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Werner Weinhold ist im Winter 1975 ein adretter junger Mann. Er hat wache, große Augen, ein klares, symmetrisches Gesicht, volle Lippen, eine hohe Stirn und so eine Art Fokuhila-Frisur. Wenn er spricht, hört man seine sächsische Herkunft.
Aber so glatt er auch wirken mag – Werner Weinhold hat in seinem jungen Leben schon jede Menge Mist gebaut. Viermal wird er rechtskräftig verurteilt – unter anderem wegen Autodiebstahls und einem sogenannten Sittlichkeitsdelikt.
In diesem Winter 1975 fasst er einen Entschluss: Er will weg. Raus aus der DDR.
Seine Flucht ist nicht eine von vielen. Sie sorgt für Aufsehen, Diskussionen - ein Gerichtsverfahren. Denn auf seinem Weg in den Westen erschießt Werner Weinhold zwei Grenzsoldaten - angeblich aus Notwehr. Oder war alles doch ganz anders…?
Hier geht es zu den Stasi-Unterlagen.
Hier ist ein Interview mit Weinhold.
Hier gibt es eine Doku zum Thema.
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Mehr als sechs Wochen wurde nach der 19-jährigen Kezhia H. aus Klötze in Sachsen-Anhalt gesucht. Die Polizei ging zunächst von einem Vermisstenfall aus, gab eine Fahndung heraus.Doch mit der Zeit verdichteten sich die Hinweise, dass die junge Frau getötet wurde. Unter Verdacht: ihr 23 Jahre älterer, verheirateter Liebhaber.
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Für unseren heutigen Fall geht es nach Nordrhein-Westfalen. Genauer gesagt nach Köln, am 10. März 2022. Mitten auf einer belebten Straße im Kölner Stadtteil Höhenberg liegt an diesem Tag ein Schwerverletzter. Kurz darauf stirbt er im Krankenhaus.
Die Polizei hat nach der Tat ein vergleichsweise ungewöhnliches Problem: Ihr fehlt in diesem Fall kein Täter – sie hat zu viele. Viel zu viele.
Für BILD-Reoprter Dimitri Soibel ein Fall, der ihn bis heute nicht loslässt.
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Südafrika ist ein echtes Traumland und besonders beliebt für Safari-Touren. Mehr als 300.000 Touristen aus Deutschland besuchen jährlich das Land.
Safari-Fans sind auch Jörg und seine Frau Vera. 2022 machen die beidem mit einem befreundeten Paar in Südafrika Urlaub. Jörg und Vera waren zuvor schon in Südafrika sowie dem benachbarten Namibia. Dieses Mal ist das Ziel der Reise der Krüger-Nationalpark. Ein absolutes Highlight!
Doch so weit wird es nicht mehr kommen.. die Gruppe wird Opfer eines furchtbaren Verbrechens.
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An einem Sonntagmorgen im Oktober 2019 spaziert Andreas E. in die Polizeiinspektion des Nobelortes Kitzbühel. Er legte ein Messer und eine Pistole auf den Tresen und eröffnete den Beamten: „Ich habe soeben fünf Menschen ermordet.“ Eine Viertelstunde später finden Polizisten die Leichen seiner Ex-Verlobten, sowie ihrer ganzen Familie. Auch ein im Ort beliebter Sportler ist unter den Toten. Was ist in den Stunden zuvor passiert?
Wir rekonstruieren für euch heute eines der schockierendsten Verbrechen Österreichs. Dabei gibt euch auch Profiler Mark Hofman Einblicke in die Psyche und wie sich diese furchtbare Tat im Kopf des Täters zusammengebraut hat.
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Im November 1996 machen sich Freunde und Angehörige Sorgen um den 43jährigen Peter Schulte-Berthold und seine sechs Jahre jüngere Frau Christine aus Witten in Nordrhein-Westfalen. Berthold ist Manager beim bekannten Fleischhersteller Zimbo. Wurde er entführt? Opfer eines Wirtschaftskrieges? Oder der Mafia? Sehr bald gerät der Arbeitslose Oliver F. (26) aus Dortmund ins Visier der Ermittler.
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Heute geht es um das Schicksal von Sophie N.
Die junge Frau lebt 2017 in Dessau, arbeitet als Aushilfe in einem Modegeschäft. Dort lernt sie ihren Kollegen Patrick S. kennen. Die beiden freunden sich an. Doch Patrick reicht das nicht: Er hat sich verliebt, er will mehr sein als “nur ein Kollege“. Er ist besessen von Sophie, will sie kontrollieren.
Er bringt GPS Tracker an ihrem Auto und dem ihrer Mutter an, erstellt Fake-Profile im Netz, die Sophie denunzieren, terrorisiert sie mit hunderten Anrufen, lauert regelmäßig vor ihrer Wohnung in Hannover. Wenn Sophie bei ihrer Mutter in Dessau ist, klingelt er dort nachts an der Tür.
Als Sophie beruflich unterwegs ist, erhält sie anonym ein Handy-Foto ihres Zuges. Später eine Aufnahme ihres Hotelzimmers. Der Richter im Prozess wird später sagen: "Die Botschaft, die er damit sendete, war klar: 'Ich weiß, wo du bist. Ich will, dass du Angst hast, dass du dich fürchtest, und ich werde dich bekommen. Du kannst dich nicht verstecken.'"
Sophie ahnt nicht, wer sie stalkt. Sie stellt sich eine Frage immer und immer wieder: Wer tut mir das an und WARUM?
Die schreckliche Antwort auf diese Frage bekommt Sophie im Januar 2020. Dunkel gekleidet bricht Patrick S. am 10. Januar in ihre Wohnung ein, versteckt sich unter dem Bett und wartet, bis die Stewardess nach Hause kommt….
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Samstag, der 29. Mai 2004, Pfingstwochenende. Die 14-jährige Filis verbringt den Abend mit ihrer ein Jahr jüngeren Freundin Nicole. Die beiden sind zwar noch sehr jung, aber nachts bereits viel unterwegs.
An diesem Abend treiben sich die Mädchen an einer Tankstelle im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid rum. Durch Zufall lernen sie den 20 Jahre alten Baris und seinen 17 Jahre alten Kumpel Fatih kennen. Die Jungs nehmen Filis und Nicole in ihrem Auto mit, fahren mit ihnen zu einer Talsperre in der Nähe.
Wie der 20-Jährige Baris später erzählt, kommt es dort dann zwischen ihm und Filis zu Sex. Ungeschützt. Dieses Detail wird für ihr nächstes Treffen fatal sein. Denn als es zum Streit kommt, weil Filis von einer möglichen Schwangerschaft spricht, rastet Baris komplett aus.
An diesem Pfingstsonntag 2004 auf der A45 bei Hagen geht Baris mit Filis im Streit zum Kofferraum. Dann holt er ein Messer hervor…
Nicole, Filis Freundin, sieht alles mit an. Damit sie die beiden Männer nicht verrät, soll sie ebenfalls sterben… doch wie durch ein Wunder überlebt sie es.
BILD-Chefreporter Frank Schneider hat den Fall begleitet. Er berichtet von den Details dieser schrecklichen Tat und warum der Prozess alles andere als normal ablief.
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Winnenden am 11. März 2009: Am frühen Vormittag betritt der ehemalige Schüler Tim Kretschmer die Albertville-Realschule. In zwei Klassenzimmern und einem Chemiesaal schießt er auf Schüler und Lehrerinnen, die er dort antrifft. Ein Schüler, sechs Schülerinnen und eine Lehrerin erliegen noch vor Ort ihren Verletzungen. Zwei Schülerinnen sterben auf dem Weg ins Krankenhaus, neun weitere Schülerinnen und eine Lehrerin werden verletzt in Sicherheit gebracht.
Fassungslos und panisch verfolgen die Bürger in Winnenden den Großeinsatz am Schulzentrum - doch der Alptraum ist noch nicht vorbei. Täter Tim Kretschmer ist noch nicht gefasst.
Er macht sich durch einen Park auf den Weg Richtung Innenstadt. Dabei erschießt er den Bediensteten Franz Josef J., der den Abfluss am Ententeich reinigt. Eine Großfahndung der Polizei läuft an, bald sind rund 800 Kräfte im Einsatz. Die Polizei überwacht alle Schulen der Gegend und durchstreift die Stadt. Aber Täter Tim Kretschmer ist längst wieder unterwegs. Er zwingt nun einen Autofahrer mit der Waffe, ihn mitzunehmen.
Doch am Wendlinger Kreuz endet die Fahrt dramatisch. Der Autofahrer sieht eine Polizeisperre, prescht auf einen Grünstreifen, reißt die Tür auf – und entkommt. Tim Kretschmer flieht von hier an zu Fuß. Er rennt ins Industriegebiet von Wendlingen und erreicht schließlich ein Autohaus. In dessen Räumen erschießt er den Verkäufer Denis P. und den Kunden Sigurt W.
Als Tim Kretschmer, von Polizei umzingelt, seine Ausweglosigkeit begriffen hat, richtet er schließlich die Waffe gegen sich selbst.
Die Chronik des Journalisten Peter Schwarz
Video des Schwarzwälder Boten
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Heute geht es um Belgiens schlimmsten Kidnapper, Vergewaltiger und Mörder – um Marc Dutroux. Als seine abscheulichen Taten Mitte der 1990er an die Öffentlichkeit kommen, steht nicht nur das kleine Land Belgien unter Schock. Die Nachricht über seine Verhaftung geht um die ganze Welt!
Die Opfer waren Melissa Russo, Julie Lejeune, An Marchal, Eefje Lambrecks, Sabine Dardenne und Letitia Delhez. Dutroux hielt die Mädchen in einem Verlies gefangen, missbrauchte sie und ließ einige verhungern, während er im Gefängnis wegen Autodiebstahls saß. Pannen und Ermittlungsfehler der Polizei, sorgten dafür, dass Dutroux unentdeckt blieb.
Der Fall löste öffentliche Empörung aus, da Dutroux trotz früherer Verurteilungen vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden war. Es wurden Spekulationen über ein mögliches Pädophilennetzwerk und politische Deckung aufgestellt, aber die genauen Hintergründe blieben unklar.
Nach einer landesweiten Protestwelle wurde Dutroux 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Frau Michelle Martin und sein Komplize Michel Lelièvre erhielten ebenfalls Haftstrafen.
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