Neben Der Spur

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By Mick KlöckerNewsPolitics
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Neben Der Spur episodes

  • NDS38 – Leopolds Erben II: Das zweite Rennen
    Der geopolitisch-wirtschaftliche Wettstreit zwischen China und des USA auf afrikanischem Boden

    Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, während gerade M23-Rebellen mit ruandischer Unterstützung zunehmend den Osten des Landes besetzen, einen Brief an Donald Trump. 

    Sein Angebot: Zugang zu den kritischen Mineralien seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien. 
    Ein „Rohstoffe gegen Schutz“-Deal, der wenige Monate später als Washington Accords unterzeichnet wird und den Kongo damit schlagartig in die Mitte des geopolitischen Wettbewerbs zwischen den USA und China rückt. 
    Wobei der Wettbewerb nicht neu ist, die USA steigen nur neu ein, nachdem ihn China zuvor 20 Jahre lang dominiert und eigentlich schon gewonnen hat, das Ergebnis einer über Jahrzehnte konsequent verfolgten Industriepolitik, während der Westen noch anderes im Blick hatte.
    Aber das soll sich nun ändern, mit den Washington Accords, mit dem alten neuen Instrument Entwicklungspolitik, den tiefen Taschen des US-Kapitals und neuen „Verbündeten“ und „Partnern“. 

    Diese Folge widmet sich also dem zweiten großen Rennen um Afrikas Rohstoffe, der Frage, was hat China mit 20 Jahren Vorsprung auf dem Kontinent an wirtschaftlichen Strukturen etabliert, wie wollen die USA dieses Monopol aufbrechen, wer verdient daran in China, den USA, aber auch Afrika, warum ist es dabei gerade Ruanda als kleines afrikanisches Land, dem es gelingt, auf der Welle des geopolitischen Wettstreits zu surfen, aber wo ist die Beschreibung eines „Wettstreits“ vielleicht auch fehl am Platz, weil letztlich alle Externen von den etablierten Verhältnissen im Land profitieren? 

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    2 hr 11 min
  • NDS37 – Leopolds Erben I: Wessen Boden?
    Die Geschichte des Kongo und der (neo)kolonialen Ausbeutung

    Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, einen Brief an Donald Trump, mit einem Angebot: Zugang zu den Kobalt-, Coltan- und Kupfervorkommen seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien im andauernden Kampf mit den M23-Rebellen im Osten des Landes.

    Ein Rohstoffe-gegen-Schutz-Deal, der wenige Monate später als Washington Accords unterzeichnet wird und damit die Frage, wem der Boden des ansonsten international wenig beachteten Kongo eigentlich gehört, schlagartig wieder in die Mitte der Weltpolitik rückt.
    Dabei folgt der neue Deal mit Trump eigentlich nur einem sehr alten Muster, das sich im Kongo über die letzten 140 Jahre etabliert hat: Große, oft vage Versprechen aus dem Ausland im Austausch für die realen Rohstoffe des Kongo.

    Diese Reihe widmet sich der Geschichte, die zu dem Deal geführt hat, sowie seiner Gegenwart und damit der heutigen Demokratischen Republik Kongo wie dem internationalen und nationalen Ringen um ihre Rohstoffe.

    Einem Ort, der politisch und medial wenig betrachtet wird - als die vermeintliche globale Peripherie -, der aber gleichzeitig nicht nur überladen ist mit allerlei Symbolik, sondern real eigentlich schon immer einer der Knotenpunkte der Weltpolitik ist: über die Kolonialgeschichte, den Kalten Krieg bis hin zur heutigen Energiewende.

    Folge eins legt das historische Fundament. Von der Berliner Konferenz 1884, auf der Leopold II. den Kongo zugesprochen bekommt, über die belgische Kolonialherrschaft und die Ermordung Patrice Lumumbas bis zu Mobutus drei Jahrzehnten Kleptokratie und den Kongokriegen.

    Eine Folge über die Frage, wie ein Land so systematisch arm geblieben ist - obwohl, oder eher: weil es auf einem der größten Rohstoffvorkommen der Welt sitzt.

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    2 hr 16 min
  • NDS36 – Hilfe gegen Rückkehr
    Syrien, Merz und die Politik des Auslagerns

    Ende März diesen Jahres kommt der syrische Übergangspräsident al-Shaara zum ersten Mal nach Berlin, inklusive großem Empfang und gemeinsamer Pressekonferenz bei der es um die Vorstellung eines gemeinsamen deutsch-syrischen-Aktionsplanes gehen soll: um Wiederaufbau, wirtschaftliche Kooperation und politischen Austausch.

    Nach dem Treffen geht es aber vor allem um einen Satz, den Merz fast beiläufig in den Raum wirft, der seitdem aber hunderttausende Syrerinnen hier und auch die Frage des syrischen Wiederaufbaus massiv belastet. Knapp dreißig Wörter: 80 % der in Deutschland lebenden Bürgerinnen sollten in den folgenden 3 Jahren in ihre ehemalige Heimat zurückkehren.

    Als vermeintlich gewohnter Merz „Ausrutscher“ ist die Aussage schnell wieder aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden, aber sie ist deutlich mehr als das, denn sie formuliert eine Erwartung, die nicht nur mit Syrien verbunden ist, sondern längst zur Realität europäischer Entwicklungspolitik geworden ist, deren Unterordnung und Instrumentalisierung im Sinne der Migrationspolitik.

    Diese Folge kehrt daher nach Syrien zurück, um die aktuelle Lage zu beschreiben und zu Fragen, was Syrien nun eigentlich braucht, um dann kritisch einzuordnen, was es tatsächlich bekommt: eine deutsche und europäische Hilfspolitik mit widersprüchlichen Signalen, die vor allem innenpolitische Narrative bedient, während Entwicklungspolitische Ziele zunehmend durch Migrationspolitische ersetzt werden.

    Eine Folge über Syrien, seine politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, wie Deutschland, die „Trumpisierung“ der CDU, die Mechanismen der europäischen Festungspolitik und was das für die Zukunft der Entwicklungspolitik bedeutet.

    betrachtet daher beispielhaft die aktuelle Lage in Syrien und was die Verschmelzung von Entwicklungs- und Migrationspolitik theoretisch wie praktisch bedeutet.

    Zeit Online: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-11/syrien-harasta-damaskus-lebensbedingungen-stadt

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    2 hr 3 min
  • NDS35 – Iran: der gefräßige Hegemon
    Krieg gegen Iran und die Grenzen amerikanischer Machtprojektion

    Fünf Wochen Krieg. Eine der größten Luftkampagnen der Geschichte. Dutzende betroffene Staaten. Die Straße von Hormus de facto geschlossen. Panik auf den internationalen Energiemärkten. Und doch: Das Regime in Teheran steht weiterhin und niemand weiß so genau, wie das enden soll.

    Diese Folge versucht daher das, was im medialen Dauerfeuer der letzten Wochen nur allzu leicht untergeht: den Weg zu diesem Krieg nachzuzeichnen, die Motivationen der Akteure zu verstehen, ebenso wie die möglichen Folgen und eine aktuelle Historie vom Weg in diesen Krieg bis über ihn hinaus darzustellen. Inklusive der entscheidenden Fragen: Wer schiebt hier eigentlich wen? Hat Netanyahu die USA erneut in einen Krieg geführt? Was bleibt von einem Atomprogramm, das man für zerstört erklärt hat? Warum bricht ein Regime nicht, das man schon für erledigt hielt? Und was bedeutet dieser Krieg für eine internationale Ordnung, die ohnehin schon unter Druck steht – und für eine Weltwirtschaft, die die Folgen gerade erst zu spüren beginnt?

    Eine lange Aufarbeitung zu einem Krieg, der lange noch nicht zu Ende sein könnte.

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    2 hr 16 min
  • NDS34 – Venezuela: Der Preis der Souveränität II

    In Teil zwei zu Geschichte und Zukunft Venezuelas geht es diesmal um den Weg ab dem Aufbruch der Fünften Republik unter Chávez.

    von der Revolution und ihren Widersprüchen, über den Kollaps unter Maduro und ein Sanktionsregime, das ein ganzes Land in die Knie zwingt, bis hin zu Trumps Operation Absolute Resolve Anfang 2026. Mit der nicht nur die politische Geschichte Maduros endet, sondern die auch beispielhaft ist für den neuen Modus amerikanischer Machtprojektion, der längst weit über Venezuelas Grenzen hinaus wirkt.

    Warum scheitert ein Land mit den größten Ölreserven der Welt trotz enormer Ressourcen und breiter gesellschaftlicher Unterstützung? Wie wird aus einer sozialen Revolution ein autoritäres Regime – und aus einem autoritären Regime wieder ein Vasallenstaat? Und vor allem: Was passiert eigentlich mit einem Land, das versucht, die Souveränität über seine Ressourcen zurückzugewinnen, in einer Weltordnung, gegen die es sich konstant behaupten muss?

    Teil 2 von 2 – Von Chávez, über das Sanktionsregime, zurück in die Abhängigkeit

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    2 hr 36 min
  • NDS33 – Venezuela: Ölprovinz I
    Von der Kolonie zur Ölrepublik

    Nicolás Maduros Herrschaft in Venezuela ist vorbei, beendet durch die Trump Administration und einen Einsatz der Delta Force. Ein plötzliches Finale der Monate langen US-Aggression vor Venezuela Küsten.

    Womit das Land nun vor einer neuen, noch unklaren politischen und wirtschaftlichen Phase und vielen noch offenen Fragen steht.

    Fragen die medial bisher vor allem auf Donald Trump fokussierten, vor allem: Was hat er sich dabei gedacht? Und was hat er nun vor mit dem Land und darüber hinaus?

    Fragen die ohne Zweifel von Bedeutung sind, dabei bleiben jedoch grundsätzlichere Fragen bisher zumeist unbeantwortet und ungestellt. Allen voran, warum Venezuela? Warum ist in dem Land möglich, was andernorts nicht möglich scheint? Und warum fokussieren sich die USA, nicht erst seit Trump so stark auf die politische Entwicklung des Landes?

    Die Antwort liegt nicht allein in den Entscheidungen der Trump-Administration, sondern in einer über zweihundertjährigen Geschichte wechselseitiger Verflechtung und struktureller Abhängigkeit.

    Diese Folge analysiert diese Kontinuitäten, die Venezuela vom kolonialen Extraktivismus bis zur heutigen Krise prägen. Vom Kakao-Boom des 18. Jahrhunderts über Unabhängigkeit und den Ölrausch der 1920er Jahre bis zum scheinbar demokratischen Punto Fijo-System und dessen Ende. Eine Geschichte vor allem geprägt durch Ressourcenextraktion für externe Märkte, größten Reichtum, die Herausforderungen damit umzugehen und eine Pfadabhängigkeit, die die USA und Venezuela über die Jahrhunderte immer enger miteinander verbanden, sowohl als Partner als auch Antagonisten.

    Eine politökonomische Analyse der strukturellen Bedingungen, die Venezuelas gegenwärtige Krise und seine besondere Beziehung zu den USA erst ermöglichten.

    Teil 1 von 2 – Die historischen Grundlagen. Nächste Folge: Chávez, der Bolivarianismus und die Eskalation.

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    1 hr 56 min
  • NDS32 – Die Entwicklungsfalle
    Geschichte und Gegenwart der Entwicklungspolitik

    Heute ein Thema, das den meisten sofort in den Sinn kommt, wenn sie an internationale Politik denken: Entwicklungshilfe, oder Entwicklungszusammenarbeit. Doch schon die Begriffe sind belastet.

    Denn unter den so selbstlos glänzenden Worten „Hilfe" und „Entwicklung" verbirgt sich eine weit weniger strahlende Realität.
    Seit Jahrzehnten wird darüber international heftig gestritten – über Machtungleichgewichte, historische Abhängigkeitsverhältnisse, Schulden, Ausbeutung und Werte. Heute steht das Thema dabei aber vielleicht stärker im Fokus denn je.
    Denn während progressive Kritik seit Langem die Interessenpolitik unter dem Deckmantel der Hilfe anprangert, macht sich eine neue Diskussion breit: Von Trump bis zur Jungen Union – die Forderung, Entwicklungspolitik einzustampfen, wird lauter. Der Eindruck: Das globale System lohne sich nicht mehr. Oder sei von Anfang an auf einem falschen Wertefundament erbaut, das den Westen schwach mache.

    Diese erste Folge zum Thema zeichnet daher nach, wie aus der kolonialen „Zivilisierungsmission" die moderne Entwicklungspolitik wurde. Wie sie im Kalten Krieg zum Instrument der Blockkonkurrenz mutierte, in der neoliberalen Ordnung entkernt wurde und schließlich mit Sicherheitspolitik und privatem Outsourcing verschmolz. Dabei geht es um die Fragen: Wem nützt Entwicklung wirklich? Wer entscheidet, was Entwicklung überhaupt ist? Und kann Hilfe jemals mehr sein als Interessenpolitik?

    Von Big Push über Basic Needs, von Strukturanpassung bis zu den Randomistas, von Afghanistan bis zur Bill Gates Foundation – eine Geschichte über Versprechen, Scheitern und die strukturellen Dilemmata eines Systems, das vielleicht selbst das Problem ist.

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    2 hr 21 min
  • NDS31 – Hydro-Hegemonie: Äthiopiens Mega-Staudamm
    Der Konflikt um Wasser und Macht am Nil

    In den vergangenen 10 Jahren ist im äthiopischen Hochland ein neues Bauwerk für die Jahrhunderte entstanden: der Grand Ethiopian Renaissance Damm. Der größte Staudamm Afrikas. Verbunden mit großen energie- und wirtschaftspolitischen Versprechen, soll er Äthiopien in eine neue energiereiche Zeit führen.

    Aber der Damm ist mehr als nur ein afrikanisches Entwicklungsprojekt, er
    ist auch Ausdruck neuer Machtverhältnisse am Nil, Symbol einer tektonischen geopolitischen Verschiebung, Ausdruck afrikanischer Selbstbehauptung und gleichzeitig Brennpunkt eines Konflikts, der Millionen Menschen existenziell bedrohen könnte.

    Während Äthiopien den GERD als nationale Renaissance feiert, sieht vor allem Ägypten seine Lebensader bedroht. Denn 95% des ägyptischen Wassers kommen aus dem Nil – und damit aus Äthiopien. Was passiert, also wenn ein Land an der Quelle sitzt und das andere am Ende des Flusses? Wer hat das Recht auf das Wasser? Und wie weit würde Ägypten gehen, um es zu verteidigen?

    Diese Folge erzählt die Geschichte eines Landes und seines Damms, der zum Schauplatz kolonialer Altlasten, ethnischer Spannungen und des Ringens zwischen China, den USA und Europa um Einfluss in Afrika geworden ist. Es geht um die Frage, wie afrikanische Entwicklung im 21. Jahrhundert aussehen kann – und um den Preis, den sie hat. Für Menschen, für Ökosysteme und für die politische Stabilität einer ganzen Region.

    Das Bauprojekt von oben:

    https://www.youtube.com/shorts/n1XyxB1VDck

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    2 hr 7 min
  • NDS30 – Syrien: Zerfall und Wiederaufbau II
    Vom Regime Assad zur staatlichen Vision von Ahmed al-Sharaaa

    Teil zwei zu Geschichte und Zukunft Syriens: Nach Assad – was folgt?

    Das Assad-Regime ist Geschichte. Doch was kommt nach über fünf Jahrzehnten Herrschaft der Familie Assad? In dieser Folge analysieren wir das schwerwiegende Erbe der Vergangenheit und die komplexen Herausforderungen der Zukunft.
    Wie prägen Krieg, staatliche Fragmentierung und Drogenhandel das Land bis heute? Welche Strukturen sind zusammengebrochen, welche bestehen fort? Und wie nutzen sowohl interne Fraktionen als auch externe Akteure das Machtvakuum für ihre Interessen?
    Im Zentrum steht Ahmed al-Scharaa, der neue starke Mann Syriens, dessen außergewöhnlicher Werdegang diese Folge durchzieht. Von seiner Jugend in Damaskus über seine Zeit als islamistischer Kämpfer im Irak bis hin zu seinem Bruch mit der radikalen Ideologie und der Hinwendung zu einer nationalen Vision für Syrien.
    Wie gelang es al-Scharaa und seiner Organisation HTS, sich von anderen Fraktionen abzuheben? Was unterscheidet ihren Ansatz? Und vor allem kann sein Projekt eines syrischen Nationalstaats in einem derart fragmentierten Land gelingen? Eine Analyse der Machtverhältnisse, Strategien und Zukunftsperspektiven eines Landes am Scheideweg.

    2 hr 33 min
  • NDS29 – Syrien: Eine fragmentierte Nation I
    Vom Kolonialismus bis zu den Assads

    Nach über 50 Jahren Assad-Herrschaft steht Syrien vor einem Neuanfang – doch die Herausforderungen sind gewaltig.

    Was wie ein Moment der Befreiung aussieht, offenbart die tieferliegenden Strukturprobleme eines Landes, das seit Jahrhunderten von tiefer Fragmentierung geprägt ist.
    Diese Folge erzählt daher die Geschichte einer Nation, die nie wirklich eine war: Von den osmanischen Provinzen über die zerstörerische französische Mandatszeit bis zum ausgeklügelten Machtsystem der Assads war Syrien schon immer ein Flickenteppich verschiedener Religionen, Ethnien und regionaler Interessen.

    Wir verfolgen, wie aus hoffnungsvollen arabisch-nationalistischen Idealen ein autoritäres System entstand, das über Jahrzehnte stabil schien.

    Von den gescheiterten Putschen der Nachkriegszeit über das kurze panarabische Experiment mit Ägypten bis zu Hafez al-Assads.

    Diese erste Folge bereitet dabei den Boden für die entscheidende Frage: Welche strukturellen Hinterlassenschaften des Assad-Systems prägen Syrien bis heute, und warum sind diese historischen Fragmentierungslinien der Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Herausforderungen beim Neuaufbau des Landes?

    2 hr 11 min

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