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Wir sagen es ja zu Beginn jeder Folge: Krebs hinterlässt Spuren. Aber nicht nur körperlich und seelisch, sondern auch existentiell. Das Armutsrisiko ist für viele die größte Herausforderung, wenn sie den Krebs besiegt haben. Laut einer Studie von 2015 leiden 35 Prozent der Patienten unter finanziellen Problemen. Dank des medizinischen Fortschritts überleben zwar immer mehr Menschen ihre Krebserkrankung, mit den gesundheitlichen Folgen und existentiellen Sorgen werden sie aber oft alleine gelassen.
Deshalb geht es heute ums Geld. Sabine Dhom-Zimmermann ist Sozialarbeiterin und Psychoonkologin der Hamm Klinik Nahetal und berichtet uns, dass sie leider häufig mit Patienten zu tun haben, die unter finanziellen Sorgen leiden. Wie häufig muss man sich krankmelden, wann muss ich Übergangsgeld beantragen und wie kann ich mit Arbeitslosengeld II mein monatliches Budget aufstocken? Sabine gibt Antworten auf diese und viele mehr Fragen und nennt Einrichtungen, Leistungen und Möglichkeiten, die man in Anspruch nehmen kann, um Hilfe zu erfahren und vielleicht das schlimmste, das Rutschen in die Armut, abzuwenden.
Wichtiges auf einen Blick
Heute geht es ums Essen – genauer gesagt um die Ernährung mit und nach Krebs. Gibt es des sogenannten Superfoods, auf was sollte man verzichten, um das Krebsrisiko zu verringern oder einem Rezidiv vorzubeugen und was ist der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung?
Das und noch viel mehr erfahren wir im Gespräch mit den Diätassistenten Katja Neufert und Martina Johannsen aus der Hamm Klinik Nordfriesland. Eins können wir euch schon verraten, es geht viel weniger um Verzicht als um das Genießen in Maßen. Nicht umsonst ist das Wort „lecker“ in den unterschiedlichsten Tonarten eines der meistgesagten Wörter dieser Podcastfolge.
Um euch nach dem Podcast jedoch nicht hungrig zurückzulassen, haben wir einige Rezepte der Folge für euch zusammengefasst. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!
Knuspermüsli
Die Haferflocken mit Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Kokosflocken und Mandel mischen. Zimt/ Lebkuchengewürz und Honig zugeben, alles gut vermengen. Die Mischung in ein tiefes Blech geben. Im Backofen bei 160 ° trocknen, Die Mischung wenden und diesen Vorgang alle 10 Minuten wiederholen. Die Müslimischung abkühlen lassen, in ein gut schließendes Gefäß füllen. Das Müsli hält sie sich etwa 1 Woche frisch.
Gegrillte Hirtenkäsepäckchen mit Gemüse
Das Gemüse kleinschneiden und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und evtl. Chili abschmecken. Alufolie in ca. DIN A4 Größe schneiden und darauf Backpapier in der gleichen Größe geben. Etwas Gemüse auf das Backpapier geben, dann den Käse auf das Gemüsebett legen und wieder mit etwas Gemüse bedecken. Mit Kräutern nach Belieben verfeinern. Das Päckchen verschließen und ca. 15-20 Minuten mitgrillen.
Paprika-Balsamico-Creme als gesunder Ketchup-Ersatz
Paprika waschen, putzen, und entkernen. Eine Schote grob und die restliche fein würfeln. Geschälte Knoblauchzehe, grobe Paprikawürfel, Tomatenmark, Olivenöl und Balsamicoessig mit dem Mixer glatt pürieren. Klein gewürfelte Paprika untermischen und nach Belieben würzen.
Grillsoße-Currydip
Alle Zutaten verrühren. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.
Weitere Links:
Dr. Dieter Mustroph erklärt im Gespräch, was sich hinter dem kryptischen Begriff verbirgt und macht Mut, dass auch kleine Erfolge große Wirkung in der Krankheitsbewältigung erzielen können.
Dr. Dieter Mustroph ist ärztlicher Direktor der Hamm Klinik Nordfriesland, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativ- und Sozialmedizin. Er war selbst an Krebs erkrankt und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Bewegung vor, während und nach der Akuttherapie sind, um die damit verbundenen Funktionsbeschwerden abzumildern.
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Wir wollen Krebspatienten und ihre Angehörigen auch auf das Leben nach der Akuttherapie vorbereiten. Denn Krebs hinterlässt Spuren. Wir machen Mut und zeigen euch vor allem, dass ihr mit euren Gedanken und Herausforderungen mit und nach Krebs nicht alleine seid. Ihr seid HAMMerstark.
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