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Der 200. Gast hat im Hotel Matze eingecheckt. Harald Glööckler ist bekannt als Modedesigner, der die Welt funkeln lässt. Im Hotel Matze zeigt er, dass da noch viel mehr ist, als man auf dem ersten Blick sehen kann. Wir haben über Visionen, Engel, Glauben und über das Leben im Hier und Jetzt gesprochen.
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Jean-Remy von Matt zählt zu den einflussreichsten Werbern Deutschlands.
Ich habe mit ihm über diese Unzufriedenheit gesprochen und gefragt, woher sie kommt. Wir sprechen über seine Jugend, seine mäßige Schulzeit und seinen Drang, alles zu optimieren. Es geht um den Mut in der Kreativität und seine Lust zur Selbstdarstellung. Ich wollte wissen, welche Rolle Nachhaltigkeit in der Werbebranche spielt, ob Jean-Remy diesbezüglich ein schlechtes Gewissen hat und wie er über die Veränderung in der Kreativbranche nachdenkt. Er hat mir erzählt, woran er erkannt hat, dass er aufhören muss, warum Shitstorms ein Zeichen von Luxus sind und warum Deadlines notwendig sind.
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Ich habe zum letzten Mal vor unserer Sommerpause mit Philip eingecheckt und wir haben uns zur Feier des Tages, wie in den guten alten Zeiten, nach draußen gesetzt und dort aufgenommen. Vor dem Studio wurde es uns dann aber doch noch ein bisschen zu ungemütlich und es hat uns nach drinnen verschlagen. Angefangen haben wir draußen mit den Themen Zerstörung und Heilung, drinnen ging es mehr um das Brücken bauen.
In der Extended Version der Suite waren dann noch Verbindung und Haltung dran – mit einer ganz persönlichen Anekdote von Philip. Was Star Wars mit Heilung zu tun hat, was ein Wutraum ist und wann Zerstörung hilft, das besprechen wir in diesem Sommer-Check-In.
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Die heutigen Gäste sind Atze Schröder und Leon Windscheid. Beide waren schon einzeln zu Gast hier im Hotel, im letzten Jahr haben wir unsere erste Folge zu dritt aufgenommen und da war schon klar, es war nicht das letzte Mal.
Eine kurze Vorstellung der beiden: Atze Schröder ist einer der erfolgreichsten Comedians in Deutschland. Seit Jahrzehnten steht er mit Minipli-Frisur, Fliegerbrille und Cowboystiefeln auf der Bühne und unterhält mit Witzen auch mal unterhalb der Gürtellinie. In den letzten Jahren ist viel passiert. Die Figur Atze hat sich weiterentwickelt. Sie gendert, fährt kein Auto mehr und isst kein Fleisch. Vor ein paar Monaten erschien seine ehrliche Biografie “Blauäugig”.
Zu Leon Windscheid: Leon ist eigentlich Dottore der Psychologie, sitzt allerdings nicht in einer Praxis, sondern ist hauptsächlich als Autor, Vortragsredner und Podcaster sowie Wissenschaftskommunikator unterwegs. Sein zweites Buch "Besser fühlen" aus dem letzten Jahr ist noch immer in der SPIEGEL Bestsellerliste. Zusammen mit Atze macht er den Podcast “Betreutes Fühlen”.
Wir sprechen in dieser Folge über Wünsche. Wie haben sich unsere Wünsche vom Kindesalter bis jetzt verändert? Warum sind Wünsche so etwas Tolles oder sind sie nur toll, wenn man privilegiert ist, dass ein Wunsch gar nicht in Erfüllung gehen muss? Wie wünscht man sich etwas richtig? Und warum können unerfüllte Wünsche uns glücklich machen?
Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, so monothematisch mit Atze und Leon zu sprechen. Erst dachten wir, das Thema ist gar nicht so groß und dann haben wir viel darin über uns selbst erfahren. Denn Wünsche zeigen uns sehr viel über uns selbst. Sie zeigen, wo wollen wir hin und was hält uns davon ab?
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Phenix ist Model und LGBTQIA+-Aktivistin. Gerade ist ihr Buch “Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau” erschienen, in dem ich ganz viel über die trans Community erfahren habe.
Phenix selbst ist eine trans Frau, wuchs in Lübeck auf und wohnt inzwischen in Berlin. Wir sprechen über ihren Werdegang, ihre Lust zu polarisieren und ihre tolerante Familie. Außerdem haben wir uns über ihre Angleichung unterhalten, die innere sowie die äußere. Es geht um Begrifflichkeiten, Schöheitsideale, Gesetzgebungen, Vorurteile, Ängste, Dating-Erfahrungen und Fingernägel.
Phenix sagt: “Trans Menschen identifizieren sich nicht als trans, sie sind es“. Wie sie sich sieht und wie sie gesehen wird, darüber sprechen wir im Podcast.
Es geht um Schubladen, Identitäten, Hormontherapie und Tokio. Ich hatte bisher wenig Berührungspunkte mit einer trans Person und freue mich sehr, dass Phenix mit mir einen Rundgang gemacht hat.
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Beide sind als Moderatorinnen im Fernsehen bekannt geworden. Beide haben Bücher geschrieben. Beide sitzen manchmal auf Bühnen. Beide waren schon zu Gast im Hotel Matze.
Katrin hat ihr Schauspieltalent in den letzten Jahren mit der Comedyserie “Frau Jordan stellt gleich” noch mehr gezeigt und immer größere Shows moderiert. Sarah hat sich weniger der Öffentlichkeitsarbeit, sondern mehr den Hobbys und den Hunden gewidmet. Zusammen machen sie den Podcast Bauerfeind + Kuttner, den ich deswegen gern höre, weil die Unterschiede zwischen den beiden darin wirklich gelebt werden und sie, ohne sich zu streiten, ihre unterschiedlichen Ansichten mitteilen können.
Diese Unterschiede werden auch in unserem Gespräch sehr deutlich.
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Mein heutiger Gast ist Adrian Daub. Adrian Daub ist Professor in Stanford, Autor und ist frisch aus Kalifornien in Berlin gelandet und hat im Hotel eingecheckt.
In seinen akademischen Büchern hat er sich mit Spätkapitalismus, dem Silicon Valley, der Tech-Branche im Allgemeinen sowie mit Feminismus und Sexualität beschäftigt. In seinem Podcast „The Feminist Present“ interviewt er bedeutende Feminist*innen aus der ganzen Welt.
Adrian schreibt für verschiedene deutsche und amerikanische Zeitungen über Technologie, Literatur, Kultur und Politik. Er ist ein sehr, sehr kluger Kopf, mit interessanten Perspektiven und ich habe sein letztes Buch „Was das Valley denken nennt“ unheimlich gerne gelesen. Es hilft, die Menschen zu verstehen, die die Plattformen entwickeln, die unseren Alltag bestimmen.
Ich wollte wissen, wie er als Zaungast auf das Silicon Valley blickt und wie das Silicon Valley auf uns blickt. Wie konnten aus Elon Musk, Mark Zuckerberg und Co. so gigantische Lichtgestalten werden? Was denkt er über Cancel Culture und Woke Culture – und wie sieht er die aktuelle Entwicklung der Digitalisierung? Wir sprechen darüber, warum er in den USA gelandet ist, was ihn antreibt und wie er in die Zukunft blickt. Aber auch darüber, welche Sorgen er sich macht.
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Mein heutigen Gäste sind Neven Subotić und Shari Malzahn. Neven Subotić ist ehemaliger Profi-Fußballer und Stiftungsgründer der Neven Subotić Stiftung, die er heute zusammen mit Shari Malzahn leitet.
Ich habe Neven im letzten Jahr zu seinem sehr außergewöhnlichen Leben interviewt. Wir haben auch über wichtige Entscheidungen, Werte und die Stiftungsarbeit gesprochen. Die Neven Subotic Stiftung baut Brunnen in Ostafrika – genauer in Kenia, Äthiopien und Tansania – damit die Menschen vor Ort Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Wir haben mit der damaligen Folge eine Spendenaktion gestartet und zusammen mit euch über 20.000 Euro eingesammelt. Toll! Ich habe Neven und Shari daraufhin gesagt, dass, wenn sie das nächste Mal eine Projektreise unternehmen und einen Platz frei haben, ich gern mitkommen würde.
Und das ist nun passiert. Ich war im Mai 2022 mit der Stiftung in Kenia. Wir haben uns vier Gemeinden angesehen. Eine, die noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, zwei, die durch die Stiftungsarbeit einen haben und wir waren auch bei einer Bohrung dabei. Eine Wahnsinnsreise. Ich hatte die Möglichkeit, nicht nur das Land, die Kultur und die Menschen näher kennenzulernen, sondern auch die Stiftungsarbeit.
Am Ende der Reise haben Neven, Shari und ich uns zusammengesetzt und diese Folge in Kenia aufgenommen. Im Vorfeld habe ich Fragen von euch eingesammelt. Viele waren an der praktischen Umsetzung interessiert. Wie wird das Geld eingesetzt? Wie sieht die Zusammenarbeit vor Ort aus? Und auch: Wie ist das mit dem klischeehaften Bild des wohlhabenden weißen Menschen, der nach Afrika kommt und hilft – dem sogenannten White Savior Complex?
Aber es wäre nicht das Hotel Matze, wenn es nicht auch persönlich werden würde. Ich wollte wissen, wie Shari und Neven das als Paar hinbekommen? Wie schaffen sie es, Beruf und Arbeit zu trennen, wo ziehen sie ihre Grenzen, denn 771 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, da gibt es immer etwas zu tun.
Ich glaube, man erfährt in dieser Folge vor allem wie komplex die Entwicklungszusammenarbeit ist und wie viele neue Fragen auftauchen, je tiefer man eintaucht. Wie beim letzten Interview starte ich dieses Mal auch eine Spendenaktion und freue mich, wenn ihr auch etwas dazugeben wollt. Denn ich weiß jetzt noch mehr, dass das Geld in guten Händen ist.
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Einem breiteren Publikum wurde Julia 2016 bekannt, als ihr erstes Buch “Das trügerische Gedächtnis!” zum Thema Erinnerungsforschung erschien. Damals widmete sie sich intensiv der Frage, wie sehr wir unseren eigenen Erinnerungen trauen können – und wie leicht diese zu verfälschen sind. Ihr zweites Buch “Böse” erschien 2018 und beschäftigt sich mit dem - nun ja - Bösen.
In jüngster Zeit hat sich Julia Shaw mit einem Thema auseinandergesetzt, das man von einer promovierten Rechtspsychologin eher nicht erwartet: Bisexualität.
Vor etwa vier Jahren hat sich Julia als bisexuell geoutet und begonnen, zu dem Thema zu forschen. Und obwohl wir augenscheinlich eine immer offenere, tolerantere Gesellschaft geworden sind (und immer noch werden), hat das Thema Bisexualität bis heute keinen wirklichen Platz im gesellschaftlichen Diskurs gefunden.
Wir haben darüber gesprochen, warum bisexuelle Personen bis heute stigmatisiert sind und weshalb sich immer noch sehr wenige Menschen als bisexuell outen.
Ich wollte von ihr wissen, was es für sie bedeutet, für dieses Thema in der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen. Was macht das mit ihr ganz persönlich – und was wünscht sie sich für die Zukunft?
Ein Thema, das mich auch sehr interessiert: Ich wollte wissen, wie es um Julias eigene Erinnerungen steht und warum die Vergangenheit für sie eine untergeordnete Rolle spielt. In unserem Gespräch geht es außerdem um Julias Aufwachsen zwischen Köln und Kanada, um das vermeintlich Gute und Böse im Menschen – und um das Sowohl-als-auch.
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Wir unterhalten uns darüber, wie sehr wir einander vertrauen, wann wir misstrauisch werden und inwiefern Vertrauen mit Verantwortung zu tun hat.
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