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Antonias Buchtipp: "Federnlesen" von Johanna Rombach/ 2018 bei Lübbe erschienen
Wie versprochen hier noch die Info zum "Komitee gegen den Vogelmord e.V."
Folgendes Buch stellt Philipp in dieser Folge vor: „Offene See“, ein Roman von Benjamin Myers
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Antonia stellt in dieser Folge das Buch "Vögel - Von eleganten Elstern, graziösen Gänsen und zaghaften Zeisigen" vor von Malcolm Tait und Olive Tayler
Kontakt: [email protected] / Instagram: @gut.zu.voegeln.podcast
Der Löffler heißt nicht ohne Grund Löffler, denn sein Schnabel erinnert an einen langen Kochlöffel. Und wie so oft in der Vogelwelt: nicht ohne Grund! Antonia und Philipp sind begeistert vom Aussehen dieses anmutigen Schreitvogels, der zur Familie der Ibisse gehört und nicht zu den Reihern - that’s been said. Warum der Löffler als Glücksbringer angesehen wird und was es mit seiner schnittigen Vokuhila-Frisur auf sich hat - das alles und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge über den wunderschönen Löffler!
Der Trauerschnäpper ist ein ausgeprägter Sommervogel, der im Oktober längst nicht mehr bei uns ist und wohl nie erfahren wird, wie es sich anfühlt, wenn morgens die Kraniche im Nebel melancholisch rufen. Good for him, denn die meisten Fliegen und Insekten haben auch längst arrivederci gesagt und der arme Kerl würde nichts mehr zu Futtern finden. Philipp hat eine enge Bindung zu ein paar Trauerschnäppern in seiner Gegend, aber auch erst seit Kurzem - wie so oft treten manche Vogelarten ganz plötzlich neu in unser Leben, überraschend, genau das ist es, was unsere Vogelliebe auszeichnet: es wird nie langweilig. Was der Trauerschnäpper mit Friedhöfen gemein hat und warum man auch in Wäldern Nistkästen aufhängen sollte - dies und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge über den Trauerschnäpper!
Die Ringeltaube war immer da und wir können nicht fassen, dass es 85 Folgen gedauert hat bis wir diese Schönheit besprechen. Es ist dann doch immer wieder erstaunlich was wir alles noch lernen können von den Vögeln, die uns schon immer umgeben. Zum Beispiel, dass Ringeltauben ihre Jungen nicht mit Insekten füttern, sondern mit der sogenannten Kropfmilch. Also los, es gibt viel zu hören…
Eine ganz besondere Folge von „Gut zu Vögeln“ – diesmal live aus der Vogel-Ausstellung im Naturkundemuseum Berlin. Mit Publikum! Passender könnte der Ort kaum sein, denn der Tagesvogel dieser Folge ist hierzulande leider nur noch im Museum zu finden. So ist die Blauracke für Antonia und Philipp ein echter Sehnsuchtsvogel. Denn bis in die 1980er Jahre hat die Blauracke noch im Osten Deutschlands gebrütet, früher sogar in weiten Teilen Mitteleuropas. Heute ist sie bei uns ausgestorben – und mit ihr ihre einzigartige, strahlend blaue Erscheinung. Die großen Insekten, die sie im Sommer braucht, sind aus unserer Landschaft verschwunden – verdrängt, ausgerottet durch intensive Landwirtschaft. In Ländern wie Ungarn, Rumänien oder stellenweise Italien kann man die Blauracke noch beobachten. Aber auch dort ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ihr typisches „Ärrrr-Ärrrr“ für immer verstummt sein wird. Oder? Können wir ihr helfen? Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Abend im Naturkundemuseum so besonders gemacht haben!
Der liebe Neuntöter ist ein richtig interessanter Vogel und gut zu beobachten. Leider hatte Antonia noch nicht so viel Glück in Köln. Aber Philipp kennt den maskierten Zorrolooking Vogel ganz gut aus Brandenburg. Doch wie es so ist beim Vogelbeobachten, kann sich so eine Sichtung unverhofft ergeben. Und so kommt es auch, dass Antonia zwischen Aufnahme und Veröffentlichung dieser Folge nun in der Eifel war und diesen schönen Vogel zum ersten Mal gesehen hat - natürlich in einer schönen großen Hecke. Denn genau hier fühlt sich der Neuntöter am wohlsten!
Eigentlich müsste diese Folge „Pechvogel“ heißen, denn das ist wohl der inoffizielle zweite Vorname des Rebhuhns. Einst aus unserer Feldflur, von unseren Äckern nicht wegzudenken, ist dieser hübsche Hühnervogel heute in vielen Regionen bereits ausgestorben. Kaum eine andere Art trifft die intensive Landwirtschaft so hart wie das Rebhuhn. Es ist zu einem traurigen Symbolvogel geworden und steht für das Versagen von uns Menschen, denn wir haben es in unserer Landnutzung einfach überrollt und verdrängt. Doch es gibt kleine Hoffnungsschimmer… Antonia und Philipp versuchen derweil, wenigstens dem immer grüner und bunter werdenden Frühling draußen etwas abzugewinnen.
Der Haubentaucher gehört zu den Lappentauchern, was witzig klingt, aber stimmt! Denn an seinen Zehen befinden sich kleine bis große Lappen, die es ihm ermöglichen, sich im Wasser geschickt fortzubewegen. An Land hingegen ist er eher tollpatschig unterwegs. Antonia und Philipp lieben den Haubentaucher und haben sogar schon mal zusammen welche am Bodensee beobachten können. Aber wie immer gibt es auch echte Downer zu verkünden, denn dieser einst so häufigen Wasservogelart geht es auch nicht mehr allzu gut. Und das liegt auch an uns Menschen mit unseren komischen Hobbys, die bis tief in die Lebensräume unserer Vögel eingreifen. Mehr dazu und zu unserem neuen Buch "Unter Staren - Die Entdeckung einer unterschätzten Art", welches diese Woche beim Brandstätter Verlag erschienen ist, in dieser schönen Frühlingsfolge über den Haubentaucher!
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