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Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, während gerade M23-Rebellen mit ruandischer Unterstützung zunehmend den Osten des Landes besetzen, einen Brief an Donald Trump.
Diese Folge widmet sich also dem zweiten großen Rennen um Afrikas Rohstoffe, der Frage, was hat China mit 20 Jahren Vorsprung auf dem Kontinent an wirtschaftlichen Strukturen etabliert, wie wollen die USA dieses Monopol aufbrechen, wer verdient daran in China, den USA, aber auch Afrika, warum ist es dabei gerade Ruanda als kleines afrikanisches Land, dem es gelingt, auf der Welle des geopolitischen Wettstreits zu surfen, aber wo ist die Beschreibung eines „Wettstreits“ vielleicht auch fehl am Platz, weil letztlich alle Externen von den etablierten Verhältnissen im Land profitieren?
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Produktion, Recherche und Moderation: Mick Klöcker
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Musik: Joscha @gruneWav
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Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, einen Brief an Donald Trump, mit einem Angebot: Zugang zu den Kobalt-, Coltan- und Kupfervorkommen seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien im andauernden Kampf mit den M23-Rebellen im Osten des Landes.
Diese Reihe widmet sich der Geschichte, die zu dem Deal geführt hat, sowie seiner Gegenwart und damit der heutigen Demokratischen Republik Kongo wie dem internationalen und nationalen Ringen um ihre Rohstoffe.
Folge eins legt das historische Fundament. Von der Berliner Konferenz 1884, auf der Leopold II. den Kongo zugesprochen bekommt, über die belgische Kolonialherrschaft und die Ermordung Patrice Lumumbas bis zu Mobutus drei Jahrzehnten Kleptokratie und den Kongokriegen.
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Ende März diesen Jahres kommt der syrische Übergangspräsident al-Shaara zum ersten Mal nach Berlin, inklusive großem Empfang und gemeinsamer Pressekonferenz bei der es um die Vorstellung eines gemeinsamen deutsch-syrischen-Aktionsplanes gehen soll: um Wiederaufbau, wirtschaftliche Kooperation und politischen Austausch.
Nach dem Treffen geht es aber vor allem um einen Satz, den Merz fast beiläufig in den Raum wirft, der seitdem aber hunderttausende Syrerinnen hier und auch die Frage des syrischen Wiederaufbaus massiv belastet. Knapp dreißig Wörter: 80 % der in Deutschland lebenden Bürgerinnen sollten in den folgenden 3 Jahren in ihre ehemalige Heimat zurückkehren.
Als vermeintlich gewohnter Merz „Ausrutscher“ ist die Aussage schnell wieder aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden, aber sie ist deutlich mehr als das, denn sie formuliert eine Erwartung, die nicht nur mit Syrien verbunden ist, sondern längst zur Realität europäischer Entwicklungspolitik geworden ist, deren Unterordnung und Instrumentalisierung im Sinne der Migrationspolitik.
Diese Folge kehrt daher nach Syrien zurück, um die aktuelle Lage zu beschreiben und zu Fragen, was Syrien nun eigentlich braucht, um dann kritisch einzuordnen, was es tatsächlich bekommt: eine deutsche und europäische Hilfspolitik mit widersprüchlichen Signalen, die vor allem innenpolitische Narrative bedient, während Entwicklungspolitische Ziele zunehmend durch Migrationspolitische ersetzt werden.
Eine Folge über Syrien, seine politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, wie Deutschland, die „Trumpisierung“ der CDU, die Mechanismen der europäischen Festungspolitik und was das für die Zukunft der Entwicklungspolitik bedeutet.
Zeit Online: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen
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Fünf Wochen Krieg. Eine der größten Luftkampagnen der Geschichte. Dutzende betroffene Staaten. Die Straße von Hormus de facto geschlossen. Panik auf den internationalen Energiemärkten. Und doch: Das Regime in Teheran steht weiterhin und niemand weiß so genau, wie das enden soll.
Eine lange Aufarbeitung zu einem Krieg, der lange noch nicht zu Ende sein könnte.
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In Teil zwei zu Geschichte und Zukunft Venezuelas geht es diesmal um den Weg ab dem Aufbruch der Fünften Republik unter Chávez.
von der Revolution und ihren Widersprüchen, über den Kollaps unter Maduro und ein Sanktionsregime, das ein ganzes Land in die Knie zwingt, bis hin zu Trumps Operation Absolute Resolve Anfang 2026. Mit der nicht nur die politische Geschichte Maduros endet, sondern die auch beispielhaft ist für den neuen Modus amerikanischer Machtprojektion, der längst weit über Venezuelas Grenzen hinaus wirkt.
Warum scheitert ein Land mit den größten Ölreserven der Welt trotz enormer Ressourcen und breiter gesellschaftlicher Unterstützung? Wie wird aus einer sozialen Revolution ein autoritäres Regime – und aus einem autoritären Regime wieder ein Vasallenstaat? Und vor allem: Was passiert eigentlich mit einem Land, das versucht, die Souveränität über seine Ressourcen zurückzugewinnen, in einer Weltordnung, gegen die es sich konstant behaupten muss?
Teil 2 von 2 – Von Chávez, über das Sanktionsregime, zurück in die Abhängigkeit
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Nicolás Maduros Herrschaft in Venezuela ist vorbei, beendet durch die Trump Administration und einen Einsatz der Delta Force. Ein plötzliches Finale der Monate langen US-Aggression vor Venezuela Küsten.
Womit das Land nun vor einer neuen, noch unklaren politischen und wirtschaftlichen Phase und vielen noch offenen Fragen steht.
Fragen die medial bisher vor allem auf Donald Trump fokussierten, vor allem: Was hat er sich dabei gedacht? Und was hat er nun vor mit dem Land und darüber hinaus?
Fragen die ohne Zweifel von Bedeutung sind, dabei bleiben jedoch grundsätzlichere Fragen bisher zumeist unbeantwortet und ungestellt. Allen voran, warum Venezuela? Warum ist in dem Land möglich, was andernorts nicht möglich scheint? Und warum fokussieren sich die USA, nicht erst seit Trump so stark auf die politische Entwicklung des Landes?
Die Antwort liegt nicht allein in den Entscheidungen der Trump-Administration, sondern in einer über zweihundertjährigen Geschichte wechselseitiger Verflechtung und struktureller Abhängigkeit.
Diese Folge analysiert diese Kontinuitäten, die Venezuela vom kolonialen Extraktivismus bis zur heutigen Krise prägen. Vom Kakao-Boom des 18. Jahrhunderts über Unabhängigkeit und den Ölrausch der 1920er Jahre bis zum scheinbar demokratischen Punto Fijo-System und dessen Ende. Eine Geschichte vor allem geprägt durch Ressourcenextraktion für externe Märkte, größten Reichtum, die Herausforderungen damit umzugehen und eine Pfadabhängigkeit, die die USA und Venezuela über die Jahrhunderte immer enger miteinander verbanden, sowohl als Partner als auch Antagonisten.
Eine politökonomische Analyse der strukturellen Bedingungen, die Venezuelas gegenwärtige Krise und seine besondere Beziehung zu den USA erst ermöglichten.
Teil 1 von 2 – Die historischen Grundlagen. Nächste Folge: Chávez, der Bolivarianismus und die Eskalation.
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Heute ein Thema, das den meisten sofort in den Sinn kommt, wenn sie an internationale Politik denken: Entwicklungshilfe, oder Entwicklungszusammenarbeit. Doch schon die Begriffe sind belastet.
Diese erste Folge zum Thema zeichnet daher nach, wie aus der kolonialen „Zivilisierungsmission" die moderne Entwicklungspolitik wurde. Wie sie im Kalten Krieg zum Instrument der Blockkonkurrenz mutierte, in der neoliberalen Ordnung entkernt wurde und schließlich mit Sicherheitspolitik und privatem Outsourcing verschmolz. Dabei geht es um die Fragen: Wem nützt Entwicklung wirklich? Wer entscheidet, was Entwicklung überhaupt ist? Und kann Hilfe jemals mehr sein als Interessenpolitik?
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In den vergangenen 10 Jahren ist im äthiopischen Hochland ein neues Bauwerk für die Jahrhunderte entstanden: der Grand Ethiopian Renaissance Damm. Der größte Staudamm Afrikas. Verbunden mit großen energie- und wirtschaftspolitischen Versprechen, soll er Äthiopien in eine neue energiereiche Zeit führen.
Während Äthiopien den GERD als nationale Renaissance feiert, sieht vor allem Ägypten seine Lebensader bedroht. Denn 95% des ägyptischen Wassers kommen aus dem Nil – und damit aus Äthiopien. Was passiert, also wenn ein Land an der Quelle sitzt und das andere am Ende des Flusses? Wer hat das Recht auf das Wasser? Und wie weit würde Ägypten gehen, um es zu verteidigen?
Diese Folge erzählt die Geschichte eines Landes und seines Damms, der zum Schauplatz kolonialer Altlasten, ethnischer Spannungen und des Ringens zwischen China, den USA und Europa um Einfluss in Afrika geworden ist. Es geht um die Frage, wie afrikanische Entwicklung im 21. Jahrhundert aussehen kann – und um den Preis, den sie hat. Für Menschen, für Ökosysteme und für die politische Stabilität einer ganzen Region.
Das Bauprojekt von oben:
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Teil zwei zu Geschichte und Zukunft Syriens: Nach Assad – was folgt?
Nach über 50 Jahren Assad-Herrschaft steht Syrien vor einem Neuanfang – doch die Herausforderungen sind gewaltig.
Wir verfolgen, wie aus hoffnungsvollen arabisch-nationalistischen Idealen ein autoritäres System entstand, das über Jahrzehnte stabil schien.
Diese erste Folge bereitet dabei den Boden für die entscheidende Frage: Welche strukturellen Hinterlassenschaften des Assad-Systems prägen Syrien bis heute, und warum sind diese historischen Fragmentierungslinien der Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Herausforderungen beim Neuaufbau des Landes?
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