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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Frauenrechte sind Menschenrechte
    Menschenrechte und Frauenrechte standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die aus Anlass des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« am 6. März 2014 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stattfand. Es diskutierten: Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International; Markus Löning, ehemaliger Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung; Kathrin Oxen, Leiterin des Zentrums für evangelische Predigtkultur Wittenberg; Almut Ilsen, Mitglied der Gruppe "Frauen für den Frieden" in der DDR sowie Prof. Irina Scherbakova von Memorial Moskau. Das Gespräch moderierte Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung.
    1 hr 47 min
  • "Arbeite mit, plane mit, regiere mit" Die Arbeitswelt der DDR
    In der von der SED proklamierten Diktatur des Proletariats gab es vielfältige Spannungen und Interessenkonflikte zwischen der Arbeiterklasse und »ihrer« Partei. Anspruch und Realität klafften weit auseinander. Typisch in den Betrieben war eine Mischung aus Meckern, Mitmachen und Verweigern. Nach ihren Zukunftserwartungen gefragt, meldete die SED-Parteileitung eines Falkenseer Betriebes 1988 ernüchtert: »Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen werden sich wiederum nicht wesentlich verbessern.« Nach Jahrzehnten zentraler Planwirtschaft lag der »Arbeiter- und Bauernstaat« ökonomisch am Boden. Die zweite Veranstaltung der Reihe »Erinnerungsort DDR« hinterfragte deren Arbeitswelt. Es diskutierten: Prof. Dr. Wolfgang Engler, Klaus Kordon, Katharina Landgraf, Gerald Rosner. Moderation: Dr. Jens Schöne.
    1 hr 49 min
  • Silke Kettelhake: "Sonja: 'negativ-dekadent'. Eine rebellische Jugend in der DDR"
    In der Biografie "Sonja: 'negativ-dekadent'" zeichnet die Autorin Silke Kettelhake das Leben von Sonja Rachow nach, die als rebellische Jugendliche den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau durchleiden musste. Bei der Präsentation des Buches am 14. Mai 2014 sprachen die Zeitzeugin und Hauptperson des Buches Sonja Rachow und die Autorin Silke Kettelhake mit dem Historiker Wolfgang Benz über die menschenverachtenden Umerziehungsversuche in den DDR-Kinderheimen.
    1 hr 24 min
  • Zwischen Aufarbeitung und Nostalgie. Die DDR in der Erinnerungskultur
    Die DDR gibt es nicht mehr, aber in der Erinnerung der Deutschen lebt sie fort. Dabei erscheint der SED-Staat vielen Ostdeutschen heute in einem milderen Licht als im revolutionären Herbst 1989: Voll Nostalgie erinnern sie sich an vermeintlich positive Aspekte ihres Lebens. Für andere stehen dagegen die Mauertoten, die politischen Unrechtsurteile oder die umfassende Überwachung der Menschen durch das Ministerium für Staatssicherheit im Vordergrund.

    Fast 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution wurde am 8. April 2014 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über die DDR in der heutigen Erinnerungskultur diskutiert. Das Podiumsgespräch bildete den Auftakt der Veranstaltungsreihe "Erinnerungsort DDR - Alltag, Herrschaft, Gesellschaft", die gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft, dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung Aufarbeitung ausgerichtet wird. Impulsvortrag: Prof. Dr. Peter Steinbach. Diskussion: Prof. Dr. Peter Steinbach, Claudia Rusch, Sergej Lochthofen und Saraya Gomis. Moderation: Dr. Ulrich Mählert.
    1 hr 33 min
  • Die Mühen der Ebenen. Brecht und die DDR
    Welche Konflikte um Pässe, Inszenierungen oder Druckgenehmigungen Bertolt Brecht und Helene Weigel nach der Rückkehr aus dem Exil ausfechten mussten, erzählt Werner Hecht in diesem Buch. Der Autor war 1959 bis 1974 Mitarbeiter des Berliner Ensembles, leitete 1976 bis 1991 das Brecht-Zentrum der DDR und gehört zu den maßgeblichen Herausgebern der Werke Brechts. Bei seinen jüngsten Archivrecherchen hat er zahlreiche bisher unbekannte Quellen entdeckt, die Brechts listigen Kampf gegen Parteidogmen, bornierte Kritiker und Konkurrenten illustrieren. Der Band zeichnet das Porträt eines großen und eigensinnigen Künstlers, der in der DDR weder Staatsdichter noch Dissident gewesen ist. Lesung: Dieter Mann. Gespräch: Dr. Werner Hecht, Dr. Stefan Wolle und Günter Berg.
    1 hr 48 min
  • "Fürchtet euch nicht" Glaube im Sozialismus
    Religion und kommunistische Staatsideologie befanden sich in der DDR in einem fundamentalen Gegensatz. Die SED sah in den Glaubensgemeinschaften weltanschauliche Konkurrenten. Ihr Ziel war es deshalb, religiösen Glauben so weit wie möglich aus dem Alltag der Menschen zu verdrängen. Dabei schreckte die Staatspartei auch vor repressiven Maßnahmen nicht zurück. Doch die Kirchen blieben Frei- und Schutzräume in der Diktatur. Viele oppositionelle Aktivitäten im Revolutionsherbst 1989 fanden hier ihren Ausgangspunkt. Unter dem Titel "Fürchtet euch nicht. Glaube im Sozialismus" diskutierten am 3. Juni 2014 in der Bundesstiftung Aufarbeitung: Der Bischof des Bistums Magdeburg, Dr. Gerhard Feige; der Theologe Professor Klaus Fitschen, die Kantorin Jalda Rebling, der frühere Pastor Jörg Swoboda sowie die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Dr. Ellen Ueberschär. Das Gespräch moderierte Dr. Jacqueline Boysen von der Evangelischen Akademie zu Berlin.
    2 hr 1 min
  • "Fürchtet euch nicht" Glaube im Sozialismus
    Religion und kommunistische Staatsideologie befanden sich in der DDR in einem fundamentalen Gegensatz. Die SED sah in den Glaubensgemeinschaften weltanschauliche Konkurrenten. Ihr Ziel war es deshalb, religiösen Glauben so weit wie möglich aus dem Alltag der Menschen zu verdrängen. Dabei schreckte die Staatspartei auch vor repressiven Maßnahmen nicht zurück. Doch die Kirchen blieben Frei- und Schutzräume in der Diktatur. Viele oppositionelle Aktivitäten im Revolutionsherbst 1989 fanden hier ihren Ausgangspunkt. Unter dem Titel "Fürchtet euch nicht. Glaube im Sozialismus" diskutierten am 3. Juni 2014 in der Bundesstiftung Aufarbeitung: Der Bischof des Bistums Magdeburg, Dr. Gerhard Feige; der Theologe Professor Klaus Fitschen, die Kantorin Jalda Rebling, der frühere Pastor Jörg Swoboda sowie die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Dr. Ellen Ueberschär. Das Gespräch moderierte Dr. Jacqueline Boysen von der Evangelischen Akademie zu Berlin.
    2 hr 1 min
  • "Ich habe immer gewusst, dass ich am Leben bleibe"
    Valentīna Freimane (*1922) entstammt einer mehrsprachigen jüdischen Familie aus Riga. Ihre Kindheit verbrachte sie zwischen Lettland und Berlin, wo ihr Vater als Rechtsberater für die UFA tätig war. Ab 1929 besuchte sie eine deutsche Schule in Riga und lebte bei ihren Großeltern, bis ihre Eltern 1935 aus Berlin zurückkehrten. Nach der deutschen Besetzung Lettlands im Juni 1941 wurden ihre Eltern in das Ghetto von Riga verschleppt und später erschossen. Valentı̄na Freimane überlebte bis zu ihrer Befreiung durch die Rote Armee im Oktober 1944 in Verstecken. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie im sowjetisch besetzten Lettland, wo sie eine Karriere als Film- und Theaterwissenschaftlerin machte. Im Gespräch mit Rosa von Praunheim blickt Valentina Freimane auf ihr bewegtes Leben in zwei Diktaturen zurück.
    0 min
  • Die Gegenwart der Vergangenheit.
    Wohin geht Russland? Diese Frage stellt sich angesichts der Ukraine-Krise mit neuer Dringlichkeit. Die Historiker Hans-Heinrich Nolte, Bernhard Schalhorn und Bernd Bonwetsch haben darauf keine abschließenden Antworten. Aber die von ihnen editierten »Quellen zur Geschichte Russlands« zeigen auf anschauliche Weise, woher Russland kommt. Auf 500 Seiten dokumentiert der Band 1200 Jahre russischer Geschichte, die oft von der Suche nach einem eigenen Weg geprägt waren. So bildet die im Reclam Verlag erschienene Dokumentation auch ein historisches Fundament für die Analysen der Gegenwart.
    1 hr 27 min
  • Die Gegenwart der Vergangenheit.
    Wohin geht Russland? Diese Frage stellt sich angesichts der Ukraine-Krise mit neuer Dringlichkeit. Die Historiker Hans-Heinrich Nolte, Bernhard Schalhorn und Bernd Bonwetsch haben darauf keine abschließenden Antworten. Aber die von ihnen editierten »Quellen zur Geschichte Russlands« zeigen auf anschauliche Weise, woher Russland kommt. Auf 500 Seiten dokumentiert der Band 1200 Jahre russischer Geschichte, die oft von der Suche nach einem eigenen Weg geprägt waren. So bildet die im Reclam Verlag erschienene Dokumentation auch ein historisches Fundament für die Analysen der Gegenwart.
    1 hr 27 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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