Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Wie zeitgemäß sind lokale Geschichtshäuser?
    Im Rahmen der Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte diskutierten Prof. Dr. Rainer Eckert (Leiter des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig), Dr. Christel Panzig (Direktorin Haus der Geschichte Wittenberg) und Dr. Stefan Wolle (wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums) in einem Podiumsgespräch über die Frage "Wie aktuell sind lokale Geschichtshäuser?". Moderation: Dr. Jens Hüttmann (Bundesstiftung Aufarbeitung)
    1 hr 41 min
  • Berlin - Geteilte Stadt
    28 Jahre lang teilte die Mauer Berlin, riss Freunde und Familien auseinander. Die beiden Comic-Autoren Susanne Buddenberg und Thomas Henseler haben Zeitzeugen befragt und deren Erlebnisse aufgezeichnet. Fünf wahre Geschichten erzählen von einer Zeit, die noch nicht lange zurückliegt, aber heute kaum noch vorstellbar ist. "BERLIN - Geteilte Stadt" führt die Leser an die Originalschauplätze dieser Geschichten, zum Bahnhof Friedrichstraße, in die Bernauer Straße und die Wilhelmstraße, ans Brandenburger Tor und zum ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße. Einführungsvortrag: Dr. René Mounajed (Historiker und Comicexperte). Moderation: Dr. Sarah Bornhorst (Gedenkstätte Berliner Mauer)
    1 hr 50 min
  • Mielke contra Hoffmann - Wie die Stasi vergeblich die Entlassung des DDR-Verteidigungsministers betrieb. Eine Fallstudie zum Verhältnis MfS-SED
    Armeegeneral Heinz Hoffmann war von 1960 bis zu seinem Tod 1985 DDR-Verteidigungsminister und ab 1973 Mitglied des SED-Politbüros. Drei in einer geheimen Stasi-Ablage aufbewahrte Aktenbände korrigieren den Eindruck eines unaufhaltsamen Aufstiegs und lassen das Persönlichkeitsbild vom martialisch auftretenden Moskautreuen Kommunisten differenzierter erscheinen. Ausgerechnet die politische Geheimpolizei der SED hatte den linientreuen Kommunisten mit der mustergültigen Biografie über viele Jahre nicht nur beobachtet, sondern auch dessen Absetzung betrieben. Bisher ging die Forschung davon aus, dass der Staatssicherheitsdienst führende Mitglieder der eigenen Partei nicht ausforschen durfte und dies auch nicht getan hat. Dr. Siegfried Suckut, bis 2005 Leiter der Abteilung Bildung und Forschung der Stasi-Unterlagen-Behörde, hat seine aufsehenerregenden Forschungsergebnisse im Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2012 veröffentlicht, dessen Erscheinen Anlass für diese Abendveranstaltung war. Nach einem Vortrag von Dr. Siegfried Suckut diskutierte der Autor anschließend mit Dr. Ulrich Mählert von der Bundersstiftung Aufarbeitung und dem Publikum über seine Thesen und Erkenntnisse.
    1 hr 47 min
  • Mielke contra Hoffmann - Wie die Stasi vergeblich die Entlassung des DDR-Verteidigungsministers betrieb. Eine Fallstudie zum Verhältnis MfS-SED
    Armeegeneral Heinz Hoffmann war von 1960 bis zu seinem Tod 1985 DDR-Verteidigungsminister und ab 1973 Mitglied des SED-Politbüros. Drei in einer geheimen Stasi-Ablage aufbewahrte Aktenbände korrigieren den Eindruck eines unaufhaltsamen Aufstiegs und lassen das Persönlichkeitsbild vom martialisch auftretenden Moskautreuen Kommunisten differenzierter erscheinen. Ausgerechnet die politische Geheimpolizei der SED hatte den linientreuen Kommunisten mit der mustergültigen Biografie über viele Jahre nicht nur beobachtet, sondern auch dessen Absetzung betrieben. Bisher ging die Forschung davon aus, dass der Staatssicherheitsdienst führende Mitglieder der eigenen Partei nicht ausforschen durfte und dies auch nicht getan hat. Dr. Siegfried Suckut, bis 2005 Leiter der Abteilung Bildung und Forschung der Stasi-Unterlagen-Behörde, hat seine aufsehenerregenden Forschungsergebnisse im Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2012 veröffentlicht, dessen Erscheinen Anlass für diese Abendveranstaltung war. Nach einem Vortrag von Dr. Siegfried Suckut diskutierte der Autor anschließend mit Dr. Ulrich Mählert von der Bundersstiftung Aufarbeitung und dem Publikum über seine Thesen und Erkenntnisse.
    1 hr 47 min
  • Deine Schnauze wird dir in Sibirien zufrieren
    Wie liest sich große Geschichte im Leben eines Einzelnen? Was erinnert ein Arbeiter aus Lichtenberg vom vergangenen Jahrhundert? Als Zeitzeuge, Idealist und politischer Akteur schildert Erwin Jöris (1912-2013) sein Jahrhundert zwischen Weltrevolution, Illegalität, Krieg, Utopie und Enttäuschung. Ein Leben immer mitten in den politischen Brennpunkten: in den Straßenschlachten der untergehenden Weimarer Republik, im Widerstand gegen Hitler, als Konzentrationslager-Häftling, in der sowjetischen Aufbau-Euphorie und dem Großem Terror Stalins, ausgeliefert von der Lubjanka an die Gestapo, als Wehrmachtssoldat vor Moskau und in russischer Kriegsgefangenschaft, im Ruinen-Berlin mit früher DDR-Hoffnung und einem NKWD-Urteil: 25 Jahre Gulag im ewigen Eis. Der Schweizer Historiker Dr. Andreas Petersen hat das Leben des hundertjährigen Erwin Jöris in die Zeit eingebettet, die Interviews in den Archiven von Berlin, Moskau bis Swerdlowsk nachrecherchiert, Weggefährten befragt und diesen Lebensstoff mit der neueren Forschungsliteratur gegengelesen. Zur Buchvorstellung las A. Petersen aus dem Buch und unterhielt sich mit Ernest Wichner (Leiter des Literaturhauses Berlin) über das Buch und das Leben Erwin Jöris'.
    1 hr 17 min
  • Frauen im Gulag
    Mehrere Millionen Frauen und Mädchen waren jahrelang im sowjetischen Gulag eingesperrt. Die genaue Zahl der Opfer und Überlebenden ist jedoch ungewiss. Darunter waren zahlreiche Frauen aus Deutschland, denen entweder während ihrer Emigration in der Sowjetunion stalinistische Säuberungen zum Verhängnis wurden, oder die aus der sowjetischen Besatzungszone deportiert worden waren. Die Bundesstiftung Aufarbeitung gedachte mit dieser Veranstaltung anlässlich des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« dem Schicksal von Frauen, die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden. Am Podiumsgespräch nahmen teil: Dr. Meinhard Stark (Historiker), Irmgard Nitz (Zeitzeugin), Herta Lahne (Zeitzeugin)
    1 hr 55 min
  • Frauen im Gulag
    Mehrere Millionen Frauen und Mädchen waren jahrelang im sowjetischen Gulag eingesperrt. Die genaue Zahl der Opfer und Überlebenden ist jedoch ungewiss. Darunter waren zahlreiche Frauen aus Deutschland, denen entweder während ihrer Emigration in der Sowjetunion stalinistische Säuberungen zum Verhängnis wurden, oder die aus der sowjetischen Besatzungszone deportiert worden waren. Die Bundesstiftung Aufarbeitung gedachte mit dieser Veranstaltung anlässlich des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« dem Schicksal von Frauen, die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden. Am Podiumsgespräch nahmen teil: Dr. Meinhard Stark (Historiker), Irmgard Nitz (Zeitzeugin), Herta Lahne (Zeitzeugin)
    1 hr 55 min
  • Aus einem Land vor unserer Zeit. Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte.
    Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in dem Buch über ein Land vor ihrer Zeit - die DDR. In 25 anschaulichen Geschichten geben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Bundesstiftung Aufarbeitung Einblicke in ihre Forschungsarbeiten zur SED-Diktatur und deutschen Teilung. Zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR ändert sich die Blickrichtung. Aus der Zeit der Mitlebenden wird allmählich Geschichte. Auf dem Podium diskutierten darüber Journalisten, Politologen und Historiker, aufgewachsen in Ost und West, Nord und Süd, sozialisiert in der alten Bundesrepublik, der DDR und dem vereinten Deutschland. Auf dem Podium: Dr. Jens Bisky, Dr. Ulrich Mählert, Dr. Andreas Stirn, Adriana Lettrari, Marcus Böick, Franziska Kuschel.
    1 hr 50 min
  • Angepasst aus Angst - oder an die Angst?
    Der Alltag und die Verhaltensweisen der Mehrheit der DDR-Bürger kann mit Begriffen wie "Anpassung" und "Arrangement" charakterisiert werden. Im Spannungsfeld zwischen moralischer Schwäche und kluger Überlebensstrategie lagen vielfältige bewusste und unbewusste Prozesse, die das Leben in der Diktatur prägten. Wie man sich damals anpasste und dies heute, mit dem Abstand von mehr als zwei Jahrzehnten, erinnert, darüber sprach Professor Mary Beth Stein von der George Washington University in Washington, D.C. Grundlage ihrer Überlegungen sind Lebensläufe von Personen, die sie im Rahmen eines mehrjährigen Interviewprojektes durchgeführt hat. Die rund 75 seit 2000 von Professor Mary Beth Stein befragten Personen erlauben einen Einblick in die Vielfalt von menschlichen Verhaltensweisen, die zur inneren Stabilität des DDR-Regimes beigetragen haben.
    2 hr 4 min
  • Entspannung und Abrüstung im Kalten Krieg. Der KSZE-Prozess und seine Auswirkungen auf die innenpolitischen Situationen in Ost und West
    Die Bundesrepublik und die DDR nahmen gleichberechtigt an der KSZE teil. Die DDR-Opposition und Menschrechtsgruppen beriefen sich in den 1970er- und 1980er-Jahren auf die Schlussakte der KSZE, mit deren Unterzeichnung im August 1975 die DDR offiziell die Achtung der Menschenrechte zugesichert hatte. Doch die SED weigerte sich hartnäckig, die Menschenrechte tatsächlich zu gewähren. Die Veranstaltung ging der Frage nach, wie sich die Festlegungen der KSZE auf die Gesellschaften in der DDR und Osteuropa sowie auf die innerdeutschen Beziehungen auswirkten. Podiumsteilnehmer: Prof. Dr. Rolf Steininger, Gerhart R. Baum, Gerd Poppe, Andrzej Szynka. Moderation: Peter Lange (Chefredakteur Deutschlandradio Kultur).
    1 hr 55 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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