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Heute wird’s kreativ – aber keine Sorge, ihr müsst weder malen können noch eine Staffelei zu Hause haben, um von dieser Folge zu profitieren.
Wir sprechen heute über Kunsttherapie. Und bevor ihr abschaltet, weil ihr denkt: „Ach, das ist doch nur Basteln für Erwachsene“ – falsch gedacht! Kunsttherapie ist viel mehr als ein bisschen Malen gegen Langeweile. Sie ist ein wirkungsvolles therapeutisches Angebot, das genau da ansetzt, wo Worte oft nicht mehr reichen: bei Gefühlen, Ängsten, Traumata und all dem, was eine Krebserkrankung hinterlässt – körperlich wie seelisch.
Meine heutigen Gäste wissen das ganz genau: Julia Eder und Margareth Neves-Westphal sind Kunsttherapeutinnen an der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Tag für Tag begleiten sie Patientinnen und Patienten durch kreative Prozesse, helfen beim Verarbeiten und Loslassen, beim Neusortieren und manchmal sogar beim Wieder-zu-sich-Finden.
Wir sprechen heute darüber, was Kunsttherapie eigentlich genau ist, wie sie in der Reha eingesetzt wird, warum sie manchmal sogar berührt, wo die Worte versagen – und was man auch nach der Reha zu Hause für sich tun kann. Und natürlich räumen wir auch mit dem einen oder anderen Vorurteil auf.
Also: tief durchatmen, Stifte spitzen – oder einfach nur zuhören. Es wird bunt, berührend und vielleicht sogar ein bisschen überraschend.
Weiterführende Informationen:
Heute sprechen wir über ein Thema, das ebenso umstritten wie gehypt ist: Achtsamkeit. Handelt es sich dabei um eine wissenschaftlich fundierte Methode, die Krebspatienten wirklich unterstützen kann, oder ist es nur esoterisch-spiritueller Schnickschnack, der gerne die Seiten diverser Frauenzeitschriften füllt?
Darüber diskutieren wir heute mit Kerstin Kriesche. Sie ist nicht nur Diplom-Psychologin, Psychoonkologin und Fachpsychologin für Rehabilitation, sondern auch klinische Trainerin für Achtsamkeit und Selbstmitgefühl.
Sie erklärt unter anderem, dass es das Ziel der Achtsamkeit ist, kein Ziel zu haben, welche belegten Auswirkungen Achtsamkeitsübungen auf Krebspatienten haben können und wieso Achtsamkeit völlig konträr zum Begriff "Perfektion" zu verstehen ist.
Aufgepasst: Es gibt sogar eine kleine 3-Minuten-Achtsamkeitsübung zum Fokussieren und Sammeln zwischendurch!
Weiterführende Informationen:
Wir kennen es alle: Gute Vorsätze sind da und auch die notwendige Motivation einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Doch ehrlicherweise grätscht häufig der Alltag dazwischen und man verfällt schnell wieder in alter Muster. Aus Bequemlichkeit, aus Zeitgründen oder um es anderen Recht zu machen.
Aber was können wir tun, wenn das Leben und der Alltag die gutgemeinten Pläne durchkreuzt? Was können Alternativen, Kompromisse und Akzeptanz-Momente sein?
Um diese Fragen zu beantworten haben wir uns mal wieder Katja Neufert und Martina Johannsen aus der Ernährungsberatung der Hamm Klinik Nordfriesland eingeladen. Wir wollen heute verschiedene Szenarien beleuchten und herausfinden, wie man gesunde Ernährung und die persönliche Lebenssituation in Einklang bringen kann.
Die Szenarien:
Wenn wir das Wort Palliativmedizin hören, denken viele sofort an das Lebensende, an Abschied, an Schmerz. Es ist ein Begriff, der oft schwer wirkt – Dabei steckt dahinter so viel mehr: Es geht um Lebensqualität, um Linderung, um Menschlichkeit in schwierigen Zeiten.
In dieser Folge möchten wir den Fokus deshalb auf die Supportivtherapie legen – ein Begriff, der einen freundlicheren Klang hat und doch tief in den Inhalten der Palliativmedizin verwurzelt ist. Wir sprechen über Begleitung, über Erleichterung, über das, was Menschen hilft – unabhängig davon, wie lange das Leben noch dauert. Denn Supportivtherapie beginnt bereits ab Diagnosestellung und bedeutet: nicht aufgeben, sondern unterstützen – medizinisch, emotional und menschlich.
Als Expertin haben wir hierzu Dr. Anne Hopprich eingeladen. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie Palliativmedizin und arbeitet als ärztliche Direktorin der Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster. Ihre Leidenschaft ist die Palliativmedizin, die sie lieber als "Supportive Medizin" beschreibt, da ihrer Meinung nach alle onkologischen Patienten Zugang dazu haben sollten.
Was sie damit meint, erklärt sie uns in dieser Folge!
Narben sind nicht nur physische Markierungen auf der Haut, die nach Verletzungen oder chirurgischen Eingriffen entstehen. Gerade bei Krebspatienten sind Narben nahezu allgegenwärtig – sei es durch Operationen, Strahlentherapie oder auch als Ausdruck des emotionalen Stresses, den die Erkrankung mit sich bringt. Sie variieren in Form, Größe und Wirkung. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie erzählen eine Geschichte. Und sie hinterlassen Spuren – körperlich und seelisch.
In der onkologischen Reha begegnen uns Narben tagtäglich – fast niemand kommt ohne sie. Trotzdem wird das Thema außerhalb der Reha oft eher stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es für die Betroffenen ein echter Dauerbrenner: Narben können nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar bleiben – und das dauerhaft. Manche Narben sind kaum sichtbar, andere dagegen schränken durch Gewebeverhärtungen die Beweglichkeit massiv ein können sogar den Lymphfluss stören.
Eine Person, die täglich mit Narben arbeitet und kennt die Herausforderungen aus der Praxiskennt ist Anne Zimmermann. Sie leitet die Therapieabteilung der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach und bringt viel Erfahrung aus der Narbentherapie mit.
Schmerz kann sich anfühlen wie ein stechender Blitz, ein dumpfer Druck oder ein brennendes Feuer. Er kann pochend und rhythmisch sein oder diffus und schwer zu greifen, manchmal wie ein Stein im Magen. Schmerz kann lähmen, aufwühlen oder leise im Hintergrund pulsieren – eine greifbare Präsenz, die uns körperlich und emotional fordert.
Im Verlauf einer Krebserkrankung und deren Bewältigung aber auch danach müssen Betroffene jedoch häufig mehrere Arten von Schmerz empfinden. Einige Arten sind temporär, andere begleiten einen über einen langen Zeitraum. Wie man mit Schmerzen umgehen kann, wie man sie bewusst unterscheidet und was sich hinter der sogenannten Schmerztherapie verbirgt, das besprechen wir heute mit Dr. Dorothee Mansmann und Dr. Benedict Krebes aus dem ärztlichen Team der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach.
Sie erklären uns, wieso jeder Schmerzen anders empfindet, welche Mittel helfen, den eigenen Schmerz besser zu definieren und wie die Einnahme von Medikamenten den Weg zu einer nicht-medikamentösen Schmerzlinderung ebnen kann.
**Schmerz-Tagebuch: **
Schmerz-Fragebogen:
Resilienz – Kaum ein anderes Wort wird derzeit so oft gebraucht, wenn es um den Umgang mit Herausforderungen und Krisen geht – ob in der Arbeitswelt, im Privatleben, in der Gesellschaft als Ganzes – oder eben in Bezug auf die Gesundheit. Doch was steckt eigentlich hinter dem Trendbegriff „Resilienz“? Geht es um bloßes Durchhaltevermögen oder steckt mehr dahinter? Was bedeutet Resilienz wirklich und wie können wir von dieser Fähigkeit in herausfordernden Lebenssituation profitieren?
Diese Fragen beantwortet uns heute Daniela Wickert, Psychologin in unserer Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Sie erklärt, dass man Resilienz erlernen kann, dass es einen Unterschied zur Resistenz gibt und dass man nur dann gestärkt aus Lebenskrisen heraustreten kann, wenn man sie vorher zulässt und tatsächlich durchlebt.
Resilienzfaktoren:
Weiterführende Informationen:
Es ist ein Thema, das oft unter dem Radar bleibt, aber für viele Betroffene eine tägliche Herausforderung darstellt – der Hautpflege bei Krebs.
Denn die Haut ist unser größtes Organ, erfüllt viele wichtige Funktionen und ist daher besonders schützenswert. Doch wie kann man mit Ausschlägen, Trockenheit und Juckreizen umgehen, wie häufig während der Krebstherapie auftreten?
Darüber sprechen wir mit Silke Schmidt, Pflegedienstleitung unserer Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster. Sie erklärt uns unter anderem, wie man seine Haut auf die anstehende Therapie vorbereiten kann, welche Produkte besonders empfehlenswert sind und ob es wirklich die 18-Schritte-Daily-Morning-Routine sein muss.
Zu Weihnachten haben wir uns selbst ein Geschenk gemacht und unsere liebsten Weihnachtswichtel Paulina Ellerbrock und Carsten Witte eingeladen. Zusammen plaudern wir in gemütlicher Runde aus dem Patienten-Nähkästchen.
Was von der Reha-Zeit bleibt wirklich hängen?
Außerdem klären wir eure Instagram-Fragen, diskutieren, ob Reha mit Angehörigen sinnvoll ist und wie ein "guter" Patient zur Reha erscheint.
Dabei kommen die gewohnte Prise Humor und weihnachtliche Besinnlichkeit natürlich nicht zu kurz!
Menschen machen Sport aus unterschiedliches Gründen. Für ein bestimmtes Körperbild, Stressabbau, Selbstdisziplin, als Freizeitaktivität oder für das Selbstwertgefühl. Und natürlich für die Gesundheit.
Aber reicht es nicht einfach, auf sein Gewicht zu achten? Wir wissen doch alle, dass Übergewicht das Risiko auf Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, es die Gelenke und Atemprobleme auslösen kann.
Nein, sagt Frauke Bischoff, Sportwissenschaftlerin und Therapeutin in unserer Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Sport und Bewegung sind völlig unabhängig vom Gewicht absolut wichtig – aus körperlichen, psychischen und sozialen Gründen.
Frauke erklärt uns auf humorvolle Art, wie man mit kleinen Tricks und Kniffen mehr Bewegung in seinen vollgepackten Alltag einbauen kann, wie man sich selbst zum Sport motiviert, wie und was man am besten trainiert und wie man sich nach einer Krebserkrankung aus dem Teufelskreis zwischen Schonung und Erschöpfung herausmanövriert.
Dabei machen wir den sportwissenschaftlichen Faktencheck:
UMFRAGE:
Und hier noch die Formel zur Errechnung eures aeroben Trainingspulses
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