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„Ich bin das Licht der Welt. Das ist meine einzige Funktion. Aus diesem Grunde bin ich hier."
- EIN KURS IN WUNDERN
Wir zweifeln immer noch viel zu oft daran, dass wir jetzt wertvoll sind. Neulich in einer Coaching-Sitzung habe ich wieder sehr deutlich miterlebt, dass wir in unserem dominanten Denksystem die Wahrheit über unseren eigenen Wert vollkommen auf den Kopf gestellt haben. Oder zumindest eine Denkweise an den Tag legen, die uns unheimlich stresst. Wir haben uns ein unglaublich instabiles System erschaffen, in dem wir uns vermeintlich wohl und sicher fühlen.
Auch wenn es uns oft genug weh tut und negative Gefühle in uns auslöst. Zumindest dealen wir hier mit bekanntem Schmerz und wollen diesen nicht aufgeben, da wir nicht wissen, was uns dann erwartet. Wer sind wir eigentlich ohne unsere schmerzhaften Gedanken?
„Möchtest du Geisel des Ego sein oder Gastgeber Gottes?"
- EIN KURS IN WUNDERN
Wir sind bei Folge #82 vom happycoollove Podcast angekommen. Letzte Woche habe ich einen Blogpost zum Thema Einheit und Trennung veröffentlicht und diesen will ich heute noch einmal hier im Podcast aufgreifen, weil ich das Thema so unheimlich wichtig finde.
Folge #81 vom happycoollove Podcast ist kurz und knackig. Wir schauen uns zusammen an, wie ein schmerzender Rücken mit meiner Bereitschaft, die Dinge anders zu sehen, zusammenhängt. Der Satz: "Vor allem will ich die Dinge anders sehen", stammt aus dem Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern". Es gibt so einige Variationen von dieser Lektion. Am besten gefällt mir: "Ich könnte stattdessen Frieden sehen."
Diese Lektion signalisiert uns, dass wir immer wieder wählen können, ob wir recht haben oder glücklich sein wollen, ob wir Groll oder Wunder wählen möchten.
Ich wähle Frieden
Die Bereitschaft, nicht mehr recht haben zu wollen, muss also da sein, damit ein Perspektivwechsel möglich ist. Achte im Anschluss — nachdem du dich dazu bereit erklärt hast, Dinge anders zu sehen — auf die Zeichen. Und fang bitte nicht an, die Zeichen mit deinem Ego auseinander zu pflücken.
Vertraue auch mal, dass ein Zeichen wirklich ein Zeichen sein kann. Und schau, wohin dich das Zeichen führt, welche Gedankengänge es in dir auslöst und wie es deine Handlungen verändert.
Coaching und deine Bereitschaft
Übrigens ist es auch genau das, was wir beim Coaching (und in der Therapie) immer wieder benötigen: Unsere eigene ernst gemeinte Bereitschaft — sei sie noch so gering — die Dinge anders zu sehen. Warum? Weil nur durch unsere eigene Bereitschaft, unsere Perspektive zu wechseln, wir auch wirklich eine Möglichkeit schaffen, dass sich uns etwas Neues zeigen kann.
Wir dürfen immer wieder hinterfragen, ob wir recht haben oder glücklich sein wollen. "Ein Kurs in Wundern" sagt dazu auch sehr schön: "Vertraue nicht deinen guten Absichten. Sie reichen nicht aus. Vertraue aber blind auf deine Bereitwilligkeit, was immer sonst eintreten mag." Mehr gibt's, wenn du in die Folge 81 reinhörst.
Also ab auf die Couch und Podcast an. Fühl dich geliebt.
Vor circa zwei Wochen habe ich einen kurzen Post über unerwiderte Liebe geschrieben. Mein Auslöser für den Post war ein YouTube-Video von Eckhart Tolle in dem Tolle eine Frage über nicht erwiderte Liebe, die ihn per E-Mail erreicht hatte, beantwortet. Da der damalige Post für viele Menschen hilfreich war, dachte ich, wir sprechen heute mal im happycoollove Podcast über die typische romantische Beziehung und unsere größten Stolpersteine, eine erfüllte Beziehung zu führen.
Übrigens: Ich wage es zu bezweifeln, dass es sich bei unerwiderter Liebe überhaupt um Liebe handelt. Sondern meine These ist, dass es nur der altbekannte Mechanismus des Ego ist, sich selbst zu quälen. Die Lieblingserfahrung des Ego ist Schmerz.
In Folge #79 vom happycoollove Podcast lass ich euch mal hinter die Kulissen von happycoollove blicken. Was mache ich als Life Coach eigentlich den ganzen Tag?
Ich finde Unterhaltungen, die sich darum drehen, was ich als Life Coach so mache, sehr spannend. Ich kann verstehen, dass es manchmal gar nicht so einfach ist zu verstehen, was Coaches insgesamt so machen und was unsere Dienstleistung inhaltlich so wertvoll macht.
Wir Menschen versuchen, uns gegenseitig ja oft in irgendeine Schublade, die wir bereits im Kopf haben, zu stecken. Das macht die Welt einfacher für uns und gleichzeitig auch weniger spannend. Wenn ich erzähle, dass ich Menschen coache, ist die erste Frage, die darauf folgt oft: „Ja, in welchem Bereich?“ Berechtigte Frage, denn schon das Marketing 1x1 besagt, dass wir uns alle unsere Nische sichern sollten. Eine Expertise, mit der wir dann auch eine sehr spezifische Zielgruppe ansprechen können.
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