Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Age of Delirium: The Decline and Fall of the Soviet Union
    Am 10. Juli 2013 hatten die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität Berlin zu einem Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch eingeladen. Gezeigt wurde David Satters Dokumentation "Age of Delirium: The Decline and Fall of the Soviet Union", die auf dem gleichnamigen Buch basiert, das Satter bereits 2001 veröffentlichte. Nach der Filmvorführung hatte das Publikum die Gelegenheit mit dem Filmemacher ins Gespräch zu kommen. Durch den Abend führte Prof. Dr. Jörg Baberowski von der HU Berlin. Hinweis: Mitschnitt ist in englischer Sprache.
    27 min
  • Age of Delirium: The Decline and Fall of the Soviet Union
    Am 10. Juli 2013 hatten die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität Berlin zu einem Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch eingeladen. Gezeigt wurde David Satters Dokumentation "Age of Delirium: The Decline and Fall of the Soviet Union", die auf dem gleichnamigen Buch basiert, das Satter bereits 2001 veröffentlichte. Nach der Filmvorführung hatte das Publikum die Gelegenheit mit dem Filmemacher ins Gespräch zu kommen. Durch den Abend führte Prof. Dr. Jörg Baberowski von der HU Berlin. Hinweis: Mitschnitt ist in englischer Sprache.
    27 min
  • Vergessene Opfer: Kinder des Gulag
    Zehntausende Mädchen und Jungen kamen unter widrigsten Bedingungen im sowjetischen Gulag zur Welt. Im Rahmen einer groß angelegten Studie hat der Berliner Historiker Meinhard Stark mehr als 100 Gulag-Kinder sowie einige ihrer Mütter und Väter nach ihren biografischen Erfahrungen befragt. Bei der Veranstaltung "Vergessene Opfer: Kinder des Gulag" wurde die Studie am 24. September 2013 gemeinsam vom Berliner Metropol-Verlag und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgestellt. Beim Gespräch berichteten die Zeitzeugen Horst Hennig und Konrad Rayß von ihren persönlichen Erlebnissen im sowjetischen Gulag. Moderation: Dr. Jens Hüttmann (Bundesstiftung Aufarbeitung)
    1 hr 41 min
  • Kultur - Waffe im Klassenkampf oder Bindeglied im geteilten Deutschland?
    Der Weg zum deutsch-deutschen Kulturabkommen von 1986 war lang und mühsam. Seit 1973 war verhandelt worden. Vor allem die Biermann-Ausbürgerung und der Konflikt um die Rückführung von Kulturgütern verhinderten lange Zeit ein offizielles Abkommen zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Die jeweiligen politischen Ziele widersprachen sich grundlegend: Die DDR wollte ihr internationales Ansehen steigern und zugleich ihre These der zwei deutschen Kulturnationen unterstreichen. Die Bundesrepublik ging dagegen weiterhin von einer Nation mit unteilbarer Kultur aus und zielte darauf ab, den nationalen Zusammenhalt zu erhalten sowie durch Kunst und Kultur einen gesellschaftlich-politischen Wandel in der DDR zu befördern. Aus Angst vor westlicher Einflussnahme wurde der Kulturaustausch zwischen den beiden deutschen Staaten von der SED-Führung ideologisch überfrachtet und umfassend reglementiert. Die Möglichkeiten der kulturellen Präsentation westdeutscher Akteure in der DDR sowie ostdeutscher Kulturträger im Westen waren daher weitgehend abhängig von der Genehmigungspraxis Ost-Berlins.
    Vortrag: Prof. Dr. Günther Rüther. Podiumsdiskussion mit Heinz Eilers, Elmar Faber, Rolf Schneider, Prof. Dr. Günther Rüther. Moderation: Maria Ossowski.
    0 min
  • Im roten Eis: Ein Familienschicksal zwischen Berlin, Moskau und Tel Aviv
    Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag präsentierte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur die Lebenserinnerungen von Sonja Friedmann-Wolf. Als Kind jüdischer Emigranten kam Friedmann-Wolf 1934 in die Sowjetunion und wurde nur wenige Jahre später in die Verbannung nach Kasachstan geschickt. Nach mehr als fünf Jahrzehnten erscheint der Band "Im roten Eis - Schicksalswege meiner Familie 1933-1958" 2013 erstmals im Aufbau Verlag. Aus dem Buch las die Schauspielerin Fritzi Haberlandt. Die Lesung wurde von einem Podiumsgespräch umrahmt, in dem die Herausgeber, Reinhard Müller und Ingo Way sowie die Tochter der Autorin, Ester Noter, vom Schicksal Sonja Friedmann-Wolfs und der Entstehungsgeschichte des Buches berichteten. Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung Aufarbeitung moderierte das Gespräch.
    1 hr 40 min
  • 10. Zeitgeschichtliche Sommernacht
    Am 4. September 2013 fand in Kooperation mit der asisi GmbH die mittlerweile 10. Zeitgeschichtliche Sommernacht der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Sie stand unter dem Motto "ÜBER DIE MAUER...LEBENSWEGE - LEBENSTHEMEN". Inmitten des eindrucksvollen Panoramabildes "Die Mauer" von Yadegar Asisi sprachen im Panometer am Checkpoint Charlie die Schriftstellerin Annett Gröschner sowie die Künstler Yadegar Asisi und Thierry Noir darüber, wie das monströse Bauwerk ihr Leben und Schaffen geprägt hat und auch weiterhin bestimmt. Es moderierte Winfried Sträter (Deutschlandradio Kultur). Die Begrüßungsansprache hielt Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung.
    1 hr 26 min
  • Rassismus und Anti-Pluralismus im geteilten und vereinigten Deutschland
    Im offiziellen politischen Diskurs der beiden deutschen Staaten hatten Rassismus und biologistische Vorstellungen über die Ungleichwertigkeit von Menschen keinen Platz mehr. Im Alltagsleben und in den Institutionen verschwand die Ablehnung gesellschaftlicher Vielfalt hingegen nicht: Menschen wurden auch nach dem Ende der NS-Herrschaft aufgrund ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung, Behinderung oder Religion verfolgt und drangsaliert. Allein seit der deutschen Einheit im Jahr 1990 töteten Nazis über 250 Kinder, Frauen und Männer. Welche Ursachen besaßen Rassismus und Anti-Pluralismus im angeblich »antifaschistischen Staat« der SED? Welche Unterschiede und Parallelen zur alten Bundesrepublik existierten? Wie stellt sich die Situation heutzutage im Ost-West-Vergleich dar, welche Ansätze bildungspolitischer und sozialtherapeutischer Intervention sind erfolgsversprechend? Es diskutierten: Dr. Harry Waibel (Historiker und Autor einschlägiger Publikationen zum Thema), Anetta Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung) und Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Erziehungswissenschaftler, Universität Potsdam). Moderation: Justus Kliss (rbb).
    2 hr 3 min
  • Was wusste der Westen? Umgang mit Umgang mit DDR-Unrecht in der Bundesrepublik vor 1989
    Drei Monate nachdem die SED-Führung die Schließung der innerstädtischen Grenze in Berlin befohlen hatte, und die Berliner Mauer die deutsche Teilung für die nächsten 28 Jahre zementierte, nahm im niedersächsischen Salzgitter die »Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen für DDR-Unrecht« ihre Arbeit auf. Bis 1992 registrierte sie über 42.000 Gewaltakte in der DDR, darunter Hinweise auf vollendete oder versuchte Tötungshandlungen, Unrechtsurteile aus politischen Gründen, Misshandlungen im Strafvollzug oder politische Verfolgung in der DDR. In Salzgitter wurde die Unmenschlichkeit im anderen Teil Deutschlands dokumentiert und aktenkundig gemacht. Erfuhr die westdeutsche Gesellschaft von den Unrechtstaten in der DDR? Wie nahmen Politik, Medien und Gesellschaft in der Bundesrepublik das in der DDR geschehene Unrecht wahr, und wie reagierten sie darauf? Welchen Blick warf die westdeutsche Wissenschaft auf die DDR? Diese und andere Fragen standen im Fokus des Podiumsgesprächs, das im Anschluss an die Berlin-Premiere des Dokumentarfilms zur Unrechtserfassungsstelle Salzgitter stattfand. Es diskutierten: Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Roland Jahn, Thomas Raufeisen, Dr. Jens Hüttmann. Moderation: Sven Felix Kellerhoff.
    1 hr 25 min
  • Das DDR-Theater in der Friedlichen Revolution 1989
    In der Lutherstadt Wittenberg diskutierten am 19. Juli 2013 die Schauspieler Uta Koschel, Thomas Pötzsch und Andrej Kaminsky zum Thema "Das DDR-Theater in der Friedlichen Revolution 1989". Das Gespräch moderierte Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Veranstaltung war Teil der 9. Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte, die auf Einladung des Instituts für Hochschulforschung Halle-Wittenberg und der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 18. bis 21. Juli 2013 in Wittenberg stattfanden.
    1 hr 32 min
  • Verweigerte Anerkennung: Auswirkungen bei SED-Verfolgten
    SED-Verfolgte leiden oft stark an der zum Teil verweigerten politischen und gesellschaftlichen Anerkennung ihres erlittenen Unrechts. Dies kann erheblich zu gesundheitlichen Folgeschäden beitragen. Was genau ist unter "Anerkennung" zu verstehen? Der Philosoph Axel Honneth hat hierzu eine vielbeachtete Gesellschaftstheorie ausgearbeitet, bei der wechselseitige Anerkennung eine zentrale Rolle spielt: Menschen sollen sich als Anerkannte erfahren; wird ihnen diese Anerkennung vorenthalten, so reagieren sie empört. Der daraus resultierende Kampf um Anerkennung könne sich gesellschaftsverändernd auswirken, im Sinne zunehmender sozialer Freiheit. In der Veranstaltung wurde Honneths Anerkennungstheorie auf SED-Unrecht angewandt und aktuelle Forderungen an Politik und Gesellschaft hergeleitet. Dr. habil. Arnd Pollmann erörtere dies aus menschenrechtlicher Sicht. Prof. Dr. med. Jörg Frommer ging auf die vielfach verweigerte Anerkennung von gesundheitlichen Folgeschäden ein.
    54 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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