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Ein Krieg zwischen Israel und Iran war lange Zeit das Horrorszenario der gesamten Region Nahost, der Supergau, von allen befürchtet und doch immer ein vages Zukunftsszenario.
Nun ist dieses Szenario abrupte Realität geworden: 12 Tage Krieg zwischen Israel und Iran unter US-Beteiligung liegen hinter uns und über allem kreist die Frage: war es das jetzt? Oder kommt da noch was?
Grund sich einmal in den Krieg zu vertiefen. Welche Szenarien für und Erwartungen an den Krieg haben Israel und Iran? Welche Bedeutung hat er in der nationalen Ideologie und geopolitischer Strategie? Welche Rolle spielt dabei Donald Trump, zwischen Partnern und seiner „Friedensmission“ und was bedeutet dieser Krieg für die Zukunft der Region und die globale Ordnung?
Kai Ambos Interview im Spiegel:
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Produktion, Recherche und Moderation: Mick Klöcker
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In Teil 2 zum „Ende des Westens“ geht es diesmal um die Krisen, die die westliche Ordnung ab den frühen 2000er Jahren entscheidend verändern: Kampf gegen den Terror und das damit verbundene Ende der Interventionspolitik, die Finanzkrise und die erneute Politisierung der liberalen Wirtschaftspolitik, der Aufstieg Chinas und die Diskrepanz zwischen internationaler Ordnung und der Konkurrenz mit dem Herausforderer.
Bevor wir uns den akuten Krisen der letzten Jahre zuwenden, der Polykrise aus Corona und seinen Folgen, dem Krieg in der Ukraine und der Verunsicherung der westlichen Sicherheitsstruktur, dem Krieg in Gaza und seine Auswirkungen auf die westliche Glaubwürdigkeit.
Wir versuchen also diesmal eine Historisierung unserer Gegenwart, während wir uns Fragen wie aus einem Westen der als triumphierender Systemsieger aus den frühen 90er Jahren hervorgegangen ist ein wankender Riese wurde, zerrieben zwischen einem Modus des alternativlosen „what ever it takes“ bei gleichzeitiger Orientierungslosigkeit zwischen Isolationismus, Nationalismus und alter Powerpolitik.
Wohin driftet der Westen und was wird aus der westlichen Hegemonie, herausgefordert von Innen wie Außen?
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Ein aufziehender internationaler Handelskrieg, Misstrauen im amerikanisch europäischen Verhältnis, Selbstversicherung und Aufrüstung – der Westen ist in der Krise.
Aber was ist der Westen überhaupt? Ein geografisches Konzept, eine Wertegemeinschaft oder ein geopolitisches Konstrukt? Woher stammt die Idee des "Westens" und wie hat sie sich im Laufe der Geschichte gewandelt? Diesen Fragen werden wir diesmal auf den Grund gehen und dabei sowohl die Selbstbeschreibungen als auch kritische Perspektiven von innen und außen beleuchten: Die historisch wechselhafte Entwicklung des Westens und seines Hegemons der USA und die schwerwiegenden Dilemmata in die in ihm angelegt sind. Eine Geschichte, die bereits in der Antike beginnt, spätestens mit der Aufklärung in Europa an Fahrt aufnimmt, sich über den Kolonialismus, zwei Weltkriege und den kalten Krieg, bis zum vom Aufstieg der USA zum liberalen Imperium zieht. Welche Ordnungssysteme hat der Westen dabei hervorgebracht? Welche Ideologie liegt dem Zugrunde? Was ist eigentlich „Hegemonie“ und wie konstant ist „der Westen“ überhaupt?
Alles dazu in Folge 1 zum (möglichen) Ende des Westens.
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Der dritte und letzte Teil der Reihe zu Haiti befasst sich diesmal final mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Insel von den 90er Jahren bis in die Gegenwart.
Haiti wird erneut Testfeld der internationalen Interventionslogik. Eine weitere US-Besatzung und eine UN-Friedensmission versuchen das Land wieder zu beruhigen, doch wirtschaftliche und politische Stabilität bringt das nicht. Die Fehler der internationalen Gemeinschaft sind dafür da wiederholt zu werden.
Anders als international versprochen wird Haiti stattdessen zu einem Zentrum der Schattenwirtschaft und des internationalen Drogenhandels, bevor erneut diverse Naturkatastrophen, allen voran das verheerende Erbeben von 2010 alles an wirtschaftlichem Aufbau und politischer Unabhängigkeit zunichtemachen und das finale Kapitel der jüngeren haitianischen Geschichte einleiten: Die Gangherrschaft, die das Land heute fest im Griff im hält.
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In Teil II der Reihe zu Haiti geht es diesmal um die politische und wirtschaftliche Entwicklung nach der frühen Unabhängigkeit.
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Einst galt sie als „Die Perle der Antillen“, eine Insel so reich an natürlicher Schönheit wie an wirtschaftlichen Chancen. Zumindest für einige: die europäischen Kolonisatoren, die Haiti Ende den 15. Jahrhunderts „entdeckten“.
Heute hingegen scheint dieser Name lange vergessen und ist einem viel düsteren Bild der aktuelle politische und wirtschaftliche Lage der kleinen Südseenation gewichen. Ein Land am Abgrund, Opfer von Naturkatastrophen wie staatlichem Zerfall.
Doch was ist passiert?
Wie wurde aus einer kleinen Insel, die profitabelste Kolonie des 17. Jahrhunderts?
Wir betrachten in dieser Folge die Logiken der kolonialistischen Wirtschaft, die Etablierung des transatlantischen Sklavenhandels, die außergewöhnlich grausame Gesellschaft, die er auf Haiti hervorbrachte aber auch den blutigen Weg über den ersten und einzigen erfolgreichen Sklavenaufstand des Kolonialismus bis hin zur Unabhängigkeit der ersten afrokaribischen Nation.
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Der Wahlkampf in den USA neigt sich dem Ende zu.
Neben der entscheidenden Frage wer gewinnen wird, scheint dabei vor allem eine Frage im Vordergrund zu stehen: wie steht es um das politische System der USA, geht es zu Ende mit der ältesten Demokratie der Welt?
Fragen die allgegenwärtiger denn je wirken, auf die es aber trotzdem oft nur vage Antworten gibt.
Wir befassen uns diesmal mit diesen Phasen des „subnationalen Autoritarismus“, genauer dem Stable South und seinen Methoden, die sich vom US-Bürgerkrieg, über das Civil Rights Movement der 60er Jahre, bis in die Gegenwart der republikanischen Wahlmanipulation reichen. Und stellen uns dabei den Fragen:
Wie lässt sich eine Demokratie erfolgreich aushebeln? Warum ist gerade das politische und verfassungsrechtliche System der USA dafür so anfällig? Und wie eingeschränkt ist die US-Demokratie schon heute?
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Debatten, Auftritte, Wahlkampfspots, Policy und Katzen-Memes: der Wahlkampf in den USA geht in die entscheidende Phase.
Zwischen den Kandidaten Trump und Harris ist es diesmal so knapp wie vielleicht noch nie und weiterhin sind viele Amerikanerinnen unentschlossen.
Zeit für uns also einmal den bisherigen Wahlkampf zu rekapitulieren und auf das zu blicken was noch kommt.
Ein Gespräch über Wahlkampfauftritte, Strategien, Memes, relevante Themen, Stärken und Schwächen der Kandidatinnen und die entscheidenden Swing States.
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In Bangladesch passiert historisches:
Nach Jahren des politischen Stillstands unter einem zunehmend autoritären Regime hat ein vor allem von Studierenden getragener Volksaufstand die politische Ordnung hinweggefegt.
Wie ist es dazu gekommen? Warum jetzt? Was sind die tieferliegenden historischen politischen und wirtschaftlichen Ursachen für diese Entwicklung? Und vor allem wohin steuert das Land nun?
Von den Wurzeln der Unabhängigkeit bis zu den aktuellen Herausforderungen beleuchtet der Podcast diesmal die Kräfte, die dieses südasiatische Land geformt und an den aktuellen Punkt geführt haben, zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und Hoffnung, aber auch Korruption, politische Polarisierung und der Klimakrise.
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Europa hat in den letzten zwei Monaten diverse Male gewählt, aber während Europa mit sich selbst beschäftigt war, fand auch anderen Ortes eine entscheidende Wahl statt.
Grund also einmal das politische System in Indien zu betrachten, anzuerkennen, welche gewaltige Leistung die Wahl darstellt, aber auch auf die Gefahren für die indische Demokratie zu schauen: den Hindunationalismus und Modis Aufstieg zur Macht. Wie steht es um die indische Demokratie und Wirtschaft? Steht Indien vor einem goldenen Jahrhundert oder droht ein rückwärtsgewandter, autoritärer Hindu-Staat?
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Links zur Folge:
Weltspiegel - Indien: Stoßtrupp der radikalen Hindus
Zeit Online - Indiens Premier Modi weiht umstrittenen Hindutempel ein
Arte - Indien - Hass als Ideologie
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