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Stefan und Mick widmen sich fast zwei Stunden der Rekord-Hitzewelle und ihrer Fernsehberichterstattung, danach dem AfD-Parteitag in Erfurt, dem Wachstumspaket des Koalitionsausschusses und dem WM-Aus gegen Paraguay.
Stefan begrüßt Mick; heute gibt es fast nur ein Thema: die Hitzewelle mit 40 Grad. Beide stellen fest, dass das Thema so schnell verschwindet, wie es kam — obwohl man „gerade einfach nicht leben kann".
Clips zeigen Kölner Sprühnebel und Wasserwerfer am Brandenburger Tor — für Mick eine PR-Aktion. Die Essener Notaufnahme meldet bis zu 20 Prozent mehr Patienten — ohne das Wochenende wäre es laut Stefan zur Kliniküberlastung gekommen.
Ein Clip nennt versiegelte Böden und fehlende Grünflächen als Ursachen. Mick hält die Lösungen für bekannt, aber politisch unerwünscht: Die Berliner CDU streicht die Fahrradweg-Verordnung und feiert Parkplätze — für Stefan der Inbegriff des Falschen.
Eine ARD-Moderation nennt den Rekordtag ein Zeichen des Klimawandels, „an das wir uns wohl gewöhnen müssen" — Mick widerspricht: An 40 Grad in der Wohnung gewöhnt sich niemand. Stefan berichtet von zwei Notarzteinsätzen in der Klasse seines Sohnes, während das Fernsehen fröhliche Kinder im Sprühwasser zeigt.
Hamburger fliehen in den kühlen Elbtunnel; Stefan schläft mit seinem Sohn im Keller, Mick konnte seine 50 Grad heiße Dachwohnung nicht mehr betreten. Beide entwickeln den Begriff des Binnen-Klimaflüchtlings: Es gibt keinen Ort zum Ausweichen.
Saarbrücken meldet mit 41,3 Grad die höchste je im Juni gemessene Temperatur; Tropennächte hält Stefan für gefährlicher als die Tageshitze. Wie einst den R-Wert müsse man jetzt Taupunkt und Luftfeuchtigkeit lernen.
Clips zeigen Urlauber im Seebad Binz und den CSD in München. Im Sana Klinikum Offenbach schildern Ärzte ältere Patienten, die zu wenig trinken; in Dormagen mussten Senioren wegen überhitzter Räume versorgt werden — für Mick Folge eines renditegetrimmten Systems.
Die Hitze sprengt die Asphaltdecke der A2, in Thüringen sprüht der Winterdienst Wasser statt Salz. Stefan fragt polemisch, wen man dafür ins Gefängnis stecken müsse, wenn schon Autobahnblockaden eine Straftat sind. Der Halbmarathon in Breitnau findet statt, Hamburg sagt ab.
Aus einem Clip über das ausverkaufte Besucherbergwerk im Erzgebirge entwirft Stefan einen privaten Hitzeschutzplan: morgens Freibad, mittags Höhlenführung. Zwei Wochen mit 40 Grad wären laut Mick „hart am Zivilisationszusammenbruch".
Stefan lobt das finnische Bunker-Modell und fordert Tunnelsysteme unter deutschen Städten, Klimaanlagen aus China und eine Billion Euro Extra-Verschuldung. Mick kritisiert, dass nicht einmal die Grünen eine Kampagne vorbereitet hatten — die Politik antworte nur mit Zwei-Tage-Statements.
Für Berlin bis zur Lausitz werden 42 bis 43 Grad angekündigt. Stefan fordert Wetterberichte mit gefühlter Temperatur und Sonnentemperatur — die Schattenwerte gelten nur, „falls sie gerade unter einem Baum stehen".
Der deutsche Hitzerekord fällt an drei Tagen in Folge, zuletzt mit 41,7 Grad im Landkreis Oder-Spree. Im Landkreis Bad Kreuznach wird das Dorf Traisen evakuiert, weil im brennenden Wald Weltkriegsmunition explodiert. ZDF-Meteorologe Özden Terli nennt die Lage „historisch".
Der These, die Erderwärmung sei „schwierig zu vermitteln", widerspricht Stefan: Nach elf Tagen Hitzewarnung braucht niemand ein Vermittlungsseminar. Nur für Friedrich Merz' Büro im Kanzleramt sei eine Klimaanlage eingebaut worden; Mick ergänzt die EU-Kommission, wo es nur bei Ursula von der Leyen kühl bleibt („Klimafeudalismus"). Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe das Klima nie als Sicherheitsthema angenommen; Mick fordert Panik.
Nur etwa jede dritte Klinik hat Klimaanlagen; Katharina Dröge fordert ein Sofortprogramm für Kliniken, Pflegeheime und Schulen. Stefan geht das nicht weit genug. Mick verweist auf die Finanzierungsfrage — 600 Milliarden für Rüstung, Schuldenbremse.
Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärt, „eine Chefsache wird das Wetter nicht ändern"; Hitzeschutz sei Sache der Länder und Kommunen — die laut Stefan 30 Milliarden Euro Defizit haben.
Merz kündigt an, ab 1. September keine Gesetze mehr zu machen, die Kommunen ohne Kostenausgleich belasten. Stefan erklärt das Grundproblem: Der Bund bestellt Sozialpolitik ohne Budget. Mick wendet ein, die Konsequenz sei nur, dass der Bund gar nichts mehr bestellt.
Im Interview mit Ingo Zamperoni verweist Carsten Schneider bei Klimaanlagen für Krankenhäuser auf die Zuständigkeit der Einrichtungen. Stefan kritisiert, dass Minister nur Probleme beschreiben statt Lösungen zu liefern; Mick beklagt, dass Minister nicht mehr für ihr Ressort kämpfen. Ein ARD-Kommentar rechnet vor: Hitzetage kosten die Wirtschaft rund 430 Millionen Euro täglich — Mick fragt, warum nur der Kommentar so konkret ist.
Präsentator der Folge ist Fabio, der kommentarlos 119,99 Euro geschickt hat. Raphael wird Produzent; weitere Danksagungen an René, Dominik und Anna, Christiane, Matthias, Wolfgang und andere.
Ein Tagesschau-Clip rahmt den Bundesparteitag als potenziellen Ausnahmezustand: 50.000 erwartete Demonstranten, 2.500 davon als gewaltbereit eingeschätzt. Stefan kritisiert die Dramatisierung — tatsächlich wurde es ein weitgehend friedliches Happening. Mick verteidigt Demonstrationen als gemeinschaftlichen Ausdruck von Missfallen.
Im ZDF fragt Dunja Hayali Alice Weidel nach innerparteilicher Bestrafung von Selbstkritik (Tino Chrupalla verlor nach Kritik an der Vetternwirtschaftsaffäre fast zehn Prozent) und nach dem Treffen mit Martin Sellner — Weidel weicht aus und attackiert Öffentlich-Rechtliche und Verfassungsschutz. Mick argumentiert, Berichterstattung über innerparteiliches Gerangel mache die AfD eher attraktiv; das eigentliche Thema sei der Deal der Parteiflügel um Höcke und Kubitschek, Konflikte bis zu den Landtagswahlen ruhen zu lassen. Fazit beider: Dieser Journalismus ist der AfD nicht gewachsen.
Im heute journal ist von „Schicksalstagen" der Koalition die Rede: Vor der Sommerpause sollen Wachstumspaket und Reformen stehen. Merz erwartet einen „großen Sprung nach vorn" — für Stefan eine zeitlose Aussage, die auch aus 1956 stammen könnte. Dirk Wiese kündigt die Einkommensteuerreform zum 1. Januar 2027 an.
Das Paket: zehn Milliarden Euro Entlastung, bis zu 600 Euro jährlich pro Familie, gegenfinanziert durch eine Reichensteuer bis 47 Prozent ab 280.000 Euro. Stefan argumentiert mit dem Gini-Koeffizienten — 0,3 beim Einkommen, 0,8 beim Vermögen: Die Steuer geht am Problem vorbei, weil Renditen nicht als Einkommen gelten.
Die Koalition schafft die telefonische Krankschreibung ab; Stefan hält das für sinnfreies Agenda-Setting, Mick ordnet es als Kulturkampf-Thema im „faule Deutsche"-Diskurs ein. Zu den flexibilisierten Befristungen verweist Stefan darauf, dass die Bundesministerien selbst stark befristen. Söder lobt im Clip: Der Kanzler wolle „Deutschland wieder flott kriegen".
Klingbeil verteidigt die „Superreichensteuer" als Fairness-Signal; Stefan rechnet vor, dass nach den ab 2028 steigenden Rentenbeiträgen von den 600 Euro eher ein Minus bleibt. Sein Frankfurt-Quiz: 80.000 Millionäre und 13 Milliardäre in der Stadt, aber keine 3.000 Einkommensmillionäre in ganz Hessen — die Steuer trifft fast niemanden.
Deutschland scheidet aus — zum dritten Mal in Folge früh, erstmals durch ein verlorenes Elfmeterschießen. Mick nennt das Spiel eine „Vollkatastrophe"; die Endzeitstimmung in Fußball-Podcasts sei schlimmer als 2018. Eingespielt werden Merz' Tweets („Wir sind stolz auf euch") und Fan-Stimmen; dazu Nagelsmanns Spielerauswahl und die 90er-Jahre-Trikots.
In den Tagesthemen deutet Gunter Gebauer die Niederlage als „Schwarzsehen", das sich mit der Auflösung von Gewissheiten verbinde. Stefan hält die Verknüpfung für grotesk: Spitzenfußball ist eine von der Realität entkoppelte Welt. Mick verteidigt Gebauer teilweise; Stefan spottet über dessen Satz, es gebe bis zur nächsten WM „nur kleinere Meisterschaften" — dabei steht eine Europameisterschaft an.
Ein Tagesthemen-Kommentar plädiert für Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer; Stefan schließt sich nach dem „Prinzip der Seniorität" an. Mick ist skeptisch, ob Klopps Pressing-Fußball nach fast zehn Jahren ohne Traineramt funktioniert. Für nächste Woche kündigen beide den Haushalt an. „Haut rein. Bis nächste Woche."
By Stefan SchulzDieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal
Stefan und Mick widmen sich fast zwei Stunden der Rekord-Hitzewelle und ihrer Fernsehberichterstattung, danach dem AfD-Parteitag in Erfurt, dem Wachstumspaket des Koalitionsausschusses und dem WM-Aus gegen Paraguay.
Stefan begrüßt Mick; heute gibt es fast nur ein Thema: die Hitzewelle mit 40 Grad. Beide stellen fest, dass das Thema so schnell verschwindet, wie es kam — obwohl man „gerade einfach nicht leben kann".
Clips zeigen Kölner Sprühnebel und Wasserwerfer am Brandenburger Tor — für Mick eine PR-Aktion. Die Essener Notaufnahme meldet bis zu 20 Prozent mehr Patienten — ohne das Wochenende wäre es laut Stefan zur Kliniküberlastung gekommen.
Ein Clip nennt versiegelte Böden und fehlende Grünflächen als Ursachen. Mick hält die Lösungen für bekannt, aber politisch unerwünscht: Die Berliner CDU streicht die Fahrradweg-Verordnung und feiert Parkplätze — für Stefan der Inbegriff des Falschen.
Eine ARD-Moderation nennt den Rekordtag ein Zeichen des Klimawandels, „an das wir uns wohl gewöhnen müssen" — Mick widerspricht: An 40 Grad in der Wohnung gewöhnt sich niemand. Stefan berichtet von zwei Notarzteinsätzen in der Klasse seines Sohnes, während das Fernsehen fröhliche Kinder im Sprühwasser zeigt.
Hamburger fliehen in den kühlen Elbtunnel; Stefan schläft mit seinem Sohn im Keller, Mick konnte seine 50 Grad heiße Dachwohnung nicht mehr betreten. Beide entwickeln den Begriff des Binnen-Klimaflüchtlings: Es gibt keinen Ort zum Ausweichen.
Saarbrücken meldet mit 41,3 Grad die höchste je im Juni gemessene Temperatur; Tropennächte hält Stefan für gefährlicher als die Tageshitze. Wie einst den R-Wert müsse man jetzt Taupunkt und Luftfeuchtigkeit lernen.
Clips zeigen Urlauber im Seebad Binz und den CSD in München. Im Sana Klinikum Offenbach schildern Ärzte ältere Patienten, die zu wenig trinken; in Dormagen mussten Senioren wegen überhitzter Räume versorgt werden — für Mick Folge eines renditegetrimmten Systems.
Die Hitze sprengt die Asphaltdecke der A2, in Thüringen sprüht der Winterdienst Wasser statt Salz. Stefan fragt polemisch, wen man dafür ins Gefängnis stecken müsse, wenn schon Autobahnblockaden eine Straftat sind. Der Halbmarathon in Breitnau findet statt, Hamburg sagt ab.
Aus einem Clip über das ausverkaufte Besucherbergwerk im Erzgebirge entwirft Stefan einen privaten Hitzeschutzplan: morgens Freibad, mittags Höhlenführung. Zwei Wochen mit 40 Grad wären laut Mick „hart am Zivilisationszusammenbruch".
Stefan lobt das finnische Bunker-Modell und fordert Tunnelsysteme unter deutschen Städten, Klimaanlagen aus China und eine Billion Euro Extra-Verschuldung. Mick kritisiert, dass nicht einmal die Grünen eine Kampagne vorbereitet hatten — die Politik antworte nur mit Zwei-Tage-Statements.
Für Berlin bis zur Lausitz werden 42 bis 43 Grad angekündigt. Stefan fordert Wetterberichte mit gefühlter Temperatur und Sonnentemperatur — die Schattenwerte gelten nur, „falls sie gerade unter einem Baum stehen".
Der deutsche Hitzerekord fällt an drei Tagen in Folge, zuletzt mit 41,7 Grad im Landkreis Oder-Spree. Im Landkreis Bad Kreuznach wird das Dorf Traisen evakuiert, weil im brennenden Wald Weltkriegsmunition explodiert. ZDF-Meteorologe Özden Terli nennt die Lage „historisch".
Der These, die Erderwärmung sei „schwierig zu vermitteln", widerspricht Stefan: Nach elf Tagen Hitzewarnung braucht niemand ein Vermittlungsseminar. Nur für Friedrich Merz' Büro im Kanzleramt sei eine Klimaanlage eingebaut worden; Mick ergänzt die EU-Kommission, wo es nur bei Ursula von der Leyen kühl bleibt („Klimafeudalismus"). Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe das Klima nie als Sicherheitsthema angenommen; Mick fordert Panik.
Nur etwa jede dritte Klinik hat Klimaanlagen; Katharina Dröge fordert ein Sofortprogramm für Kliniken, Pflegeheime und Schulen. Stefan geht das nicht weit genug. Mick verweist auf die Finanzierungsfrage — 600 Milliarden für Rüstung, Schuldenbremse.
Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärt, „eine Chefsache wird das Wetter nicht ändern"; Hitzeschutz sei Sache der Länder und Kommunen — die laut Stefan 30 Milliarden Euro Defizit haben.
Merz kündigt an, ab 1. September keine Gesetze mehr zu machen, die Kommunen ohne Kostenausgleich belasten. Stefan erklärt das Grundproblem: Der Bund bestellt Sozialpolitik ohne Budget. Mick wendet ein, die Konsequenz sei nur, dass der Bund gar nichts mehr bestellt.
Im Interview mit Ingo Zamperoni verweist Carsten Schneider bei Klimaanlagen für Krankenhäuser auf die Zuständigkeit der Einrichtungen. Stefan kritisiert, dass Minister nur Probleme beschreiben statt Lösungen zu liefern; Mick beklagt, dass Minister nicht mehr für ihr Ressort kämpfen. Ein ARD-Kommentar rechnet vor: Hitzetage kosten die Wirtschaft rund 430 Millionen Euro täglich — Mick fragt, warum nur der Kommentar so konkret ist.
Präsentator der Folge ist Fabio, der kommentarlos 119,99 Euro geschickt hat. Raphael wird Produzent; weitere Danksagungen an René, Dominik und Anna, Christiane, Matthias, Wolfgang und andere.
Ein Tagesschau-Clip rahmt den Bundesparteitag als potenziellen Ausnahmezustand: 50.000 erwartete Demonstranten, 2.500 davon als gewaltbereit eingeschätzt. Stefan kritisiert die Dramatisierung — tatsächlich wurde es ein weitgehend friedliches Happening. Mick verteidigt Demonstrationen als gemeinschaftlichen Ausdruck von Missfallen.
Im ZDF fragt Dunja Hayali Alice Weidel nach innerparteilicher Bestrafung von Selbstkritik (Tino Chrupalla verlor nach Kritik an der Vetternwirtschaftsaffäre fast zehn Prozent) und nach dem Treffen mit Martin Sellner — Weidel weicht aus und attackiert Öffentlich-Rechtliche und Verfassungsschutz. Mick argumentiert, Berichterstattung über innerparteiliches Gerangel mache die AfD eher attraktiv; das eigentliche Thema sei der Deal der Parteiflügel um Höcke und Kubitschek, Konflikte bis zu den Landtagswahlen ruhen zu lassen. Fazit beider: Dieser Journalismus ist der AfD nicht gewachsen.
Im heute journal ist von „Schicksalstagen" der Koalition die Rede: Vor der Sommerpause sollen Wachstumspaket und Reformen stehen. Merz erwartet einen „großen Sprung nach vorn" — für Stefan eine zeitlose Aussage, die auch aus 1956 stammen könnte. Dirk Wiese kündigt die Einkommensteuerreform zum 1. Januar 2027 an.
Das Paket: zehn Milliarden Euro Entlastung, bis zu 600 Euro jährlich pro Familie, gegenfinanziert durch eine Reichensteuer bis 47 Prozent ab 280.000 Euro. Stefan argumentiert mit dem Gini-Koeffizienten — 0,3 beim Einkommen, 0,8 beim Vermögen: Die Steuer geht am Problem vorbei, weil Renditen nicht als Einkommen gelten.
Die Koalition schafft die telefonische Krankschreibung ab; Stefan hält das für sinnfreies Agenda-Setting, Mick ordnet es als Kulturkampf-Thema im „faule Deutsche"-Diskurs ein. Zu den flexibilisierten Befristungen verweist Stefan darauf, dass die Bundesministerien selbst stark befristen. Söder lobt im Clip: Der Kanzler wolle „Deutschland wieder flott kriegen".
Klingbeil verteidigt die „Superreichensteuer" als Fairness-Signal; Stefan rechnet vor, dass nach den ab 2028 steigenden Rentenbeiträgen von den 600 Euro eher ein Minus bleibt. Sein Frankfurt-Quiz: 80.000 Millionäre und 13 Milliardäre in der Stadt, aber keine 3.000 Einkommensmillionäre in ganz Hessen — die Steuer trifft fast niemanden.
Deutschland scheidet aus — zum dritten Mal in Folge früh, erstmals durch ein verlorenes Elfmeterschießen. Mick nennt das Spiel eine „Vollkatastrophe"; die Endzeitstimmung in Fußball-Podcasts sei schlimmer als 2018. Eingespielt werden Merz' Tweets („Wir sind stolz auf euch") und Fan-Stimmen; dazu Nagelsmanns Spielerauswahl und die 90er-Jahre-Trikots.
In den Tagesthemen deutet Gunter Gebauer die Niederlage als „Schwarzsehen", das sich mit der Auflösung von Gewissheiten verbinde. Stefan hält die Verknüpfung für grotesk: Spitzenfußball ist eine von der Realität entkoppelte Welt. Mick verteidigt Gebauer teilweise; Stefan spottet über dessen Satz, es gebe bis zur nächsten WM „nur kleinere Meisterschaften" — dabei steht eine Europameisterschaft an.
Ein Tagesthemen-Kommentar plädiert für Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer; Stefan schließt sich nach dem „Prinzip der Seniorität" an. Mick ist skeptisch, ob Klopps Pressing-Fußball nach fast zehn Jahren ohne Traineramt funktioniert. Für nächste Woche kündigen beide den Haushalt an. „Haut rein. Bis nächste Woche."

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