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Martina Voss-Tecklenburg ist Trainerin der Fußballnationalmannschaft der Frauen, davor war sie lange als Spielerin aktiv. Bis zu ihrem Karriereende sammelte sie 125 Länderspiele sowie insgesamt sechs deutsche Meistertitel und vier Pokalsiege. Sie gilt als eine der Pionierinnen im Frauenfußball.
Wir sprechen über ihre filmreife Laufbahn mit den Anfängen auf dem Bolzplatz, über Erfolge und Misserfolge und die Vereinbarkeit zwischen sportlichen Ambitionen, finanziellen Notwendigkeiten und privaten Bedürfnissen. Martina ist meiner Meinung nach eine unglaublich talentierte Führungspersönlichkeit, die einen starken Willen hat, sich aber gleichzeitig sehr verletzbar zeigen kann. Das fand ich richtig beeindruckend. Ich wollte wissen, wie sie schwierige Entscheidungen trifft, wie sie kommuniziert und motiviert und welche Ziele sie sich selbst steckt.
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Jeremy Fragrance ist Parfüm-Influencer, Unternehmer und Entertainer. Ich habe ihn letztes Jahr auf TikTok entdeckt und konnte nicht aufhören, seine Clips anzusehen. Er schreit, er riecht, er tanzt, er betet, er macht einarmige Liegestütze, wirkt als wäre er auf Drogen und ist einfach nicht zu fassen.
Mit meiner Faszination bin ich nicht allein, Jeremy Fragrance ist ein weltweites Phänomen – mit Millionen von Followern. Ich habe ihn eingeladen, um herauszufinden, wer oder was hinter dieser comicartigen Figur steckt. Wir sprechen über die Gerüche seiner Kindheit, über Geld, Gott, Gefühle und das Gute im Menschen.
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Deichkind sind… ja, was eigentlich? Eine Band? Ein Kollektiv? Ein Phänomen? Ein Dauerzustand? Bestimmt kennt ihr ihre großen Hits “Remmidemmi”, “Leider geil”, “Arbeit nervt", "Wer sagt denn das” und “Bück dich hoch.” Wer Deichkind live erlebt hat, wird es nicht mehr vergessen.
Deichkind haben 1997 als klassischer Hamburger Hip-Hop-Act angefangen, sind aber schon nach zwei Alben zu freigeistig gewesen, um in dieser Schublade zu bleiben – und haben anschließend ihre ganz eigene Schublade, wenn nicht sogar ihren eigenen Schrank, erfunden.
Philipp und ich sprechen über die Notwendigkeit der Befreiung und wie daraus die unverwechselbaren und seltsamen Deichkind(er) entstanden sind. Er erinnert sich an legendäre Abriss-Partys, aber auch an die tragischen Momente der Bandgeschichte. Wir schauen hinter die Kulissen, sprechen über die Balance zwischen Kunst und Dienstleistung und anstrengende Entscheidungsfindungen.
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Hazel Brugger und Thomas Spitzer sind Comedians, Arbeitskolleginnen, Ehepartnerinnen, Eltern und Stammgäste im Hotel Matze. Vor anderthalb Jahren haben wir das erste Mal zu einer Art Couple Therapy eingecheckt. Nach dem damaligen Gespräch hatte ich mir ein bisschen Sorgen gemacht, wie die beiden alles hinbekommen.
Hazel wurde einerseits immer bekannter, sie war auf großer Tour, im Fernsehen und auf Magazincovern und gleichzeitig eben junge und vor allem übermüdete Mutter. Und Thomas ging es nicht viel besser. Im letzten Jahr hat Hazel öffentlich von ihrer Überlastung gesprochen. Ich wollte wissen, wie es ihnen jetzt geht und habe schnell gemerkt, dass es ihnen viel, viel besser geht. Meine Fragen an sie waren: Wie habt ihr das hingekriegt? Wie passt ihr jetzt auf euch auf? Und was braucht ihr nicht mehr?
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Petra und Roland sind Schmerzspezialistinnen. Ich habe sie entdeckt, weil Freunde mit chronischen Körperschmerzen durch ihre Übungen nahezu schmerzfrei geworden sind. Dann war ich überrascht, dass es von den beiden einen YouTube-Kanal mit über 1,8 Mio Abonnentinnen gibt – darin zeigt vor allem Roland seine Übungen und ist mit seinen 66 Jahren einer der ältesten YouTube-Stars in Deutschland. Ich habe sie eingeladen, weil ich mehr über ihren ungewöhnlichen Lebenslauf und die Funktion ihrer Methode erfahren wollte. Wir sprechen in dieser Folge sehr viel über körperliche Schmerzen, wo sie herkommen und was man – laut ihrer Methode – dagegen machen kann.
Wir sprechen aber auch über ihre Beziehung, was ich super interessant fand. Roland und Petra sind seit 40 Jahren verheiratet, aber man merkt gleich, dass sie ein sehr lebendiges Miteinander pflegen und eine glückliche Ehe führen. Wie schaffen sie das? Wie hat der Erfolg von Liebscher-Bracht ihre Ehe verändert? Und warum kriegt Roland noch immer Taschengeld?
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Miriam Meckel ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, CEO von ada Learning und Autorin. Miriam und ich haben uns Anfang März auf der lit.COLOGNE live vor Publikum unterhalten. Im ersten Teil des Gesprächs ging es um die Stationen ihres Lebens. Miriam war schon Redakteurin, Fernsehmoderatorin, Regierungssprecherin, Staatssekretärin, Chefredakteurin, Herausgeberin und wahrscheinlich vergesse ich gerade etwas. Das ist aber nicht schlimm, denn Miriam Meckel interessiert sich hauptsächlich für die Zukunft.
Sie erklärt, wie sie es geschafft hat, als eher introvertierte Person in einer männerdominierten Umgebung zu bestehen und was all diese Stationen mit ihr zu tun haben. Wir sprechen über ihre Erschöpfungsdepression, die sie 2010 im Buch “Briefe an mein Leben” verarbeitet hat und wie sie seitdem ihr Leben lebt. Im zweiten Teil geht es um die Zukunft, um unsere Zukunft und wie die künstliche Intelligenz durch Dinge wie Chat GPT unser Leben verändern wird. Wer werden wir sein? Wie müssen wir sein? Das sind Fragen, auf die Miriam sehr interessante Antworten hat.
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Cornelia Funke ist eine der international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Autorinnen – sie selbst bezeichnet sich allerdings stets als Geschichtenerzählerin. Mehr als 60 Bücher hat sie herausgebracht und weltweit über 30 Millionen Exemplare verkauft. Ihre Titel wurden in mehr als 50 Sprachen übersetzt. Bestimmt kennt ihr oder eure Kinder “Die wilden Hühner”, “Der Herr der Diebe”, “Drachenreiter”, “Tintenherz”, “Reckless” und viele mehr. Wir haben über die Magie von Orten gesprochen, uns über innere Potenziale unterhalten und festgestellt, dass das Böse nicht immer hässlich sein muss, sondern auch sehr schön sein kann. Es geht um das Schreiben, um den Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit und um die Macht der Kreativität.
Ich freue mich sehr, dass sie meine Einladung ins Hotel angenommen hat und wir uns zwischen Berlin und ihrem Zuhause in der Toskana unterhalten konnten. Cornelia hat mich in ihr Gedankenlabyrinth gelassen und ich hatte, als ich wieder raus war, einen randvollen Notizzettel mit klugen Denkanstößen.
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Jochen und Michael sind Reisejournalisten, seit 2018 betreiben sie den “Reisen Reisen”-Podcast und sind damit sehr erfolgreich. Gerade ist ihr erstes Buch erschienen. Sie selbst sagen, dass sie uns mit dem Teilen ihrer Reiseerfahrungen und -geschichten „einen liebevollen Arschtritt“ geben möchten und Menschen dazu motivieren wollen, sich die Welt anzusehen – fernab von Pauschalreiseplänen. Und genau das ist der Grund, warum ich ihren Podcast so gern höre und sie eingeladen habe. Es gibt kaum jemanden, der so bildlich und unterhaltsam über das Reisen sprechen kann wie die beiden.
Jochen und Micha teilen die Reisen ihres Lebens, sprechen über große und kleine Abenteuer. Es geht um die ganz praktischen, aber auch kritischen Aspekte des Unterwegsseins. Was ist echtes Reisen? Wann fühlen sich Jochen und Micha fremd? Wie hat sich die Welt und das Reisen in den letzten Jahren verändert? Wenn ihr gern unterwegs seid, dann werdet ihr hier eure Freude haben – und falls ihr eher selten rauskommt, dann bin ich mir sicher, wird das diese Folge verändern.
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Philip und ich haben das erste Mal in diesem Jahr zusammen eingecheckt - und uns über den anstrengenden Jahresbeginn unterhalten. Aber wir fragen uns vor allem: Was bedeutet es, wenn etwas anstrengend ist und wie gehen wir damit um? Wann ist Anstrengung gut und wann nicht?
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Michel Friedman ist Jurist, Publizist und Philosoph. Ende der 90er Jahre wurde er zu einem der bekanntesten Persönlichkeiten des Landes. Er war stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, Herausgeber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine, war Anwalt, aber vor allem bekannt als brillanter, gefürchteter und polarisierender Talkmaster.v 2003 gab es einen ziemlich großen Skandal um Kokainmissbrauch und Umgang mit Zwangsprostitution. Michel Friedman trat daraufhin von seinen Ämtern zurück und fragte sich, ob er diesen Absturz überleben wird. Inzwischen moderiert er wieder, mischt sich ein, vertritt Minderheiten, streitet - aber auf etwas kleineren Plattformen. Im letzten Jahr erschien sein Buch “Fremd”. Das ist ein ziemlich radikales Buch über sein Leben.
Im Podcast-Gespräch laufen wir seinen Lebensweg ab. Ich wollte verstehen, wie er die Person geworden ist, die er 2003 war und wer er jetzt ist. Es ist ein ziemlich intensives Gespräch. Teilweise sehr explizit und traurig und tragisch, doch am Ende steht ein sehr großes Ja zum Leben und zum miteinander reden.
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