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Vom „Pace the Frontier“ ist wenig übrig. Fabian Walther und Ole Wendland gehen die Woche durch: Opus 5.5 und OpenAIs Sol werden deutlich günstiger, in einigen Benchmarks liegen die Modelle über der menschlichen Baseline. Mit „Jev“ von Type Safe AI kommt eine neue Klasse von Modellen, die statt langer Antworten schnelle Entscheidungen liefert. Metas Personal Agent Meta Muse stellt die Frage, wer künftig der Gatekeeper zum Einkauf ist. Dazu zwei große Meldungen: Nvidia übernimmt Hugging Face für 13 Milliarden, und OpenAIs erster eigener Chip schlägt Nvidia in den Benchmarks.
Fabian Walther und Ole Wendland gehen die Nachlese zum Hugging Face Incident durch. Diese liest sich wie Science Fiction: KI-Agents, die das Bewertungssystem austricksen, ihre Spuren verwischen, sich fürs „höhere Wohl" opfern und sich als „Collective" mit eigenem Mittelmanagement organisieren. Dahinter die große Frage „Pace the Frontier": Sollte die KI-Entwicklung gebremst werden? Dario Amodei und Elon Musk sagen ja, Trump und China sagen nein. Dazu drei kurze, aber gewichtige Meldungen: OpenAI löst ein Millennium-Problem, Nvidia übernimmt Hugging Face, und die Labs bauen eigene Chips.
Wer entscheidet, wer auf Eure Projektdaten zugreifen darf? In dieser Folge des INNOQ Podcasts erkundet Holger Kraus, Senior Consultant bei INNOQ, gemeinsam mit Anja Kammer OpenProject als datensouveräne Open-Source-Alternative zu Jira und macht greifbar, was hybrides Projektmanagement für die Verbindung von strategischer Planung und agiler Teamarbeit leisten kann.
Bei Google DeepMind ist fast das gesamte Spitzenteam gegangen. Demis Hassabis wird nach oben befördert und verliert das Tagesgeschäft. Jeff Dean, Sanjay Ghemawat, Quoc Le und Oriol Vinyals gründen ein eigenes Studio, mitfinanziert von Google. Fabian und Ole ordnen ein, was es bedeutet, wenn Google die Forschung zurückstellt und auf Cloud und TPUs setzt. Und was das für Apple heißt, das gerade voll auf Googles Modelle gewettet hat. Außerdem: DeepSeeks neuer Agent-Harness sammelt in vier Tagen über 100.000 GitHub-Stars. Qwen 3.8 liefert ein 27B-Modell, das lokal richtig gut läuft. Agent-Plattformen entdecken Sandboxing, Permissions und Governance. Und seit dem 2. August markiert Anthropic jeden generierten Text, wie es der EU AI Act verlangt. Die Tools zum Entfernen gibt es schon.
Was bleibt von Fred Brooks’ 50 Jahre alten Wahrheiten aus der Softwareentwicklung, wenn nicht mehr Menschen, sondern Agenten den Code schreiben? In dieser Folge knüpfen Daniel Westheide und Gerrit Beine gemeinsam mit Sven Johann an den ersten Teil an und nehmen sich weitere Thesen aus „Der mythische Mann-monat“ vor, von konzeptioneller Integrität über Feature-Flut und Spezialwerkzeuge bis zur Rolle des „Copiloten“. Dabei wird klar: Einiges, was Brooks 1975 beschrieben hat, stellt sich mit KI-Agenten überraschend neu.
00:00:00 Intro und Rückblick auf Teil 1
Die letzte Folge AI News vor der Sommerpause hat es in sich. Fabian Walther und Ole Wendland sprechen über den vielleicht spektakulärsten Vorfall bisher: OpenAI hackt in einem Sicherheitstest aus Versehen Hugging Face, mit über 10.000 autonomen Agents. Der Clou: Zur Abwehr half nur ein chinesisches Modell, weil die US-Modelle die Analyse verweigerten. Dazu ein Copyright-Urteil über 1,5 Milliarden gegen Anthropic, der Kampf um verifizierbare Trainingsdaten und Kimi K3, das ans Frontier rückt, aber weniger offen wird. Außerdem: Google setzt auf „Good Enough“, Apple verklagt OpenAI und ein Tipp der Woche für Coding-Harness-Fans.
Diese Folge steht ganz im Zeichen der Model News. Fabian Walther und Ole Wendland sprechen über Fable, das doch noch eine Gnadenfrist samt Quota-Reset bekommt, und über die Frage, was das alles eigentlich kostet. Der DeepSWE Benchmark zeigt: Sonnet 5 lohnt sich für Coding kaum, und OpenAIs neue Modelle Sol, Terra und Luna setzen voll auf Effizienz. Dazu ein neues Grok von SpaceX xAI, trainiert auf Cursor-Sessions, und der Frontier-Code-Benchmark fragt endlich: Würde ein Senior das wirklich mergen? Außerdem: lokale Modelle zum Selbstbauen und ein Security-Paper über Prompt Injection.
00:00:29.432 Rückkehr und Model-News
Sonderfolge aus Salzburg. Noam Shazeer wechselt von Google zu OpenAI, nicht mal eine Milliarde konnte ihn halten. Fable war vier Tage live, dann stoppte die US-Exportkontrolle das Modell binnen 90 Minuten. Google besorgt sich 160 Milliarden, davon 84 über den größten Börsengang aller Zeiten. Die Blasen-Debatte ist zurück. Außerdem: GLM 5.2 fordert die teuren US-Modelle heraus, und Gemma 4 zeigt, wie schnell lokale KI werden kann.
GLM 5.2
Gemma 4
Schema-First oder Schema-on-Read? Zentrale oder dezentrale Datenhaltung? In dieser Folge zeichnet Rainer Jaspert, Data-Architekt und Senior Consultant bei INNOQ, gemeinsam mit Host Sven Johann die Entwicklungslinie von Data Warehouse über Data Lake und Lakehouse bis zu Data Mesh und Data Fabric nach und macht greifbar, welches wiederkehrende Problem jeden dieser Schritte ausgelöst hat.
Vendor Lock-in, Sicherheitslücken, nicht erfüllte Qualitätsanforderungen oder die unvorhergesehenen Folgen neuer Technologien: Softwarearchitekt:innen treffen täglich Entscheidungen, die Risiken schaffen und gleichzeitig die Grundlage dafür legen, diese zu beherrschen. In dieser Episode spricht Gerrit Beine mit Anja Kammer darüber, warum Risikomanagement ein zentraler Bestandteil der Architekturarbeit sein sollte. Sie diskutieren, wie Risiken frühzeitig sichtbar werden, welche Rolle Stakeholder dabei spielen, warum viele Risikobewertungen in der Praxis zu kurz greifen und welche neuen Herausforderungen durch den Einsatz von KI entstehen.
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