Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

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Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung. episodes

  • #255 GddZ - Scham. Im Gespräch mit Dr. Stefan Marks
    Ein soziales Ereignis als anonymes Gefühl

    In dieser Episode von „Gut durch die Zeit“ spricht Gastgeber Sascha Weigel mit Dr. Stephan Marks über das häufig übersehene Gefühl der Scham und seine Bedeutung für Konfliktlösung und Mediation. Sie beleuchten, wie Scham in zwischenmenschlichen Konflikten unter der Oberfläche wirkt und Verhalten sowie Interaktionen beeinflusst, ohne ausdrücklich benannt zu werden.

    Dr. Marks schildert seinen Weg zum Verständnis von Scham, der aus seiner Forschung zu den sozialen Dynamiken der NS-Zeit hervorging, und erläutert, wie diese Erkenntnisse seinen Ansatz für die Supervision geprägt haben. Das Gespräch unterstreicht die Bedeutung, Scham in Konfliktsituationen und in der Mediation wahrzunehmen und zu thematisieren, da sie den Mediationsprozess und die Bereitschaft der Beteiligten zu konstruktivem Handeln maßgeblich beeinflussen kann.

    Inhalt

    Kapitel:

    00:00 Einführung in das Thema Scham

    03:02 Die Entstehung von Scham im Kontext der Mediation

    05:58 Scham als Schlüssel zum Verständnis von Konflikten

    08:50 Die verschiedenen Arten von Scham

    11:53 Scham und ihre Auswirkungen auf die Konfliktbearbeitung

    14:37 Die Rolle des Mediators im Umgang mit Scham

    17:51 Scham als Lernchance

    20:24 Die Gefahren der Beschämung

    23:37 Scham in rechtlichen Kontexten

    26:36 Schlussfolgerungen und Ausblick

    28:00 Die Rolle der Scham in der Mediation

    32:13 Umgang mit Scham in Konfliktsituationen

    35:28 Entschuldigung und Scham – ein komplexes Verhältnis

    39:49 Scham als Antrieb zur Veränderung

    42:52 Traumatische Scham und ihre Auswirkungen

    Zusammenfassung

    In dieser Episode von „Gut durch die Zeit“ spricht Gastgeber Sascha Weigel mit Dr. Stephan Marks über das häufig übersehene Gefühl der Scham und seine Bedeutung für Konfliktlösung und Mediation. Sie beleuchten, wie Scham in zwischenmenschlichen Konflikten unter der Oberfläche wirkt und Verhalten sowie Interaktionen beeinflusst, ohne ausdrücklich benannt zu werden.

    Dr. Marks schildert seinen Weg zum Verständnis von Scham, der aus seiner Forschung zu den sozialen Dynamiken der NS-Zeit hervorging, und erläutert, wie diese Erkenntnisse seinen Ansatz für die Supervision geprägt haben. Das Gespräch unterstreicht die Bedeutung, Scham in Konfliktsituationen und in der Mediation wahrzunehmen und zu thematisieren, da sie den Mediationsprozess und die Bereitschaft der Beteiligten zu konstruktivem Handeln maßgeblich beeinflussen kann.

    Takeaways

    • Scham wirkt in Konflikten oft unter der Oberfläche.
    • Das Erkennen und zuweilen auch das Benennen von Scham kann zu einer wirksameren Mediation führen.
    • Scham kann ein starker Motor für Lernen und Veränderung sein.
    • Das Verständnis unterschiedlicher Formen von Scham ist für die Konfliktlösung entscheidend.
    • Mediator*innen müssen sich ihrer eigenen Schamgefühle bewusst sein, um anderen helfen zu können.
    • 37 min
    • #254 GddZ - Konflikt und Mediation in Wissenschafts- und Forschungsorganisationen
      Im Gespräch mit Thomas Windmann und Suzan Stutz
      Zusammenfassung

      In dieser Episode des Podcasts „Gut durch die Zeit“ diskutieren Sascha Weigel, Thomas Windmann und Susanne Stutz die Herausforderungen und Besonderheiten von Konflikten in Wissenschafts- und Forschungsorganisationen. Sie beleuchten die Rolle von Konfliktmanagement und Antidiskriminierung am KIT und erörtern, wie internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu Konflikten führen kann. Zudem werden die Strukturen des Konfliktmanagements am KIT sowie die Erfolgskriterien für die Arbeit in diesem Bereich thematisiert. In dieser Episode diskutieren Suzan Stutz und Thomas über die Herausforderungen und Chancen im Konfliktmanagement am KIT. Sie betonen die Bedeutung von Dialogräumen, Sensibilisierung und der Differenzierung zwischen Lern- und Sanktionszonen. Die Notwendigkeit von Veränderungen in der Hochschulkultur wird hervorgehoben, um eine positive Entwicklung und ein besseres Verständnis zwischen den Beteiligten zu fördern.

      „Dialogräume schaffen ist entscheidend.“

      Kapitel:

      00:00 Einführung in den Podcast und die Thematik

      01:09 Besonderheiten von Wissenschafts- und Forschungsorganisationen
      04:09 Konflikte in der Wissenschaft: Herausforderungen und Perspektiven
      09:19 Internationalisierung und Diversität in Konflikten
      14:27 Strukturen des Konfliktmanagements am KIT
      18:40 Erfolgskriterien im Konfliktmanagement
      24:01 Entwicklung und Erfolge im Jahr 2025
      31:28 Konfliktlösung und Objektivität
      34:22 Lern- und Sanktionszonen im Konfliktmanagement
      40:01 Veränderung und Dialogräume schaffen
      44:02 Die Notwendigkeit des Dialogs
      51:44 Chancenperspektiven und Transformation

      „Sind wir in einer Lernzone oder nicht?“

      Gesprächspartner:

      Dr. Thomas Windmann: leitet die Stabsstelle Konfliktmanagement und Psychosoziale Beratung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT); promovierter Chemiker mit abgeschlossenem Jura-Studium; Mediator und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Mediation.

      Dr. Suzan Stutz: Historikerin, bestellte Ansprechperson für Antidiskriminierung nach §4a Abs.2 LHG.

      39 min
    • #253 GddZ - Polarisierung der Gesellschaft? Im Gespräch mit Prof. Nils Kumkar
      Polarisierung ist kommunikativ funktional und ihre Beobachtung ist wirkungsvoll, bezeugt aber keine auseinanderdriftende Meinungsbildung

      Diese Episode des Podcasts entstammt der Kleinen Reihe "Beiträge aus der Konfliktdynamik".

      Sascha Weigel und Sonja Fücker, die Mitherausgeber der Konfliktdynamik, der Fachzeitschrift für Vermittlung, Verhandlung und Entscheidung, sprechen in dieser Episode mit dem bekannten Soziologen Nils Kumkar.

      Sie sprechen über das viel diskutierte Phänomen der Polarisierung in der Gesellschaft. Sie beleuchten, wie Polarisierung in der politischen Kommunikation wahrgenommen wird, welche Rolle soziale Medien dabei spielen und wie diese Dynamiken die Mediation und Konfliktbearbeitung beeinflussen. Die Gesprächspartner analysieren die unterschiedlichen Perspektiven auf Polarisierung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und die politische Landschaft. In dieser Diskussion wird die Komplexität der Mediation und die Herausforderungen, die mit Polarisierung und Konflikten verbunden sind, erörtert. Die Teilnehmer reflektieren über die Rolle der Mediatoren, die Notwendigkeit von Reflexion und Verantwortung in der Mediation sowie die Themen Abgrenzung und Isolation. Es wird betont, dass es keine einfachen Lösungen gibt und dass Mediatoren oft in einem Spannungsfeld zwischen Neutralität und der Notwendigkeit, bestimmte Haltungen zu vertreten, agieren müssen.

      Polarisierung ist kommunikativ funktional und ihre Beobachtung ist wirkungsvoll, bezeugt aber keine auseinanderdriftende Meinungsbildung

      Gast: Prof. Nils Kumkar

      geb. 1985, derzeit Lehrstuhlinhaber an der Universität Bamberg, studierte Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen und der UC Los Angeles. 2016 promovierte er an der Universität Leipzig mit einer Arbeit zu Krisenprotesten in den USA und Deutschland während der Weltfinanzkrise. Seine Forschungsschwerpunkte sind soziologische Theorie und qualitative Methoden mit Fokus auf Fragen der Wissens- und Kommunikationssoziologie und insbesondere Protest, Kritik und erlebte soziale Ungleichheit.

      Autor der vielbeachteten Bücher "Polarisierung. Über die Ordnung der Politik" (2025) sowie "Alternative Fakten. Zur Praxis der kommunikativen Erkenntnisverweigerung" (2022)

      56 min
    • #252 GddZ - Verhandlungslehre. Teil 3 - BATNA und andere Referenzpunkte in Verhandlungen
      Best Alternative To A Negotiated Agreement - Was tun Sie, wenn Sie hier nicht zu einem Verhandlungsergebnis kommen würden?

      "BATNA ist nicht die Schmerzgrenze, wohl aber ein goldener Schlüssel."

      In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" diskutieren Sascha Weigel und Jörg Schneider-Brodtmann die Bedeutung von spezifischen Verhandlungsvorbereitungen. Sie beleuchten die Rolle von Emotionen in Verhandlungen, die Konzepte von BATNA (beste Alternative zur Einigung) und Schmerzgrenze sowie die Dynamik von Verhandlungen. Zudem wird die Wichtigkeit von Handlungsalternativen und der Einfluss von Verhandlungsmacht thematisiert. Abschließend wird auf die Kritik an der BATNA und die Rolle von Empathie in Verhandlungen eingegangen.

      "Schon während der Vorbereitungen gilt: Fokus auf das Verhandlungsziel."

      **Kapitel **

      00:00 - Einführung in den Verhandlungspodcast

      00:50 - Verhandlungsstrategien und Konfliktprävention

      03:32 - Emotionen in Verhandlungen

      09:01 - BATNA: Die beste Alternative zur Einigung

      18:35 - Schmerzgrenze vs. Handlungsalternativen

      25:49 - Verhandlungswissenschaft und Partneralternativen

      28:22 - Die Bedeutung der BATNA in Verhandlungen

      31:38 - Kritik am BATNA-Konzept

      35:12 - Hypothesenbildung über die Gegenseite

      39:02 - Verhandlungsmodelle und deren Unterschiede

      39 min
    • #251 GddZ - Die acht Interventionstechniken nach Eric Berne
      Inhalt

      In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" diskutieren Sascha Weigel und Matthias Sell die Transaktionsanalyse und die Acht Interventionstechniken von Eric Berne. Matthias Sell, ein erfahrener Transaktionsanalytiker, teilt seine Einsichten über die Entwicklung und Anwendung dieser Techniken in der Therapie sowie in organisatorischen Kontexten. Die Diskussion beleuchtet die Bedeutung von Energieprozessen in der Kommunikation und die Herausforderungen, die sich aus den Veränderungen in der Gesellschaft ergeben. Abschließend wird die Relevanz der Transaktionsanalyse für die heutige Zeit und die Zukunft erörtert.

      Kapitel

      00:00 Einführung in die Transaktionsanalyse

      10:57 Die Acht Interventionstechniken von Eric Berne

      23:51 Die Bedeutung der Energieprozesse in der Therapie

      28:10 Die neue Positionierung der Patienten

      29:34 Generationenwechsel und Veränderungen in der Therapie

      32:21 Anwendung der Transaktionsanalyse in Organisationen

      33:08 Energie und Führung in Unternehmen

      36:35 Rollen und Erwartungen in der Organisation

      39:39 Vorsichtsmaßnahmen in der Führung

      41:21 Interventionen vs. Inventionen

      43:02 Zusammenfassung der Basistechniken

      45:27 Abschluss und Ausblick

      Matthias Sell

      M.A., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Lehrender Transaktionsanalytiker, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor, Leiter des Instituts INITA für Psychotherapie und für tiefenpsychologisch relationaler Supervision und Coaching.

      38 min
    • #250 GddZ - Kinder in der Mediation. Im Gespräch mit Swetlana von Bismarck
      Die Vorbereitung auf die Mediation ist entscheidend für den Erfolg.
      Zusammenfassung

      In diesem Podcast diskutieren Sascha Weigel und Swetlana von Bismarck die Rolle von Kindern in der Mediation, insbesondere in Fällen von Trennung und Scheidung. Swetlana, eine erfahrene Familienmediatorin, erklärt, wie wichtig es ist, Kinder in den Mediationsprozess einzubeziehen, um ihre Perspektiven und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Sie spricht über die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Einbindung von Kindern ergeben, und betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Vorbereitung und einer respektvollen Haltung gegenüber den Kindern. Der Podcast beleuchtet auch die Unterschiede zwischen minderjährigen und erwachsenen Kindern in der Mediation sowie die Bedeutung von Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.

      Takeaways
      • Die Rolle der Kinder in der Mediation ist entscheidend.
      • Minderjährige Kinder können echte Beteiligte sein.
      • Die emotionale Intelligenz von Kindern ist oft höher als die von Erwachsenen.
      • Freiwilligkeit und Vertraulichkeit sind zentrale Aspekte der Mediation mit Kindern.
      • Die Vorbereitung auf die Mediation ist entscheidend für den Erfolg.
      • Eltern müssen auf einer Elternebene kommunizieren, bevor Kinder einbezogen werden.
      • Die Einbindung von Kindern kann die Konfliktdynamik positiv beeinflussen.
      • Es ist wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder zu respektieren.
      • Mediation sollte als normales Verfahren betrachtet werden, nicht als Ausnahme.
      • Die Mediatoren müssen eine respektvolle Haltung gegenüber den Kindern haben.
      • Kapitel:

        00:00 Einführung in die Mediation und Familienkonflikte

        02:54 Die Rolle der Mediatorin und ihre Erfahrungen

        04:46 Familie und ihre Bedeutung in Konflikten

        06:57 Kinder in der Mediation: Abgrenzung und Einbeziehung

        08:46 Minderjährige Kinder als Beteiligte in der Mediation

        09:50 Emotionale Intelligenz von Kindern in Konflikten

        11:38 Nestmodell und Kinderbeteiligung

        13:35 Freiwilligkeit und Vertraulichkeit in der Mediation

        14:52 Kriterien für die Einbeziehung von Kindern

        17:57 Rollenveränderung und Stabilität der Eltern

        21:23 Konfliktdynamik und Themen in der Mediation

        23:17 Erziehungskonflikte und Paarkonflikte

        25:31 Auswirkungen der Volljährigkeit auf die Mediation

        26:17 Integration von Kindern in die Mediation

        28:41 Herausforderungen und Chancen der Kindermediation

        33:24 Vorbereitung auf die Mediation mit Kindern

        36:29 Verpflichtende Mediation und ihre Auswirkungen

        41:15 Normalisierung von Trennungen und Scheidungen

        Gästin: Swetlana von Bismarck:

        Juristin, lizenzierte Familienmediatorin (BAFM) und Gründerin der Mediationspraxis Familienkokon in Berlin.

        Sie arbeitet als Mediatorin, Verfahrensbeiständin und Supervisorin und begleitet seit vielen Jahren Familien in hochsensiblen Konflikt- und Veränderungsprozessen.

        40 min
      • #249 GddZ - Konflikte verstehen und bearbeiten. Im Gespräch mit Kirsten Schroeter
        Publikation: Adrian, Linn / Schroeter, Kirsten: Konflikte verstehen und bearbeiten. Fachübergreifende Grundlagen für Studium und Praxis. 1. Auflage, Leverkusen 2025.
        Zusammenfassung

        In dieser Episode des Podcasts "Gut durch die Zeit" diskutieren Sascha Weigel und Kirsten Schroeter über das Thema Konflikte und deren Bearbeitung. Sie beleuchten die verschiedenen Facetten von Konflikten, die Bedeutung von Mediation und Konfliktberatung sowie die Herausforderungen, die bei der Bearbeitung von Konflikten auftreten können. Kirsten teilt ihre Erfahrungen aus der Praxis und gibt Einblicke in ihr neues Buch "Konflikte verstehen und bearbeiten", das verschiedene Perspektiven und Ansätze zur Konfliktlösung bietet. Die Diskussion umfasst auch die Rolle von Macht in Konflikten und die Notwendigkeit, unterschiedliche Sichtweisen zu berücksichtigen.

        Kapitel

        Chapters

        00:00 Einführung in Konflikte und Mediation

        02:59 Das Buch über Konflikte verstehen und bearbeiten

        05:51 Die Entstehungsgeschichte des Buches

        08:45 Vielfalt der Konfliktliteratur

        11:42 Typische Konfliktsituationen in der Praxis

        14:25 Besondere Herausforderungen in Wohnprojekten

        14:38 Vielfalt der Konfliktbearbeitung

        16:37 Der Ansatz zur Konfliktklärung

        19:40 Entscheidungsfindung in Konfliktsituationen

        25:45 Probleme und Konflikte verstehen

        27:41 Konfliktberatung und Mediation

        31:44 Perspektiven und Ansätze in der Konfliktbearbeitung

        35:39 Literatur und Ressourcen für Mediatoren

        Takeaways

        Takeaways

        • Konflikte sind eine normale Erscheinung im Leben.
        • Mediation ist ein Prozess, der Verständnis und Bearbeitung von Konflikten fördert.
        • Die Vielfalt an Perspektiven ist entscheidend für die Konfliktbearbeitung.
        • Gute Zusammenarbeit erfordert aktives Aushandeln von Unterschieden.
        • Konfliktberatung ist eine hochverantwortungsvolle Tätigkeit.
        • Das 7i-Modell bietet eine systematische Herangehensweise an Konflikte.
        • Macht spielt eine zentrale Rolle in Konfliktsituationen.
        • Konflikte sollten nicht als negativ, sondern als Entwicklungschance gesehen werden.
        • Die Kommunikation ist der Schlüssel zur Konfliktlösung.
        • Ein interdisziplinärer Ansatz bereichert die Konfliktbearbeitung.
        • Gästin: Kirsten Schroeter

          Dipl.-Psych. Mediatorin und Ausbilderin, Wissenschaftliche Leitung Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement (M.A./LL.M.) Europa-Universität Viadrina / Frankfurt (Oder); Mitherausgeberin der Fachzeitschrift KonfliktDynamik

          35 min
        • #248 GddZ - Zukunft der Arbeitswelt - Zukunft der Konfliktwelt. Im Gespräch mit Michael Neÿ
          skills for future
          Kapitel

          0:04 - Einführung in die Arbeitswelt

          7:58 - Konfliktpotenziale in der digitalen Arbeitswelt

          17:25 - Technologie und ihre Auswirkungen auf Kommunikation

          27:31 - Ambiguitätstoleranz im Arbeitsumfeld

          40:04 - Die Rolle der Menschlichkeit in der digitalen Zukunft

          ausführliche Zusammenfassung

          In dieser Episode des Podcasts „Gut durch die Zeit“ greife ich das Thema der Arbeitswelt auf, insbesondere in Bezug auf die Herausforderungen und Konfliktpotenziale, die mit der fortschreitenden Digitalisierung einhergehen. Ich habe Michael Neÿ, einen erfahrenen Berater und Mitarbeiter des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung, eingeladen, um gemeinsam den Wandel in der Arbeitsumgebung zu diskutieren. Wir sprechen über die Notwendigkeit, die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Mitarbeitenden zu fördern, um den Anforderungen einer zunehmend digitalen Arbeitswelt gerecht zu werden.

          Michael liefert wertvolle Einblicke in seine Arbeit am Forschungsinstitut, wo der Fokus auf der Entwicklung von Berufsbildern und dem Bereich der Aus- und Weiterbildung liegt. Wir beleuchten, welche Kompetenzen in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt unerlässlich sind und wie sich diese im Kontext von Bildung und beruflicher Entwicklung manifestieren. Dabei steht die Frage im Raum, was es bedeutet, heute eine Ausbildung zu haben und welche Fähigkeiten in der Zukunft gefragt sein werden. Michael weist darauf hin, dass wir uns der Tatsache bewusst sein müssen, wie wir uns auf die digitalen Veränderungen einstellen und welche praktischen Maßnahmen wir ergreifen können, um den digitalen Wandel nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv daran teilzuhaben.

          Ein zentrales Thema unserer Diskussion ist die Achtsamkeit in der Kommunikation, besonders im digitalen Raum. Wir erörtern, wie Missverständnisse in der online Kommunikation zunehmen und welche Rolle unreflektierte Erwartungen an die Reaktionszeiten in unserer heutigen Arbeitsweise spielen. Die Technology selbst ist neutral, doch die damit verbundenen Erwartungen sowie der Umgang mit diesen Technologien können zu Konflikten führen. Wir analysieren, wie eine Kultur des reflektierten Umgangs mit Technologie dazu beitragen kann, Stress und Überlastung zu reduzieren, und welche Verantwortung Führungskräfte in diesem Prozess tragen.

          Weiterhin erörtern wir die sozialen Dynamiken zwischen den Generationen am Arbeitsplatz. Michael betont, dass Stereotype zwischen den Generationen häufig falsch verstanden werden und dass es im Umgang miteinander wichtiger denn je ist, zuzuhören und sich auf die individuellen Perspektiven zu konzentrieren. Es ist entscheidend, in Konfliktsituationen nicht mit vorgefertigten Meinungen zu agieren, sondern die richtigen Fragen zu stellen, um das Verständnis zwischen den Mitarbeitenden zu fördern.

          Abschließend diskutieren wir die zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet „Arbeit“ in einer Welt, in der viele Tätigkeiten von Maschinen übernommen werden können? Wie definieren wir uns selbst, wenn unsere berufliche Identität nicht mehr so stark an die Arbeit gebunden ist? Die Antworten darauf sind nicht nur für die Individuen, sondern auch für die Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um zukunftsfähig zu bleiben.

          Die Erkenntnisse aus diesem Gespräch sind nicht nur für Fachleute im Bereich der Organisation und Weiterbildung relevant, sondern auch für jeden, der an der Zukunft der Arbeitswelt interessiert ist. Es ist ein Appell, flexibel zu bleiben, den Wandel aktiv zu gestalten und die sozialen Aspekte der Arbeit nicht aus den Augen zu verlieren.

          Gast: Michael E.W. Neÿ 

          Soziologe mit sozialpsychologischem Schwerpunkt, systemischer Coach und Supervisor. Seit 2020 am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, (f-bb) seit 2022 als Projektgruppenleiter am Standort Magdeburg. Inhaltlicher Schwerpunkte „Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt“ und „psychoanalytische Sozialpsychologie in der Organisationsentwicklung“. Im Fokus steht die Frage nach menschlicher und organisationaler Resilienz im Wandel – insbesondere aus dem Blickwinkel der Biographieforschung. Seit ist er 2020 außerdem in der Leitung des Zukunftszentrums Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt (ZZST), mit dem Ziel den digitalen Wandel im Bundesland kritische reflektiert umzusetzen.

          Für das f-bb ist Michael Neÿ im Vorstand des Nationalen Forums Beratung (nfb) und arbeitet an den Themen Professionalisierung der Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (BBB-Beratung) sowie Kompetenzanforderungen von Beratung im digitalen Wandel (inkl. KI).
          Daneben engagiert er sich als Mitglied in der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie im Themenfeld Tiefenhermeneutik, mit dem Blick auf das Verstehen latenter, unbewusster Dimensionen sozialer Interaktionen, Kommunikationsprozesse und der Kultur einer Organisation.

          vollständiges Transkript auf der Episodenwebseite.

          48 min
        • #247 GddZ - KI-Coaching. Im Gespräch mit Prof. Dr. Harald Geißler
          Welches Coaching noch nicht durch eine Künstliche Intelligenz besser ausgeführt wird.

          KI hat kein Problem mit Komplexität und Geschwindigkeit.

          Kapitel:

          0:06 - Einführung in KI-Coaching

          1:41 - Professor Geißlers Erfahrungen

          5:42 - Die Anwendung von ChatGPT im Coaching

          11:21 - Coaching mit KI-Agenten

          16:01 - Herausforderungen von KI im Coaching

          25:32 - Die Rolle von Werten im Coaching

          30:34 - Zukunft des KI-Coachings

          31:00 - Empfehlungen für Coaches und Berater

          Zielerreichungscoaching durch eine KI ausgeführt ist nicht (mehr) schlechter als von Menschen ausgeführt, aber das erklärte Ziel darf nicht in Frage stehen!

          Gast:

          Harald Geißler studierte Erziehungswissenschaft, promovierte 1976 und habilitierte sich 1985 an der Uni Münster. 1985 – 2015 Professor an die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg für das Fach Erziehungswissenschaft, insbes. Berufs- und Betriebspädagogik.

          35 min
        • #246 GddZ - Mediationsklauseln in der Praxis. Im Gespräch mit Jörg Schneider-Brodtmann und Thomas Schneider
          Kleine Reihe: Konfliktprävention und -antizipation
          Inhalt:
          Kapitel:

          0:07 - Herzlich willkommen zum Podcast Gut durch die Zeit

          1:28 - Verbindung mit Thomas Schneider

          3:24 - Öffentlichkeitsarbeit in der Mediation

          6:09 - Praktische Erfahrungen mit Mediationsklauseln

          9:01 - Herausforderungen bei der Umsetzung

          15:41 - Die Bedeutung der Mediationsklausel

          17:09 - Mediation im internationalen Kontext

          22:15 - Kosten und Gebühren der Mediation

          35:40 - Fazit und Ausblick auf zukünftige Themen

          ausführliche Zusammenfassung

          In dieser Episode sprechen wir mit Thomas Schneider aus der Schweiz, einem Experten für Wirtschaftsmediation, über die Bedeutung und Anwendung von Mediationsklauseln in Verträgen. Gemeinsam mit Jörg Schneider-Brodtmann betrachten wir die praktischen Aspekte der Konfliktprävention im Wirtschaftsbereich und wie Mediationsklauseln eine proaktive Strategie zur Konfliktlösung darstellen können. Zu Gast ist der Schweizer Wirtschaftsmediator von der Schweizer Kammer für Wirtschaftsmediation Thomas Schneider.

          Wir diskutieren zunächst, wie die Zusammenarbeit zwischen Praktikern und Juristen in der Mediation gefördert werden kann, um das Bewusstsein für präventives Konfliktmanagement zu stärken. Thomas berichtet von seinen Erfahrungen in der Wirtschaft, wobei er hervorhebt, dass Konflikte häufig erst im Nachhinein und oft erst vor Gericht gelöst werden. Die Idee, bereits bei Vertragsverhandlungen die Möglichkeit zur Mediationsklausel einzubauen, wird als cleverer Ansatz dargestellt, um die Wahrscheinlichkeit einer friedlichen Konfliktlösung zu erhöhen.

          Ein zentraler Punkt unseres Gesprächs ist die Notwendigkeit, die verschiedenen Arten von Mediationsklauseln zu verstehen. Thomas erklärt die Unterschiede zwischen verpflichtenden und optionalen Klauseln und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Wir erörtern, wie eine gut formulierte Klausel nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen festlegt, sondern auch das Risiko von langwierigen Rechtsstreitigkeiten mindern kann.

          Darüber hinaus unterstreichen wir die Herausforderungen, mit denen Mediationsklauseln in der Praxis konfrontiert sind. Oft besteht eine Diskrepanz zwischen der theoretischen Einigung über Mediationsklauseln und der tatsächlichen Bereitschaft, diesen Prozess im Konfliktfall zu verfolgen. Wir beleuchten die psychologischen und emotionalen Aspekte, die eine Rolle spielen, wenn Auftraggeber und Geschäftsleitungen mit Konflikten konfrontiert werden und erklären, wie eine Mediationsklausel dabei unterstützt, einen neutralen Mediator zu finden.

          Im Laufe der Episode bietet Thomas Einblicke in vergangene Projekte und teilt praktische Erfahrungen zur Umsetzung dieser Klauseln. Gemeinsam sprechen wir auch über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Mediation in der Schweiz, den Einsatz von Mediationsinstitutionen und die Schaffung eines Bewusstseins für die Wichtigkeit dieser vorbeugenden Maßnahmen.

          Abschließend wird deutlich, dass, auch wenn Mediationsklauseln in der Praxis noch nicht weit verbreitet sind, deren zielgerichtete Anwendung und das damit verbundene präventive Denken zu einer signifikanten Verbesserung im Umgang mit Konflikten führen können. Wir hoffen, dass diese Episode die Zuhörer dazu anregt, Mediationsklauseln in ihre Vereinbarungen einzufügen und somit die Verhandlungs- und Konfliktkultur im B2B-Bereich zu verbessern.

          Gäste:

          Dr. jur. Jörg Schneider-Brodtmann, studierte Rechtswissenschaften in Tübingen, Genf/Schweiz, Heidelberg; Master of Laws (Mediation und Konfliktmanagement), Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). Anwalt des Jahres für Technologierecht, Handelsblatt / Best Lawyers 2022 und 2024; Empfohlen für IT- und Technologierecht, Handelsblatt / Best Lawyers 2022, 2023 und 2024; Empfohlen für Data / Information Technology, Who’s Who Legal Global und Germany 2022 und 2023; Einer der renommiertesten Anwälte für IT-Recht, WirtschaftsWoche 34/2019.

          Thomas Schneider, Zertifizierter Mediator bei Schweizerische Kammer für Wirtschaftsmediation (SKWM), als Partner bei TSc Consulting AG (Schweiz) ist Thomas Schneider tätig mit Fokus auf IT, Projekt- und Veränderungsmanagement sowie Mediation.

          38 min

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        Ich bin Sascha Weigel und möchte Sie in diesem Podcast gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken anregen. Wir hegen die Absicht, dass Sie hier durchaus die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz für ihre Problem- oder Konfliktsituation entwickeln können.

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        Augen zu by DIE ZEIT

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        Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast by ARD

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        Die Paartherapie by NDR

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