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Der Notruf von Luises Eltern geht um 19.45 Uhr bei der Polizei ein, nachdem sie von Luises bester Freundin alarmiert worden sind: Luise soll Stunden zuvor alleine durch einen drei Kilometer langen Waldweg gelaufen und danach verschwunden sein. Die Beamten gehen zunächst davon aus, dass sich das Mädchen auf dem Weg verlaufen hat oder ihr dort etwas zugestoßen ist. Die Polizei sucht den Wald in der Umgebung ab. Erfolglos. Am nächsten Tag finden die Ermittler die Leiche der Zwölfjährigen. Luise wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Im Zuge der Ermittlungen kommt heraus: Diese grausame Tat wurde geplant – und durchgeführt von Luises Freundinnen …
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Im Oktober 2008 wird die 87-jährige Liselotte K. tot in ihrer Badewanne gefunden. Anfangs gehen die Beteiligten von einem natürlichen Tode aus. Bis ein Gerichtsmediziner sich den Tatort anschaut und davon überzeugt ist: Das war kein Unfall, Liselotte K. wurde ermordet. Die Ermittler suchen einen vermeintlichen Täter und scheinen diesen schnell zu finden: Hausmeister Manfred Genditzki. Sein vermeintliches Motiv: Genditzki habe Geld unterschlagen, Liselotte K. habe das entdeckt und ihn zur Rede gestellt. Daraufhin sei Genditzki wütend geworden und habe die 87-jährige Dame in ihrer Badewanne ertränkt, um nicht angezeigt zu werden. Die Beweislage ist dürftig – dennoch verurteilt ein Gericht den Hausmeister wenig später wegen Mordes. Strafmaß: Lebenslang. Genditzki beteuert stets eine Unschuld. Und wie sich Jahre später herausstellen wird, der Hausmeister hat recht!
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Rebecca Reusch verschwindet am 18. Februar 2019 spurlos. Die damals 15-Jährige übernachtete im Haus ihrer Schwester Jessica und deren Mann Florian R. Am nächsten Morgen gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr.
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Am 10. August 2000 verschwindet Inka Köntges spurlos. Die 29-jährige Biologie-Studentin ist gerade dabei ihren Doktor zu machen, arbeitet nebenher an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Um acht Uhr morgens verlässt die Studentin ihr zu Hause und macht sich auf den Weg zur Arbeit: Wie jeden Tag nutzt sie dafür ihr Damenrad und fährt durch den Stadtwald Eilenriede.
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Es ist eine Tat, die vor genau zehn Jahren weit über München hinaus die Menschen schockte. Am 28. Mai 2013 wird der damals 31-jährige Domenico Lorusso auf seinem Heimweg von einem Unbekannten erstochen, nachdem dieser Domenicos Verlobte anspuckte. Das grauenvolle Verbrechen machte bundesweit und im Nachbarland Italien Schlagzeilen als „Isar-Mord“. Es gibt viele Ansätze für die Ermittler: DNA-Spuren des Täters, Augenzeugen, Domenicos Geschwister erhalten sogar Brief mit detaillierten Angaben zum Täter – doch trotz intensiver Ermittlungen fehlt von Domenicos Mörder jede Spur. Bis heute – mehr als zehn Jahre nach der fatalen Nacht an der Isar.
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Im Jahr 2014 zieht Jennifer W. aus Niedersachsen ins Terrorgebiet nach Falludscha im Irak. Dort heiratet sie einen Islamisten und schließt sich dem Islamischen Staat an. Das Paar hält dort in seinem gemeinsamen Haus Bahira und ihre kleine Tochter als Sklaven. An einem Sommertag im Jahr 2015 macht das Kind vor Angst vor weiteren Schlägen und Misshandlungen ins Bett. Jennifers Ehemann kettet daraufhin das Mädchen an eine Außenwand im Innenhof. Qualvoll verdurstet die Kleine dort in der irakischen Mittagshitze. Jennifer W. sieht tatenlos zu. Dabei ist sie selbst Mutter einer kleinen Tochter. Dieser Fall erregt großes Aufsehen und ist weltweit der erste Prozess, der Kriegsverbrechen an Jesiden verhandelte.
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Die 22-jährige Carmen Klehm verlässt am 1. Juli 1989 mit einer Freundin die Disco „Volkshaus“ in Sömmerda (Thüringen). Die jungen Frauen trennen sich, doch Carmen kommt nie zu Hause an. Auch am nächsten Tag erscheint die Krankenschwester nicht zum Dienst. Vier Tage später fand man ihre nackte Leiche in einem Gebüsch, nur 30 Meter entfernt von der Plattenbauwohnung ihrer Familie. Sie wurde vergewaltigt und erdrosselt. Anfangs ermitteln 120 Polizisten in dem Mordfall. Es wird auch ein Tatverdächtiger – ein Kollege und Nachbar von Carmen – festgenommen. Er soll die junge Frau unter anderem mit einem Fernglas beobachtet haben. Nach fünf Monaten war er wieder auf freiem Fuß, weil die Beweise fehlten. Und auch 34 Jahre später konnte kein Tatverdächtiger festgenommen werden!
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Der Prozess um den so genannten „Ehrenmord“ von Rees am Landgericht Kleve. Die Männer, die ihre Schwester, ihre Tochter, die schöne Gülsüm (20), so furchtbar brutal ermordeten, müssen für lange Zeit in den Knast.
Die Richter sind sicher: Vater und Sohn planten gemeinschaftlich den Tod der bildhübschen, jungen Frau. Der Grund: Sie lebte nicht so, wie die kurdische Familien-„Ehre“ es vorgeschrieben hatte. Sie lebte zu „westlich“.
Gülsüm sollte gegen ihren Willen verheiratet werden. Doch dann kam heraus, dass sie keine Jungfrau mehr war, bereits eine Abtreibung hatte – und dass sie einen anderen Mann liebte.
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An einem Novemberabend will die 20-jährige Annika gegen 19 Uhr nochmal kurz vor die Tür, um an einem Kiosk Zigaretten zu holen. Nachdem sie diese gekauft hat, ruft sie auf dem kurzen Rückweg eine Freundin an. Ihr sei es in der dunklen Straße gerade ein bisschen unwohl, sagt sie ihr. Sie fühle sich beobachtet. Und tatsächlich dauert das Telefonat nur wenige Augenblicke, bis Annika von einem Mann überfallen wird, der wie wild mit einem Messer auf sie einsticht. Die Freundin hört alles am Handy mit. Hört Annikas Schreie. Der Mörder gibt keinen Laut von sich. Bei diesem Blutbad kurz vor ihrer Haustür hat Annika keine Chance. Der Täter sticht 21-mal auf sie ein und trifft zweimal das Herz. Es wird nichts gestohlen. Der Täter spricht Anika laut Zeugen auch nicht an. Die Polizei stochert im Dunklen – wer begeht so eine grausame Tat? Die heißeste Spur findet sich im Gedächtnis von Annikas Mutter. Sie erinnert sich, dass ihre Tochter von einer Männerbekanntschaft sprach. Und von einer Bedrohung.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Hannover unter der Rufnummer 0511 109–5555 oder an jede andere Polizeidienststelle.
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März 1981, 18 Uhr: Johannes Erlemann, elf Jahre alt, ist in seiner Heimatstadt Köln auf dem Heimweg. Der Junge sitzt auf seinem Fahrrad, in der Ferne erkennt Johannes drei Männer: Ihre Gesichter sind verdeckt, die Männer haben ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen. Als Johannes die Männer passiert, reist einer von ihnen den Jungen plötzlich von seinem Fahrrad, ein anderer drückt ihm einen Lappen mit Chloroform ins Gesicht. Die Männer stecken Johannes in einen Lieferwagen und zwingen ihn in einen Umzugskarton. Johannes hat vom ersten Moment an Todesangst. In dem Karton ist es eng – und die Fahrt kommt ihm ewig lang vor. Als sie endet, wird Johannes in einen Verschlag unter der Erde gesperrt. Er ist zwei Meter lang, eins-fünfzig breit und einen Meter 60 hoch. Gegen drei Millionen Mark Lösegeld lassen die Entführer Johannes nach zwei Wochen frei. Doch mit seiner Freiheit endet Johannes Kindheit – und der Leidensweg des 11-Jährigen fängt jetzt erst richtig an.
RTL-Podcast: https://plus.rtl.de/podcast/rtl-true-crime-time-erlemann-zl0p2hsezvw7h/erlemann-der-podcast-ab-dem-7923-59g1jjxg6jtjs
Film: https://media.rtl.com/pressemappe/Entfuehrungsfall-Johannes-Erlemann
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