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Dass die neutestamentlichen Schriften, die Briefe und Evangelien, Quellen ersten Ranges für das Leben und Wirken von Jesus sind, ist unbestreitbar. Dennoch stellen sich viele Menschen die Frage, ob außerhalb der Bibel auch historische Zeugnisse über Jesus und die frühen Christen zu finden sind. Das ist erstaunlicherweise der Fall.
In seinem Vortrag führt Roland Werner in dieses Thema ein und entfaltet unter anderem, was die römischen Schriftsteller und Historiographen Sueton und Tacitus schreiben. Außerdem erklärt er den Briefwechsel von Plinius dem Jüngeren mit Kaiser Trajan, der wichtige Informationen über die frühen Christen enthält. Im letzten Teil geht er noch kurz auf die Notiz von Thallus über die Kreuzigung Jesu ein, die bei Julius Africanus zitiert wird.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Was ist eigentlich ein Fundamentalist? - Ein umstrittener Begriff und wie wir sinnvoll mit ihm umgehen können
Die Worte “Fundamentalist” oder “Fundamentalismus” werden ebenso häufig wie unbedacht verwendet. Das ist deswegen so ärgerlich, weil “Fundamentalismus” gleichzeitig ein mächtiger Kampfbegriff ist. Beachtet man allerdings die Geschichte dieses Begriffes, dann lässt er sich sinnvoll verstehen, anwenden und das, was mit ihm gemeint ist, kritisch-theologisch bewerten.
Dr. Clemens Hägele ist seit 2016 Rektor des Albrecht Bengel Hauses, einem theologischen Studienhaus, in Tübingen.
Vorstellungen und Bilder von Jesus - Die Jesus Serie (Teil 1/8)
Jesus fasziniert von Anfang an bis heute. Doch welche Vorstellung haben sich die Menschen von ihm im Lauf der Zeit gemacht? Welche inneren Bilder verbinden sie mit Jesus? Welche dieser Bilder entsprechen Jesus wirklich? Und was sind Zerrbilder, die mehr über die Aussagen, die sie entwerfen, als über Jesus selbst?
In seinem ersten Vortrag der „Jesus-Serie“ geht Roland Werner diesen Fragen nach. Eine Grundlage für seine Darlegungen ist das von ihm gemeinsam mit Dr. Guido Baltes herausgegebene Buch „Faszination Jesus - Was wir wirklich von Jesus wissen können“ (Brunnen Verlag Gießen).
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Das Klima ermöglicht Leben auf der Erde. Es ist Gottes Idee, die den ins Staunen versetzt, der es versteht. Nun gerät das System aus dem Gleichgewicht. Gottes Heilsplan in Schöpfung, Versöhnung und Vollendung umfasst aber seine ganze Schöpfung. Der Glaube kann für diese Welt Hoffnung aufbringen, wo andere Schwarz sehen. Hoffnung ist eine stärkere Basis für Klimaschutz und verantwortliches Handeln als der Klimafanatismus unserer Zeit.
Matthias Riedel ist Studienleiter am Albrecht-Bengelhaus in Tübingen und Studienrat am Theodor-Heuss-Gymnasium Esslingen mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik.
In der deutschsprachigen Pädagogik war das Thema der Vorbilder lange Zeit unterbelichtet. In den frühen 2000er Jahren kehrte das Thema plötzlich mit Macht ins öffentliche Bewusstsein zurück. Die Bibel lehrt, dass gute und authentische Vorbilder keine Superhelden sein müssen um die nächste Generation positiv prägen zu können.
Matthias Riedel ist Studienleiter am Albrecht-Bengelhaus in Tübingen und Studienrat am Theodor-Heuss-Gymnasium Esslingen mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik.
Dr. Alexander Fink: Bin ich mehr als mein Gehirn? - Denken, Bewusstsein und freier Wille (Teil 2/2)
Viele Menschen heute glauben, dass sich alles, was den Menschen ausmacht, auf materielle Prozesse in seinem Gehirn zurückführen lässt. Doch was hat die Neurowissenschaft wirklich dazu herausgefunden? Ist Bewusstsein einfach eine Funktion feuernder Neuronen? Und können wir dann überhaupt einen freien Willen haben? Der Vortrag zeigt, dass die Ergebnisse der Hirnforschung durchaus auch mit einem biblischen Konzept der Seele in Übereinstimmung gebracht werden können.
Dr. Alexander Fink: Bin ich mehr als mein Gehirn? - Was macht uns als Menschen aus? (Teil 1/2)
Viele Menschen heute glauben, dass sich alles, was den Menschen ausmacht, auf materielle Prozesse in seinem Gehirn zurückführen lässt. Doch was hat die Neurowissenschaft wirklich dazu herausgefunden? Ist Bewusstsein einfach eine Funktion feuernder Neuronen? Und können wir dann überhaupt einen freien Willen haben? Der Vortrag zeigt, dass die Ergebnisse der Hirnforschung durchaus auch mit einem biblischen Konzept der Seele in Übereinstimmung gebracht werden können.
Prof. Dr. Johannes Zimmermann: Das christliche Gesicht der Migration (Teil 2) - Herausforderungen und ökumenische Lernerfahrungen
Nach einem ersten Teil mit einer Einführung in das Thema und einem Überblick geht es im zweiten Teil zum Thema „Gemeinden im Kontext von Migration“ um konkrete Herausforderun-gen und zugleich „ökumenische Lernerfahrungen“ für deutsche Gemeinden und Christen. Wenn die herkömmlichen Gemeinden nicht zu „Stammeskirchen für die Einheimischen“ werden wol-len, stehen sie vor der Herausforderung, Grenzen zu überschreiben und auf in kultureller Hin-sicht „vielfältig“ zu werden. Es beginnt mit der „Willkommenskultur“, geht weiter zur Frage, wie ein gegenseitiges Geben und Empfangen aussehen kann. Wie kann ein Miteinander auf Augen-höhe gestaltet werden? Welche kulturellen Dynamiken und Prozesse sind zu beachten? Wo liegen Stolpersteine? Am Ende stehen theologische Fragen zum Miteinander. Die Einheit in Christus ist die Grundlage der gemeinsamen Identität, die Grenzen überwinden kann. Wichtige biblische Texte als Grund-lage für ein vertieftes Miteinander sind die „Völkertafel“ in 1. Mose 10, der Turmbau zu Babel in 1. Mose 11 und die Pfingstgeschichte (Apg 2).
Prof. Dr. theol. habil. Johannes Zimmermann (geb. 1965) ist Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor (Marburg/Lahn).
Zunehmend werden in Deutschland Muslime getauft und in die Gemeinschaft der christlichen Kirche aufgenommen. Ist es besser, sie in deutsche Gemeinden zu integrieren – oder eigene Gemeinden zu bilden, in denen sie ihre eigene Sprache in einem ihnen vertrauten kulturellen Umfeld sprechen können? Was auf den ersten Blick nach einer „besseren“ und „schlechteren“ Lösung aussieht, führt in eine bunte und vielen unbekannte Landschaft von ganz unterschiedli-chen Gemeinden im Kontext von Migration. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ge-schichte und unterschiedliche Formen, zugleich führt er ein in Fragen und Herausforderungen, die mit dem Entstehen von „Gemeinden anderer Sprache und Herkunft“ bzw. „Internationalen Gemeinden“ verbunden sind. (Ein zweiter Teil vertieft das Thema und befasst sich mit „Herausforderungen und ökumenischen Lernerfahrungen“).
Prof. Dr. theol. habil. Johannes Zimmermann (geb. 1965) ist Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor (Marburg/Lahn).
Prof. Dr. Dr. Roland Werner: Beichte auf evangelisch. - Geht das überhaupt?
Und wenn ja, wie? Was machte eine Beichte zur Beichte? Wie ist sie biblisch-theologisch begründbar? Und welche praktischen Erfahrungen gibt es? Zu diesen Themen rund um eine weithin in Vergessenheit geratene geistliche Disziplin spricht Roland Werner aus praktisch-theologischer Sicht und macht auch evangelischen Christen Mut, die Beichte neu zu entdecken.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner unterrichtet an der Ev. Hochschule Tabor und arbeitet im Zinzendorf-Institut (Marburg) mit. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
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