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„Eine unerkannte Überzeugung ist eine Entscheidung für einen Krieg im Geheimen."
- EIN KURS IN WUNDERN
In der heutigen Folge #88 vom
Eine neue Woche und die Zeit und Welt fühlt sich sehr fragil und manchmal vielleicht auch unwirklich für uns an. Dennoch, was ist Wirklichkeit schon die meiste Zeit, als ein subjektiver Filter, den wir über die Welt legen?
Lezte Woche, in Folge #86 vom happycoollove Podcast habe ich mich dafür ausgesprochen, dass wir dem Lärm, der gerade immer lauter um uns herum wird, kein Gehör zu schenken. Sondern mein Tipp für dich war, dass wir in dieser Situation die Einladung annehmen, Stille zu praktizieren und in die Tiefe gehen.
Ruhe und Stille entstehen bei mir nicht dadurch, dass ich jetzt wahllos bin. Jetzt ist einfach nicht die Zeit, um wahllos nach jedem Strohhalm zu greifen. Ich verlasse mich auf meine Quellen, die auch in den Zeiten, die scheinbar "normaler" waren, eine sehr klare Nachricht für mich hatten. Eckhart Tolle ist solch eine Quelle für mich und eine meiner größten Inspirationen. Die Art, wie er uns Mut macht in dieser Zeit, ist einzigartig gut.
„Hab heute keine Angst, die Stimmen der Welt zu übergehen."
- EIN KURS IN WUNDERN
Ich glaube, die Welt wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein. Vielleicht ist sie es jetzt schon nicht mehr. Das Leben fühlt sich deutlich anders an, als es beispielsweise vor drei Wochen der Fall war. Und auch wenn die Ausgangseinschränkungen etwas sind, was ich so noch nie erlebt habe, habe ich auch ein Gefühl von Ruhe, welches mich begleitet. Zugegeben, zu wissen, dass man gerade nicht viel weiß, kann bedrohlich sein. Und manchmal ist es befreiend, sich einfach der Situation hinzugeben.
Es ist endlich Zeit, in der wir uns alle mal hinsetzen, still sind und uns hinterfragen, wer wir in dieser Corona-Phase sein wollen und ob wir, so wie bisher, wirklich weitermachen können. Ich rede nicht von wollen. Denn ich glaube nicht, dass wir so
Die Welt ist derzeit in einer Ausnahmesituation. Eine große Ungewissheit in Form eines Viruses hält uns offensichtlich in Atem. Homeoffice für alle, Flüge sind gestrichen und alle Yogastudios bis auf weiteres geschlossen. In Deutschland ist das öffentliche Leben so gut wie lahmgelegt. Ich glaube, dass wir in Europa seit sehr langer Zeit keine solch angespannte Situation erlebt haben. Und das macht etwas mit uns auf verschiedenen Ebenen. Genau darüber sprechen wir heute in Folge 85 vom happycoollove Podcast.
Für viele von uns ist das so ungewohnt, dass die Nerven vollkommen blank liegen. Tony Robbins hat mal gesagt, dass unsere Lebensqualität stark davon abhängt, wie gut wir mit Ungewissheit umgehen können. In der Theorie klingt das mal wieder sehr einfach. Und nun dürfen wir schauen, wie gut wir diese Aufgabe meistern. Denn das ist, was wir derzeit erleben: vollkommene Ungewissheit.
Heute habe ich mal wieder eine Anekdote aus einer Coaching-Sitzung für euch. Neulich im Coaching erzählte mir meine Klientin, welche Gedanken ihr derzeit über das Altern durch den Kopf gingen. Sie hatte das Gefühl, dass ihr die Zeit gerade davonlief. Sie war nun schon Mitte 30, hatte keinen Partner, keine Kinder und damit einhergehend eine große Angst, dass sie den Meilenstein, eine Familie zu gründen, verpassen könnte. Das sind recht schmerzhafte Gedanken.
Nach der Sitzung habe ich gedacht, dass wir oft Verlust mit dem Älterwerden in Verbindung bringen. Wir haben fast vergessen, dass jedes Alter mit seinen eigenen damit verbundenen Wundern kommt. Jedes Jahrzehnt bietet uns etwas, was wir im Jahrzehnt davor noch nicht kannten.
Auch ich bemerke, dass mich das Älterwerden nicht ganz kalt lässt. Unsere Gesellschaft hat ein sehr instabiles und angsterfülltes System erschaffen, in dem wir uns vermeintlich sicher fühlen, auch wenn wir uns weh tun. Zu allem Überfluss haben wir nicht einmal gelernt, uns zu hinterfragen, ob es vielleicht auch noch anders geht, als dieses System ohne Alternative anzunehmen.
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