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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR
    Die deutsche Presse der 1920er Jahre war geprägt von einem rasanten Aufstieg der Fotoreportage zum visuellen Leitmedium. Die Berliner Illustrierte Zeitung, die Münchner Illustrierte Presse und die kommunistische Arbeiter-Illustrierte-Zeitung spezialisierten sich auf die Publikation von Bildstrecken, die nicht mehr als nachträgliche Illustration eines Textes konzipiert wurden, sondern als eigenständige Reportagen, die mit Text unterlegt wurden. Die Berufe des Fotojournalisten, des Bildredakteurs und des Bildagenten durchliefen in kürzester Zeit einen Prozess der schnellen Professionalisierung und Ausdifferenzierung.
    Da der Anteil von Juden im Fotojournalismus außerordentlich hoch war, gab es 1933 einen regelrechten Exodus nach England, Frankreich und in die Vereinigten Staaten und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen begrenzten Re-Import des qualitativ hochwertigen Fotojournalismus in die Bundesrepublik und in die DDR. In beide deutschen Staaten gab es aber auch zahlreiche Fotojournalisten und Bildredakteure, die ihren Aufstieg in der NS-Zeit dem fotografischen Exodus der frühen 1930er Jahre verdankten. Gegenstand des Vortrags ist die Frage, wie beide deutsche Gesellschaften mit dem visuellen Erbe der Weimarer Zeit umgingen und in welchem Verhältnis die fotografische Remigration zur Kontinuität über die NS-Zeit hinweg stand.
    Am 03.12.2018 wurde die Veranstaltungsreihe Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik mit dem Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR fortgesetzt.
    1 hr 14 min
  • Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR
    Die deutsche Presse der 1920er Jahre war geprägt von einem rasanten Aufstieg der Fotoreportage zum visuellen Leitmedium. Die Berliner Illustrierte Zeitung, die Münchner Illustrierte Presse und die kommunistische Arbeiter-Illustrierte-Zeitung spezialisierten sich auf die Publikation von Bildstrecken, die nicht mehr als nachträgliche Illustration eines Textes konzipiert wurden, sondern als eigenständige Reportagen, die mit Text unterlegt wurden. Die Berufe des Fotojournalisten, des Bildredakteurs und des Bildagenten durchliefen in kürzester Zeit einen Prozess der schnellen Professionalisierung und Ausdifferenzierung.

    Da der Anteil von Juden im Fotojournalismus außerordentlich hoch war, gab es 1933 einen regelrechten Exodus nach England, Frankreich und in die Vereinigten Staaten und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen begrenzten Re-Import des qualitativ hochwertigen Fotojournalismus in die Bundesrepublik und in die DDR. In beide deutschen Staaten gab es aber auch zahlreiche Fotojournalisten und Bildredakteure, die ihren Aufstieg in der NS-Zeit dem fotografischen Exodus der frühen 1930er Jahre verdankten. Gegenstand des Vortrags ist die Frage, wie beide deutsche Gesellschaften mit dem visuellen Erbe der Weimarer Zeit umgingen und in welchem Verhältnis die fotografische Remigration zur Kontinuität über die NS-Zeit hinweg stand.

    Am 03.12.2018 wurde die Veranstaltungsreihe Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik mit dem Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel Weimars visuelles Erbe in der Bundesrepublik und der DDR fortgesetzt.
    1 hr 14 min
  • Demokratische Bewegungen in Armenien vorm Zerfall der Sowjetunion und der Umgang mit der Vergangenheit
    In der Veranstaltung wurde u.a. darüber diskutiert, welche Erinnerungen während der Sowjetzeit unterdrückt wurden und über welche Themen der jüngeren Geschichte nicht gesprochen werden durfte. Welche Rolle spielte die Erinnerung an den Völkermord, die Sprache und die Rückbesinnung auf die christliche Religion für die armenische Nationalbewegung? Wie wurde an die stalinistische Repression erinnert?
    1 hr 32 min
  • Ausstellungseröffnung Voll der Osten. Leben in der DDR
    OSTKREUZ Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden zur Premiere der Ausstellung »Voll der Osten. Leben in der DDR« ein, die auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotografien von Harald Hauswald präsentiert. Sie zeigen eine ungeschminkte DDR, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellungstexte hat der Historiker Dr. Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. In die Ausstellung führt der ehemalige »stern«-Fotoreporter Harald Schmitt ein. Der mehrfach mit dem World Press Photo Award ausgezeichnete Fotograf war von 1977 bis 1983 stern Fotoreporter in der DDR. Im Anschluss findet eine Diskussion mit den beiden Fotografen und dem Autor statt.
    1 hr 20 min
  • Dr. Carola Heinrich: Von Trauer und Hoffnung. Die Erinnerung an die Sowjetunion im kubanischen Film und Theater
    100 Jahre nach der Russischen Revolution stellt sich im Hinblick auf Lateinamerika nicht nur die Frage, wie insbesondere marxistisch-leninistische Ideen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts rezipiert wurden und welches die konkreten Auswirkungen der Russischen Revolution waren. Auch wie sich ein eigenes revolutionäres Potential in der Region entwickelte und in welchem Verhältnis dies zu europäischen Varianten der Etablierung, Sicherung, Überwindung und Erinnerung sozialistischer und kommunistischer Systeme steht, wirft ein Licht auf Spielarten einerseits und übergreifende Ansprüche sozialistischer und kommunistischer Strukturen andererseits: Wie entstanden mit dem kurzen 20. Jahrhundert in Lateinamerika Nährböden für sozialistische und kommunistische Utopien und welche Realitäten erwuchsen daraus, verschwanden oder blieben erhalten und wie werden diese Utopien und Realitäten erinnert?
    48 min
  • Prof. Dr. Steve Ellner: The Pluses and Minuses of Twenty-First Century Socialism in Venezuela
    100 Jahre nach der Russischen Revolution stellt sich im Hinblick auf Lateinamerika nicht nur die Frage, wie insbesondere marxistisch-leninistische Ideen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts rezipiert wurden und welches die konkreten Auswirkungen der Russischen Revolution waren. Auch wie sich ein eigenes revolutionäres Potential in der Region entwickelte und in welchem Verhältnis dies zu europäischen Varianten der Etablierung, Sicherung, Überwindung und Erinnerung sozialistischer und kommunistischer Systeme steht, wirft ein Licht auf Spielarten einerseits und übergreifende Ansprüche sozialistischer und kommunistischer Strukturen andererseits: Wie entstanden mit dem kurzen 20. Jahrhundert in Lateinamerika Nährböden für sozialistische und kommunistische Utopien und welche Realitäten erwuchsen daraus, verschwanden oder blieben erhalten und wie werden diese Utopien und Realitäten erinnert?
    1 hr 7 min
  • Karl Schlögel: Die Massen und der Massenmord
    Im Rahmen der Reihe Nach dem Ende der Illusion. Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert? vom Centre Marc Bloch, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Bundesstiftung Aufarbeitung sprach der Osteuropahistoriker Prof. Dr. Karl Schlögel über die Frage nach dem Zusammenhang von Massenmord und Massenpartizipation anhand des großen Terrors in der Sowjetunion 1937/38 sowie der im Dezember 1937 stattgefundenen Wahl zum Obersten Sowjet.
    2 hr 5 min
  • Karl Schlögel: Die Massen und der Massenmord
    Im Rahmen der Reihe Nach dem Ende der Illusion. Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert? vom Centre Marc Bloch, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Bundesstiftung Aufarbeitung sprach der Osteuropahistoriker Prof. Dr. Karl Schlögel über die Frage nach dem Zusammenhang von Massenmord und Massenpartizipation anhand des großen Terrors in der Sowjetunion 1937/38 sowie der im Dezember 1937 stattgefundenen Wahl zum Obersten Sowjet.
    2 hr 5 min
  • Montags in Dresden
    Die Dokumentation Montags in Dresden war in einer öffentlichen Preview am 30. November erstmals in Berlin zu sehen. Ein Jahr lang hatte die Filmemacherin Sabine Michel drei Pegida-Aktivisten in Dresden begleitet. Das Ziel der Grimme-Preisträgerin war kein Film über die Bewegung der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, die sich bei ihren montäglichen Demonstrationen den Ruf Wir sind das Volk der Friedlichen Revolution angeeignet haben. Michel erforschte vielmehr die persönlichen Hintergründe, die zu dem patriotisch-nationalistischen Aufbegehren führen.
    1 hr 14 min
  • Prof. Dr. Christine Hatzky: Transnationale Solidarität. Die sandinistische Revolution in Nicaragua und die bundesdeutsche Solidaritätsbewegung
    100 Jahre nach der Russischen Revolution stellt sich im Hinblick auf Lateinamerika nicht nur die Frage, wie insbesondere marxistisch-leninistische Ideen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts rezipiert wurden und welches die konkreten Auswirkungen der Russischen Revolution waren. Auch wie sich ein eigenes revolutionäres Potential in der Region entwickelte und in welchem Verhältnis dies zu europäischen Varianten der Etablierung, Sicherung, Überwindung und Erinnerung sozialistischer und kommunistischer Systeme steht, wirft ein Licht auf Spielarten einerseits und übergreifende Ansprüche sozialistischer und kommunistischer Strukturen andererseits: Wie entstanden mit dem kurzen 20. Jahrhundert in Lateinamerika Nährböden für sozialistische und kommunistische Utopien und welche Realitäten erwuchsen daraus, verschwanden oder blieben erhalten und wie werden diese Utopien und Realitäten erinnert?
    1 hr 3 min

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