
Sign up to save your podcasts
Or


Warum nach einer Alternative zu Teams oder Slack suchen, wenn man sie auch selbst bauen kann? In dieser Folge des INNOQ Podcasts spricht Gil Breth mit Philipp Beyerlein über sein Open-Source-Projekt „Nebu“ – eine Chat-Plattform auf Basis des Matrix-Protokolls, die mit Hilfe von KI-Agenten und spezifikationsgetriebener Entwicklung entstanden ist. Philipp berichtet, wie das BMAD-Framework, Architekturarbeit und agentische Entwicklung zusammenwirken, welche Rolle digitale Souveränität dabei spielt und warum KI die klassische Make-or-Buy-Entscheidung grundlegend verändern könnte.
DeepSeek V4 Pro senkt den Preis dauerhaft um 75 Prozent. Damit ist das Modell fast 90-mal günstiger als Anthropic – bei rund 80 Prozent der Leistung. Fabian und Ole ordnen ein, was das für den Preiskampf bedeutet. Sie klären, warum Anthropic vor dem Börsengang fast eine Billion wert ist und die Inference-Marge auf 70 Prozent schraubt. Und sie zeigen, wie sich der Hardware-Markt aufspaltet: schnelle Inferenz hier, langlaufende Agentic-Workloads dort. Außerdem: Gleich drei KI-Systeme lösen binnen einer Woche ein 80 Jahre altes Erdős-Problem. Im Tipp der Woche zeigt Fabian, wie sich DeepSeek DSGVO-konform in der EU selbst betreiben lässt.
Macht KI „The Mythical Man-Month“ obsolet? Fred Brooks argumentierte 1975 in seinem Klassiker, dass keine Technologie oder Methodik die Softwareentwicklung auf einen Schlag um eine Größenordnung verbessern wird. Sven Johann diskutiert mit Gerrit Beine und Daniel Westheide, was von Brooks’ bekanntesten Thesen im Zeitalter von KI-gestützter Entwicklung und Coding Agents noch gilt: ob KI die Make-or-Buy-Entscheidung verschiebt, ob Agenten-Teams das Koordinationsproblem lösen, das Brooks als „mythischen Mannmonat“ beschrieben hat, und warum professionelle Softwareentwicklung komplexer bleibt, als KI-unterstützte Entwicklung vermuten lässt. Teil 1 von 2.
– Buch "Vom Mythos des Mann-Monats" von Fred Brooks
🎥 Diese Folge ist auch als Video auf YouTube verfügbar.
Anthropic hat das Compute-Problem gelöst: Mit dem Kauf von SpaceX’ Colossus 1 kommen 300 Megawatt Rechenleistung hinzu, die Quotas steigen und das Rate Limiting zur Rush Hour entfällt. Fabian Walther und Ole Wendland ordnen den Deal ein, sprechen über seine unbequemen Begleitumstände und diskutieren, was Andrej Karpathys Wechsel zu Anthropic für den unabhängigen KI-Diskurs bedeutet. Außerdem: Cerebras Systems feiert ein spektakuläres Börsendebüt mit seinem Wafer-Scale-Chip, aktuelle Paper zeigen, dass Agentic Harness Engineering in Benchmarks mehr bringt als ein Modellupgrade, und Codex knackt die ARC-AGI-3-Challenge.
Strategie statt Aktionismus: Wie findet man heraus, wo KI wirklich Wert stiftet? Anja Kammer spricht mit Aminata Sidibe und Gil Breth über das AI Opportunity Mapping: eine 5-Phasen-Methodik, die Teams dabei hilft, strukturiert KI-Chancen zu erkennen, zu priorisieren und in konkrete nächste Schritte zu übersetzen.
In dieser Episode des INNOQ Podcasts sprechen Gil Breth und Nicolas Inden über ein Rezept zum Digital Independence Day (DI.DAY): Wie man KI-gestützte Features für Jira aufbaut: Komplett lokal und ohne auf die Atlassian Cloud angewiesen zu sein. Nicolas beschreibt, wie er mit einem lokalen KI-Modell, einem MCP-Server und einer selbst gehosteten Jira-Instanz einen Workflow geschaffen hat, der ihm hilft, Informationen aus Kundengesprächen, Slack-Konversationen und Calls strukturiert in Jira-Tickets zu überführen.
Anthropics Opus 4.7 bringt einen neuen Tokenizer, der 30 % mehr Tokens verbraucht – aber keinen messbaren Fortschritt. GPT 5.5 wird zum teuersten Modell am Markt und bleibt trotzdem hinter dem Vorgänger zurück. Dafür rücken Open-Source-Modelle wie DeepSeek V4 und Kimi den kommerziellen Anbietern immer näher. Außerdem: SpaceX übernimmt Cursor, Anthropic setzt mit Claude Design Figma unter Druck, und der Tipp der Woche spart Tokens.
Anthropic hält sein "Mythos"-Modell zurück: Es soll Zero-Day-Lücken in kritischer Software wie OpenBSD und FFmpeg finden können, ist aber zu rechenintensiv für den Massenmarkt. Fabian Walther und Ole Wendland schauen in dieser Folge außerdem auf GLM 5.1, das chinesische Open-Weights-Modell, das zeigt, wie der US-Chip-Ban chinesische Hersteller zum Aufbau eigener Hardware-Kompetenz zwingt. Googles AI Edge Gallery demonstriert derweil, wie gut lokale Modelle heute schon auf dem Smartphone laufen und was das für den Datenschutz bedeutet. Außerdem: Warum gute Benchmark-Scores wenig über die tatsächliche Leistung von KI-Modellen im Alltag aussagen.
Was bedeutet es, Softwarearchitekt:in zu sein? Holger Kraus, Senior Consultant bei INNOQ, und Sven Johann sprechen darüber, wie die Architektenrolle aussieht, wenn man sie nicht als Alleinentscheider:in, sondern als Facilitator begreift: jemand, der erkennt, wann Klärungsbedarf besteht, die richtigen Stakeholder zusammenbringt und dafür sorgt, dass gute Entscheidungen im Team entstehen können. Es geht um Architecture Decision Records, Mikro- und Makroarchitektur und die Frage, welche innere Haltung gute Entscheidungskultur im Team erst möglich macht.
-00:00:00 Hallo Holger
In dieser AI News-Ausgabe geht es vor allem um eine knappe Ressource: Speicher. Googles TurboQuant verspricht Abhilfe, hilft aber vor allem den Hyperscalern. Gleichzeitig werden CLIs zum neuen Lieblingstool für AI Agents – und die Sicherheitsfragen, die das aufwirft, kommen dabei zu kurz. Einen Fail der Woche haben Fabian und Ole auch im Gepäck: Anthropic leakt versehentlich den Quellcode von Claude Code.
From the publisher's feed

9 Listeners

42 Listeners

223 Listeners

105 Listeners

8 Listeners

6 Listeners

10 Listeners

9 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

17 Listeners

16 Listeners

31 Listeners

8 Listeners

4 Listeners

0 Listeners

18 Listeners