Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Berlin 1987 - Zwischen doppeltem Stadtjubiläum und Reagan-Besuch
    Die geteilte Stadt stand 1987 ganz besonders im Fokus: Aufwändig wurde in Ost und West das 750. Gründungsjubiläum Berlins begangen. US-Präsident Ronald Reagan nutzte seinen Berlin-Besuch, um öffentlich die Öffnung der Mauer zu fordern. Tausende ostdeutsche Jugendliche wollten Pfingsten 1987 einem großen Rockkonzert vor dem West-Berliner Reichstag lauschen und wurden von der Staatsmacht niedergeknüppelt. Mit der Besetzung der Umwelt-Bibliothek im November 1987 versuchte das SED-Regime einmal mehr, abweichende Meinungen zu kriminalisieren und der erstarkenden Opposition einen Schlag zu versetzen. Es diskutierten der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen, der ehemalige US-Botschafter John Christian Kornblum, Professor em. Laurenz Demps von der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Historiker Dr. Jens Schöne. Moderation: Harald Asel (Inforadio rbb).
    1 hr 44 min
  • Berlin 1987 - Zwischen doppeltem Stadtjubiläum und Reagan-Besuch
    Die geteilte Stadt stand 1987 ganz besonders im Fokus: Aufwändig wurde in Ost und West das 750. Gründungsjubiläum Berlins begangen. US-Präsident Ronald Reagan nutzte seinen Berlin-Besuch, um öffentlich die Öffnung der Mauer zu fordern. Tausende ostdeutsche Jugendliche wollten Pfingsten 1987 einem großen Rockkonzert vor dem West-Berliner Reichstag lauschen und wurden von der Staatsmacht niedergeknüppelt. Mit der Besetzung der Umwelt-Bibliothek im November 1987 versuchte das SED-Regime einmal mehr, abweichende Meinungen zu kriminalisieren und der erstarkenden Opposition einen Schlag zu versetzen. Es diskutierten der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen, der ehemalige US-Botschafter John Christian Kornblum, Professor em. Laurenz Demps von der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Historiker Dr. Jens Schöne. Moderation: Harald Asel (Inforadio rbb).
    1 hr 44 min
  • Der Tjulpanov-Bericht. Wie die Sowjets in Ostdeutschland die Diktatur errichteten
    Oberst Tjulpanov stand seit 1945 der sowjetischen Besatzungsbehörde vor, welche die Parteien und gesellschaftlichen Organisationen, die Propaganda- und Publikationsorgane sowie den Kulturbetrieb in der Sowjetzone aufbaute und anleitete. In kurzen Abständen verfasste er schriftliche Berichte an seine Vorgesetzten in Berlin-Karlshorst, die diese meist nach Moskau weiterleiteten. Viele seiner Berichte gelangten zu Stalin, dem die deutschen Angelegenheiten äußerst wichtig waren. 1948 überprüfte eine hochrangige Untersuchungskommission des ZK der KPdSU die Tätigkeit Tjulpanovs und fasste seine zwischen 1945 und 1948 erstellten Stellungnahmen in einem Gesamtbericht zusammen. Dr. Gerhard Wettig hat diesen geheimen Bericht in einem Moskauer Archiv gefunden und mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit Dr. Wladislaw Hedeler ins Deutsche übersetzt, eingeleitet und kommentiert. Buchvorstellung und Diskussion mit Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst) und Dr. Gerhard Wettig (Historiker und Osteuropaexperte).
    2 hr 5 min
  • Freiheit, die ich meinte. Die Historikerin Helga Grebing im Gespräch
    Die 1930 geborene Historikerin Helga Grebing stand in ihrem Leben zweimal vor der Herausforderung, sich von totalitären Überzeugungen zu lösen: als BDM-Führerin vom Nationalsozialismus in den Jahren 1945/46 und nach 1947, als Absolventin der Vorstudienanstalt (spätere Arbeiter- und Bauernfakultät der Berliner Humboldt-Universität), vom SED-Kommunismus. In einer Autobiographie blickt Helga Grebing auf jene Jahre zurück und entfaltet dabei das Lebensbild einer Generation, die den Zweiten Weltkrieg als Kinder und Jugendliche erlebt und verarbeitet hat und schon kurz nach Kriegsende die politische Teilung der Welt in Berlin intensiv miterlebte. Die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Verlag für Berlin-Brandenburg luden aus Anlass des Erscheinens dieses Buchs zu einem Gesprächsabend mit Helga Grebing ein.
    1 hr 27 min
  • Der Tjulpanov-Bericht. Wie die Sowjets in Ostdeutschland die Diktatur errichteten
    Oberst Tjulpanov stand seit 1945 der sowjetischen Besatzungsbehörde vor, welche die Parteien und gesellschaftlichen Organisationen, die Propaganda- und Publikationsorgane sowie den Kulturbetrieb in der Sowjetzone aufbaute und anleitete. In kurzen Abständen verfasste er schriftliche Berichte an seine Vorgesetzten in Berlin-Karlshorst, die diese meist nach Moskau weiterleiteten. Viele seiner Berichte gelangten zu Stalin, dem die deutschen Angelegenheiten äußerst wichtig waren. 1948 überprüfte eine hochrangige Untersuchungskommission des ZK der KPdSU die Tätigkeit Tjulpanovs und fasste seine zwischen 1945 und 1948 erstellten Stellungnahmen in einem Gesamtbericht zusammen. Dr. Gerhard Wettig hat diesen geheimen Bericht in einem Moskauer Archiv gefunden und mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit Dr. Wladislaw Hedeler ins Deutsche übersetzt, eingeleitet und kommentiert. Buchvorstellung und Diskussion mit Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst) und Dr. Gerhard Wettig (Historiker und Osteuropaexperte).
    2 hr 5 min
  • Freiheit, die ich meinte. Die Historikerin Helga Grebing im Gespräch
    Die 1930 geborene Historikerin Helga Grebing stand in ihrem Leben zweimal vor der Herausforderung, sich von totalitären Überzeugungen zu lösen: als BDM-Führerin vom Nationalsozialismus in den Jahren 1945/46 und nach 1947, als Absolventin der Vorstudienanstalt (spätere Arbeiter- und Bauernfakultät der Berliner Humboldt-Universität), vom SED-Kommunismus. In einer Autobiographie blickt Helga Grebing auf jene Jahre zurück und entfaltet dabei das Lebensbild einer Generation, die den Zweiten Weltkrieg als Kinder und Jugendliche erlebt und verarbeitet hat und schon kurz nach Kriegsende die politische Teilung der Welt in Berlin intensiv miterlebte. Die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Verlag für Berlin-Brandenburg luden aus Anlass des Erscheinens dieses Buchs zu einem Gesprächsabend mit Helga Grebing ein.
    1 hr 27 min
  • Zwei Staaten, zwei Kirchen? Kirche im geteilten Deutschland
    Die Kirchen in Deutschland verstanden sich mit ihrem Bekenntnis zur »besonderen Gemeinschaft der ganzen evangelischen Christenheit in Deutschland« als einen wichtigen Faktor in den innerdeutschen Beziehungen. Wie kaum ein anderer Akteur trugen die evangelischen Kirchen - unter schwierigen äußeren Bedingungen und gleichzeitig durchaus kritischen innerkirchlichen Diskussionen - ganz wesentlich dazu bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im geteilten Deutschland zu stärken. Es diskutierten: Prof. Dr. Peter Maser (ehemaliger Direktor des Ostkirchen-Instituts der Universität Münster), Stephan Bickhardt (Pfarrer und Bürgerrechtler), Dr. Christoph Demke (Bischof i.R. der Kirchenprovinz Sachsen), Dr. Martin Kruse (Bischof i.R. der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg).
    2 hr 10 min
  • Ein Schuss Willkür oder Unrechtsstaat?
    Im Jahr 2009 erregte der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, Aufsehen in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, in dem er sich dagegen verwahrte, »die DDR als den totalen Unrechtsstaat zu verdammen«. Zwar habe zum SED-Staat »immer auch ein Schuss Willkür und Abhängigkeit« gehört, aber: »Die alte Bundesrepublik hatte auch Schwächen, die DDR auch Stärken.« Wird die Diktatur der SED, die nach 1945 Hand in Hand mit der Sowjetunion in Ostdeutschland etabliert wurde, mit solchen Äußerungen verharmlost? Oder läuft die Beschreibung der DDR als Unrechtsstaat Gefahr, die Geschichte der Bundesrepublik zu unkritisch zu sehen? Welche Deutung der deutschen Zeitgeschichte nach 1945 ist angemessen, was lässt sich aus heutiger Sicht aus der Geschichte des geteilten Deutschlands für die Zukunft lernen? Diese Fragen wurden auf einer Veranstaltung mit Erwin Sellering und Rainer Eppelmann diskutiert.
    1 hr 49 min
  • Die "volkseigene Erfahrung"?
    Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Reihe "Leben in der DDR" stand ein Interviewprojekt, das Alexander von Plato gemeinsam mit Lutz Niethammer und Dorothee Wierling 1987 in der DDR durchführte. Auf dem Podium wurde über seine damaligen Erfahrungen und seine heutige Bewertung referiert und diese in einem anschließenden Gespräch mit Aleida Assmann diskutiert.
    2 hr 7 min
  • 1972 - Ein Schlüsseljahr für die innerdeutschen Beziehungen
    Die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags markierte 1972 eine neue Etappe im Verhältnis beider deutschen Staaten. Mit den Verträgen von Moskau und Warschau und dem Viermächte-Abkommen über Berlin war der Grundlagenvertrag Teil der entspannungspolitischen Bemühungen, mit denen sich die Bundesregierung unter Willy Brand die Normalisierung der Beziehungen zu den sozialistischen Staaten Osteuropas und zur DDR erhoffte. Angestrebt wurden menschliche Erleichterungen sowie eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die Mauer hinweg. Das Jahr 1972 stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zur Reihe »2x Deutschland« über die innerdeutschen Beziehungen von der Teilung bis zur Einheit. Es diskutierten: Prof. Dr. Hermann Wentker (Leiter der Abteilung Berlin des Instituts für Zeitgeschichte), Rainer Eppelmann (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur), Dr. Hans Modrow (Ministerpräsident a.D.), Dr. Hans Otto Bräutigam (Minister a.D.). Moderation: Sven Felix Kellerhoff (Journalist).
    2 hr 4 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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