Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Erinnerung der Repression - Repression der Erinnerung
    "Memorial" ist die bekannteste russische Menschenrechtsorganisation, zu deren Arbeitsschwerpunkten die kritische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit und die Fürsorge für Überlebende des sowjetischen Arbeitslagersystems Gulag gehören. Elena Zhemkova, die Geschäftsführerin von "Memorial International", berichtete über die "Erinnerung der Repression - Repression der Erinnerung" in ihrem Land. Sie ging der Frage nach, wie das tragische 20. Jahrhundert, das "Jahrhundert der Wölfe", in der UdSSR und im heutigen Russland erinnert wird: Welche politische Rolle spielen die Geschichtsbilder, die vom Gulag, vom "Großen Vaterländische Krieg" und vom Holocaust überliefert werden? Welche Ereignisse werden überhaupt erinnert und welche aus dem öffentlichen Bewusstsein der Russen verdrängt? Frau Zhemkova ermöglichte damit auch einen Einblick in die aktuellen Diskussionen um die Aufarbeitung des 20. Jahrhunderts in Russland. Im Anschluss an ihren Vortrag bestand die Möglichkeit, mit Frau Zhemkova ins Gespräch zu kommen. Vortrag und Diskussion wurden simultan ins Deutsche übersetzt.
    1 hr 39 min
  • Eine deutsche Nation? Deutsch-deutsche Antworten
    Im Brennpunkt der deutschen Nachkriegsgeschichte steht angesichts der Verbrechen des Nationalsozialismus und der jahrzehntelangen Zweistaatlichkeit kontinuierlich die Frage nach der deutschen Identität. Während der Zeit der Teilung hatten in der Bundesrepublik alle Regierungen an der Einheit der Nation festgehalten, während die DDR von der Existenz zweier deutscher Nationen ausging. Mit der Wiedervereinigung stellte sich die Identitätsfrage für die Bundesrepublik ganz neu. Auch mehr als 20 Jahre nach der deutschen Einheit hat das Nachdenken über die nationale Identität nicht an Aktualität einbüßt.
    Der Historiker Prof. Ulrich Herbert (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) hielt einen einführenden Vortrag. Anschließend diskutierten mit ihm Prof. Eckhard Jesse (TU Chemnitz), Markus Meckel (Minister a. D., Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung) sowie die Schriftstellerin Helga Schubert. Das Gespräch moderierte der Herausgeber des Tagesspiegels, Hermann Rudolph.
    2 hr 10 min
  • Innenansichten. Unveröffentlichte Videointerviews aus der Zeit des demokratischen Umbruchs in der DDR
    Im Februar und März 1990 zeichnete das Ost-Berliner "Institut für Film, Bild und Ton" Interviews mit Protagonisten des demokratischen Umbruchs in der DDR auf, die später im DDR-Schulunterricht Verwendung finden sollten. Im Zuge des Vereinigungsprozesses bleib die Videoreihe unveröffentlicht und geriet in Vergessenheit. Sie wurde vor wenigen Jahren wiederentdeckt und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin 2011 mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur transkribiert und digital gesichert. Das Projektergebnis wurde am 5.11.2012 im Deutschen Historischen Museum in Berlin in Ausschnitten der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus trafen einige der damals Interviewten im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammen. Es diskutierten: Tatjana Böhm (Ministerin a. D. und Referatsleiterin im brandenburgischen Arbeitsministerium), Rainer Eppelmann (Minister a. D. und Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung), Gerd Poppe (Minister a. D. und Vorstandsmitglied der Bundesstiftung Aufarbeitung) sowie der Regisseur und Publizist Konrad Weiss. Das Gespräch moderierte Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk.
    2 hr
  • 20 Jahre SED-Unrechtsbereinigungsgesetz
    Am 4. November 1992 trat das strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz als erstes Gesetz zur Rehabilitierung und Entschädigung von SED-Unrecht in Kraft. Damit entstand die Möglichkeit, alle in der DDR aus politischen Gründen ergangenen Urteile aufzuheben und die Betroffenen zu rehabilitieren. 1994 ermöglichte das zweite Rehabilitierungsgesetz, verwaltungsrechtliches und berufliches Unrecht zu rehabilitieren. Beide Gesetze bilden die Grundlage für die Entschädigung von erlittenem Unrecht und helfen, die Situation der Opfer der SED-Diktatur zu verbessern. Die Veranstaltung zog Bilanz und stellte die Frage, inwieweit die Rehabilitierungsgesetze die Erwartungen erfüllen konnten. Den einleitenden Vortrag des Abends hielt Jens Planer-Friedrich, Mitarbeiter beim Berliner Landesbeauftragen für die Stasi-Unterlagen. Anschließend diskutierten Anita Goßler, Ulrike Poppe und Wolfgang Wieland. Es moderierte Thomas Rogalla von der Berliner Zeitung.
    1 hr 41 min
  • Schöner Schein und Wirklichkeit. Die SED-Diktatur zwischen Repression, Anpassung und Widerstand
    Das Leben hinter der Mauer war vielfach reglementiert, ob in der Schule, im Betrieb oder in der Freizeit. Unangepasstes Verhalten oder gar Widerstand und Opposition gegen den SED-Staat wurden streng bestraft. Unter diesen Bedingungen passten sich viele Menschen an das System an, wollten sie doch einfach "ganz normal" leben. Nur wenige wagten den offenen Protest. Warum konnte die Diktatur in der DDR vierzig Jahre lang funktionieren? Zeitzeugen und Wissenschaftler beschäftigten sich auf der Konferenz mit der Realität der SED-Diktatur zwischen Anpassung und Aufbegehren, Widerspruch und Repression, Scheitern und Erfolg. Teil 1: Podiumsdiskussion "Alltagswelten: Leben in der DDR zwischen Repression, Anpassung und Widerstand" mit Andrej Hermlin, Roland Jahn, Prof. Dr. Christoph Kleßmann, Dr. Stefan Wolle
    2 hr 18 min
  • Deutsch-deutsche Doppelpässe der alten Dame - Hertha BSC im Kalten Krieg
    Fußball ist mehr als Taktik, Tricks und Tore, das zeigt die Geschichte des Berliner Vereins Hertha BSC im Kalten Krieg. Kein anderer Bundesligist kann auf eine vergleichbare deutschdeutsche Vereinsgeschichte zurückblicken. Fußball ist Hoffnung und Leidenschaft, dies galt besonders in der Mauerstadt Berlin. Neben den Herthanern im Westteil der Stadt gehörten Sportgrenzgänger, »Republikflüchtlinge«, Ost-Mitglieder und Hertha-Fans aus der DDR vor und nach dem Mauerbau 1961 fest zur Vereinsfamilie. Ihre Biografien erinnern daran, was der Fußball während der deutschen Teilung möglich machte: Begegnung und Annäherung über Systemgrenzen hinweg. Vortrag: Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte) Podiumsgespräch: Erich (»Ete«) Beer (1971-79 Spieler bei Hertha BSC), Uwe Klimaschefski (1963-65 Spieler, 1980-81 Trainer bei Hertha BSC), Helmut Klopfleisch (Hertha-Fan aus der DDR). Moderation: Robert Ide, Sportjournalist und Autor.
    1 hr 59 min
  • Grenzüberschreitungen. Die Schriftverwirklichungsgesellschaft DDR und ihre literarischen Handlungsmöglichkeiten
    Die DDR bezeichnete sich selbst gern als "Leseland" und sah sich offiziell in der Nachfolge der großen Dichter und Denker. Dennoch war die Angst vor dem geschriebenen Wort groß. Neben der Staatssicherheit und der "Schere im Kopf" sorgte die staatliche Zensur dafür, dass nur erschien, was in den Herrschaftskanon passte. Wie aber konnte man trotz dieser Hindernisse literarisch unangepasst tätig sein? Welche Rolle spielten dabei westdeutsche Medien? Anlässlich der Übergabe des Archivs von Lutz Rathenow an die Bundesstiftung Aufarbeitung wurde über das Verhältnis von Literatur und Macht sowie über die Handlungsspielräume des Einzelnen im Literaturbetrieb der DDR diskutiert. Podiumsgespräch mit
    Lukas Hammerstein (Schriftsteller, Redakteur Bayerischer Rundfunk), Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Lutz Rathenow (Schriftsteller, Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Dr. Hannes Schwenger ( Publizist, Mitbegründer des Schutzkomitees Freiheit und Sozialismus). Moderation: Dr. Jacqueline Boysen (Studienleiterin der Evangelischen Akademie zu Berlin).
    1 hr 51 min
  • Gekaufte Freiheit. Häftlingshandel zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland
    Zwischen 1963 und 1989 kaufte die Bundesregierung über 33.000 politische Häftlinge aus den Gefängnissen der DDR frei. Rund 3,5 Millionen D-Mark flossen so in die klamme Devisenkasse des SED-Staates. Die Veranstaltung ging diesem besonders geheimnisumwitterten Kapitel deutsch-deutscher Geschichte nach: Wie lief der Häftlingshandel ab? Welche Interessen hatten die beiden deutschen Regierungen, dieses brisante Geschäft über Jahrzehnte zu verfolgen? Wer waren die Freigekauften, was bedeuteten Haft und Ausreise in den Westen für sie? Welche politische Tragweite hatten die lange geheim gehaltenen Verhandlungen für die offiziellen innerdeutschen Beziehungen und für die Stabilität der SED-Diktatur?
    Vortrag: Prof. Dr. Helmut Altrichter
    Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Helmut Altrichter, Jan Hoesch, Dr. Christian Richter,
    Dr. Jürgen Schmude. Moderation: Gabi Wuttke, Deutschlandradio Kultur
    2 hr 7 min
  • Gekaufte Freiheit. Häftlingshandel zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland
    Zwischen 1963 und 1989 kaufte die Bundesregierung über 33.000 politische Häftlinge aus den Gefängnissen der DDR frei. Rund 3,5 Millionen D-Mark flossen so in die klamme Devisenkasse des SED-Staates. Die Veranstaltung ging diesem besonders geheimnisumwitterten Kapitel deutsch-deutscher Geschichte nach: Wie lief der Häftlingshandel ab? Welche Interessen hatten die beiden deutschen Regierungen, dieses brisante Geschäft über Jahrzehnte zu verfolgen? Wer waren die Freigekauften, was bedeuteten Haft und Ausreise in den Westen für sie? Welche politische Tragweite hatten die lange geheim gehaltenen Verhandlungen für die offiziellen innerdeutschen Beziehungen und für die Stabilität der SED-Diktatur?
    Vortrag: Prof. Dr. Helmut Altrichter
    Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Helmut Altrichter, Jan Hoesch, Dr. Christian Richter,
    Dr. Jürgen Schmude. Moderation: Gabi Wuttke, Deutschlandradio Kultur
    2 hr 7 min
  • "Als Deutscher unter Deutschen". Der Staatsbesuch Erich Honeckers in der Bundesrepublik 1987
    Vor 25 Jahren besuchte erstmals in der Geschichte beider deutscher Staaten ein Staatsoberhaupt der DDR die Bundesrepublik. Am 7. September 1987 wurde Erich Honecker mit allen militärischen und protokollarischen Ehren in Bonn empfangen. Im Mittelpunkt des fünftägigen "Arbeitstreffens" standen die Verbesserung der innerdeutschen Beziehungen, insbesondere beim Reise- und Besuchsverkehr, Familienzusammenführungen, Wirtschaftskontakte und der Umweltschutz. Das deutsch-deutsche Gipfeltreffen markierte für den Staats- und Parteichef der DDR einen Höhepunkt seiner politischen Anerkennungsbemühungen. Bundeskanzler Helmut Kohl dagegen betonte nachdrücklich die Offenheit der deutschen Frage.
    Vortrag: Prof. Dr. Martin Sabrow
    Podiumsgespräch mit Dr. Claus-Jürgen Duisberg, Prof. Dr. Igor Maximytschew, Ulrike Poppe, Prof. Dr. Martin Sabrow, Dr. Hans Voß
    Moderation: Jürgen Engert
    2 hr 2 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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