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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • 1961 - 1989: Medien-Macht-Öffentlichkeit. Der Mauerbau im Spiegel der Medien
    Der Mauerbau zementierte die deutsche und europäische Teilung wie auch die Teilung der Welt in zwei ideologische Sphären. Ost- und Westeuropa sowie die USA und die UdSSR standen sich für Jahrzehnte in einem unerbittlichen Kalten Krieg gegenüber. Die Mauer wurde weltweit zum Unrechtssymbol. Wie erlebten Journalisten den 13. August 1961? Welche Rolle hatten "die" Medien und wie reagierten sie auf das Ereignis? In welchem Verhältnis steht diese Reaktion zur objektiven Berichterstattung? Welche Verantwortung haben Medien und wie nehmen sie diese wahr?

    Die zweiteilige Veranstaltungsreihe fokussierte die Wahrnehmung der Jahrhundertereignisse "Mauerbau" und "Mauerfall" in den deutschen und internationalen Medien. Dabei ging es nicht nur um die mediale Darstellung des Ereignisses, sondern auch die persönliche Einschätzung durch Medienvertreter, Historiker und Medienwissenschaftler.
    2 hr 1 min
  • Heinrich August Winkler: Marx und die Folgen. Gedanken zum Wandel der Revolution 1789-1989
    Im politischen Denken von Marx und Engels gibt es einen archimedischen Punkt: Es sind die verallgemeinernden Rückschlüsse, die die Begründer des "Wissenschaftlichen Sozialismus" aus der Französischen Revolution von 1789 zogen. Wie tragfähig waren die von ihnen postulierten Analogien zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Revolution? Welche praktischen Konsequenzen leiteten sie und später Lenin und die russischen Bolschewiki daraus ab? Was kann die revisionistische Marx-Kritik zum Verständnis des "Ausbleibens der Revolution in den Industriegesellschaften" (Richard Löwenthal) und zum Wandel der Revolution im 20. Jahrhundert beitragen? Das sind einige der Fragen, um die es in dem einleitenden Vortrag der Reihe "Nach dem Ende der Illusion" geht.
    1 hr 43 min
  • Nicolas Werth: Historiographische Debatten und Kontroversen zur Oktoberrevolution (deutsche Übersetzung)
    Zum Abschluss des Themenjahres Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit der Bundesstiftung Aufarbeitung sprach Nicolas Werth über die Historiographie der Oktoberrevolution. Der in Russland aufgewachsene französische Historiker gilt als Experte für die Geschichte des Landes und wird für seine multiperspektivische Forschung zur Oktoberrevolution und zum Stalinismus geschätzt. Im Anschluss folgte eine offene Diskussion gemeinsam mit dem Historiker Étienne François zu geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen der Russischen Revolution, von denen manche heute noch für Aufsehen sorgen.
    1 hr 59 min
  • Nicolas Werth: Historiographische Debatten und Kontroversen zur Oktoberrevolution (in französisch)
    Zum Abschluss des Themenjahres Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit der Bundesstiftung Aufarbeitung sprach Nicolas Werth über die Historiographie der Oktoberrevolution. Der in Russland aufgewachsene französische Historiker gilt als Experte für die Geschichte des Landes und wird für seine multiperspektivische Forschung zur Oktoberrevolution und zum Stalinismus geschätzt. Im Anschluss folgte eine offene Diskussion gemeinsam mit dem Historiker Étienne François zu geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen der Russischen Revolution, von denen manche heute noch für Aufsehen sorgen.
    1 hr 49 min
  • Heinrich August Winkler: Marx und die Folgen. Gedanken zum Wandel der Revolution 1789-1989
    Im politischen Denken von Marx und Engels gibt es einen archimedischen Punkt: Es sind die verallgemeinernden Rückschlüsse, die die Begründer des "Wissenschaftlichen Sozialismus" aus der Französischen Revolution von 1789 zogen. Wie tragfähig waren die von ihnen postulierten Analogien zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Revolution? Welche praktischen Konsequenzen leiteten sie und später Lenin und die russischen Bolschewiki daraus ab? Was kann die revisionistische Marx-Kritik zum Verständnis des "Ausbleibens der Revolution in den Industriegesellschaften" (Richard Löwenthal) und zum Wandel der Revolution im 20. Jahrhundert beitragen? Das sind einige der Fragen, um die es in dem einleitenden Vortrag der Reihe "Nach dem Ende der Illusion" geht.
    1 hr 43 min
  • Nicolas Werth: Historiographische Debatten und Kontroversen zur Oktoberrevolution (deutsche Übersetzung)
    Zum Abschluss des Themenjahres Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit der Bundesstiftung Aufarbeitung sprach Nicolas Werth über die Historiographie der Oktoberrevolution. Der in Russland aufgewachsene französische Historiker gilt als Experte für die Geschichte des Landes und wird für seine multiperspektivische Forschung zur Oktoberrevolution und zum Stalinismus geschätzt. Im Anschluss folgte eine offene Diskussion gemeinsam mit dem Historiker Étienne François zu geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen der Russischen Revolution, von denen manche heute noch für Aufsehen sorgen.
    1 hr 59 min
  • Nicolas Werth: Historiographische Debatten und Kontroversen zur Oktoberrevolution (in französisch)
    Zum Abschluss des Themenjahres Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit der Bundesstiftung Aufarbeitung sprach Nicolas Werth über die Historiographie der Oktoberrevolution. Der in Russland aufgewachsene französische Historiker gilt als Experte für die Geschichte des Landes und wird für seine multiperspektivische Forschung zur Oktoberrevolution und zum Stalinismus geschätzt. Im Anschluss folgte eine offene Diskussion gemeinsam mit dem Historiker Étienne François zu geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen der Russischen Revolution, von denen manche heute noch für Aufsehen sorgen.
    1 hr 49 min
  • Heinrich August Winkler: Marx und die Folgen. Gedanken zum Wandel der Revolution 1789-1989
    Im politischen Denken von Marx und Engels gibt es einen archimedischen Punkt: Es sind die verallgemeinernden Rückschlüsse, die die Begründer des "Wissenschaftlichen Sozialismus" aus der Französischen Revolution von 1789 zogen. Wie tragfähig waren die von ihnen postulierten Analogien zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Revolution? Welche praktischen Konsequenzen leiteten sie und später Lenin und die russischen Bolschewiki daraus ab? Was kann die revisionistische Marx-Kritik zum Verständnis des "Ausbleibens der Revolution in den Industriegesellschaften" (Richard Löwenthal) und zum Wandel der Revolution im 20. Jahrhundert beitragen? Das sind einige der Fragen, um die es in dem einleitenden Vortrag der Reihe "Nach dem Ende der Illusion" geht.
    1 hr 43 min
  • Preisverleihung des ersten Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Diktatur für herausragendes Engagement für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage an Karl Wilhelm Fricke
    Am 15. Juni 2017 wurde Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke mit dem ersten Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wie kein Zweiter hat sich der Journalist und Publizist der Opposition und dem Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in SBZ und DDR gewidmet.

    Den von Dr. Burkhart Veigel gespendeten Preis nahm die Tochter, Dr. Julia Fricke, entgegen. Der Preisträger selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Preisverleihung teilnehmen. Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, hielt die Laudatio. Prof. Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a. D. übergab den Preis, der fortan Karl-Wilhelm-Fricke-Preis heißen wird.
    59 min
  • Stefan-Ludwig Hoffmann: Jenseits der Imperien? Antikolonialismus, Kommunismus und Menschenrechte
    Worin bestand die globale Anziehungskraft des Kommunismus im 20. Jahrhundert? Das Versprechen, die Ausbeutung im eigenen Land zu beenden war immer auch gebunden an die Idee, zukünftig eine andere, humanere internationale Ordnung zu schaffen: "Die Internationale erkämpft das Menschenrecht." Das Ende des Kolonialismus in den drei Dekaden nach 1945 veränderte die Welt grundstürzend und mit ihr das Völkerrecht. Es waren vor allem die neuen unabhängigen Staaten Afrikas und Asiens (oft mit Unterstützung der Sowjetunion im Kalten Krieg), die in den internationalen Organisationen auf eine postimperiale Weltordnung drängten, aufgebaut auf den Leitbegriffen der Menschenrechte und des Selbstbestimmungsrechts der Völker. Erst seit den späten siebziger Jahren, vor allem aber nach 1989/90 werden die Menschenrechte vom Westen neu entdeckt und begrifflich gewendet angesichts des Scheiterns der postkolonialen und sozialistischen Staaten und des Absturzes in Bürgerkriege und Genozide. Die Menschenrechte wurden so, wie Hans Magnus Enzensberger 1994 beobachtete, "zum letzten Refugium des Eurozentrismus".
    1 hr 50 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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