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Zurück in den Alltag. Zurück ins Berufsleben. Diesen Wunsch hegen viele onkologische PatientInnen nach Beendigung der Krebstherapie und der anschließenden Reha. Doch sehen sie sich in diesem Zusammenhang auch häufig einigen Herausforderungen gegenübergestellt.
Wie merkt man, das man soweit ist, wieder zu arbeiten? Welche Möglichkeiten gibt es für einen seichten Wiedereinstieg ins Berufsleben? Was ist, wenn man sich überschätzt? Was gibt es zu regeln und wo kann man sich Hilfe suchen?
All diese Fragen klärt Cindy mit einer alten HAMMerstark-Bekannten: Sabine Dhom-Zimmermann aus der Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach. Die Sozialarbeiterin und Psychoonkologin hat wieder einmal eine ganze Ladung hilfreicher Tipps und Hilfestellungen dabei, um Licht in das sozialrechtliche Dunkel zu bringen.
Sie erklärt, wie Arbeitslosengeld II oder die teilweise Erwerbsminderungsrente bei dem beruflichen Wiedereinstieg finanzielle Engpässe überbrücken können, welche Vorteile ein Schwerbehindertenausweis haben und wie man sich während der Reha auf die Rückkehr ins Arbeitsleben vorbereiten kann.
Die Vorurteile gegenüber Klinikessen sind weit verbreitet: fade, blass, verkocht und eintönig.
Doch in unseren onkologischen Rehakliniken kann man die Mahlzeiten eher mit einer Vollpension im Hotel vergleichen: morgens und abends Buffet mit wechselnden Highlights, mittags hat man die Wahl aus drei Menüs – alles saisonal und frisch zubereitet in den hauseigenen Küchen.
Aber warum ist das so? Warum hat das Essen einen so großen Stellenwert in der onkologischen Reha? Die Diätassistentinnen Katja Neufert und Martina Johannen aus der Hamm Klinik Nordfriesland klären auf. Die Schlüsselworte sind hierbei Struktur, Alltagstauglichkeit, Hilfestellung, Auswahl, Neugierde und vor allem eines: Genuss.
Denn dass „Essen ist Lebensqualität“ nicht nur eine Floskel ist, müssen viele onkologische PatientInnen am eigenen Leibe erfahren.
Weiterführender Link zum Rückrufformular der Ernährungsberatung auf der Hamm Kliniken Website: https://www.hamm-kliniken.de/onkologische-rehabilitation/nach-der-reha/ernaehrungsberatung-fuer-zu-hause
Ihr interessiert euch für unser Hamm Kliniken Kochbuch?
Fatigue ist Fakt. Fatigue ist verbreitet. Fatigue ist behandlungsbedürftig. Und trotzdem ist Fatigue schwer greifbar. Betroffene klagen über Verständnislosigkeit für die Situation, von sich selbst aber auch durch ihr Umfeld.
Was kann man tun, wenn Schlaf nicht mehr zur Erholung führt und der Alltag vor lauter Erschöpfung nicht mehr zu bewältigen ist? Wir haben Kerstin Kriesche gefragt. Kerstin ist Diplom-Psychologin, Psychoonkologin, Fachpsychologin für Rehabilitation und leitet die psychosoziale Abteilung unserer Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster.
Sie gibt uns gibt hilfreiche Tipps zur Kommunikation mit sich selbst und dem eigenen Umfeld, wie man sich aus Erschöpfungstiefs befreit und wie man im Alltag seine Energie einsparen kann, um diese für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens einsetzen zu können.
Verhaltensempfehlungen: Heilsamer Umgang mit Fatigue
**Das Energietagebuch: **
Weiterführende Adressen und Empfehlungen
Sport tut gut – das weiß ja jeder. Doch gerade für Krebspatient*innen können Bewegung und ein aktiver Lebensstil in allen Phasen der Krankheitsbewältigung dazu beitragen, nach erfolgreichem Abschluss der Therapie und Reha wieder besser in den Alltag zurückzukehren.
Gemeinsam mit Teresa Keiser, Therapieleitung unserer Hamm Klinik Park Therme in Badenweiler, beschäftigen wir uns in dieser Folge mit dem Thema Bewegung bei Krebs.
Wir sprechen über das breite Bewegungsangebot für Patienten in der onkologischen Reha, über die Möglichkeiten der Nachsorge und vor allem darüber, das Bewegung und Sport Spaß machen sollen!
Rehabilitations-Nachsorge-Programme
Schon während der Reha werden geeignete Patient*innen durch ihre Ärzte auf diese Nachsorgemöglichkeit angesprochen. Für einige Monate im Anschluss an die Rehabilitation werden nachsorgende Leistungen empfohlen, die dann zu Hause berufsbegleitend durchgeführt werden können. Das Nachsorgeprogramm IRENA ist spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Ende der Rehabilitationsleistung zu beginnen und muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Ende der Rehabilitationsleistung abgeschlossen sein.
Das Nachsorgeprogramm IRENA kann von zugelassenen Nachsorgeanbietern durchgeführt werden und umfasst mehrere Behandlungselemente wie zum Beispiel Sporttherapie und Bewegungstherapie/Physiotherapie, Ernährungstherapie, Entspannungsübungen und sozialrechtliche Beratung. Es werden 24 Behandlungseinheiten in der Gruppe im Zeitraum von maximal einem Jahr durchgeführt. Alle Hamm Kliniken haben die Zulassung für die Durchführung von IRENA.
Rehsportkurse:
Heute wagen wir den Perspektivwechsel – von unserer gewohnten Klinikumgebung zur Patientensicht.
Bei Paulina Ellerbrock wurde erstmals 2017 Brustkrebs diagnostiziert. Damals war sie gerade einmal 30 Jahr alt. Nach einer nicht gradlinig verlaufenen Therapie und der Behandlung eines Rezidivs reiste die Hamburgerin im Januar 2019 körperlich und seelisch geschwächt und mit zwei Koffern voller Heimweh nach St. Peter-Ording in unsere Hamm Klinik Nordfriesland, um ihre Anschlussreha anzutreten.
Im Interview spricht sie mit uns über diese Zeit.
Paulina zieht außerdem einen Vergleich zwischen stationärer und ambulanter Reha und erklärt, warum sie heute froh ist, dass sie damals nicht wie geplant zur Mutter-Kind-Kur gefahren ist.
Sie selbst schreibt auf ihrem eigenen Blog folgendes über ihre Zeit bei uns:
„Eigentlich hatte ich ehrlich gesagt die Faxen dicke.
Heute setzt sich Paulina Ellerbrock dafür ein, über das Thema aufzuklären und ihre Stimme zu heben. Sie postet unter ihrem Künstlernamen „Paulina Paulette“ auf Social Media und schreibt ihren persönlichen Blog über ihr Leben mit und nach Krebs, nimmt an Kongressen teil, um der Patientenschaft eine Stimme zu geben und betreibt zusammen mit Alexandra von Korff selbst den sehr erfolgreichen Brustkrebs-Podcast „2 Frauen 2 Brüste“.
ACHTUNG: Wer immer noch nicht weiß, was es mit dem Schafstall und dem Eulenklöppeln auf sich hat, hört mal in Folge 29 von Paula'S Podcast "2Frauen 2 Brüste rein"
Polyneuropathie – Ein Thema, das sich viele von euch schon lange gewünscht haben – eben auch, weil viele von euch betroffen sind. Was ist das überhaupt? Warum leiden so viele Krebspatienten daran und was kann man dagegen tun?
Aufklärung gibt Dr. Dorothee Mansmann Leitende Ärztin in unserer Hamm Klinik Nahetal in Bad Kreuznach und Fachärztin für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin.
Wichtig sind für sie vor allem drei Botschaften:
Welche Wirkstoffe lösen eine CINP aus?
Früherkennung der Chemo-indizierten-Neuropathie (CINP)
Allgemein
Speziell CINP Füße
Sensomotrik Training
Weiterführende Informationen
Viele weitere Informationen und eine Plattform zum Austausch findet ihr auf unserem Instagram Kanal unter @hammerstark.podcast
Jeder kennt schlechte Nächte. Man kann nicht einschlafen, wälzt sich hin und her, wacht ständig auf oder findet nach dem nächtlichen Erwachen nicht wieder in den Schlaf zurück. Doch was ist, wenn sich aus einer schlechten Nacht in eine chronische Schlafstörung entwickelt? Und wie identifiziert man eine behandlungsbedürfte Schlafstörung überhaupt?
Diplompsychologin und Schlafexpertin Martina Jungmann aus der Hamm Klinik Nahetal erklärt, wie Schlafstörungen entstehen, warum das abendliche Einschlafen auf dem Sofa gar nichts Schlechtes sein muss, dass unsere Tiefschlafphase gar nicht mal so lang ist und dass der nächtliche Blick auf den Wecker viel mit der persönlichen Einstellung zu tun hat.
Außerdem sprechen wir darüber, wie man Schlafstörungen behandelt kann. Was ist kognitives Training? Welche Rituale können helfen? Was hat es mit dem „Melatonin“-Trend auf sich und wann sollten dann doch Medikamente zum Einsatz kommen?
Mit einem besonderen Augenmerk auf die onkologischen PatientInnen unsere Rehaklinikgruppe sprechen wir schließlich auch über Schlafprotokolle, Entspannungsübungen und Aromatherapien, die sich auch zu Hause ganz einfach weiterführen lassen.
Bei Interesse an einer PDF Vorlage für unser Schlafprotokoll schreibt uns einfach eine Mail an [email protected]!
Weiterführende Informationen
Besucht uns auch auf Instagram auf unserem Kanal @hammerstark.podcast
Nach Beendigung der Akuttherapie haben Patientinnen die Möglichkeit, eine Anschlussrehabilitation durchzuführen und damit einen wichtigen Schritt zu mehr Lebensqualität und zurück in den Alltag nach Krebs zu gehen. Doch was ist danach? Wo findet die Frauen Begleitung, Halt und Rat? Zum Beispiel bei Lebensheldin e.V.
Lebensheldin e.V. ist die erste gemeinnützige Organisation, die sich für eine neue Frauengesundheitskultur einsetzt. Die Initiative unterstützt Frauen nach Krebs und engagiert sich für Brustkrebs-Prävention und Aufklärung. Sie stärkt Frauen in ihrer Selbstwirksamkeit und öffnet das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil. Lebensheldin steht für Integration, Enttabuisierung und Entstigmatisierung sowie für individualisierte Heilungswege und ein glückliches Leben nach der Therapie.
Die Initiative setzt sich also – genauso wie die Reha – dafür ein, dass Menschen nach einer Krebserkrankung wieder in einen selbst bestimmten Alltag finden. Der Ansatz ist jedoch ein ganz anderer. Wo es in der Reha um die Linderung von Funktionsbeschwerden vielfältiger Art geht, beschäftigt sich Lebensheldin mit Selbstliebe, Achtsamkeit, Dankbarkeit und darum das Leben zu feiern! Warum beides wichtig ist und sich unheimlich gut ergänzen kann, um dadurch die Lebensqualität der Patientinnen ganzheitlich zu verbessen, besprechen wir in dieser Folge mit den beiden Gründerinnen Silke Linsenmeier und Isabella Ladines.
Weiterführende Informationen:
Als gemeinnützige Initiative ist die Arbeit von Silke und Isabella nur durch Spenden möglich. ❤ Alle Infos, wie auch du Spenden kannst und wofür die Spenden verwendet werden, findest du hier
Spendenkonto Hamburger Volksbank
Wer sind die Hamm Kliniken? Was bringt eine onkologische Reha? Redet man da wieder nur über Krebs? Im Gespräch mit Janina Grant (Kaufmännische Leitung der Hamm Klinik Bellevue) gehen wir diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund.
Dabei plaudern wir mit viel Humor aus dem Nähkästchen, geben Einblicke in die Unternehmenswerte und erklären vor allem, wie viele Bausteine für uns zusammengreifen, um stets unser großes Ziel zu erreichen: Zufriedene Patientinnen und Patienten.
WICHTIG IN BEZUG AUF DIE CORONA-PANDEMIE
Übrigens…
Bei einer elterlichen Krebserkrankung wir das ganze Familienleben auf den Kopf gestellt. Die Diagnose und der eigenen Umgang mit der Krankheit verlangen von den Betroffenen schon einiges ab. Aber wie sagt man es den Kindern? Was sagt man? Wann? Und wie viel?
Julia Grünhagen ist Psychologin in der Hamm Klinik Bellevue und hält hier unter anderem das Elternseminar. Sie gibt hilfreiche Tipps zu Umgang mit Kinder bei einer elterlichen Krebserkrankung, diskutiert verschiedene Szenarien, wie die Kinder nach der Botschaft reagieren und macht Mut, sich den Kindern anzuvertrauen.
Weiterführende Literatur
Hilfsangebote
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