 Jahren immer noch 300.000 Euro Restkapital. Legt sie es auf ein Sparbuch mit 1,5 Prozent Verzinsung, bleiben nur mehr 64000 Euro, völlig unverzinst nur noch 30.000 Euro übrig, was bei einer angenommenen durchschnittlichen Inflation von drei Prozent einer heutigen Kaufkraft von knapp 19.260 Euro entspricht.
Weitere Finanztipps von Frauen für Frauen in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Wir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Fotos: DJE, Dadat, Peter Schmidt
Vorerst viele , statt eine Leitwährung
Bereits 2022 hielt Währungsexperte @Gerhard Massenbauer von hedgeGo im Gespräch mit der GELDMEISTERIN den Dollar für deutlich überbewertet. Und trotz jüngster Abwertungen sieht er ihn nach wie vor zu hoch bewertet gegenüber Euro, Yen und anderen Währungen. Nur der Schweizer Franken und Gold konnten übrigens in den letzten 15 Jahren mit dem Dollar mithalten.
Gerhard Massenbauer betont, dass die These „hohe Zinsen machen eine Währung stark“ ein Irrtum sei. Vielmehr zeigen Beispiele wie die Türkei, dass hohe Zinsen mit schwacher Währung einhergehen können. Er erwartet, dass die USA durch ihre hohe Verschuldung und den geopolitischen Einsatz des Dollars als politisches Drohmittel zunehmend Vertrauen verlieren. Zentralbanken weltweit stocken ihre Goldreserven auf, um sich unabhängiger vom Dollar zu machen. Als Zentralbank-Reserve ist Gold sogar bereits wichtiger als der Euro.
Statt einer schnellen, eindeutigen Ablöse des Dollars als Weltwährung rechnet Massenbauer mit einer Multipolarität: mehrere große Blöcke, die in unterschiedlichen Währungen handeln. Europa könnte mit dem Euro als stabiler Partner eine größere Rolle übernehmen, während in Asien Wachstum, niedrige Verschuldung und Demografie für langfristige Stärke sprechen. Der Dollar bleibt zwar Leitwährung, verliert aber sukzessive an Bedeutung.
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sieht Gerhard Massenbauer lediglich als Spekulationsobjekte, nicht als echten Währungsersatz.
Eine sehr „würzige" Podcastfolge zu der ich viel Hörvergnügen wünsche.
Eure Julia Kistner
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Foto: Gerhard Massenbauer
Die Rüstungsindustrie boomt, das EU-Lieferkettengesetz wird de facto zurückgenommen, Erdölkonzerne performen besser als nachhaltige Investments. Ist nachhaltiges Investieren schon wieder „out“ ? Alexandra Bolena, Unternehmensberaterin und Autorin zum Thema „grüne Geldanlage“ sieht nachhaltige Investments nicht als Modethema und das aus gutem Grund: „Das sind unmittelbare finanzielle und unternehmerische Risiken für Firmen, unabhängig davon, ob man dem Thema jetzt zugeneigt ist oder nicht. Ich denke daher auch, dass es für all Investoren gut ist, ein Auge darauf zu haben, ob Unternehmen das Thema ernst nehmen oder nicht. Große Versicherungen orientieren ihre Prämien an Transitionspfaden. Banken schauen bei der Kreditvergabe darauf, ob es einen Nachhaltigkeitspfad gibt. Das Thema Green Bonds, alle diese Themen sind unmittelbar für die Finanzbranche vor allem spannend, weil die Vorgaben der europäischen Bankenaufsicht und der Aufsicht rund andere finanzielle Institutionen rücken ja vom Thema Nachhaltigkeit nicht ab. Die Finanzbranche ist gezwungen, diese Themen in den Mittelpunkt zu rücken.“ – und entsprechend auch die Anlegerinnen. Wie man nachhaltig investieren kann, auch abseits der Börse, welche Renditen man sich erwarten kann, wie man nachhaltig unterschiedlich definieren kann, was man unter Greenwashing verstehen kann oder auch nicht - um all das geht es in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
GRATISEVENT: FiNANZTIPPS VON FRAUEN FÜR FRAUEN!
Last call für alle Anlegerinnen Es gibt noch Gratis-Restplätze für den ersten GELDMEISTERIN-Live-Event „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am 9. Oktober ab 18 Uhr in einer sehr netten Location: Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5, 1010 Wien.Für die Gratis-Teilnahme ist eine Anmeldung unter [email protected] oder [email protected] erforderlich. Ich freue mich auf Euch! Eure Julia Kistner
Wir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko.
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Foto: Webseite Alexandra Bolena
Holger Schmieding, Chefvolkswird des Analysehaus Berenbergsieht derzeit vor allem zwei Störfeuer für die Weltwirtschaft: Trumps Zölle und Chinas Überkapazitäten, eine große Verschwendung von Kapital.
Dass wir dennoch einen derartigen Höhenflug der Kapitalmärkte erleben sei überraschend. Es sei vor allem möglich, weil in Europa nichts schiefgegangen sei und weil sichinsgesamt in Europa durch Deutschland die Lage sogar etwas besser entwickelt habe als gedacht, nachdem die deutsche Regierung ein Sonderpaket von 500 Milliarden Euro ins Rennen wirft, dass vor allem in Infrastruktur und Verteidigung fließe. Das könnte zum einen für die Häuslbauer die Inflation leicht erhöhen. Rüstung fließe zwar nicht in den Warenkorb direktein, aber die Produktion binde Personal. Das könnte die Löhne insgesamt erhöhen.
Die harte Politik gegen Einwanderer dürfte die USA auf Dauererheblich Wachstum kosten. Zusammen mit anderen Irritationen der Unsicherheit, die Trump verbreitet, dürfte das Wachstum in den USA von knapp drei Prozent im letzten Jahr jetzt auf anderthalb Prozent zurückgehen. Keine Rezession, aber doch zurück und das ist auch für die Weltwirtschaft nicht gut.
Wie sich Anlegerinnen da am besten positionieren, daserfährst Du vom Berenberg-Chefökonomen in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.
Für alle Anlegerinnen hätte ich noch einen Spezialtipp: Es gibt noch Gratis-Restplätze für den ersten GELDMEISTERIN-Live-Event „Finanztipps von Frauen für Frauen“ am 9. Oktober ab 18 Uhr in einer sehr netten Location: Shelhammer Capital Bank AG, Goldschmiedgasse 3-5, 1010 Wien.
Für die Gratis-Teilnahme ist eine Anmeldung [email protected] oder [email protected] erforderlich.
Ich freue mich auf Euch! Eure Julia Kistner
Ps: Wir möchten Euch darauf aufmerksam machen: Geldanlagen, auch Gold, bergen ein Verlustrisiko.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Foto: Berenberg
„Unsere ideale Aktie ist eine Aktie, die den Free Cashflowoder den Gewinn immer reinvestieren kann. Deswegen lieben wir auch die Serienakquisiteure, weil sie den Free Cashflow in die nächste Übernahme reinvestieren“, erklärt Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG, „das viele Geld, das so erwirtschaftet wird, kann wieder eingesetzt werden. Das ist Zinseszins in Reinkultur.“
Ihm gefallen hier beispielsweise die Spezialchemie-Händler IMCD aus den Niederlanden und Azelis aus Belgien oder auch das britische Unternehmen Croda International, die noch dazu wegen des schwachen wirtschaftlichen Umfelds aktuell sehr günstig zu haben sind.
Mehr Stabilität ins Portfolio bekommt man derzeit auch mit Rückversicherungen und soliden Dividendentiteln aber auch Duch Erhöhung des Cash-Anteils, den manam Besten in Form von kurzfristigen Staatsanaleihen halten sollte. Alles weitere im Podcast.
Viel Hörvergnügen wünscht Podcasthost Julia Kistner
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.
#Investment #Geldanlage #Podcast #Vermögen #Cash #Übernahmen #Bewertung #Aktien #Dollar #veranlagen
Foto: Shareholder Value Management AG
Silber hat momentan mehr Potenzial als Gold ...
... Aktien mehr als Anleihen und Pharma-Aktien derzeit mehr als Bankentitel. Vor allem aber ist Cash wieder fesch. Die sehr geringen Schwankungen an den Börsen sind verdächtig. Warum, das begründet Eduard Berger, Vorstand der Wiener Privatbank plausibel in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Die GELDMEISTERIN beschäftigt sich in dieser Folge auch mit dem regulatorischen Erdbeben an der NASDAQ. Die US-Technologiebörse hat die Krypto-Regeln verschärft. Sie verlangt ab sofort die Zustimmung der Aktionäre, bevor Unternehmen neue Aktien ausgeben können, um Krypto-Assets zu kaufen.
Die Spekulationen der Unternehmen mit Ethereum, Bitcoin und Co. haben den Krypto-Boom jüngst noch befeuert . Den könnten die verschräften Regulatorien der Nasdaq jetzt einbremsen, sollten andere Börsen nachziehen.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN.
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Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.
#Investment #Geldanlage #Podcast #Vermögen #Cash #Volatilität #Bewertung #Aktien #Währung #Dollar #veranlagen #Pharma #Silber
Foto: Wiener Privatbank
TSMC, Tencent, SK Hynix, Alibaba, indische Banken und in Südamerika Mercado Libre
Mit dem starken Euro jetzt auf Shopping-Tour in den Emerging Markets zu gehen hält @Bruno_Varnier, Gründer von Gemway Assets derzeit für eine sehr attraktive Investmentstrategie. Interessant seien vor allem die großen Schwellenländer Indien und China, da die bevölkerungsstarken Staaten viele einheimische Investoren haben, die immer kaufkräftiger werden. Zu den Aktien, die er derzeit favorisiert zählen TSMC, Tencent, SK Hynix, Alibaba, indische Banken und in Südamerika Mercado Libre.Weitere EM-Aktien-Ideen in der aktuellen Podcastfolge der Geldmeisterin.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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Foto: JK
Mit seiner Politik hat US-Präsident Donald Trump im April 2025 simultan zu den Aktien- auch die Anleihenmärkte talwärts geschickt. Michael Weidner, Geschäftsführer und Co-Head of Global Fixed Income bei Lazard Asset Management sieht in der Reaktion der Kapitalmärkte aber noch keinen Vertrauensverluste in US-Treasuries oder andere US-Staatsanleihen. Vielmehr habe der Markt eingepreist, dass Zollpolitik zu steigenden Zinsen führen könnte. Entsprechend wurden die Renditen der US-Staatsanleihen dann auch von den Marktteilnehmern nach oben getrieben.
Investoren würden weiterhin US-Staatsanleihen als „sicheren Hafen“ betrachten. Schon deshalb, weil es zum Dollar und zu US-Treasuries noch keine Alternativen gäbe, die den Eckpfeiler der globalen Ökonomie beerben könnten. Michael Weidner: „In Europa wissen wir, fragmentierte Länder, kleinere Länder. Die EU als Ganzes ist zwar mit den USA auf Augenhöhe , aber der Anleihenmarkt ist fragmentierter. Und im asiatischen Raum bietet sich auch kein Pendant. Die einzigen Volkswirtschaften, die aufgrund ihrer größten Frage kämen sind Japan und China. China bietet sich als Handelsland mit Interesse an einem schwachen Renmimbi schon rein faktisch nicht an. Und Japan hat andere Probleme. Da sind wir insbesondere wieder bei derStaatsverschuldung, die noch deutlich höher als die der USA ist.“
Auch auf dem britischen Staatsanleihenmarkt herrsche momentan keine Käuferstimmung, meint Weidner: „Wobei 30-jährige britische Staatanleihen, die momentan ungefähr bei fünfeinhalb Prozent rentieren sicherlich spannend sind. Man muss sich hier nur auch die Frage der Währungssicherung stellen. “
Schweizer Staatsanleihen seien wegen der aktuellen Negativverzinsung wenig interessant. Als „Safe haven“ in Krisenzeiten sei derSchweizer Anleihenmarkt auch zu klein.
Bei Euro-Anleihen meidet Michael Wieder französische Staatspapiere aufgrund der hohen Verschuldung von 120 Prozent. Hier seien südländische Staatsanleihen auf der Überholspur: „Spanische Staatsanleihen, insbesondere im mittleren und zehnjährigen Laufzeitenbereich halten wir für attraktiv. Die sind zwar auch recht gut gelaufen, aber die spanische Ökonomie ist mehr oder weniger das Paradebeispiel für eine solide Haushaltspolitik und für ein solides Wachstum über die letzten Jahre hinweg. Auf Augenhöhe sind hier sonst nur noch Griechenland und auf der qualitativ höchsten Seite irische Staatsanleihen. Über Europa hinausblickend, im asiatischen Raum, finden wir Staatsanleihen aus Neuseeland und Australien derzeit attraktiv.“
Wo und mit welchen Wertpapieren durchaus die Möglichkeit besteht auf dem Rentenmarkt noch auskömmliche Renditen auch jenseits der Inflation erzielen zu können hörst Du in der aktuellen Folge der Geldmeisterin.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Musik- & Soundrechte:https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.
#Investment #Geldanlage #Podcast #Vermögen #Spanien #Irland #Australien #Neuseeland #Inflation #Zinsen #Dollar #veranlagen
Foto: Lazard
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