HAMMerstark

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By Hamm Kliniken GmbH & Co. KGMedicineHealth & FitnessNutritionMental Health
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HAMMerstark episodes

  • Kunsttherapie
    Wenn Worte nicht mehr ausreichen

    Heute wird’s kreativ – aber keine Sorge, ihr müsst weder malen können noch eine Staffelei zu Hause haben, um von dieser Folge zu profitieren.

    Wir sprechen heute über Kunsttherapie. Und bevor ihr abschaltet, weil ihr denkt: „Ach, das ist doch nur Basteln für Erwachsene“ – falsch gedacht! Kunsttherapie ist viel mehr als ein bisschen Malen gegen Langeweile. Sie ist ein wirkungsvolles therapeutisches Angebot, das genau da ansetzt, wo Worte oft nicht mehr reichen: bei Gefühlen, Ängsten, Traumata und all dem, was eine Krebserkrankung hinterlässt – körperlich wie seelisch.

    Meine heutigen Gäste wissen das ganz genau: Julia Eder und Margareth Neves-Westphal sind Kunsttherapeutinnen an der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Tag für Tag begleiten sie Patientinnen und Patienten durch kreative Prozesse, helfen beim Verarbeiten und Loslassen, beim Neusortieren und manchmal sogar beim Wieder-zu-sich-Finden.

    Wir sprechen heute darüber, was Kunsttherapie eigentlich genau ist, wie sie in der Reha eingesetzt wird, warum sie manchmal sogar berührt, wo die Worte versagen – und was man auch nach der Reha zu Hause für sich tun kann. Und natürlich räumen wir auch mit dem einen oder anderen Vorurteil auf.

    Also: tief durchatmen, Stifte spitzen – oder einfach nur zuhören. Es wird bunt, berührend und vielleicht sogar ein bisschen überraschend.

    Weiterführende Informationen:

    • Verband deutscher Kunsttherapeuten
    • Forum für Analytische und Klinische Kunsttherapie e.V.
    • 55 min
    • Achtsamkeit
      Wahrnehmung des Moments

      Heute sprechen wir über ein Thema, das ebenso umstritten wie gehypt ist: Achtsamkeit. Handelt es sich dabei um eine wissenschaftlich fundierte Methode, die Krebspatienten wirklich unterstützen kann, oder ist es nur esoterisch-spiritueller Schnickschnack, der gerne die Seiten diverser Frauenzeitschriften füllt?

      Darüber diskutieren wir heute mit Kerstin Kriesche. Sie ist nicht nur Diplom-Psychologin, Psychoonkologin und Fachpsychologin für Rehabilitation, sondern auch klinische Trainerin für Achtsamkeit und Selbstmitgefühl.

      Sie erklärt unter anderem, dass es das Ziel der Achtsamkeit ist, kein Ziel zu haben, welche belegten Auswirkungen Achtsamkeitsübungen auf Krebspatienten haben können und wieso Achtsamkeit völlig konträr zum Begriff "Perfektion" zu verstehen ist.

      Aufgepasst: Es gibt sogar eine kleine 3-Minuten-Achtsamkeitsübung zum Fokussieren und Sammeln zwischendurch!

      Weiterführende Informationen:

      • Verband der Achtsamkeitslehrenden (MBSR)
      • Balloon App: Achtsamkeit für zu Hause
      • Jon Kabat-Zinn: Achtsamkeit für Anfänger
      • 1 hr 8 min
      • Gesunde Ernährung im Alltag
        Gute Vorsätze und die Vereinbarkeit mit dem echten Leben

        Wir kennen es alle: Gute Vorsätze sind da und auch die notwendige Motivation einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Doch ehrlicherweise grätscht häufig der Alltag dazwischen und man verfällt schnell wieder in alter Muster. Aus Bequemlichkeit, aus Zeitgründen oder um es anderen Recht zu machen.

        Aber was können wir tun, wenn das Leben und der Alltag die gutgemeinten Pläne durchkreuzt? Was können Alternativen, Kompromisse und Akzeptanz-Momente sein?

        Um diese Fragen zu beantworten haben wir uns mal wieder Katja Neufert und Martina Johannsen aus der Ernährungsberatung der Hamm Klinik Nordfriesland eingeladen. Wir wollen heute verschiedene Szenarien beleuchten und herausfinden, wie man gesunde Ernährung und die persönliche Lebenssituation in Einklang bringen kann.

        Die Szenarien:

        1. Ich lebe allein und möchte nicht immer über mehrere Tage dasselbe essen.
        2. Ehrlich gesagt habe ich gar keine Lust zum Kochen und kann das auch nicht gut.
        3. Der Hunger ist da aber der Kühlschrank ist fast leer, weil ich es nicht mehr geschafft habe, einzukaufen. Was kann ich tun?
        4. Meine Kinder mögen kein Gemüse, ich möchte aber gerne pflanzenbetonter kochen.
        5. Ich vertrage keine blähenden Speisen aber meine Familie wünscht sich Gyros mit Tsatsiki und Krautsalat
        6. Mein Mann liebt deftiges und gutbürgerliche Essen, ich möchte aber abnehmen. Wie kommen wir auf einen Nenner?
        7. Ich versuche meinen Fleischkonsum zu reduzieren, möchte aber nicht nur auf die fertigen Ersatzprodukte zurückgreifen.
        8. Ich komme abends oft spät aber hungrig nach Hause. Nach dem Essen fühle ich dann aber oft unwohl und aufgebläht. Was sind hier gesündere Sattmacher?
        9. Abends kommt der Heißhunger auf Schokolade, Gummibärchen und Co. - Was nun?
        10. An der Arbeit gibt es bei uns nur Currywurst, Schnitzel und Pommes. Eine Stulle möchte ich mir aber auch nicht jeden Tag schmieren und der Bäcker um die Ecke ist auch keine Alternative für jeden Tag. Was kann ich tun?
        11. Heute geht wirklich gar nicht mehr. Was ist die beste Fastfood Wahl beim Lieferservice?
        12. 59 min
        13. Supportivtherapie
          Unterstützung ab Diagnosestellung

          Wenn wir das Wort Palliativmedizin hören, denken viele sofort an das Lebensende, an Abschied, an Schmerz. Es ist ein Begriff, der oft schwer wirkt – Dabei steckt dahinter so viel mehr: Es geht um Lebensqualität, um Linderung, um Menschlichkeit in schwierigen Zeiten.

          In dieser Folge möchten wir den Fokus deshalb auf die Supportivtherapie legen – ein Begriff, der einen freundlicheren Klang hat und doch tief in den Inhalten der Palliativmedizin verwurzelt ist. Wir sprechen über Begleitung, über Erleichterung, über das, was Menschen hilft – unabhängig davon, wie lange das Leben noch dauert. Denn Supportivtherapie beginnt bereits ab Diagnosestellung und bedeutet: nicht aufgeben, sondern unterstützen – medizinisch, emotional und menschlich.

          Als Expertin haben wir hierzu Dr. Anne Hopprich eingeladen. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie Palliativmedizin und arbeitet als ärztliche Direktorin der Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster. Ihre Leidenschaft ist die Palliativmedizin, die sie lieber als "Supportive Medizin" beschreibt, da ihrer Meinung nach alle onkologischen Patienten Zugang dazu haben sollten.

          Was sie damit meint, erklärt sie uns in dieser Folge!

          46 min
        14. Narben
          Das Trauma auf und unter der Haut

          Narben sind nicht nur physische Markierungen auf der Haut, die nach Verletzungen oder chirurgischen Eingriffen entstehen. Gerade bei Krebspatienten sind Narben nahezu allgegenwärtig – sei es durch Operationen, Strahlentherapie oder auch als Ausdruck des emotionalen Stresses, den die Erkrankung mit sich bringt. Sie variieren in Form, Größe und Wirkung. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie erzählen eine Geschichte. Und sie hinterlassen Spuren – körperlich und seelisch.

          In der onkologischen Reha begegnen uns Narben tagtäglich – fast niemand kommt ohne sie. Trotzdem wird das Thema außerhalb der Reha oft eher stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es für die Betroffenen ein echter Dauerbrenner: Narben können nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar bleiben – und das dauerhaft. Manche Narben sind kaum sichtbar, andere dagegen schränken durch Gewebeverhärtungen die Beweglichkeit massiv ein können sogar den Lymphfluss stören.

          Eine Person, die täglich mit Narben arbeitet und kennt die Herausforderungen aus der Praxiskennt ist Anne Zimmermann. Sie leitet die Therapieabteilung der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach und bringt viel Erfahrung aus der Narbentherapie mit.

          46 min
        15. Schmerzen
          ...und warum wir sie nicht aushalten müssen.

          Schmerz kann sich anfühlen wie ein stechender Blitz, ein dumpfer Druck oder ein brennendes Feuer. Er kann pochend und rhythmisch sein oder diffus und schwer zu greifen, manchmal wie ein Stein im Magen. Schmerz kann lähmen, aufwühlen oder leise im Hintergrund pulsieren – eine greifbare Präsenz, die uns körperlich und emotional fordert.

          Im Verlauf einer Krebserkrankung und deren Bewältigung aber auch danach müssen Betroffene jedoch häufig mehrere Arten von Schmerz empfinden. Einige Arten sind temporär, andere begleiten einen über einen langen Zeitraum. Wie man mit Schmerzen umgehen kann, wie man sie bewusst unterscheidet und was sich hinter der sogenannten Schmerztherapie verbirgt, das besprechen wir heute mit Dr. Dorothee Mansmann und Dr. Benedict Krebes aus dem ärztlichen Team der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach.

          Sie erklären uns, wieso jeder Schmerzen anders empfindet, welche Mittel helfen, den eigenen Schmerz besser zu definieren und wie die Einnahme von Medikamenten den Weg zu einer nicht-medikamentösen Schmerzlinderung ebnen kann.

          **Schmerz-Tagebuch: **

          • https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/schmerzdiagnostik/schmerztagebuecher
          • Schmerz-Fragebogen:

            • https://www.schmerzgesellschaft.de/schmerzfragebogen
            • https://www.schmerzgesellschaft.de/form
            • 1 hr
            • Resilienz
              Die Kunst sich von belastenden Lebenssituationen wieder zu erholen.

              Resilienz – Kaum ein anderes Wort wird derzeit so oft gebraucht, wenn es um den Umgang mit Herausforderungen und Krisen geht – ob in der Arbeitswelt, im Privatleben, in der Gesellschaft als Ganzes – oder eben in Bezug auf die Gesundheit. Doch was steckt eigentlich hinter dem Trendbegriff „Resilienz“? Geht es um bloßes Durchhaltevermögen oder steckt mehr dahinter? Was bedeutet Resilienz wirklich und wie können wir von dieser Fähigkeit in herausfordernden Lebenssituation profitieren?

              Diese Fragen beantwortet uns heute Daniela Wickert, Psychologin in unserer Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Sie erklärt, dass man Resilienz erlernen kann, dass es einen Unterschied zur Resistenz gibt und dass man nur dann gestärkt aus Lebenskrisen heraustreten kann, wenn man sie vorher zulässt und tatsächlich durchlebt.

              Resilienzfaktoren:

              • Selbstwirksamkeit
              • Kohärenzgefühl
              • Aktive Bewältigung
              • Kognitive Flexibilität
              • Soziale Unterstützung
              • Erleben positiver Aktionen
              • Realistischer Optimismus
              • Weiterführende Informationen:

                • Frauenselbsthilfe Krebs Bundesverband e. V (2022). Leben mit Krebs: Ein Wegbegleiter zu mehr Resilienz und Wohlbefinden. Linkbeschreibung
                • Kunzler, A.M., Gilan, D.A., Kalisch, R. et al. (2018). Aktuelle Konzepte der Resilienzforschung. Nervenarzt 89, 747–753. Linkbeschreibung
                • Resilienz-Schatzkiste von Diegelmann C., Isermann M., Zimmermann T. (2020). LinkbeschreibungTherapie-Tools Psychoonkologie, Weinheim: Beltz.
                • 50 min
                • Hautpflege
                  Umgang mit Veränderungen und Beschwerden während der oralen Therapie

                  Es ist ein Thema, das oft unter dem Radar bleibt, aber für viele Betroffene eine tägliche Herausforderung darstellt – der Hautpflege bei Krebs.

                  Denn die Haut ist unser größtes Organ, erfüllt viele wichtige Funktionen und ist daher besonders schützenswert. Doch wie kann man mit Ausschlägen, Trockenheit und Juckreizen umgehen, wie häufig während der Krebstherapie auftreten?

                  Darüber sprechen wir mit Silke Schmidt, Pflegedienstleitung unserer Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster. Sie erklärt uns unter anderem, wie man seine Haut auf die anstehende Therapie vorbereiten kann, welche Produkte besonders empfehlenswert sind und ob es wirklich die 18-Schritte-Daily-Morning-Routine sein muss.

                  48 min
                • Reha-Rückblick statt Jahresrückblick
                  Wie viel Reha bleibt hängen?

                  Zu Weihnachten haben wir uns selbst ein Geschenk gemacht und unsere liebsten Weihnachtswichtel Paulina Ellerbrock und Carsten Witte eingeladen. Zusammen plaudern wir in gemütlicher Runde aus dem Patienten-Nähkästchen.

                  Was von der Reha-Zeit bleibt wirklich hängen?

                  Was von dem, was man gelernt habt, behält man bei?
                  Was kann die Reha was ich allein nicht schaffe?
                  Und was hat man bewusst (oder unbewusst) schleifen lassen?

                  Außerdem klären wir eure Instagram-Fragen, diskutieren, ob Reha mit Angehörigen sinnvoll ist und wie ein "guter" Patient zur Reha erscheint.

                  Dabei kommen die gewohnte Prise Humor und weihnachtliche Besinnlichkeit natürlich nicht zu kurz!

                  1 hr 32 min
                • Sport und Bewegung im (oder trotz) Alltag
                  Und wie wir wieder mehr davon kriegen

                  Menschen machen Sport aus unterschiedliches Gründen. Für ein bestimmtes Körperbild, Stressabbau, Selbstdisziplin, als Freizeitaktivität oder für das Selbstwertgefühl. Und natürlich für die Gesundheit.

                  Aber reicht es nicht einfach, auf sein Gewicht zu achten? Wir wissen doch alle, dass Übergewicht das Risiko auf Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, es die Gelenke und Atemprobleme auslösen kann.

                  Nein, sagt Frauke Bischoff, Sportwissenschaftlerin und Therapeutin in unserer Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Sport und Bewegung sind völlig unabhängig vom Gewicht absolut wichtig – aus körperlichen, psychischen und sozialen Gründen.

                  Frauke erklärt uns auf humorvolle Art, wie man mit kleinen Tricks und Kniffen mehr Bewegung in seinen vollgepackten Alltag einbauen kann, wie man sich selbst zum Sport motiviert, wie und was man am besten trainiert und wie man sich nach einer Krebserkrankung aus dem Teufelskreis zwischen Schonung und Erschöpfung herausmanövriert.

                  Dabei machen wir den sportwissenschaftlichen Faktencheck:

                  • Wie hilft Sport beim Stressabbau?
                  • Welchen Effekt hat Sport auf ein erneutes Krebsrisiko?
                  • Verbrennt Ausdauertraining das meiste Fett?
                  • Kann man Treppen auch ohne Kniebelastung hinuntergehen?
                  • UMFRAGE:

                    Wie baut ihr Bewegung in euren Alltag ein? Schreibt es uns auf Instagram @hammerstark.podcast

                    Und hier noch die Formel zur Errechnung eures aeroben Trainingspulses

                    220 - Lebensalter = Individuelle Maximalbelastung
                    Und davon nun 65-70%

                    1 hr 10 min

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