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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • Die DDR in den deutsch-französischen Beziehungen
    Wer heute über die deutsch-französischen Beziehungen nach 1945 spricht, denkt in der Regel an den Élysée-Vertrag, das Deutsch-Französische Jugendwerk und die (bundes)deutsch-französische Aussöhnung. Vergessen wird dabei häufig, dass auch die DDR bis zu ihrem Ende 1990 Beziehungen verschiedenster Art zu Frankreich unterhielt. Ihre Spezifika stehen im Mittelpunkt eines neuen Sammelbandes, der den Ort der DDR in den deutsch-französischen Beziehungen nach 1945 definieren will. Dabei zeigen die verschiedenen Beiträge, dass sich in diesem Beziehungsgeflecht auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene ein spannungsreiches deutsch-deutsch-französisches Dreiecksverhältnis herausbildete, das bis 1990 Bestand hatte. Podiumsgespräch mit: Prof. Dr. Ulrich Pfeil, Prof. Dr. Etienne François. Moderation: Dr. Ulrich Mählert.
    1 hr 49 min
  • Rehabilitiert und entschädigt (?)
    Die Repressionsmöglichkeiten des SED-Staats gegenüber politisch missliebigen Bürgern waren vielfältig. Sie bestanden nicht nur aus Verhaftungen, Verurteilungen und Gefängnisstrafen. Auch Enteignungen, das Verhindern oder Zerstören von beruflichen Karrieren und psychologische Zersetzungsmaßnahmen trafen viele Menschen in der DDR. Mit dem Anspruch, diesen Opfern von DDR-Verwaltungsunrecht und politischer Verfolgung im beruflichen Bereich Wiedergutmachung zu verschaffen, verabschiedete der Deutsche Bundestag im Frühsommer 1994 das 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz. Zehntausende Menschen sind nach diesem Gesetz mittlerweile als politisch Verfolgte der SED-Diktatur anerkannt worden. Noch bis Ende 2019 können Betroffene ihre Rehabilitierung beantragen und unter bestimmten Bedingungen soziale Ausgleichsleistungen erhalten.
    20 Jahre nach Inkrafttreten des 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes wurde im Rahmen der Veranstaltung eine Zwischenbilanz gezogen und diskutiert, inwieweit sich die Erwartungen an dieses Gesetz erfüllt haben. Hat sich vor dem Hintergrund der Rehabilitierungsmöglichkeiten die soziale und gesellschaftliche Situation der Betroffenen stabilisiert? Wie transparent sind die Verfahren zur Rehabilitierung für die Antragsteller?
    0 min
  • Rehabilitiert und entschädigt (?)
    Die Repressionsmöglichkeiten des SED-Staats gegenüber politisch missliebigen Bürgern waren vielfältig. Sie bestanden nicht nur aus Verhaftungen, Verurteilungen und Gefängnisstrafen. Auch Enteignungen, das Verhindern oder Zerstören von beruflichen Karrieren und psychologische Zersetzungsmaßnahmen trafen viele Menschen in der DDR. Mit dem Anspruch, diesen Opfern von DDR-Verwaltungsunrecht und politischer Verfolgung im beruflichen Bereich Wiedergutmachung zu verschaffen, verabschiedete der Deutsche Bundestag im Frühsommer 1994 das 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz. Zehntausende Menschen sind nach diesem Gesetz mittlerweile als politisch Verfolgte der SED-Diktatur anerkannt worden. Noch bis Ende 2019 können Betroffene ihre Rehabilitierung beantragen und unter bestimmten Bedingungen soziale Ausgleichsleistungen erhalten.
    20 Jahre nach Inkrafttreten des 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes wurde im Rahmen der Veranstaltung eine Zwischenbilanz gezogen und diskutiert, inwieweit sich die Erwartungen an dieses Gesetz erfüllt haben. Hat sich vor dem Hintergrund der Rehabilitierungsmöglichkeiten die soziale und gesellschaftliche Situation der Betroffenen stabilisiert? Wie transparent sind die Verfahren zur Rehabilitierung für die Antragsteller?
    0 min
  • Deutsche gegen Devisen - Ein Geschäft im Kalten Krieg
    Unter strenger Geheimhaltung hat die Bundesrepublik bis 1989 rund 250.000 Deutschstämmige aus dem kommunistischen Rumänien freigekauft. Die Geheimsache «Kanal» begann 1968 und kostete die Bundesrepublik Millardenbeträge. Diesem weitgehend unbekannten Thema widmet sich der Dokumentarfilm "Deutsche gegen Devisen. Ein Geschäft im Kalten Krieg" des MDR, der in einer gemeinsamen Veranstaltung von MDR, Deutscher Gesellschaft und Bundesstiftung Aufarbeitung am 8. Januar 2014 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Im Anschluss sprachen der damalige deutsche Verhandlungsführer Dr. Heinz-Günther Hüsch, der Autor der TV-Dokumentation Răzvan Georgescu und der Zeitzeuge Helmuth Frauendorfer mit Moderatorin Dr. Katja Wildermuth über die wohl größte Freikaufaktion nach dem Zweiten Weltkrieg.
    1 hr 15 min
  • Das 20. Jahrhundert zwischen Diktatur und Demokratie
    Die Anfechtungen der Demokratie durch die unterschiedlichen totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts finden 2014 einen besonderen Widerhall. In diesem Jahr wird nicht nur an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 und den Beginn des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges 1939 erinnert werden. Die Friedliche Revolution jährt sich zum 25. Mal und die Osterweiterung der Europäischen Union zum 10. Mal. Mit einem Vortrag des Historikers Professor Andreas Wirsching und einem ebenso hochrangig wie international besetzten Podium richtete die Veranstaltung aus Anlass des 70. Geburtstags von Rainer Eppelmann den Blick auf die das 20. Jahrhundert prägenden Auseinandersetzungen zwischen Diktatur und Demokratie.
    An der Podiumsdiskussion nahmen Prof. Wirsching, Rainer Eppelmann und Ministerpräsident a.D. Prof. Bernhard Vogel teil. Auf dem Podium saßen außerdem die Direktorin des Jugendbildungsprogramms der Menschenrechtsorganisation Memorial Moskau, Prof. Irina Scherbakova, und Dr. Kazimierz Woycicki von der Universität Warschau. Das Gespräch moderierte Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.
    Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Vergangenheit nahmen die Kabarettisten des Berliner Sündikats im Anschluss an das Podiumsgespräch vor. Für die musikalische Begleitung sorgte der Klarinettist Jürgen Kupke, der die Themen des Abends auf seinem Instrument interpretierte.
    2 hr 34 min
  • Das 20. Jahrhundert zwischen Diktatur und Demokratie
    Die Anfechtungen der Demokratie durch die unterschiedlichen totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts finden 2014 einen besonderen Widerhall. In diesem Jahr wird nicht nur an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 und den Beginn des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges 1939 erinnert werden. Die Friedliche Revolution jährt sich zum 25. Mal und die Osterweiterung der Europäischen Union zum 10. Mal. Mit einem Vortrag des Historikers Professor Andreas Wirsching und einem ebenso hochrangig wie international besetzten Podium richtete die Veranstaltung aus Anlass des 70. Geburtstags von Rainer Eppelmann den Blick auf die das 20. Jahrhundert prägenden Auseinandersetzungen zwischen Diktatur und Demokratie.
    An der Podiumsdiskussion nahmen Prof. Wirsching, Rainer Eppelmann und Ministerpräsident a.D. Prof. Bernhard Vogel teil. Auf dem Podium saßen außerdem die Direktorin des Jugendbildungsprogramms der Menschenrechtsorganisation Memorial Moskau, Prof. Irina Scherbakova, und Dr. Kazimierz Woycicki von der Universität Warschau. Das Gespräch moderierte Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.
    Eine künstlerische Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Vergangenheit nahmen die Kabarettisten des Berliner Sündikats im Anschluss an das Podiumsgespräch vor. Für die musikalische Begleitung sorgte der Klarinettist Jürgen Kupke, der die Themen des Abends auf seinem Instrument interpretierte.
    2 hr 34 min
  • Kommunistische Verbrechen erinnern
    Den neuesten Band der Buchreihe »Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen« hat die Bundesstiftung Aufarbeitung dem Gedenken an die Opfer von Katyń gewidmet. Katyń steht nicht nur für den Mord an etwa 22.000 polnischen Offizieren und Intellektuellen durch die Sowjetunion 1940, sondern verdeutlicht auch, wie die Erinnerung an kommunistische Verbrechen politisch missbraucht wurde. Die ausgewiesenen Experten Claudia Weber und Heinrich Olschowsky diskutierten gemeinsam mit Bernd Faulenbach über die "schwierige Erinnerung" an die Verbrechen der beiden diktatorischen Systeme: Wie stellen wir uns in Deutschland und Polen unserer totalitären Vergangenheit? Welche Abgrenzungen zwischen Nationalsozialismus, Stalinismus und kommunistischer Diktatur sind dabei zu ziehen? Moderation: Dr. Helga Hirsch.
    1 hr 51 min
  • Erinnern an die Vergangenheit und Mahnen für die Zukunft
    Über zwanzig Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur im Osten Deutschlands und kurz vor dem 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 wurde über die Idee eines zentralen Mahnmals in Berlin gesprochen, das an die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR erinnern soll. Ein Mahnmal, das in Erinnerung ruft, dass Verfolgung und die Angst vor Repressionen zum Alltag vieler Menschen in der SBZ und DDR gehörte, die sich bis zur Friedlichen Revolution und dem Ende der DDR 1989/90 trotz der damit verbundenen Gefahren immer wieder mutig gegen das SED-Regime auflehnten, gegen die kommunistische Diktatur opponierten und für ein Leben ohne Bevormundung und Unfreiheit kämpften. Und die oft für ihre Opposition und ihren Widerstand langjährige Haftstrafen und Repressionen erleiden mussten, die ihr weiteres Leben nachhaltig beeinflussten und veränderten. Bei der Veranstaltung wurde darüber diskutiert, welche Funktion ein solches Mahnmal innerhalb der bestehenden vielfältigen Erinnerungslandschaft zur DDR-Vergangenheit einnehmen kann und an welche Opfergruppen und Facetten der kommunistischen Diktatur in Deutschland zwischen 1945 und 1989 ein solches Denkmal erinnern sollte.
    Auf dem Podium diskutierten: Prof. Dr. Bernd Faulenbach (stellv. Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung), Christoph Dieckmann (Journalist), Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast (Parlamentarische Staatssekretärin a. D.) und Rainer Wagner (Bundesvorsitzender UOKG). Es moderierte Sven-Felix Kellerhoff (Journalist).
    1 hr 14 min
  • Erinnern an die Vergangenheit und Mahnen für die Zukunft
    Über zwanzig Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur im Osten Deutschlands und kurz vor dem 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 wurde über die Idee eines zentralen Mahnmals in Berlin gesprochen, das an die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR erinnern soll. Ein Mahnmal, das in Erinnerung ruft, dass Verfolgung und die Angst vor Repressionen zum Alltag vieler Menschen in der SBZ und DDR gehörte, die sich bis zur Friedlichen Revolution und dem Ende der DDR 1989/90 trotz der damit verbundenen Gefahren immer wieder mutig gegen das SED-Regime auflehnten, gegen die kommunistische Diktatur opponierten und für ein Leben ohne Bevormundung und Unfreiheit kämpften. Und die oft für ihre Opposition und ihren Widerstand langjährige Haftstrafen und Repressionen erleiden mussten, die ihr weiteres Leben nachhaltig beeinflussten und veränderten. Bei der Veranstaltung wurde darüber diskutiert, welche Funktion ein solches Mahnmal innerhalb der bestehenden vielfältigen Erinnerungslandschaft zur DDR-Vergangenheit einnehmen kann und an welche Opfergruppen und Facetten der kommunistischen Diktatur in Deutschland zwischen 1945 und 1989 ein solches Denkmal erinnern sollte.
    Auf dem Podium diskutierten: Prof. Dr. Bernd Faulenbach (stellv. Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung), Christoph Dieckmann (Journalist), Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast (Parlamentarische Staatssekretärin a. D.) und Rainer Wagner (Bundesvorsitzender UOKG). Es moderierte Sven-Felix Kellerhoff (Journalist).
    1 hr 14 min
  • Pershing II und SS-20. Die Friedensbewegung in Ost und West und die Konfrontation der Blöcke im Kalten Krieg
    Eine massiv verschärfte Rüstungspolitik offenbarte zu Beginn der 1980er-Jahre das Heraufziehen eines »zweiten Kalten Krieges« zwischen den Supermächten. Die Stationierung neuer sowjetischer Mittelstreckenraketen (SS-20) und die von der Bundesregierung Schmidt initiierte Reaktion der NATO mit ihrem »Doppelbeschluss«, der dann von der Bundesregierung Kohl realisiert wurde, erhöhte die Spannungen zwischen den politischen Blöcken, zugleich regte sich Widerstand. So entwickelten sich sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR starke Friedensbewegungen. Im Laufe der Jahre kam es dabei über die Systemgrenzen hinweg auch zu gemeinsamen Aktionen. Wie aber konnte es zivilgesellschaftlichen Bewegungen überhaupt gelingen, trotz der schier unüberwindlichen Mauer gemeinsam politische Themen auf die Agenda zu setzen, auf welche Widerstände trafen sie und welche Folgen hatte ihr Agieren? Auf dem prominent besetzten Podium diskutierten: Otto Schily, Prof. Dr. Rupert Scholz, Prof. Dr. Dieter Klein, Ruth Misselwitz, Prof. Dr. Michael Wolffsohn. Moderation: Margit Miosga.
    1 hr 56 min

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