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Der Vortrag gibt einen Überblick über heutige Modelle zur chemischen Evolution. Er diskutiert, wie die ersten Biomoleküle entstanden sein könnten und wie sie sich zu Makromolekülen zusammengesetzt haben, bis hin zu komplexen Proteinmaschinen. Er weist aber auch auf fundamentale Probleme der ungerichteten Evolution hin und wirbt für ein offenes Weltbild, welches einen Schöpfer mit einschließt.
Thomas Schrader ist Professor für Organische Chemie an der Universität Duisburg-Essen und forscht auf dem Gebiet der Supramolekularen Chemie und der Chemischen Biologie. Seine Forschung führte zur Entwicklung eines neuen Wirkstoffes gegen neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer/Parkinson), das sich auf dem Weg zur klinischen Testung befindet.
In 1. Tim 2,12 steht: „Ich erlaube einer Frau nicht zu lehren.“ Manche Exegeten halten diesen Satz für frauenfeindlich, weil er Frauen als minderwertig einstufe. Außerdem gibt es in christlichen Gemeinden sehr unterschiedliche Meinungen darüber, wie diese Anweisung heute umgesetzt werden sollte: Sollen Frauen überhaupt nicht lehren, nur nicht im christlichen Kontext lehren, nur keine Theologie lehren, nur keine Männer lehren oder nur nicht im Gottesdienst lehren?
Der evangelische Theologe Helmut Thielicke (1908-1986) gilt allgemein als Vertreter eines kompromisslosen Kurses gegenüber dem Nationalsozialismus. Dieser Vortrag wirft einen genaueren Blick auf die Stellung Thielickes zum Dritten Reich. Der erste Teil konzentriert sich auf Thielickes eigene Darstellung seiner Entlassung vom Lehrdienst durch die NS-Diktatur. Anschließend wird im zweiten Teil seine Haltung zum Regime vor 1945, also seine Rolle im Widerstand beleuchtet. Im dritten Teil schließlich wird sein vermeintlicher Mangel an kritischer Distanz zum NS-Staat nach 1945 anhand bislang vernachlässigter, teils archivierter Quellen neubewertet. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf Thielickes bedenklicher Gedankenführung in seinem bislang unbeachteten Vorwort zum Totenbuch der Erlanger Uttenreuther.
Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen’s University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.
Kirche und Glaube verlieren in unserer Gesellschaft an Bedeutung. Umso schwieriger wird es, Menschen effektiv und auf positive Art und Weise mit dem Evangelium zu erreichen. Welche Ansätze sind wichtig, um in der heutigen Zeit effektiv mit Menschen über Jesus reden zu können? In diesem Video gibt Dave Krohn wegweisende Tipps, um kommunikative Grundlagen für Glaubensgespräche neu zu schärfen.
Dave Krohn, Jahrgang 1993, ist Theologe, Teaching-Pastor und Referent für das Apologetik Projekt e.V. Seine Leidenschaft ist es, dass Menschen einen kraftvollen und mündigen Glauben an Jesus Christus erhalten.
„Prüfet alles! - Eine ärgerliche Jahreslosung 2025!?"Prüfet alles und das Gute behaltet!“ (1Thess 5,21) Die Aufforderung von Paulus hat es in sich. Die einen werden sich freuen: Endlich kann ich alles kritisieren, was mir nicht passt! Die anderen werden sich ärgern: Wir wollen doch tolerant sein, und alles akzeptieren!
Die Jahreslosung 2025 sperrt sich gegen eine Vereinahmung, egal von welcher Seite. Und sie ist eingeordnet in ein ganzes Programm von herausfordernden Aussagen.
Wie aktuell die Aufforderung des Apostels ist, und was sie nicht nur mit dem Kanal „glaubendenken“ zu tun hat, sondern mit unserem tatsächlichen Glauben, Denken und Leben, darum geht es. Und am Ende steht die Frage, was am Ende an Gutem herauskommt - oder an weniger Gutem. Eine Jahreslosung, die den Fokus auf das Wesentliche legt, nämlich auf die Frucht einer Haltung, einer Handlung, eines Gedankens, einer Geistesströmung.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Die kürzesten Weihnachtsgeschichten der Bibel - darum geht es in diesem Weihnachtsgruß.
Die sogenannte "liberale Theologie" gehört zu den einflussreichsten theologischen Bewegungen der Moderne. Was waren Ziel und Methode dieses breitgefächerten Ansatzes? Wie steht der christliche Glaube zur Vernunft und wo weicht die liberale Theologie vom klassisch-orthodoxen Glaubensverständnis ab? Diese und weitere wichtige Fragen analysiert Fabian Grassl in diesem Vortrag im Rahmen der glaubendenken Konferenz 2024 in Ludwigsburg.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts kam es zu einer einmaligen Verschiebung der Zentren der Christenheit und vor allem auch der Evangelikalen Bewegung. Lebten die meisten Christen vor 100 Jahren noch in der westlichen Hemisphäre (Europa & Nordamerika), hat sich das grundlegend gewandelt. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung nach und
Ist das Christentum schädlich oder förderlich für unsere Gesellschaft: Das Christentum und andere Religionen wirken auf viele Menschen der Neuzeit als wissenschaftsfeindlich, unethisch und überholt. Schadet das Christentum also unserer Gesellschaft, oder ist es ein fundamentaler Bestandteil unserer Kultur?
Roland Werner und Fabian Grassl tauchen ein in den Klassiker von C.S. Lewis, Pardon, ich bin Christ.
Ein Podiumsgespräch im Rahmen der True!-Konferenz 2024 in Ludwigsburg.
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